Dénia
Von rund 45.000 Wohnungen und Häusern, die in Dénia registriert sind, entsorgt weniger als die Hälfte ihre Abwässer in das Kanalisationsnetz. 25.000 funktionieren mit Sickergruben. Diese Situation bezeichnete Dénias parteiloser Umweltstadtrat Juan Collado als "untragbar". Und ergänzte, dass das bestehende Kanalisationsnetz obendrein veraltet sei und zu wenig Ableitungen für Regenwasser vorsehe.
Jetzt haben die Europäische Union und das Wasserwirtschaftsamt (Conferencia Hidrográfica del Júcar, CHJ) das Ayuntamiento von Dénia offiziell ermahnt, das Problem "unverzüglich" anzugehen und auf die Kontaminierung des untergrundes durch Sickergruben hingewiesen, so die Zeitung "Información". Als Zeitvorgabe für eine grundlegend verbesserte Abwasser-Situation sei das Jahr 2012 genannt worden. Am 7. September debattiert der Stadtrat von Dénia über den noch entworfenen umfassenden Abwasser-Sanierungsplan.
Die grössten Defizite im Netz bestehen entlang der Carretera de Les Rotes, am Montgó und in Las Marinas sowie in einigen Teilen der Innenstadt. Im Februar beschloss die CHJ die Schaffung eines 14 Millionen Euro teuren Netzes von Hauptsammlern für die Bereiche Montgó und Las Rotes und deren Anbindung an die Kläranlage. Die Aufträge für dieses Grossprojekt, das im Übrigen schon seit etlichen Jahren angekündigt wird, stehen kurz vor der Vergabe, so die spanische Presse. Die Kosten übernimmt das Umweltministerium von Spanien.
Meldung kommentierenJetzt haben die Europäische Union und das Wasserwirtschaftsamt (Conferencia Hidrográfica del Júcar, CHJ) das Ayuntamiento von Dénia offiziell ermahnt, das Problem "unverzüglich" anzugehen und auf die Kontaminierung des untergrundes durch Sickergruben hingewiesen, so die Zeitung "Información". Als Zeitvorgabe für eine grundlegend verbesserte Abwasser-Situation sei das Jahr 2012 genannt worden. Am 7. September debattiert der Stadtrat von Dénia über den noch entworfenen umfassenden Abwasser-Sanierungsplan.
Die grössten Defizite im Netz bestehen entlang der Carretera de Les Rotes, am Montgó und in Las Marinas sowie in einigen Teilen der Innenstadt. Im Februar beschloss die CHJ die Schaffung eines 14 Millionen Euro teuren Netzes von Hauptsammlern für die Bereiche Montgó und Las Rotes und deren Anbindung an die Kläranlage. Die Aufträge für dieses Grossprojekt, das im Übrigen schon seit etlichen Jahren angekündigt wird, stehen kurz vor der Vergabe, so die spanische Presse. Die Kosten übernimmt das Umweltministerium von Spanien.
Mittlerweile sind es 30.500 Bürger, die mit ihrer Unterschrift von Landes- und Bundesregierung die Einrichtung einer Zugverbindung von Gandia nach Dénia fordern. Die Bürgermeisterin von Dénia, Ana Kringe (PP), rief im vergangenen Jahr die Unterschriften-Kampagne ins Leben, um in Valencia und Madrid Druck zu machen, weil es ein ums andere Jahr nichts anderes als unkonkrete Zusagen gibt. Die überparteiliche regionale Kommission zum Thema "Tren Gandia-Dénia" hat ein Treffen mit dem nationalen Infrastruktur-Minister José Blanco (PSOE) gefordert. Kringe erinnerte daran, dass Landesminister Mario Flores (PP) zugesagt habe, dass schon bald konkret für den "Tren de la Costa" geplant werde, der die Zugverbindung von Dénia nach Alicante auf 45 Minuten verkürzen werde. Was zwar eine enorme Verbesserung bedeuten würde, allerdings auch keine Antwort auf die Frage nach dem Zug Gandia-Dénia ist...
Meldung kommentieren400 Anwohner der Urbanisation Puerto Romano haben bei der Bürgermeisterin Ana Kringe (PP) einen illegalen Lkw-Parkplatz in ihrer Nachbarschaft angezeigt, unmittelbar unterhalb des Castillo von Dénia. Eine bekannte Baufirma stellt auf dem Grundstück an der Avenida Miguel Hernández Lkw und Kräne ab. Dafür gibt es offenbar nicht die notwendige städtische Genehmigung. Die Anwohner beklagen die ständige Belästigung durch schwere Fahrzeuge. Auf eine entsprechende Anfrage der Oppositionspartei PSOE im Stadtparlament steht die Antwort des Magistrats von Dénia noch aus.
Anwohner berichteten, dass das städtische Umweltamt die Lärmbelästigung gemessen habe. Allerdings ohne Ergebnis: denn die Firma habe den Lkw-Verkehr an jenem Tag eingestellt...
Meldung kommentierenAnwohner berichteten, dass das städtische Umweltamt die Lärmbelästigung gemessen habe. Allerdings ohne Ergebnis: denn die Firma habe den Lkw-Verkehr an jenem Tag eingestellt...
Bei Bauarbeiten an der Ronda de las Murallas von Denia wurden jetzt 3 roemische Grabstaetten und ein Lagerhaus aus der roemischen Epoche entdeckt. Die Funde werden mit dem Hafen "Dianium" in Verbindung aus dem 1. und 2. Jahrhundert nach Christus in Verbindung gebracht.
Meldung kommentierenDie Arbeiten an der lang ersehnten dritten Sekundarschule fuer Denia koennten schon in zwei Monaten beginnen, teilte jetzt die Planungs-Stadtraetin Pepa Font (CU) mit. Die letzte administrative Huerde fuer die Erschliessung des Gelaendes sei genommen. Allerdings habe hier das Landesbildungsministerium in Valencia das letzte Wort. Das Projekt sei bereits ausgeschrieben und vergeben, wenn der politische Wille bestehe, koenne es im Oktober losgehen.
Meldung kommentierenDas Ayuntamiento von Denia hat am Montgo (Cami de Merle) und in Las Marinas (El Palmar) neue "puntos verdes" fuer die Getrenntsammlung von Abfall eingerichtet. Die Kosten fuer die Massnahme betrugen 100.000 Euro. Die "puntos verdes" sind von 8 bis 20 Uhr geoeffnet. Hier koennen nehmen Plastik, Glas, Papier, Batterien und Hausmuell auch Gartenabfaelle abgegeben werden. Gaertner(eien) duerfen an den neu eingerichteten Stellen ihre Gruenabfaelle nicht abgeben. Sie muessen weiterhin den "Ecoparc" dafuer benutzen, so die zustaendige Denianer Stadtraetin Pepa Font (CU).
2 Kommentare
|
Meldung kommentierenAus dem Gericht von Dénia heraus ist für 2011 die Einrichtung eines neuen Strafgerichtes und eines Untersuchungsgerichtes in der Kreishauptstadt der Marina Alta gefordert worden. Dieser Forderung schlossen sich die Gemeinden Calp und Teulada-Moraira sofort an. Die Einrichtung dieser beiden neuen Gerichtshöfe soll die Justiz schneller und effizienter machen und den Bürger das Vertrauen in sie zurückgeben.
Meldung kommentierenIn den ersten sieben Monaten des Jahres 2010 ist die Kriminalitaet in Denia gegenueber dem selben Vorjahreszeitraum um mehr als zehn Prozent gesunken. Dabei fielen die Einbrueche mit und ohne Gewaltanwendung um rund 50 und 60 % am meisten. Insgesamt sank die Zahl der Delikte um 20 % (Raubueberfaelle gar um 30 %), waehrend die kleineren Vergehen nur leicht zurueckgingen. Diese Rueckgaenge der Kriminalitaet schreibt die Regierungsverantwortliche fuer die Provinz Alicante, Encarna Llinares (PSOE), den zahlreichen Neueinstellungen bei Policia Nacional (um 70 % seit 2003) und Guardia Civil zu. Sie ergaenzte: In Denia ist der Kriminalitaetsindex bezogen auf die Einwohnerzahl zwischen 2003 und 2009 um fast 23 % gesunken.
Meldung kommentierenDas wird auf die Dauer ein teurer Spass: Beim juengsten Sommergewitter verschwand einmal mehr der bei Touristen beliebte Strand Blay Beach an der Kueste von Denia-Las Marinas. Er war erst im Maerz mit grossem Sandaufwand regeneriert worden, zum x-ten Male in den vergangenen Jahren. Jetzt nagen die Wellen wieder an den Mauern der Hausbesitzer in erster Strandlinie des Blay Beach. Die Stadt Denia fordert schon seit einer ganzen Weile vom staatlichen Kuestenamt den Bau eines Wellenbrechers quer zur Kuestenlinie. Das aber, so befuerchtet das Ministerum, koennte die Stroemungen nachhaltig negativ beeinflussen.
Auf dem Montgo musste nach dem heftigen Regen die Verwaltung des Naturparks Montgo den Camino de la Colonia sperren. Abstuerzendes Geroell koennte die Wanderer gefaehrden.
1 Kommentar
|
Meldung kommentierenAuf dem Montgo musste nach dem heftigen Regen die Verwaltung des Naturparks Montgo den Camino de la Colonia sperren. Abstuerzendes Geroell koennte die Wanderer gefaehrden.
Weiter

