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Jávea / Xàbia
Die städtische Trinkwasserfirma von Jávea, AMJASA, hat im Jahr 2016 die Schere zwischen bereitgestelltem (8 Mio Kubikmeter) und fakturiertem Wasser (4,7 Mio cbm) um fast 6 % geschlossen, den Effizienzfaktor auf 58 % angehoben. Der Anteil des zugekauften entsalzten Meerwassers stieg im vergangenen Jahr um 5 % auf ein Drittel des Gesamtvolumens, für eine Summe von 3,35 Mio Euro. Weil der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt, so der AMJASA-Geschäftsbericht, habe man die CO2-Emissionen seit 2014 von 560 über 230 auf zuletzt weniger als 70 Tonnen gesenkt.
Der erwirtschaftete Gewinn wird mit einer halben Million Euro angegeben, die Verwendung dieses Geldes mit der Verbesserung lokaler Infrastrukturen. Eine Dreiviertel Million Euro habe AMJASA im Jahr 2016 an ortsansässige Firmen bezahlt. Der sozialistische Bürgermeister und AMJASA-Chef José Chulvi betonte die Vorteile der 100-%-ig öffentlichen Firma, die keine Gewinne abführen müsse. Die Stadt werde auch weiterhin auf das in Spanien noch neue Prinzip des "Wasser-Observatoriums" setzen.
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"Porticolo" ist ein Halbgott, der in dem Wald auf der Portitxol-Insel vor Jávea lebt. Federico Ibáñez Soler, an der Spitze des renommierten Castalia-Verlages Herausgeber grosser Klassiker der spanischen Literatur, und hoher Funktionär einer der sozialistischen Regierungen von Spanien, hat jetzt der "magischen Insel" seiner Heimatstadt Jávea die Geschichte "La decisión de Portícolo, el silvano" gewidmet, "ohne grosse Ansprüche, aber voller Sarkasmus", so der Autor. Er und sein Protagonist "Portícolo" begehren, so berichtet die Zeitung "Información" von der Vorstellungsverantwortung der Erzählung mit Bürgermeister José Chulvi gegen den unaufhaltsamen "Fortschritt" auf, gegen den fiktiven grossen Abwasserkanal mit der "in Tonnen gemessenen Scheisse aus allen Ländern", die von Balcón al Mar, Ambolo, Falzia, Trencall, Mar Azul und Portitxol das Wasser vergiftet.
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Der Ministerrat von Spanien hat 150.000 Euro für den Kampf gegen die Erosion auf den beim Grossfeuer im vergangenen Jahr verbrannten Flächen von Jávea und Benitachell bewilligt. Knapp 700 der verbrannten 800 Hektar waren bewaldet, aber starke Regenfälle in den Monaten nach dem Brand taten ein Übriges, um weite Landschaften von Granadella in eine quasi kahlgeschorene Mondlandschaft zu verwandeln.
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Die Vereinigung der Guardia-Civil-Polizisten AUGC fordert eine Untersuchung über die Rolle eines Guardia-Civil-Hauptmannes in den Stunden nach dem Unfall, bei dem vor zwei Wochen eine angetrunkene und unter Drogeneinfluss stehende junge Frau bei Oliva eine Gruppe von Fahrradfahrern aus Jávea überfuhr, mit tödlichem Ausgang für drei von ihnen. Nicht nur trat der "bei allen bekannte" Mann als Berater und Anwalt der Fahrerin auf, er habe dabei sogar Einfluss auf Guardias Civiles ausgeúbt und diese eingeschüchtert. Das habe bei den beteiligten Polizisten für grosse Unruhe gesorgt.
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Bei der ersten Küstenreinigungs-Aktion für die Bevölkerung von Jávea kamen Anfang Mai fast 600 Kilo Müll in 30 Säcken zusammen. In 12 Gruppen durchkämmten 175 Teilnehmer Höhlen, Strände und Buchten. Beteiligt waren Polizei, Rotes Kreuz, Zivilschutz, Centro Excursionista, Ozeanografisches Institut und mehrere touristische Unternehmen sowie zahlreiche Privatleute. Unter anderem wurden ein Kühlschrank, ein Fahrrad, eine Gasflasche und ein Wildschweinkadaver geborgen. Das gemeinsame Essen wurde wegen des tragischen Fahrradunfalles abgesagt.
Gereinigt wurden: Cala Ministre, Cala Blanca, Granadella, La Grava, Cova Tallada, Cala Ambolo, Escollera Norte, Cala Sardinera, Cala del Francés, Pallers, Sol del Barranc und Cala En Caló.
Fotoalbum von der Küstenreinigung in Jávea

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In Zusammenarbeit mit Zivilschutz und Freiwilliger Feuerwehr unterweist das Rathaus von Jávea die Residenten der den potentiellen Waldbrandgebieten am nächsten gelegenen Zonen in Massnahmen für die Vorbeuge und Bekämpfung von Feuern. Als erstes wurden die Anwohner des Montgó und vom Balcón al Mar theoretisch und praktisch unterwiesen. Am 18. Mai kommt Pinosol an die Reihe, tags darauf Rafalet, eine Woche später die Grünzone von Tossalet in der Calle Azores. Beginn ist jeweils um 10 Uhr, Übersetzung ins Englische steht zur Verfügung.
Parallel dazu hat das Ayuntamiento von Xàbia die Reinigung von 40 städtischen Grundstücken in folgenden Gebieten in Angriff genommen, um auch dort die Brandgefahr zu senken: Vía Augusta, Avenida Fontana, Carreteras de La Guardia, Granadella und Jesús Pobre. 70 private Grundbesitzer wurden angemahnt, bei Strafe einer Sanktion Wildwuchs auf ihren Grundstücken zu beseitigen.
Zum Fotoalbum von den Brandschutz-Tagen von Jávea

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Ein dritter Radfahrer des Triathlon-Clubs aus Jávea ist am Donnerstag Morgen, 11. Mai 2017, im Krankenhaus von Valencia seinen Verletzungen von dem Unfall vom vergangenen Sonntag auf der Bundesstrasse bei Oliva erlegen. Eine hinterher positiv auf Drogen und Alkohol getestete junge Frau, die bereits ihren Führerschein verloren hatte, fuhr eine Gruppe von Radfahrern aus Jávea regelrecht über den Haufen: Zwei starben sofort, vier kamen ins Krankenhaus. Das dritte Todesopfer ist José Antonio Albi (28), um dessen Leben die Ärzte von Anfang an gebangt hatten. Aber auch das Leben von Scott Gordon ist noch in Gefahr: Er liegt im künstlichen Koma auf der Intensivstation des Hospitals von Dénia. Er erlitt zahlreiche, zum Teil offene Brüche an Armen und Beinen. Vier Traumatologen operierten ihn sechs Stunden lang, er bekam 23 Liter Blut zugeführt. Auch Andrés Contreras liegt auf der Intensivstation, im Krankenhaus von Alzira.
Am Wochenanfang wurden die Särge von Eduardo Monfort (28) und Alberto Contreras (53) durch ein Spalier von Fahrrädern zu Grabe getragen. Hunderte von Menschen gaben ihnen in Jávea, wo drei Tage Ortstrauer vorgegeben wurden.
Radfahrer-Verbände sagen, dass Tragödien wie die von Oliva viel zu regelmässig geschehen und fordern eine Verschärfung der Strafen. Besonders kompliziert seien die frühen Morgenstunden samstags und sonntags, wenn die frühen Radfahrgruppen sich vor heimkommenden Fiesta-Besuchern fürchten müssen, wobei Drogen und Alkohol sehr oft eine gefährliche Rolle spielen.
Die Todesfahrerin wurde ins Gefängnis eingeliefert.
Das Rathaus von Jávea hat ebenfalls am Donnerstag, 11. Mai 2017, angekündigt, in dem künftigen Gerichtsverfahren gegen die Frau als Nebenklägerin auftreten zu wollen.
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Drei Tage offizieller Trauer hat das Rathaus von Jávea angeordnet, nachdem am Morgen des heutigen Sonntag, 7. Mai 2017, zwei Radfahrer des Triathlon Clubs von Xábia von einer angetrunkenen Autofahrerin auf der Nationalstrasse N-332 bei Oliva totgefahren worden sind. Vier weitere Sportler des Clubs wurden von der 28-jährigen Fahrerin, der laut spanischer Presse nicht nur 0,8 Promille Alkohol, sondern zudem Drogen im Blut nachgewiesen worden sind, zum Teil schwer verletzt. Sie wurde unter dem Vorwurf des fahrlässigen Totschlags verhaftet.
Bei den getöteten Sportlern Eduardo Monfort, Sohn des ehemaligen Bürgermeisters von Xàbia, und Luis Alberto Contreras handelt es sich am Mitglieder sehr bekannter Familien in Jávea. Die Verletzten, Andrés Contreras (Sohn des Toten), Scott Gordon und José Antonio Albi wurden in die Krankenhäuser von Dénia, Gandía und La Ribera gebracht.
Jávea sagte Veranstaltungen wie das Folk-Konzert und die Strandreinigung für den heutigen Sonntag ab.
Nachtrag 8. Mai: Die junge Frau wurde ins Gefängnis nach Alicante eingeliefert. Sie hatte bereits im Jahr 2013 ihren Führerschein entzogen bekommen.
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Eine 43-jährige Brustkrebs-Patientin aus Jávea hat im letzten halben Jahr 40.000 Unterschriften für die Vorverlegung der regelmässigen Mammographien durch die spanische Seguridad Social von 45 auf 30 Jahre gesammelt, zwei Drittel davon im Internet, den Rest auf der Strasse und bei Veranstaltungen gegen den Krebs. Ihr sei bei ihren Untersuchungen und Behandlungen die hohe Zahl junger Brustkrebs-Patientinnen aufgefallen, deren Zahl auch nach Angaben von Onkologen im Steigen begriffen sei, so María Ferrer Miralles, deren Mutter mit 41 der Krankheit erlegen war und deren eigener Brustkrebs bei einer Mammographie in einer Privatklinik vor einem Jahr entdeckt worden war.
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Wegen illegaler Erweiterung des alten Gebäudes am Nordende des Kieselstrandes von Jávea ist jetzt die Firma angezeigt worden, der die Wiederherstellung des Edificio des ehemaligen "Mesón Puerto" übertragen worden war. Dort soll wieder ein Restaurant eingerichtet werden. Anwohner informierten die spanische Presse, dass sich die Baufirma für das Gebäude einen halben Meter des Strandes "einverleibt" hat. Dies sei auf jeden Fall illegal, so heisst es aus dem Ayuntamiento.












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