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Dénia
Auf diese Ankündigung des Rathauses von Dénia scheint die Opposition noch mehr gewartet zu haben als die Anwohner der Strassen Lletsó und Alzina am Montgó sowie Mar Jònica in Las Marinas: Das Ayuntamiento kündigte an, dass Unternehmer aus Dénia in den nächsten Wochen insgesamt 230 Häuser in diesen Strassen ans Kanalnetz anschliessen. Postwendend weist die PSOE darauf hin, dass nicht nur 20.000 Immobilien in Dénia noch keine Kanalisation haben, sondern dass noch drei Jahre nach seinem Beginn das elf Millionen Euro schwere Kanalisierungsprojekt für den Montgó und Les Rotes auf Eis liegt. Das sei die Schuld der PP-Ortsregierung von Bürgermeisterin Ana Kringe, so die Sozialisten, der nichts eingefallen als ihr Heil vor Gericht zu suchen - ohne jedweden Erfolg.
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Die Küstenverwaltung der Provinz Alicante hat die Einrichtung einer Spur für Radfahrer auf der Strandpromenade Marineta Cassiana südlich vom Hafen genehmigt. Zunächst aber werden auf den rund 1,3 Kilometer während einer Probephase Schilder aufgestellt, die den Paseo als nutzbar durch Fussgänger und Radfahrer ausweisen "senda ciclable". Fussgänger haben Vorrang, Radfahrer dürfen höchstens mit 10 Stundenkilometern unterwegs sein, Motorfahrzeuge sind nicht zugelassen. Wenn es innerhalb von drei oder vier Monaten keine nennenswerten Konflikte zwischen Radfahrern und Fussgängern gibt, dann verzichtet das Rathaus auf die Ausweisung einer gesonderten Radspur.
Die Stadt will eine Benehmigung für eine eigene Fahrradspur auf dem anschliessenden Teilstück bis zum Ende von Les Rotes beantragen.
Zugleich wurde mitgeteilt, dass die Stadt im Februar an sieben neuen Rad-Parkplätzen i9m Zentrum von Dénia, La Xara und Jesús Pobre 70 neue Stellplätze einreichen will. Für die Folgemonate hat die Provinz Alicante dem Rathaus von Dénia bereits drei Dutzend weitere Radparkplätze zugesagt. Info über die Standorte und Nutzung des städtischen Verleihsystems: cyclingdenia.com
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Seit 2008 ist einer der wichtigsten natürlichen Regenwasserabläufe vom Montgó, der Barranco de la Cueva del Agua, durch die Folgen von nicht ausreichender Bebauung fast versperrt, endet in einer sehr engen Kanalisation, umgeben von Chalets und Urbanisationen, so die spanische Presse. Das Wasserwirtschaftsamt (CHJ) hat vor drei Jahren die Stadt Dénia kategorisch aufgefordert, "binnen maximal zwei Monaten" den zugebauten Teil des Barranco in seinen ursprünglichen Zustand zurück zu versetzen. Bereits 2008 hatte das CHJ auf die illegalen Bauten im Flusslauf hingewiesen, ohne Ergebnis, und auch das "Ultimatum" von 2012 verstrich unbeachtet von der Stadtverwaltung, so die Bürgervereinigung "Montgó". Auch von den darin angekündigten Strafen bei Nichtbeachtung sei nichts zu hören gewesen. Die "Vecinos" wollen das CHJ erneut auf seine Pflicht hinweisen, wenn die Stadt Dénia der ihren nicht nachkomme. Man könne es nur dem Glück und dem Wetter zuschreiben, dass es an dieser Stelle noch nicht zu Überschwemmungen gekommen sei.
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Die jährliche Beschneideaktion der Bäume auf der Dénianer Hauptgeschäftsstrasse Marqués de Campo findet in diesen Tagen statt. Sie begannen beim Hafen und sollen am Donnerstag abgeschlossen sein.
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Die städtische Fussballschule von Dénia (EMF) hat schnell auf die Vorwürfe reagiert, dass eine F-Jugend-Mannschaft ihre Siege mit Liedern zelebriert, deren Texte Gewalt und Sexismus Vorschub leisten (wir berichteten): Der Trainer der Kinder wurde für einen Monat (unter Aussetzung seiner Bezüge) beurlaubt, nachdem er zugegeben hatte, nicht ausreichend "auf den Text geachtet" zu haben. Auch die Eltern entschuldigten sich und gelobten, in Zukunft besser aufzupassen. Die letzte nennenswerte Sanktion gegen einen Trainer, so die EMF, sei vor mehreren Jahren ausgesprochen worden, als dieser einen Schiedsrichter tätlich angegriffen hatte.
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Die sozialistische Dénianer Oppositionspartei PSOE fordert von der städtischen Fussballschule Massnahmen (EMF) gegen verbale Gewalt bei Jugend- und Kinder-Fussballspielen. Anlass waren sexistische Sprechchöre und Gesänge durch die Kinder nach einem -gewonnenen- Fussballspiel von Neunjährigen in Dénia. Betreuer und Verantwortliche der EMF sind verantwortlich, so PSOE-Sprecherin Cristina Morera, Gegenmassnahmen zu treffen und verbale Gewalt im Umfeld und durch die Kinder zu unterbinden.

Kurz angemerkt:
Eine ebenso richtige wie mutige (weil sicherlich nicht vordergründig populäre) Forderung der Dénianer Sozialisten, gerichtet an die Verantwortlichen der städtischen Fussballschulen. Und nicht nur deshalb, weil verbale Gewalt der Nährboden für physische Gewalt ist, sondern weil sich falsche sexistische Konzepte in den Köpfen der Kinder festsetzen. Zunehmende Gewalt rund um Jugendfussball hat ihren Ursprung meistens in frühem Fehlverhalten begleitender Eltern. Ein Extrembeispiel veröffentlichte jetzt die Regionalpresse: Nach einem Spiel der Dénianer Fussball-A-Jugend in Pego wurde ein Dénianer Spieler auf dem Weg in die Kabine von einem Pegoliner Vater von hinten angegriffen und ins Gesicht geschlagen. Zu selten werden ähnliche oder "leichtere" Zwischenfälle veröffentlicht, und -wie jetzt zu Recht- gefordert, dass dieser "Sportsfreund" lebenslanges Stadionverbot erhält und bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Die Dénianer betonten, dass die Vertreter des CF Pego nach dem Vorfall völlig korrekt und angemessen verhielten und die Beziehungen der Vereine sehr gut seien.
Verbale (und zunehmend physische) Gewalt auch gegen Schiedsrichter ist ein Alltagsphänomen im spanischen wie im deutschen Fussball, wo ein Bericht der ARD vor kurzem darauf hinweis, wie sehr die von den Verbänden betriebene Politik des Verschweigens in eine gefährliche Sackgasse zu führen droht: Eine Mehrzahl der A-Klassen-Schiedsrichter ist Opfer gewalttätiger Übergriffe gewesen. Erwägt wird eine Initiative, die bei verbaler Gewalt dem Schiedsrichter die Möglichkeit zur Spielunterbrechung gibt. Eine vor Jahren in "change.org" in Spanien angeregte Massnahme, die binnen kurzer Zeit Zigtausende Unterstützer fand. Zu Recht.
Auch vor diesem Hintergrund mein Beifall für den aktuellen Vorstoss der Dénianer Sozialisten, die den "common sense" für das Richtige dem Risiko entgegen setzen, wenige Monate vor den Kommunalwahlen als "Nestbeschmutzer" zu gelten.
Carl-Georg Boge (16. Januar 2015)

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Die Rotary International Fellowship Denia hat dem Roten Kreuz 550 Euro für die Hilfe von bedürftigen Familien in der Kreishauptstadt gespendet.
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Der -auf Seiten der Ausländer stark in statistischer Bereinigung zu erklärende- Bevölkerungsschwund des Jahres 2013 in Dénia ist gestoppt. Die Zahl von 42.000 gemeldeten Einwohnern blieb 2014 konstant, in etwa auch die der 1.260 Deutschen (-40). Diese bilden, knapp vor den Briten, das grösste Kontingent unter den Ausländern, die zusammen ein knappes Viertel der Bevölkerung von Dénia ausmachen. Signifikant lediglich der Anstieg bei den Russen um 100 auf fast 500 und damit Rang 7 unter den 90 in der Kreishauptstadt vertretenen Nationen. Erstmals in die Dénianer "Top Ten" schafften es -zu Lasten der Schweizer- die Holländer mit 350, knapp vor Italienern, Franzosen und Schweizern.
Jeder 6. Dénianer ist älter als 65 Jahre, unter den sechs Personen über 100 Jahre ist nur ein Mann.
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Am Samstag, 17. Januar 2015, organisiert die Partei "Ciudadanos" um 12 Uhr auf der Plaza Benidorm bei "El Raset" eine Art Demonstration für die Einrichtung eines Hundestrandes. Seit Beginn der Kampagne für einige Meter Strandes für Hunde haben "Ciudadanos" und mehrere Tierschutzvereinigungen über 1.500 Unterschriften für das Projekt gesammelt. Administrativ, so Ciudadanos-Stadträtin Mari Martínez, sei die Umsetzung mit der Anpassung einer örtlichen Verordnung sehr leicht. Dafür sei lediglich der entsprechende politische Wille notwendig.
Weil es keinen offiziellen Hundestrand gibt, gelten die Bereiche Südmole und Marineta Cassiana als inoffizielle Orte für Küstenspaziergänge mit Hunden.
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Die Policía Nacional hat einen wegen mehrerer Vergehen vorbestraften Mann in Dénia verhaftet, der bei "Facebook" einen am 2. Januar 2015 in Madrid getöteten Polizisten beleidigte und als Kriminellen bezeichnete und guthiess, dass dieser von einem Mann vor einen U-Bahn-Zug gestossen wurde.
Der Fall hatte für Schlagzeilen gesorgt: Ein Polizist liess sein Leben, als er bei dem Versuch, einen Mann zu identifizieren, von diesem vor den einfahrenden Zug gestossen wurde und sein Leben verlor. Diesem Totschlag applaudierte der Internet-Nutzer in Dénia via Facebook ("muy bien, muy bien...") und stellte in einem zweiten Anlauf klar, dass für ihn der Polizist der Verbrecher sei.
Es stellte sich heraus, dass der 2013 wegen Bedrohungen seiner Freundin verhaftete und wegen Misshandlungen und und Drohungen bei der Polizei aktenkundige Mann, auch die Dénianer Polizei schon mehrfach im Internet beleidigt hatte.
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