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Dénia
Eine neue Facette der Gleichstellungsdebatte hat sich in Dénia aufgetan: Sollte es auch eine Frau unter den Heiligen Drei Königinnen geben? Das Fiesta-Amt der sozialistisch-valencianistisch geführten Stadt Dénia ist nicht der Meinung, die Moros-Fiesta-Vereinigung "Amazigh" und ihre Kapitänin María José López wohl. Denn auf López fiel eines der Lose, die, wie in jedem Jahr, unter den Fiesta-"filàes" von Dénia die Heiligen Drei Könige für Umzug und Geschenke-Verteilung am 5. Januar bestimmen. Die Frauen-"filà" Amazigh, die viele Jahre lang gegen die Traditionalisten um ihre Konstituierung kämpfen musste, will sich dieses neue Stück Gleichberechtigung nicht nehmen lassen. Nicht mal als Diener der Könige wolle das Festamt sie auf dem Wagen zulassen. Anders sehe es jedoch im Gleichstellungsamt des Ayuntamiento aus, so die spanische Presse. Dessen Chefin habe bereits Zustimmung für eine Frau als "Rey Mago" signalisiert. Ist damit der Weg zur ersten "Reina Maga" geebnet?
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Einen Roman mit einer Gruppe von versteckten Nazis in Dénia als Hintergrund hat bei einer internationalen Buchmesse in ihrem Heimatland Mexico die 61-jährige Erfolgsautorin Clara Sánchez vorgestellt: "Cuando llega la luz" ist die Fortsetzung ihres Bestsellers "Lo que esconde tu nombre" von 2010. Inspiration für den Nazi-Hintergrund war, dass die Autorin, als sie sich in Dénia niederliess, sie wenige Meter von ihrem Haus Bungalows entdeckte, die einem Nazi gehörten.
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Die wochenendliche Schliessung der Hauptgeschäftsstrasse Marqués de Campo von Dénia wird ab sofort auf den Freitag Abend vorgezogen, jeweils ab 19 Uhr. Diese Schliessung gilt auch für die Vorabende von Feiertagen. Deshalb wird die Strasse vom 2. bis 11. Dezember durchgehend geschlossen sein, weil es in dieser Woche zwei Feiertage gibt: 6. und 8. Dezember, Verfassungstag und Día de la Inmaculada.
Die Geschäftsleute-Vereinigung ACE allerdings ist mit der Massnahme überhaupt nicht einverstanden und hat bereits formell Protest eingelegt. Sie ist der Meinung, dass die Geschäfte der Strasse (insgesamt 80, davon 45 Textil und ähnliches) durch die Sperrung um einen Tag früher (von Samstag auf Freitag Abend) die Leidtragenden der Entscheidung sein werden, für die der Magistrat nach Meinung von ACE nicht einmal zuständig ist, sondern das Stadtparlament.











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Die Dénianer Wasserfirma Aqualia hat mit der Erneuerung von 850 Meter Wasserleitungen im Ortsteil "Plana d'Elies" begonnen, die von der Kläranlage Beniadlà bis zu den Depots Marquesa I und San Juan I verläuft. Von dort wird das Trinkwasser in die Ortsteile Montgó und Les Rotes weitergeleitet. Die Plana ist zwischen den Strassen Artemis und Assagador de les Monges für den Verkehr gesperrt. Umleitungen sind eingerichtet, so das Ayuntamiento. Die Arbeiten sollen rund anderthalb Monate dauern.
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3 Wanderer im Alter von 15 Jahren verloren am vergangenen Donnerstag Abend, 24. November 2016, den rechten Weg auf dem Montgó und mussten bei einbrechender Dunkelheit die Rettung anrufen. Die Bergung gestaltete sich relativ einfach, weil die Jungen sich bereits in der Nähe des Endstücks des Weges befanden, der zum Schiessplatz führt. Am Vorwochenende hatte die Guardia Civil ein deutsches Rentnerpaar von der Sierra Bernia bergen müssen, wo es ebenfalls beim Wandern von der Dunkelheit überrascht worden war.
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Auf die schwierige Mission Weltumseglung in 45 Tagen und 14 Stunden hat sich am Sonntag, 20. November 2016, im französischen Brest der Dénianer Profi-Segler Alex Pella mit einer insgesamt nur sechsköpfigen Mannschaft auf der Yacht "Idec Sport" gemacht, darunter der Deutsche Boris Hermann und der Schweizer Bernard Stamm. Die Wind- und Wetterbedingungen müssen auf der ganzen Reise stimmen, die Einsparung von 300 Kilogramm Gewicht (vor allem Essen und Kleidung) gegenüber dem Rekordversuch von vor genau einem Jahr soll zum erfolgreichen Unternehmen der Crew um den Franzosen Francis Joyon beitragen. Dazu sollte die Expedition innerhalb von elf Tagen bis zum Kap der Guten Hoffnung gelangt sein, vor allem aber die statistisch gefährlichsten ersten drei Tage unfallfrei überstanden haben. Die Ziellinie müsste für einen erfolgreichen Rekord bis um 11 Uhr am 5. Januar 2017 überquert worden sein.
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Eine Breitseite hat die Promotoren-Vereinigung von Dénia gegen die Lokalpolitik abgeschossen. Sie schlagen vor, dass die Stadträte mit ihrem eigenen Geld dafür gerade stehen sollen, wenn sie mit Bebauungsentscheidungen wie zum Beispiel Bebauungsplänen, die hinterher von Gerichten kassiert werden. Die Asociación de Promotores Turísticos de Dénia klinkt sich so in die Debatte um den neuen Flächennutzungsplan (PGOU) für die Kreishauptstadt ein, weil sie sich von der Dénianer Regierung als "böse Spekulanten" an den Pranger gestellt fühlen.
"Dabei machen wir nichts anderes, als uns an die vorgegebenen Regeln zu halten". Das Problem sei jedoch in Dénia, dass alle vier seit 1972 erstellten PGOUs hernach von der Justiz für ungültig erklärt worden seien und deshalb die Stadt wieder auf alte Übergangsregelungen angewiesen sei. "Wir riskieren unser eigenes Kapital, die Politik spielt mit dem fremden Eigentum", bellten die Bauunternehmer weiter, so die Zeitung "Información". Dabei mögen weder Politiker noch Bürger vergessen, so die Promotoren, dass aus der Immobiliensteuer IBI unter anderem jene 17 Millionen Euro kommen, die pro Jahr die Angestellten des Rathauses kosten.
Die Unternehmer erinnern daran, dass die Stadt bereits eine ganze Reihe Entschädigungsverfahren verloren habe und sich noch mit Klagen im Wert von über 70 Millionen Euro konfrontiert sehe. Wenn die Politik sich beim neuen PGOU nun doch trauen sollte, Bauland in nicht bebaubares umzuwerten, dann sollten doch bitte die Politiker mit ihrem Privatvermögen für die daraus mit Sicherheit resultierenden Entschädigungen einstehen und nicht die Stadtkasse. Das Bau- und Stadtplanungsamt von Dénia habe nicht eine einzige kohärente Entscheidung getroffen, und bereits das Eingangsregister sei vorsintflutlich organisiert, weshalb bereits hier die Verzögerung der Genehmigungen beginne. "Die Politiker, unter denen wir zu leiden haben, haben das Huhn getötet, das Goldene Eier legte".
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Im Forum der "Kreativen Städte und Territorien von Spanien" in Málaga erhielt das kulinarische Projekt “Dénia&Marina Alta #tastinglife: valorización del patrimonio culinario para la innovación territorial y el fomento de la cultura de la creatividad" einen Nebenpreis erhalten. Óscar mengual, Dénias Stadtrat für Internationale Beziehungen, holte den Preis ab und unterschrieb bei der Gelegenheit den Eintritt Dénias in den Städteverbund "Red de Ciudades y Territorios Creativos de España", dem unter anderem San Sebastián, Madrid, Valladolid und Segovia angehören. Das Projekt ‘Dénia&Marina Alta #tastinglife’ wurde als eines von 22 zur Teilnahme an der "Copa de España" ausgewählt.
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Ziemlichen Flurschaden richteten am 15. und 16. November 2016 bis zu vier Meter hohe Wellen an den Stränden von Dénia an und setzten auch denen von Jávea ziemlich zu. Blay Beach verschwand in Nullkommanichts, wer plant, sich in das dort geplante Appartementhaus in erster Strandlinie einzukaufen, sollte wohl ein wenig Geld für Gummistiefel beiseite legen. Den Strand Marineta Cassiana schützten die am Ufer aufgetürmten Algen "posidonia oceánica" und die eher nördliche Windrichtung und der deshalb vorgelagerte Hafen. Andere Strandabschnitte von Las Marinas verloren viel Sand.
In Jávea bekam der südliche Abschnitt der Hauptbucht die volle Härte des Wellengangs zu spüren.
Kurioses Phänomen jedoch in dem ehemaligen Entwässerungskanal Sequia de Noria am langen Tosca-Steinstrand 2. Muntanyar von Xabia: Dort hat sich an dem im Sommer durch Anschwemmung geformten kleinen Sandsträndchen weiterer Sand abgelagert und ihm zu einer mittlerweile respektablen Grösse verholfen. Ein ähnliches "Versandungsphänomen" war im Sommer in der Cala Blanca zu beobachten.
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