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Dénia
Die Stadt Dénia hat ihre mit 70.000 Euro veranschlagte jährliche Kooperation mit dem Cruz Roja verlängert. Das Rote Kreuz stellt die Notfallversorgung für die meisten Veranstaltungen in der Kreishauptstadt und während der Sommermonate an den Stränden. Ausserdem kümmert sich die von José Francisco Montiel geführte Vereinigung um den Transport von alten und behinderten Menschen zum Tageszentrum oder deren häusliche Betreuung. Didaktische Aktivitäten des RK sind mit Seminaren und bei Ausflügen und Lagerveranstaltungen den jungen Menschen gewidmet.
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Zum ersten Mal in 400 Jahren seit ihrer Erschaffung durch einen nicht mehr bekannten Künstler verlässt die Statue der Dénianer Dorfheiligen "Santíssima Sang" die Kreisstadt. Die Ende des 16. oder Anfang des 17. Jahrhundert kreierte Statue wird zunächst in Castellón unter anderem vermittels Röntgentechniken untersucht, um dann um Gravina-Museum (MUBAG) von Alicante einer viermonatigen Restauration unterzogen zu werden. Während dieser Zeit wird die "Santíssima Sang" auf dem Altar des Augustinerinnen-Konvents von Dénia durch eine "lebens"grosse Fotografie ersetzt. Die Kosten der Restauration werden von der Provinz Alicante getragen.
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Die Provinzverwaltung in Alicante hat dem Ajuntament de Dénia eine Subvention von 230.000 Euro für die Erneuerung mehrerer Innenstadtstrassen und der Avenida del Montgó bewilligt: Senieta, Fora Mur, Campo Torres, Hermanos Gavilà Ferrer und Miraflor.
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So werden sich potentielle Beschwerdeführer gegen den Lärm von Pubs oder Diskotheken ihren Protest in Zukunft gut überlegen müssen: Die spanische Presse hat berichtet, dass die Stadt Dénia sich eine Lärmmessung bei einer angezeigten Diskothek von den betroffenen Bürgern bezahlen liess.
Ergebnis der Untersuchung: Die Diskothek wurde entlastet, der Lärm wurde der nächtlichen Strandreinigung und nächtlichen Gesprächen von Besuchern zugeschrieben, so die Zeitung "Información".
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Die erste Phase der Arbeiten an der Fussgänger- und Radfahrer-Promenade im Hafen von Dénia soll im Januar abgeschlossen sein. Die Baukosten von 1,25 Millionen Euro werden von den Firmen Marina El Portet Dénia und Varadero Port Dénia getragen, die für den Sporthafen und die Anlegezone für grosse Yachten zuständig sind. Die Promenade wird 800 Meter lang sein, die Zonen für Radfahrer und Fussgänger sollen sauber getrennt werden, Schattenbereiche werden geschaffen. Die erste Phase von 350 Metern zwischen Plaza Benidorm und der Kreuzung mit der Calle Pont, dort wo in Zukunft der Ring für die Veranstaltung "Bous a la Mar" eingerichtet wird, soll Ende Januar fertiggestellt sein.
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Die UNO-Kultur"abteilung" UNESCO hat Dénias Kandidatur als "Ciudad Creativa de la Gastronomía" abgelehnt. Das Rathaus gab sogleich an alle Beteiligten an der Kandidatur, Hostelerie-Vereinigungen, Vereine, Parteien etc. die Losung aus: dann eben in einem der nächsten Jahre - die Kandidatur geht weiter. Denn, so Bürgermeisterin Ana Kringe, "Dénia ist eines der wichtigsten gastronomischen Zentren in Europa, mit mehr als 479 Restaurants, 2.500 Profesionales des Gastgewerbes und 3.600 Lieferanten".
Kurz angemerkt:
Dranbleiben ist richtig und wichtig, natürlich. Bis zum nächsten Mal ist dann bestimmt auch das Geheimnis hinter der Aussage "mehr als 479 Restaurants" geklärt, ob es nun 479 1/3 oder 479 1/2 sind oder gar die Zahl von 479 786/787 Restaurants erreicht wird. In Dénia, einem "der wichtigsten gastronomischen Zentren in Europa". Als Stadt, die vom Tourismus und zu einem grossen Teil auch von ihrer Aussendarstellung lebt, gilt natürlich: Bescheidenheit ist eine Zier, doch besser lebt sich's ohne ihr. Aber man kann sich schnell auch mal lächerlich machen mit solch' einer Vollmundigkeit, auch wenn in der Quote von Restaurants pro Einwohner vielleicht tatsächlich kaum jemand in Europa Dénia etwas vormachen kann, so wie die Stadt ja auch einmal den semi-offiziellen Titel Fiesta-Hauptstadt von Spanien, von Europa, von der Welt oder vom Kosmos vor sich hertrug.
Vielleicht ist das Problem mit jedweder offiziellen Dénianer rhetorischen Grossmäuligkeit auch nur meine Privatsache, weil mir dann allzu schnell zig Schuldenmillionen, kaputte Strassen, nicht fertig werdende Kanalisationen, der Flughafen in einem der letzten Flächennutzungsplan-Entwürfe und das erst nach mehr als drei Jahren härtester Schulden- und Finanzkrise -und nicht aus eigenem Antrieb, sondern auf Druck der Fakten- von der Projektliste gestrichene Luxustheater im Hafen in den Sinn kommen.
Carl-Georg Boge (5. Dezember 2014)

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Der Wohnwagen eines deutschen Ehepaares, der beim Gerichtsgebäude von Dénia geparkt war, brannte am Mittwoch Nachmittag, 3. Dezember 2014, aus. Das Feuer wurde gegen 17 Uhr gemeldet, die Rauchsäule war weithin zu sehen. Die Feuerwehr löschte die Flammen schnell. Die Polizei untersucht, ob der Brand gelegt wurde. Die deutschen Eigentümer waren zum Zeitpunkt des Feuers nicht anwesend.
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Die Stadt Dénia will bei der Regierung von Spanien eine Subvention für die Herrichtung der grossen Freitreppe beantragen, die zu den architektonischen Überresten "Palau Vell" und "Palau del Governador" auf der Burg von Dénia führen. Die monumentale Treppe stammt ungefähr vom Beginn des 17. Jahrhunderts, die beiden "Palaus" aus dem 15. und aus dem 17.
Die Herrichtung dieser Zone, die im Erbfolgekrieg im 18. und im Unabhängigkeitskrieg im 19. Jahrhundert schwere Schäden genommen hat, wird mit 900.000 Euro veranschlagt.
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Der Entwurf des neuen Flächennutzungsplanes von Dénia wird Mitte Dezember für die Formulierung von Einsprüchen anderthalb Monate lang öffentlich ausgelegt. Dénia ist die erste von 540 Kommunen des Landes Valencia, die ihren in der Rekordzeit von nur zwei Monaten ausgearbeiteten PGOU nach den neuen Bebauungsgesetzen des Landes und restriktiven Vorgaben der Europäischen Union ausrichten will. Vorbei die Zeiten grosser Wachstumsphantasien, als -in gescheiterten PGOU-Anläufen- Dénia Gelände für einen Flughafen auswies und die Bebauung vor allem in Las Marinas keine Grenzen zu kennen schien.
Jetzt werden 6,5 Mio qm von bebaubar zu nicht bebaubar umbewertet. Wegen Überschwemmungsrisikos fällt Las Marinas als Bebauungsmotor aus, das bescheiden formulierte mögliche Bevökerungswachstum von 1,4 % pro Jahr bis 57.000 Einwohner im Jahr 2030 findet vor allem im Bereich der Umgehungsstrasse "Ronda", am Montgó und in Les Rotes statt. Die Details werden zukünftigen Stadtparlamenten überlassen.
Der Streit um denkmalgeschützte Gebäude soll durch die formelle Aufnahme der 1983, 2005 und 2012 entsprechend katalogisierten Gebäude beendet werden.

Kurz angemerkt:
"Geht doch - wenn von aussen die richtigen Rahmenbedingungen vorgegeben werden", möchte man angesichts dieser Zeitenwende in der Dénianer Flächennutzungsplanung ausrufen. Das wäre ohne die Krise wohl nicht möglich gewesen, und eine gewisse Skepsis bleibt allemal angebracht: Zu eindeutig ist die in Dénias PP-Bürgermeisterin Ana Kringe personifizierte personelle Kontinuität zwischen Beton- und Wachstums-Fetischisten von vor einem halben Jahrzehnt und den Vorreitern der neuen -vor allem durch die wirtschaftlichen Umstände und übergeordnete Instanzen oktroyierte- Bescheidenheit. Wenn man schon auf ein "Mea culpa" vergebens wird warten müssen, so kann man doch dieser immerhin richtungweisenden Anpassung an die neuen Rahmenbedingungen das Prädikat "in Rekordzeit reagiert" nicht verwehren.
Carl-Georg Boge (1. Dezember 2014)













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