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Dénia
Sechs von zehn Anwohnern von Denia sind einer Umfrage des Rathauses zufolge für die vollständige Fusslaeufigkeit der Haupt-Geschäftsstrasse Marqués de Campo. Die Strasse ist bereits 200 Tage pro Jahr für den Autoverkehr gesperrt. Unter den anliegenden Geschäftsleuten beträgt die Zustimmung nur 55 %.
Der Präsident der Denianer Geschäftsleutevereinigung bezeichnete die Umfrage mit 400 Teilnehmern als "goebbelianisch", so die Zeitung "Información" und kündigte dem Ayuntamiento die Beziehungen auf.
Fast alle Befragten knüpften eine fusslaeufige Marqués de Campo, durch die 200 Parkplätze verloren gehen würden, an die Schaffung neuer Stellplätze. Das sagte die Stadt umgehend zu.
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María José Foche ist zwei Jahre älter als die 1978 eingerichtete Wache der Nationalpolizei in Dénia. Jetzt wurde die studierte Psychologin zur ersten Chefinspektorin der Policía Nacional in der Kreishauptstadt der Marina Alta befördert. Damit ist sie hinter Kommandant Alejandro Sánchez, der den vor einem halben Jahr pensionierten Antonio Cabeza "beerbte", die Nummer 2 in der Hierarchie der Wache.
In Madrid brachte Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE) in Erfahrung, dass die Bundesregierung grossen Wert auf den Bau einer neuen Wache für die Policía Nacional von Dénia auf einem städtischen Grundstück in Torrecremada legt, in der Nähe des Gerichtsgebäudes.
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Drei Kilo Marihuana, 30 Gramm Haschisch, 8 Behälter mit Haschischöl und Haschisch-Pollen stellte die Nationalpolizei von Dénia bei einer Razzia in einem als legale Marihuana-Vereinigung fungierenden Drogen-Umschlagsplatz sicher. Präsident, Schatzmeister und Sekretär der Asociación Cannábica wurden verhaftet. Die Ermittlungen liefen seit etwa einem Monat, als die Polizei von dem aktiven Drogenhandel in dem Lokal erfuhr.
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Einen winselnden Hund mit erschrockenem Ausdruck im Gesicht fand ein Anwohner der Calle Taronja von Dénia in einem Müllcontainer. Er erkannte "Jenny", den Pudel einer Anwohnerin seiner Urbanisation. Die Polizei nahm die 50-Jährige wegen Tierquälerei fest und wegen einer Anzeige, die ihr Lebensgefährte wegen Missbrauchs gestellt hatte. Die Polizei geht davon aus, dass der (mit Chip) auf den Namen der Frau geführte Hund dem Partner gehörte, an dem sich die Verhaftete rächen wollte. Der Nachbar, der den Pudel gefunden hatte, nahm es erst einmal bei sich auf.
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Mit "Ex Libris" hat in Dénia der vorletzte Buchladen geschlossen. In den 80er Jahren gab es 5, "Ex Libris" öffnete vor anderthalb Jahrzehnten, verfügte, so die letzte Eigentümerin María Teresa Gilabert, über bis zu 10.000 Kunden, musste sich aber jetzt der elektronischen Konkurrenz ergeben: "Die Hälfte der Bücher werden heutzutage per Internet verkauft, 15 % heruntergeladen." Jüngste Buchvorstellungen fanden zwar grossen Zuspruch, aber die Verkaufszahlen stimmten schon lange nicht mehr.
Einzige verbleibende Bücherei der Kreishauptstadt ist "Públics", wo ein Grossteil des Umsatzes mit Schreib- und Bürowaren, Schulbüchern und Presse erzielt wird. Ohne Diversifizierung keine Chance.
In Dénia sind 440 Bars und Restaurants registriert, so die Zeitung "Información", ein Viertel der Gesamtzahl im Marina-Alta-Kreis.
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Im Zusammenhang mit mehreren Einbrüchen in Geschäfte von Dénia hat die Polizei zwei Minderjährige und vier Männer zwischen 18 und 45 verhaftet. Dabei gaben die Aufnahmen von Überwachungskameras entscheidende Hinweise. Eines der Bandenmitglieder wurde bei dem Versuch verhaftet, Diebesgut über das Internet zu verkaufen, darunter ein 1.500 Euro teures Fahrrad, das für 80 Euro angeboten wurde. Die Untersuchungen begannen im April.
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Die grossen Alsa-Busse, die zwischen Alicante und Valencia verkehren, fahren gar nicht erst hinein in den zu klein bemessenen neuen Busbahnhof von Denia. So musste noch auf dem Vorplatz die Auszeichnung "Taxi" gegen "Bus" ausgetauscht werden. Gewarnt worden war schon vor Monaten: Der Manövrierraum ist zu knapp bemessen. Und so findet laut spanischer Presse die Gepäckzuladung bei einigen Bussen erst einmal direkt an der Fahrbahn der Strasse statt. Erweiterungsarbeiten laufen, und der Busbahnhof ist sowieso nur als Provisorium gedacht, bis zur endgültigen Lösung mit einer "Intermodal"-Anbindungsstation an den kue ftigen Kuestenzug. Der könnte allerdings noch ein paar Jahr (zehnt)e auf sich warten lassen...
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Nach einer Versuchsphase im vergangenen Jahr hat jetzt die Stadtbus-Verbindung des Zentrums mit Pedrera-Montgó wieder den Betrieb aufgenommen, zunächst bis zum 30. September, mehrmals an jedem Tag in der Woche, zum Preis von 1 Euro. Er soll vor allem die Anbindung an das alte Krankenhaus "La Pedrera" und die dortigen Schulen verbessern, bietet aber umgekehrt auch Montgó-Residenten die Möglichkeit eines preiswerten Transports in die Innenstadt.
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Jean Fleche und José Ramón Luna de la Ossa haben den 22. Foto-Wettbewerb mit dem Thema "Dénia" in den Kategorien Touristische Fotografie und Künstlerische gewonnen und damit jeweils 600 Euro. Die zweiten Preise gingen an Andrés Fornés aus Dénia und Alfredo Sanz Poncho (jeweils 300 E). Insgesamt wurden 90 Fotografien eingereicht, die besten 40 sind bis zum 12. Mai in der Casa de Cultura ausgestellt.
Beste Fotos des Wettbewerbs Dénia

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Im Hafen von Dénia ist vom 10. bis 13. Mai die vor 26 Jahren gebaute Nachbildung des historischen Weltumseglungs-Bootes "Nao Victoria (1519-1522 mit Fernando de Magallanes und Juan Sebastián Elcano) zu Gast. Das 26 Meter lange und 7 Meter breite schwimmende Museum, das seine eigene Weltumseglung zwischen 2004 und 2006 absolvierte, kann für 4 Euro am 10.+11.5. von 14-20 Uhr und am 12.+13.5. von 10-20 Uhr besucht werden.
Den Besuch des Bootes wird durch die Fundación Salom Sabar (http://www.fundacionsalomsabar.org), organisiert.
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