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Dénia
Der Taxistand auf der Dénianer Hauptgeschäftsstrasse Marqués de Campo ist Mitte Januar 2017 um die Ecke in die kreuzende Calle Cándida Carbonell verlegt worden, wo die Taxis auf beiden Strassenseiten stehen. Neue Hinweisschilder sollen den Nutzern das Auffinden der neuen "parada" erleichtern. Der Behindertenparkplatz und die Abfallcontainer sollen verlegt werden. An dem bisherigen Taxistand auf der Marqués de Campo ist -gebührenpflichtiger- Parkraum für 30 Fahrzeuge entstanden.
Hintergrund der Massnahme ist, dass bei Feiern, Aktivitäten oder Veranstaltungen der Taxistand zu oft verlegt werden musste, wenn die Marqués de Campo gesperrt werden musste.
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Einer der beiden Hauptverantwortlichen eines grossen Timesharing-Betruges in den 90er Jahren in Dénia und der Marina Alta an 140 französischen Senioren ist nach 7 Jahren auf der Flucht in Frankreich gefasst und den spanischen Behören übergeben worden. Jean Paul Henri B. und sein weiterhin gesuchter Partner José Luis A. E. ergaunerten 1,7 Millionen Euro und flüchteten vor Beginn des ersten Prozesses in Alicante. Vier Angestellte wurden damals freigesprochen, demnächst kommt einer der Chefs vor Gericht.
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Das Oberlandesgericht hat nach Auffassung der Umwelt-Organisation Acció Ecologista-Agró den Weg frei gemacht zum ersten Abriss eines Chalets auf dem Montgó. Das Chalet wurde von 2003 bis 2007 trotz städtischer Baustopp-Anordnung auf dem Grund der früheren Colonia Agrícula im Naturpark Montgó errichtet. Der Gang des Eigentümers zum nationalen Tribunal Supremo nach Madrid sei lediglich der juristisch chancenlose Versuch, Zeit zu gewinnen, so die Klägerinn Agró.
Der Staat hatte Anfang des 20. Jahrhunderts die 10.000 Quadratmeter einer Siedlerfamilie zur Verfügung gestellt, damit diese dort Subsistenzwirtschaft betreibenkonnte. Bei den illegalen Bauarbeiten zerstörte der Eigentümer sogar das Polizeisiegel. Das Oberlandesgericht hat jetzt einen Einspruch des Eigentümers gegen das Abrissurteil des Provinzgerichts von Alicante bestätigt Der Mann Präsident der Asociación de las Colonias Agrícolas del Montgó und als solcher sogar Mitglied Leitungsgremiums des Naturparks Montgó, wo er sich für lockereren Umgang mit Bauten auf geschütztem Grund einsetzte und sich mit dem Agró-Vertreter Joan Sala -heute Präsident dieser Junta- heftige Wortgefechte lieferte.
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In sechs Jahren ist in Dénia die gemeldete ausländische Bevölkerung auf 9.000 von 42.000 insgesamt gefallen, von zuvor einem Drittel auf ein gutes Fünftel Anfang 2017. Dabei liegen die Deutschen mit 1.050 vorn auf der Liste von fast hundert Nationen, gefolgt von Rumänen und Briten mit je 100 weniger sowie Russen (600), Ukrainern (500) und Marokkanern und Bulgaren (je 450). Besonders grosse Abgänge verzeichneten neben Deutschen und Briten die Kolumbianer (nur noch 400) und vor allem die Ecuadorianer (von 1.100 auf 300), an deren Stelle die Holländer mit 350 in die "Top Ten" aufrückten. Die vier ältesten Dénianer sind 100 und 102 Jahre alt.
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Das Ayuntamiento von Dénia kauft Anfang 2017 zwei Elektrofahrzeuge für die städtische Flotte, die ersten ihrer Art für die Stadtverwaltung. Ausserdem werden zwei öffentlich nutzbare Ladestationen eingerichtet.
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Die britische Premierministerin Theresa May hat jetzt ihre Landsfrau Candida Wright für mehr als drei Jahrzehnte im Dienste der Menschen an verschiedenen Fronten in Dénia und der Marina Alta ausgezeichnet. Seit 30 Jahren arbeitet sie in der Hilfsorganisation "Help DAMA" (Dénia and Marina Alta) sowie als freiwillige Übersetzerin im Krankenhaus von Dénia. Sie habe den Dienst von einfachen Krankenhausbesuchen zu einem Hilfsgeflecht aus Fundraising-Geschäften, Kurzzeitpflege-Hilfe und der Leitung von Hilfsgruppen ausgebaut, so May in ihrem Anerkennungsbrief.
Wright war unter anderem an der Einrichtung eines Frauenhauses in Benissa beteiligt und an einem Betreuungszentrum für Jugendliche, hilft in einem Obdachlosenzentrum in Gandia aus, leitet die Amateur-Theatergruppe "Careline", hilft bei der Sammlung von Geldern für Gesundheitszentren der Region und leitet ein lokales Radioprogramm in Englisch. Wright dankte Familie und Freunden für ihre Unterstützung und will noch lange weitermachen im Dienst an der Allgemeinheit.
Wright ist die 650. Empfängerin der Auszeichnung "Point of Light" durch die britische Regierung, die in den USA der Präsident George H. W. Bush (Senior) ins Leben gerufen wurde, wo sie bereits rund 5.000 Mal vergeben wurde.
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Am 9. Januar beginnen in der Markthalle von Dénia die Arbeiten an der neuen Klimaanlage. In der ersten Phase bis Ende Januar kommt der Sektor Fischstände und Bars an die Reihe, dann im Februar der Bereich an der Calle Carlos Sentí. Auch die Beleuchtung und die Zugangstüren werden erneuert. Die jeweils bearbeiteten Markt-"Hälften" bleiben während der Bauzeiten geschlossen. Sie werden durch eine provisorische Mauer voneinander getrennt. Ab 20. Februar soll die Markthalle wieder als Ganzes funktionieren, während in den ersten Tagen die notwendigen Anpassungen durchgeführt werden.
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Mit Beginn des neuen Jahres wechselte die Parkordnung in folgenden Strassen der Innenstadt von Dénia: C/ Quevedo. C/ Historiador Palau, C/ Colón, C/ Vicente Andrés Estellés, C/ Pare Pere, C/ Cartagena, C/ Mestre Serrano, C/ Benissa, C/ Portelles, C/ Sandunga, C/ Calpe, C/ Independencia, C/ Paz und C/ San Vicente de la Roqueta. Im nächsten halben Jahr ist auf der anderen Strassenseite zu parken als im zweiten Halbjahr 2016.
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Zum Ende des internationalen Katastrophenjahres 2016 bekam auch das Rathaus von Dénia seine Hiobsbotschaft: Drei Gerichtsurteile in seit Jahren laufenden Entschädigungsprozessen verurteilen das Ayuntamiento der Kreisstadt der Marina Alta zu Entschädigungszahlungen von mehr als 15 Millionen Euro. Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE) macht im Wesentlichen die konservative Vorgängerregierung von Ana Kringe (PP) für die teuren Fehlleistungen verantwortlich.
Die drei Fälle:
1. Vor 20 (zwanzig) Jahren unterzeichnete das Ayuntamiento mit der Fimilie Martínez Alberola eine Vereinbarung über die Enteignung von 5.000 Quadratmetern, um die Avenida Ramón Ortega zu öffnen. Nach zehn Jahren reklamierte die Familie die Zahlung, auch vor Gericht. Die Stadt verlor in erster Instanz, die Provinz-Schiedsstelle für Enteignungsbewertungen bestätigte die Summe von 10 Millionen Euro, die Stadt spielte weiter auf Zeit, argumentierte, das die 5.000 Meter in Pflichtabtretungen bei der Erschliessung des Baugebietes aufgegangen seien. Weitere Berufungen gingen verloren, die entscheidende im Dezembe 2016. In diesem Verfahren habe, so die Urteilsbegründung, ihre Position nicht ausreichend dokumentarisch belegt. Mit Gerichtskosten und Zinsen könnte der Fall die Stadtkasse 11,5 Mio Euro kosten.
2. Auch bei der Enteignung einer Grünzone in Las Marinas schoss sich das Bauamt der Stadt selbst ins Knie. Wieder verstrich eine Frist, Reklamation, Anrufung der Schiedsbehörde, vor der das Ayuntamiento selbst den Wert mit 2 Millionen Euro angab. Vor wenigen Monaten habe eine extern in Auftrag gegebenes Wertgutachten das Grundstück auf 600.000 Euro eingestuft, so Bürgermeister Grimalt.
3. Bei einer Entschädigung an der Avenida de Valencia erging ein erstes Urteil vor fünf Jahren, es wurde jetzt bestätigt. Im Jahr 2010 hatte der städtische Rechtsanwalt geraten, den Prozess zu vermeiden und sich aussergerichtlich mit der Promotionsfirma Al-Naima zu einigen. Jetzt werde dieser Irrtum teuer zu bezahlen sein.
In allen Fällen muss jetzt das Rathaus Verhandlungen aufnehmen, um die zu zahlenden Summen herunterzuhandeln oder Entschädigungen in Bauland oder Bebauungsquoten einfliessen zu lassen. Man werde auch versuchen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. "Wenn ein Mitarbeiter seinen Hut nehmen muss, dann wird es so sein", so Grimalt grimmig.
Zum Kommentar von costa-info.de












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