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Jávea / Xàbia
Offenbar mit dem Ziel, Gasflaschen zur Explosion zu bringen, hat nach einem Bericht der Zeitung Información ein Mann in der Nacht zum Montag, 27. März 2017, das unbewohnte und zum Verkauf stehende Haus seiner -im Ort sehr bekannten- Familie am Altstadt-Kirchplatz von Xàbia angezündet, direkt beim Rathaus. Seine Schwester, Eigentümerin des Hauses, rief um 4.30 Uhr die Feuerwehr an. Ihr Bruder hatte sie angerufen. Die Polizei fand 5 Gasflaschen so aufgestellt, dass es eine grosse Explosion geben sollte, was zum Glück nicht gelang. Die Nachbarhäuser mussten evakuiert werden. These der spanischen Presse: Der Pyromane könnte ein psychisches Problem aufweisen.
Nachtrag: Einige Stunden später wurde gemeldet, dass der 55-jährige Mann, den die Polizei suchte, sich das Leben genommen hat.
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Die Polizei und die Guardia Civil haben im Zentrum von Jávea einen 18-Jährigen verhaftet, der zuvor am hellichten Tag im Ortsteil Castellans in ein Chalet eingebrochen war. Nachbarn hatten ihn gesehen und eine ziemlich akkurate Beschreibung abgeliefert. Ein Komplize stehe kurz vor der Verhaftung, so die Polizei.

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Das Bauamt von Jávea funktioniert unter Bürgermeister José Chulvi (PSOE) nicht. Zu diesem Schluss ist die Oppositionspartei Xàbia Democrática (XD) gekommen und zieht dafür den Tätigkeitsbericht des Amtes über das vergangene Jahr heran: Demnach seien nur 20 von 220 beantragten Neubaugenehmigungen erteilt worden. Nicht viel besser sehe es bei den kleinen, den Umbauanträgen aus: knapp 40 von 240 genehmigt. Selbst bei Gewährung der "theoretisch einfachen" Gewährung der "cédulad e habitabilidad" habe das Bauamt nur rund 40 % der gestellten Anträge positiv beschieden.
Die Partei fragt, warum Chulvis PSOE für die Stadt so interessante Projekte habe ungenutzt vorbeiziehen lassen wie die Seniorenresidenz, die internationale Schule, das Central Cinema oder die Verbesserungen am Fontana-Kanal.
XD urteilt: Gerade in Zeiten, in denen sich der Baumarkt nach langer Krise wieder zu erholen scheine, könne man eine ineffiziente Verwaltung, die auf der Bremse stehe, nicht gut gebrauchen. Und: "Der städtische Baubeirat funktioniert nicht, er kommt fast gar nicht mehr zusammen, und das, obwohl er in der vorherigen Legislaturperiode so gut funktioniert hatte".
Anmerkung der Redaktion:
Da wurde Jávea noch von einer Koalition regiert. Seit dem überwältigenden Wahlsieg von Chulvis PSOE vor zwei Jahren gibt es eine absolute Mehrheit im Stadtparlament. Da glaubt der eine oder andere auch schon gelegentlich eine Veränderung des Tonfalls bei dem einen oder anderen politischen Verantwortlichen im Ayuntamiento von Xàbia beobachtet zu haben.
-cgb-
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Berichten der spanischen Presse zufolge ist die Gemeinde Jávea fürs Erste die "Plage" der ausgerissenen, wild lebenden vietnamesischen Schweine los, die bis vor Kurzem im Feuchtgebiet Saladar beim Arenal von Xàbia lebten. Jetzt sind diese Tiere, die zum Teil Misshandlungen durch Tierfeinde ausgesetzt waren, im Ortsteil "Pou de la Font" der Nachbargemeinde Benitachell gesichtet worden, in der Nähe der Sportanlagen. Die Ortspolizei wurde bereits mehrfach alarmiert, weil befürchtet wird, dass die Tiere auf den Strassen des von zahlreichen Chalets durchsetzten Gebietes Unfälle verursachen könnten.
Englische Tierfreunde hatten sich erboten, für die Tiere eine Lösung zu finden und ein Grundstück in Pla de la Font zur Verfügung gestellt bekommen. Aber die Schweine büchsen immer wieder aus, obwohl sie sich mit Futter anlocken lassen. Jetzt wird wieder befürchtet, dass sich die vietnamesischen mit Wildschweinen kreuzen, eine explosive Mischung, genannt "cerdolíes": aggressiv wie die Wildschweine, fruchtbar wie die vietnamesischen Schweine. Trotzdem, so laut spanischer Presse die Besitzerin des Grundstückes in Benitachell, "wollen wir nicht, dass Jäger kommen und die Tiere totschiessen." Statt dessen arbeite man an Adoptionen.
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In der Cala Sardinera von Xàbia ist als Folge des letzten Sturmes erneut ein toter Delfin angeschwemmt worden. Die Bergung in der lediglich durch einen kleinen Weg zu erreichenden Bucht gestaltete sich schwierig. Das Tier wird autopsiert. Nach dem Januar-Sturm war am Estanyó-Strand von Dénia ein drei Meter langer toter Delfin angeschwemmt worden.
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Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen wurde am Arenal von Jávea, auf der Avenida Amanecer, eine Fussgängerin auf einem Zebrastreifen angefahren. Diesmal handelte es sich um eine Senioren zwischen 70 und 80 Jahren. Es muss noch geklärt werden, ob der Lieferwagen zu schnell unterwegs war. Die Frau, die vom Einkaufen im Más y Más kam, erlitt zahlreiche Blessuren, möglicherweile den einen oder anderen Knochenbruch.
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An die Anmeldepflicht in ihrem Rathaus in Spanien erinnern die Provinz Alicante und die Stadt Jávea, die besonders stark von dem Verlust gemeldeter Einwohner der letzten Jahre gebeutelt worden ist, all jene EU-Ausländer und Schweizer, die "länger als drei Monate in Spanien leben". Diese Anmeldung erfolgt im "Registro Central de Extranjeros" (RCE) bei der Policía Nacional. Die dort erhaltene Nummer ist diejenige, die im Einwohnermeldeamt der Wohngemeinde des Ausländers angegeben werden muss.
Wer im RCE eingeschrieben ist, so das Ayuntamiento von Xàbia, muss seine Einschreibung in das Melderegister seiner Gemeinde alle 5 Jahre bestätigen. Wer nicht im RCE steht, muss seine kommunale Anmeldung alle 2 Jahre erneuern/bestätigen. Ein gemeldeter Wohnungswechsel oder jedwede weitere Änderung seiner Meldedaten hat die selbe fristsetzende Wirkung wie die förmliche Bestätigung.
Jávea und Alicante weisen darauf hin, dass es ausser der Meldebestätigung durch den Anwohner noch eine zweite Möglichkeit der Überprüfung seiner Meldedaten gebe, nämlich die Wohnüberprüfung durch das Rathaus. Und: "Im Falle, dass ein EU-Bürger seine Anmeldung nicht bestätigt, leitet das Ayuntamiento von Amts wegen seine Streichung aus dem Register ein, unter Anhörung des Betroffenen." Im Falle von Nicht-EU-Ausländern sei eine Anhörung des Betroffenen für die Streichung aus dem kommunalen Melderegister nicht vonnöten.
Weitere Informationen, so Provinz Alicante und Stadt Jávea, gebe es unter:
http://www.ciudadanosextranjeros.es

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Das Rathaus von Jávea hat jetzt für ein Chalet im Baugebiet "Maquetona" bei der Steilküste von Falzia, das seit mehr als 20 Jahren bewohnt wird, die offizielle Bewohnbarkeitsbescheinigung erteilt. Auch anderen Häusern in ähnlicher Situation sollen diese Genehmigungen jetzt erteilt werden. Bisher war die seit 2011 mehrmals beantragte Genehmigung jeweils mit der Begründung verweigert worden, dass die Erschliessung der 1995 genehmigten Zone nicht den Regeln entspreche und diese Arbeiten von der Stadt nicht abgenommen werden können.
Schliesslich hatte sich der Hauseigentümer an den Landes-Ombudsmann gewandt, das Jáveaner politische Urgestein José Cholbi. Dieser erinnerte die Stadt daran, dass sie ihre Verpflichtung nicht erfüllt habe, den Promotor zum ordnungsgemässen Abschluss der Urbanisationsarbeiten zu zwingen. Das dürfe nach so langer Zeit nicht zu Lasten der Bewohner gehen.
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Die gleichen Vergünstigungen wie Anwohner von Benitachell können auch die Bürger von Jávea im Hallenbad der Nachbargemeinde ein weiteres Jahr in Anspruch nehmen. Dafür haben die beiden Rathäuser die mit 14.000 Euro vergütete Vereinbarung verlängert. Auch die städtische Schwimmschule von Jávea findet weiter in Benitachell statt, und Patienten aus Jávea, die Schwimmen und Wassergymnastik verschrieben bekommen, können dies ebenfalls im Hallenbad von Benitachell tun.
Die Jahreseinnahmen der "Piscina Cubierta" von Benitatxell liegen bei 100.000 Euro.
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Das Land Valencia hat die Einstufung der Höhle "Cova Tallada" im Meeresnaturpark "Cabo San Antonio" an der Küste nach Dénia zum archäologisch wertvollen Schutzgut eingeleitet. Gleichzeitig hat Ende Februar der Stadtrat von Jávea beschlossen, die Höhle in die Liste der "Bienes y Espacios Protegidos" aufzunehmen, Voraussetzung für das Vorgehen der Generalitat Valenciana. Das Kriterium für eine archäologische Relevanz erfüllt die Höhle deshalb, weil sie mindestens seit dem 16. Jahrhundert als Steinbruch für Tosca-Steine diente (z. B. für die Wehrkirche Sant Bertomeu, das Castillo von Dénia oder die Windmühlen auf dem Kap), was ihren künftig einzigartigen Status in der Provinz Alicante begründet. Als erstes würden mit dem Umweltministerium leichter Massnahmen zur Kontrolle der Besucher(zahlen) im Sommer durchzusetzen sein. Das hatte sich besonders im vergangenen Sommer als sinnvolles Ziel erwiesen. Dabei werde die Stadt nach Kräften helfen.
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