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Teulada-Moraira
Die Polizei hat am heutigen Mittwoch, 26. April 2017, in seiner Mansion in Teulada in der Nähe der Strasse nach Benitachell einen 46-jährigen Ägypter unter dem Verdacht der Beihilfe zum Terror verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, ISIS-Kämpfern, die aus Syrien oder Irak nach Spanien zurückkehren wollten, Unterschlupf und die notwendige Dokumentation vorbereitet und international polizeilich gesuchten ISIS-Terroristen Hilfe beim Untertauchen vorbereitet zu haben. Vor allem aber habe er seine privilegierte Position in der islamischen Gemeinde der Provinz Alicante dazu genutzt, unter anderem in den sozialen Netzwerken Werbung für den "Islamischen Staat" und seine Attentate zu machen und sich somit an der Rekrutierung von Terroristen beteiligt zu haben.
Seit das spanische Innenministerium vor zwei Jahren die Terrorwarnstufe auf das Niveau 4 angehoben hatte, haben die spanischen Sicherheitskräfte 160 jihadistische Terror- und Indoktrinationsverdächtige verhaftet (205 seit Anfang 2015), unter anderem zwei junge Männer in Benitachell und Altea und am heutigen 26.4. einen 29-jährigen Spanier in Ceuta.
Der sogenannte "Imam aus München", der in den ersten Jahren auch in Teulada als solcher fungierte, zuletzt aber nicht mehr, so die spanische Presse, aber mit der Mezquita in dem Ort verbunden blieb, war schon vorher alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. In Deutschland befand er sich im Fadenkreuz der Ermittler, nicht nur, weil ihm vorgeworfen worden war, eine seiner Frauen brutal geschlagen zu haben. Diese hatte jedoch zurück gerudert und damit ihn offiziell von dem Vorwurf entlastet und musste dafür selbst ins Gefängnis wegen falscher Belastung.
In Teulada machte der Mann, der mit einem Lieferwagen mit deutschem Kennzeichen in unserer Region unterwegs war und mindestens eines seiner Kinder auf eine englische Privatschule schickte, vor zwei Jahren Schlagzeilen mit dem Plan, "ein Dialogzentrum für die Kulturen" einzurichten. Das kauften ihm jedoch vor allem Kenner der Vorgänge in Deutschland und Veröffentlichungen über Abu Adam Shashaa zum Beispiel in der Süddeutschen Zeitung nicht ab. Vor knapp einem halben Jahr wurde im Leserforum von costa-info.de im Thread "Nein zu Burkinis..." folgender Beitrag gepostet:

"Ein Erlebnis besonderer Art in Denia: Gestern (6.11.16) sorgte Scheich Abu Adam alias Hesham Shashaa, der Osama bin Laden zum Verwechseln ähnlich sieht, mit vier tief-verschleierten (Niqab) Frauen und zwölf Kindern auf der Marques de Camp in Denia für Aufsehen. Sie entstiegen allesamt einem Bus mit Leipziger Kennzeichen. Über diesen Scheich, mit derzeitigem Wohnsitz in Teulada-Moreira, hatte die CBN bereits in ihrer Ausgabe vom 22.7.16 berichtet und ihn als "sanftmütigen Moslem" kategorisiert. In dem Interview war allerdings weder von seinen vier Frauen die Rede noch von seiner Prügelattacke gegen seine Drittfrau, die mit mehreren Knochenbrüchen in ein Münchener Krankenhaus eingeliefert wurde. Damit geriet der Imam Abu Adam Shashaa als "Prügel-Prediger" in die Schlagzeilen der Süddeutschen Zeitung vom 14. 02. 2011. Die Dritt-Frau zog später die Anzeige zurück - die Knochenbrüche würden von einem Treppensturz herrühren. Ergebnis: Der Imam kam nach 80 Tagen U-Haft frei und seine Dritt-Frau fuhr wegen falscher Anschuldigung ein! Es stellt sich natürlich in einem "monogamen" Europa die Frage, wieso es nach europäischer, insbesondere deutscher Rechtslage möglich ist, alle im Ausland geheirateten Frauen (im Islam sind bekanntlich bis zu vier Ehefrauen erlaubt) nach Europa mitzunehmen und sie damit auch alle durch die gesetzliche Krankenversicherung versorgen zu lassen? Ohne Zusatzbeiträge, inklusive aller Kinder, was dann bei der Großfamilie Shashaa mindestens 15 Personen sind? Geht das auch bei Erwerbslosigkeit der betreffenden Person problemlos? Wird dies in Deutschland bzw. jetzt in Spanien aus „interkultureller Rücksichtnahme“ akzeptiert und finanziert?
Zum Schluß noch ein Zitat aus dem Koran, Sure 4, Vers 34: "Die Frauen, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet, ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie."

Und vor mehr als zwei Jahren im costa-info.de-Leserbrief-Thread "Dialogzentrum in Teulada: zuerst Ausbildungszentrum für Imane" zu unserem Artikel "Münchener Imam will in Teulada kulturelles Dialog-Zentrum einrichten" wurde unter der Überschrift "Re: "Dialogzentrum"? - Abu Adam: Haftbefehl wegen Körperverletzung" folgender Beitrag über Abu Adam Shashaa gepostet:
"Abu Adam ist Imam der Münchner Darul Quran-Moschee. Sein bürgerlicher Name lautet Hesham Shashaa. Er hat drei Ehefrauen und zehn Kinder. 2010 ist er aus Ägypten nach Deutschland gekommen. Abu Adam predigt auf Arabisch, außerhalb der Moschee spricht er auch Deutsch. Übersetzer erklären die Predigt auf Deutsch all jenen, die kein Arabisch verstehen.
„Verfassungsschutz“ über Abu Adam
Nach Erkenntnissen des bayerischen „Verfassungsschutzes“ soll der Imam in der Münchner Darul-Quran-Moschee islamistisches Gedankengut verbreiten und sich gegen die „demokratische Grundordnung“ richten.
Als „Verfassung“sschützer das Gebetshaus bei einer Razzia durchsuchten, fanden sie ein Buch über Frauen im Mohammedanismus, dessen Verbreitung in der BRD verboten ist. Abu Adam sagt, er habe das Buch nur gelesen, um zu verstehen, wie radikale Mohammedaner dächten.
Verhaftung wegen Körperverletzung
Abu Adam hat drei Ehefrauen und zehn Kinder. Eine davon suchte Hilfe, weil sie von ihrem Mann regelmäßig körperlich mißhandelt wurde. Nach einem telefonischen Hilferuf befreite die Polizei eine 31jährige Syrerin, mit der er zwei gemeinsame Kinder hat, aus der gemeinsamen Wohnung. Im Krankenhaus stellten Ärzte zahlreiche Knochenbrüche bei der Frau fest, die kein Deutsch spricht. Abu Adam wurde wegen Verdunklungsgefahr verhaftet. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung erlassen. Die Frau steht nach Polizeiangaben inzwischen unter Polizeischutz. Gegen ihren Mann wurde Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung erlassen. Abu Adam galt als besonders friedlicher Imam. Anderthalb Wochen zuvor hatte er noch bei der katholischen Hochschulgemeinde München einen Vortrag über das Thema „Ein Islam, der sich von Gewalt distanziert” gehalten. "

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Das Stadtparlament von Teulada-Moraira hat für die Übertragung von Bau- und bebaubaren Grundstücken mit Gewinn innerhalb von Verwandten ersten oder zweiten Grades (Geburt oder Adoption) die Senkung der fälligen Steuer um 90 % beschlossen. Die Entscheidung wurde einstimmig getroffen.
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Die erste Phase der Installation von solar betriebenen Strassenlampen in Teulada-Moraira hat begonnen mit der Aufstellung von 20 Lampen mit Solarpaneelen in folgenden Strassen zwischen Tabaira und Küstenstrasse: C/. Puerto Espíndola, C/. Haya, C/. Móstoles, C/. Palencia, Cami del Pas, Camino del Campamento, Calle Murcia, C/. Finisterre, C/. Mar Norte, Camino Camarrocha, C/. Benimuslem, Camino Estret, C/. Almendro, Camino Paellero, C/. Gemisant, Camino de la Viuda, C/. Flamenco, C/. Colibrí und C/. Alcolecha.
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Jeden Mittwoch von 11-13 Uhr können sich Anwohner und Touristen die Kirche Santa Catalina Mártir von Teulada und die nahe gelegene Kapelle Divina Pastora vom kundigen Alejandro Llobell zeigen und erklären lassen, und zwar unter anderen Sprachen (E, Val., GB, F) auch in Deutsch. Pensionär Llobell (auf dem Foto rechts) arbeitete viele Jahre im Tourismusbereich ("Eurohome"-Vermietungen) und stellt seine Expertise kostenlos zur Verfügung.
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Der zu Ostern angedrohte Streik der Strassenreiniger und Müllmänner von Teulada-Moraira ist abgewendet. Die Leitung der städtischen Dienstleistungsfirma "Teumo Serveis, S.L." und die Gewerkschaftsvertreter einigten sich auf den Beginn von Verhandlungen. Darauf stimmte die Arbeiterversammlung gegen einen Streik. Früheren Presseberichten zufolge besteht eine Kernforderung des Personals in der Gewährung eines zweiten freien Tages pro Woche.

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Nach langen Jahren der Krise hat die Bautätigkeit in Teulada in den lezten Jahren wieder Fahrt aufgenommen. Deutliches Zeichen dafür ist die Wiederaufnahme einer Promotion von 45 Wohnungen in der Calle Ibiza im Ortsteil Abiar in der Nähe von Sport- und Schulzentrum durch die Firma Bertolín. Baustadtrat Raúl Dalmau (PP) beleuchtete die Entwicklung der -grossen und kleinen- Baugenehmigungen in der Doppelgemeinde, die nach den (extrapolierten) Zahlen des ersten Quartals 2017 die 850 des letzten Vorkrisenjahres 2006 erheblich übersteigen dürften. Sie waren bis 2012 auf unter 500 gefallen und 2016 wieder auf knapp 700 geklettert.
Aus der Nachbargemeinde Benissa berichtet die spanische Presse von Wachstumsanzeichen im nach Süden ausgerichteten Baugebiet Beniver, das 2013 aufgrund der Krise und der Annullierung des Flächennutzungsplanes von Benissa durch das Tribunal Supremo eine Vollbremsung hinlegte - kein Bauantrag bis 2015. Trotz seines ungeklärten Status, den nach Wunsch des Stadtrates jetzt das Land mit Hilfe von Übergangsstatuten überwinden helfen soll, hat es jetzt Anträge auf Neubaugenehmigungen gegeben.
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Mehrere Tage hatte eine 74-Jährige in der Calle Naranjo von Teulada-Moraira hilflos in ihrem Bett gelegen, als buchstäblich im letzten Moment die Polizei auf Hinweis von Nachbarn in die Wohnung eindrang und die kreidebleiche und stark geschwächte Frau rettete. Anwohner hatten bemerkt, dass sich die Senioren mehrere Tage lang nicht hatte blicken lassen. Sie wurde sofort ins Kreiskrankenhaus nach Dénia gebracht.
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Im Zuge von Arbeiten am Trinkwassernetz wird am Donnerstag, 6. April 2017, das Wasser in folgenden Strassen von Moraira zwischen 8.30 und 15 Uhr abgestellt: Río Ter, Tossal Redó, Sierra de la Carrasca, Tossal Gros, Monte Cogoll, Cerro Cortina, Mar Egeo, Camino del Paellero, Ifach und Everest. Das teilte das Rathaus am Dienstag Mittag, 4. April 2017, mit.
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Zu Ostern und den Patronatsfeiern von Teuladahaben die gewerkschaftlichen Vertreter der städtischen Reinigungsfirma "Teumo Serveis Publics" laut spanischer Presse mit Streik gedroht. Sie fordern einen zweiten freien Tag in der Woche. Die Firma, deren Führung Transparenz vermissen lasse, antworte nicht auf ihre Verhandlungsangebote, so die Gewerkschaft CSI-F, verweise lediglich auf die allgemeinen Entlohnungsübereinkünfte in dem Sektor. Die Gewerkschaft befürchtet die vollständige Privatisierung der Dienstleistung. Das Ayuntamiento hat sich in die Debatte noch nicht eingeklinkt.












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