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Dénia
Bei einem Brand am ehemaligen Kino "Condado" an der C/ Marqués de Campo im Zentrum von Dénia musste jetzt ein Gebäude evakuiert werden. Der Isolierschaum zwischen den beiden Gebäuden hatte Feuer gefangen. 50 Menschen mussten ihre Arbeitsplätze verlassen, bis -nach kurzer Zeit- das Feuer gelöscht war.
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Francisco José N. G., der am Donnerstag, 14. Mai 2015, seiner ehemaligen Frau Gema (48) in deren Wohnung an der Avenida de Gandía von Dénia die Kehle durchgeschnitten hatte, ist nach seiner Aussage vor Gericht von der Psychatrischen Abteilung des Kreiskrankenhauses ins Gefängnis überstellt worden. Neben dem Mord wird dem Mann die Verletzung der gerichtlichen Auflage zur Last gelegt, sich seiner Ex-Frau nicht zu nähern. Der Mann war im Dezember wegen Misshandlung der Frau verurteilt worden. Nach dem Mord hatte es zunächst geheissen, dass die beiden trotz der Verurteilung in gegenseitigem Einvernehmen zusammen lebten.
Parallel zur Überstellung des geständigen Mörders ins Gefängnis wurde am Wochenende der neue Lebenspartner der ermordeten Frau verhaftet. Ihm wird Drogenhandel zur Last gelegt. Er könnte, so die spanische Presse, Grund für den Streit zwischen Mörder und Opfer gewesen sein, der zu der Bluttat führte, nach der der Täter sich selbst die Unterarme aufschnitt und die Polizei anrief.
In Dénia und der Marina Alta gab es während der folgenden Tage zahlreiche Protest- und Gedenkveranstaltungen. In Dénia forderte die Feministische Bewegung von der Politik grössere Anstrengungen zur Vermeidung häuslicher Gewalt und Angebote und Aufklärung für die betroffenen Frauen, um einen gewalttätigen Partner leichter verlassen zu können.
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Das öffentliche Senioren-Wohnheim Santa Llúcia von Dénia hat einen Therapie-Garten angelegt, in dem die Senioren gesundheitsfördernde Pflanzen in eigener Regie anbauen und betreuen können. Den grössten Gesundheitseffekt versprechen sich die Betreiber der "Asociación Pro-Residencia Santa Lucía" von der Beschäftigung mit dem Gärtnern an sich und haben deshalb 700 Euro in den Kauf des notwendigen Materials investiert.
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Ein 47-jähriger Spanier tötete in der Nacht zum heutigen Donnerstag, 14. Mai 2015, in Dénia seine gleichaltrige Partnerin, indem er ihr die Kehle mit einem Messer durchschnitt. Die Bluttat geschah an der Avenida de Gandía. Die beiden lebten in gegenseitigem Einverständnis miteinander, obwohl eine gerichtliche Anordnung gegen den Mann vorlag, nicht in die Nähe seiner Partnerin zu kommen.
Nach der Tat schnitt sich der Mann die Handgelenke auf und rief nach vier Stunden den Notruf an, um zu melden, dass er seine Partnerin umgebracht habe. Er liegt jetzt im Krankenhaus.
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Ein -wahrscheinlich gelegtes- Feuer brach am Montagabend, 11. Mai 2015, auf der Kompostierungsanlage von Dénia-La Xara aus, unweit des Kreiskrankenhauses von Dénia. Hunderte von Tonnen Grünabfälle wurden ein Raub der Flammen, die nicht zu löschen waren. Die Feuerwehr beschränkte sich darauf, ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Wegen der erheblichen Rauchentwicklung musste zeitweise die Ortszufahrt nach Dénia von Ondara aus gesperrt werden.
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Asfaltierungsarbeiten von 900.000 Euro an beschädigten Strassen in Dénia hat das Land Valencia jetzt als erstes Projekt des vor sieben Jahren verkündeten Investitionsplanes "Confianza" der Comunitat Valenciana für Dénia ausgeschrieben. Die Aufträge sollen im Juni vergeben werden. Mit dieser Ausschreibung, so Bürgermeister Ana Kringe, seien die Lügner überrführt, die behaupteten, dass kein Geld mehr für Dénias Confianza-Projekte zur Verfügung stehe. Denia hatte bis vor zwei Jahren auf einem Theater im Hafen als zu fördernder Investition aus diesem Landes-Topf bestanden.
Weitere Projekte, die seit 2013, zum Teil mit Beteiligung der Bürger, für Confianza-Förderung vorgesehen sind, sollen die Neuerschliessung der Playa Archiduque Carlos, die Herrichtung der alten Fischhalle für die Unterbringung des Tourismusbüros, der Bau eines Busbahnhofes in Torrecremada und die Sanierung der Casa Marquesa Valero de Palma sein.
mit den 900.000 Euro Confianza-Geldern sollen zunächst einmal folgende Strassen neu asfaltiert werden: Rap, Llanxa, Calderón, Capricorni, Vía Láctea, Lliri, Ginjoler, Sertori, Pedreguer, Lepanto, Independencia, Atzuvia und Ramón Ortega, sowie die Plazas Válgamedios y Jaume I,der Parkplatz der UNED und Teile des Assagador de la Marjal, Bequeruda und Oliba sowie Plaza Benidorm bis zum Roten Kreuz.
Auf eigene Rechnung hat gerade das Ayuntamiento von Dénia folgende Strassen asfaltiert: Senieta und Escolera im Viertel Baix la Mar (siehe Fotos). In der Calle Campo Torres wurden die Bürgersteige erneuert und erweitert.
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Über 30 Autowracks hat die spanische Zeitung "Información" im Industriegebiet von Dénia ausgemacht. Allesamt sind natürlich vollkommen ausgeschlachtet und jeglicher wertvoller Teile beraubt. Einige der Autowracks werden bereits von Unkraut überwuchert. Dies alles geschehe in unmittelbarer Nachbarschaft zur ebenfalls im Industriegebiet von Dénia angesiedelten Wache der Policía Local.
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Auf ein kaufbereiteres, besser vorbereitetes und in grösserem Anteil als bisher spanisches Publikum traf nach Auskunft der ausrichtenden Marina de Dénia die 8. Nautikmesse "Salón Naútico" von Dénia. Unter den meist bestaunten Neuigkeiten stachen die "Sarch 675" oder die "Helia 44" von Tountaine Pajot hervor, 2015 zum Katamaran des Jahres gewählt. Natürlich kamen an den drei Tagen mit Rahmenprogramm und "celebrities" wie der Olympiaseglerin Theresa Zabel und dem (in Dénia ansässigen) Weltumsegler Alex Pella die zu unterhaltenden "Schau-mal-vorbei"-Besucher auf ihire Kosten. Von Katamaran-Ausfahrten, Paddle-Surf und Kanu-Touren über Workshops für Kinder bis hin zu Demonstrationen von Rettungshunden und einer Hunde-Modenschau wurde in der Marina de Dénia einiges geboten.
Zu den Fotoalben des Salón Naútico de Dénia von 1913-1915

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Das Wasserwirtschaftsamt hat der Dénianer Montgó-Bürgervereinigung mitgeteilt, dass für die Fertigstellung der gescheiterten Kanalisationsarbeiten am Montgó kein Geld zur Verfügung steht. Im Juli 2014 wurde formell der Vertrag mit den Pleite gegangenen Vertragsfirmen aufgehoben, nachdem die Arbeiten selbst von Beginn an mit Problemen behaftet waren und mehrfach unterbrochen wurden, bevor sie -halb fertig und mit grossem angerichteten Schaden in den betroffenen Strassen- endgültig zum Erliegen kamen. Dabei war das Projekt von 18 Kollektoren, 18 Pumpstationen und 33 Kilometern Leitung nach langjährigen Verzögerungen Ende 2010 für 14 Millionen Euro vergeben worden.
Nach den Wahlen will die Nachbarschaftsvereinigung von der neuen Dénianer Ortsregierung fordern, dass sie zumindest Auskunft über die Gründe für das Desaster des Projekts und über den Verbleib des verschwendeten Geldes geben solle.

Kurz angemerkt:
Eine durchaus sinnvolle Forderung. Denn mit Transparenz und effizienter Überwachung der Arbeiten -für die sie technisch nicht zuständig war, aber trotzdem...- durch die Kringe-Ortsregierung war es nicht allzu weit her. Sie schritt erst dann -und eher halbherzig- ein, als das Kind im Brunnen lag und die Klagen der Anwohner über angerichtete Strassenschäden unüberhörbar geworden waren. Über die Aufklärung der Pleite und darüber, wie viel öffentliches Geld schlussendlich versenkt wurde, muss man sich nicht allzu grosse Hoffnungen machen. Auch bei dem ebenfalls durch eine Pleite gescheiterten Umgehungsstrassen-Projekt von Benissa hat die Öffentlichkeit nicht erfahren, wie viel Geld versenkt wurde und wer sich unter Umständen an der Pleite bereichert hat.
Carl-Georg Boge (Hsg. WOCHENPOST und costa-info.de)

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Die Stadt Dénia hat den Tunnel bei der Burg geschlossen. Der Grund: Steinschlag am Nordhang des Castillo. Der Tunnel wurde im Jahr 1938 als Luftschutzbunker eingerichtet und dient heute täglich zahlreichen Fussgängern als Abkürzung von einem Teil der Stadt zum anderen, von der Plaza del Consell zur Ronda de las Murallas. Techniker des Bauamtes sind der Meinung, dass zunächst Teile des Nordhanges der Burg mit Beton fixiert werden müssen, bevor der Tunnel wieder freigegeben werden kann. Ein drei Kilo schwerer Stein hatte sich gelöst.
Bereits 2012 war der Tunnel ein halbes Jahr lang geschlossen, weil auf mehr als der Hälfte seiner Länge von 200 Metern erhebliche Einsturzgefahr bestand. Mit Beton und Eisennetzen wurde das aus der Feuchtigkeit resultierende innere Stabilitätsproblem seinerzeit gelöst.












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