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Dénia
Die Umsetzung mehrerer Brandschutzmassnahmen für den Montgó, die vor zweieinhalb Jahren das Stadtparlament von Dénia auf Antrag der oppositionellen Sozialistischen Partei PSOE beschlossen hatte, fordert nun erneut die PSOE von Dénia. Kernpunkt der nicht umgesetzten Beschlüsse war die Bereitstellung von zwei Löschautos mit einer Dauerbesatzung für schnelles Eingreifen im Falle eines Waldbrandes. Ausserdem sollten die Stromlinien unter die Erde verlegt werden, vor allem jene auf der Plana de San Antonio und beim Schiessplatz, und im Eigentumsregister alles noch nicht eingetragene öffentliche Gelände registriert werden. PSOE-Sprecher Grimalt beklagte die Personalkürzungen im Naturpark. Er regte an, dass anstelle von 2 (bisher nicht eingerichteten) gleich 3 Löschwagen installiert werden: beim Schiessplatz, an der Carretera de la Colonia und bei Jesús Pobre.
Das Land Valencia kündigte in diesen Tagen an, in den nächsten Wochen 175.000 Euro für Dringlichkeitsmassnahmen gegen die Erosion in den vom Feuer betroffenen Gebieten des Naturparks Montgó bereit zu stellen, zum Beispiel für die Reparatur von Mauern und "bancales", Schutzmassnahmen gegen den Ausbruch möglicher Plagen nach dem Feuer, den Abtransport verbrannter Pflanzen und die Installation von Trinkstellen für die Tiere auf dem Montgó.
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Den Status als ‘zona catastrófica’ will bei der Regierung von Spanien die Stadt Dénia für "ihre" 150 Hektar des Naturparks Montgó beantragen, die in der vergangenen Woche Opfer der Flammen geworden sind. Dadurch soll die Hilfe für die betroffenen Privatleute und die -nach einer gewissen Ruhephase- einzuleitende Neubepflanzung des verwüsteten Geländes erleichtern. Dringendste Aufgaben sind laut Dénias Bürgermeisterin Ana Kringe (viertes Foto) die Reinigung von Wegen, Wiederaufbau von Mäuerchen und die Herrichtung der Wanderwege. Kringe trifft sich mit den Anwohnervereinigungen von Les Rotes und benachbarten Gebieten sowie mit dem Präsidenten des Naturparks Montg, um die nächsten Schritte abzustimmen, ebenso wie mit dem Rathaus von Jávea.
Aus dem Rathaus von Jávea (300 ha betroffenen Geländes, vor allem oberhalb des Hafens und auf der Plana de San Jerónimo) ist seit Ausbruch der Brandkatastrophe (und schon vorher) quasi nichts zu hören ausser der Einlassung von Bürgermeister José Chulvi, dass das Montgó-Feuer eine Katastrophe bedeute.
Dénia hingegen schickte während der Brand-Tage alle paar Stunden eine "Wasserstandsmeldung" über den Stand der Dinge an der Feuerfront an die Medien. Kringe bedankte sich bei den insgesamt 400 an den Lösch- und Rettungsarbeiten beteiligten Personen und bei jenen Organismen (z. B. Vereinigung der Gastronomie-Betriebe, Supermärkte Más y Más) sowie bei allen, die sich aus ihren Häusern evakuieren lassen mussten.
Noch am Anfang der Woche widmeten sich mehrere Feuerwehreinheiten der "Kühlung" des betroffenen Geländes.
Nachtrag am Montag Nachmittag, 15. Sept. 2014, 17.30h:
Gerade so, als ob die Stadtspitze von Xàbia unseren gegen 17 Uhr Vorwurf gelesen hätte, schickte das Ayuntamiento von Jávea um 17.15 Uhr per Mail die Einladung zu einer Pressekonferenz für Dienstag Mittag, 16.9., um Details über den Montgó-Brand und seine Folgen mitzuteilen. Algo es algo...

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Seit dem späten Freitag Nachmittag, 12. September 2014, ist der einen Tag zuvor (am Donnerstag, 11. September 2014, costa-info.de hatte zunächst die Tage versehentlich um eins nach vorn verschoben) ausgebrochene grosse Waldbrand auf dem Montgó zwischen Jávea und Dénia unter Kontrolle. Die Bilanz ist verheerend: Mit fast 450 Hektar (420 davon bewaldet) wurde ein Fünftel der Fläche des Naturparks verwüstet. 1.800 Menschen, vor allem aus der Küstenzone "Les Rotes" von Dénia und 200 beim Hafen von Xàbia, mussten kurzfristig evakuiert werden.
Zwischenzeitlich kämpften 15 Hubschrauber und Flugzeuge aus Valencia und Madrid, zahlreiche Feuerwehreinheiten und eine Katastrophenschutzeinheit des spanischen Militärs gegen die Flammen. Diese scheinen auf der Plana de San Jerónimo in Jávea, abeim Cabo San Antonio, gelegt worden zu sein, denn es gab mehrere Punkte, an denen das Feuer ausgebrochen war. Zunächst frass es sich, von starkem Wind angetrieben, mit grosser Geschwindigkeit Richtung Les Rotes, dann wieder Richtung Jávea-Hafen. Unter den verbrannten Zonen: das Umfeld des Leuchtturms am Cabo San Antonio, der Weg hinunter zur Cala Tangó beim Hafen von Jávea.
In Dénia-Lloma del Castanyar und Torre de Gerro wurden neben grossen Waldgebieten mehrere Gärten und auch Garagendächer und Gartenhäuser verbrannt und einige Chalets "angekokelt", bevor das Feuer die Richtung wechselte und in dem komplett geräumten Les Rotes durchgeatmet werden konnte und die Anwohner am Freitag wieder in ihre Häuser zurückkehren konnten.
Am heutigen Samstag Morgen, 13. September 2014, arbeiten nach wie vor sechs Feuerwehr-Einheiten am Boden und eine Flugzeug daran, dass die Flammen nicht wieder ausbrechen. Insgesamt waren an der Bekämpfung des Feuers bis zu 400 Personen beteiligt.
Die Zeitung "Información" veröffentlichte Fotos und Videos von der Brandkatastrophe:
http://www.diarioinformacion.com/marina-alta/2014/09/13/incendio-montgo-arrasa-cabo-sant/1544818.html
Fotos von der Katastrophe bei "Las Provincias":
http://www.lasprovincias.es/comunitat/201409/12/incendio-montgo-arrasa-hectareas-20140912122110.html
Haben Sie auch welche gemacht? Hängen Sie sie gern als Leserbeiträge an.

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Ein Umweltdesaster -so der Bürgermeister von Jávea- findet seit gestern nachmittag, Donnerstag, 11. September 2014, auf dem Montgó zwischen Dénia und Jávea statt: Ein offenbar -sogar an mehreren Stellen am Camí de la Serpeta auf Jáveaner Gemeindegebiet- gelegtes Feuer wütet seit 16 Uhr und hat sich -vom Wind vorangetrieben- weit Richtung Dénia Les ausgebreitet. Zunächst mussten bis zu 1.400 Menschen evakuiert werden, aber nur rund 200 mussten die Nacht in der Notunterkunft der Sporthalle am Camino de San Juan von Dénia verbringen.
Am frühen Freitagmorgen haben die Löschkräfte des Landes Valencia die Arbeiten mit gut einem Dutzend Flugzeugen wieder aufgenommen. Der genaue Schaden ist noch nicht abzusehen.
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Die Betreiberfirma "Gasorba" hat die Arbeiten an der geplanten Tankstelle zwischen den Dénianer Avenidas Montgó und Joan Fuster wieder aufgenommen. Die Stadt musste die Baugenehmigung erteilen, weil die Firma die Beanstandungen des Bauamtes an dem Projekt bereinigt hatte. Anwohner und Eltern der Schüler des nahe gelegenen Instituto Chabás hatten vorher die Verwaltung dazu aufgefordert, die Genehmigung nicht zu erteilen. Sie sind der Meinung, dass die Stadt sich mehr um einen Grundstückstausch hätte bemühen müssen, um die Tankstelle an geeigneterer Stelle in Dénia unterzubringen. Gasorba rechnet für Anfang 2015 -dann sollen die Arbeiten fertig gestellt sein- mit der Betriebsgenehmigung durch das Land Valencia.
Im Vorfeld hatte der Unternehmerverband CEDMA und seine Präsidentin Sonja Dietz ihre Unterstützung für die geplante Anlage deutlich gemacht, auf der neben der Tankstelle ein Supermarkt und mehrere Geschäfte geplant sind.
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Die Stadt Dénia muss der Firma "Ronda Norte, S.L." die geleistete Garantiezahlung von sechs Millionen Euro erstatten, die diese nach der Vergabe des Auftrags zum Bau der inneren Stadtumgehung hintelegen musste. Der Auftrag sei durch die vom Provinz-Verwaltungsgericht 2012 erfolgte Annullierung des Übergangs-Bebauungsplanes (Plan Transitorio) nichtig geworden, weil die Ronda Norte ein Teil dieses Planes gewesen sei, so die Firma. Die Stadt hielt dagegen, dass der Bauauftrag trotzdem gelte und das Projekt nicht gestoppt werden könne. Die Justiz gab nun der Firma Recht, und so muss nun die Stadt nicht nur die "avales" über knapp 6 Mio E zurückzahlen, sondern 60.000 Euro an Bankgebühren erstatten, die seit Anfang 2013 entstanden sind. Und muss beim Umgehungsprojekt von vorn anfangen...
Die Dénianer Koalitionsparteien PP von Bürgermeisterin Ana Krine und CU von Bau. und Planungsstadträtin Pepa Font zeigten sich jetzt in der Öffentlichkeit uneinig darüber, wie es zu dem Auftrag an den Stadtarchitekten gekommen sei, einen "Plan Especial" für die "Ronda Perimetral" zu entwerfen. Kringe sagte, dass es sich um eine Initiative von Font gehandelt habe, allerdings im Zusammenhang mit der zukünftigen Ansiedlung des Busbahnhofes. Font solle ihre Verantwortung eingestehen, so Kringe, oder den Regierungspakt mit der PP aufkündigen, wozu bisher Font offenbar nicht bereit ist. Die wahltaktisch bedingte faktische Trennung der Regierungspartner hat bereits begonnen.
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Seit zehn Jahren wohnt der Hochsee-Regattensegler Álex Pella in Dénia. Anfang September wird Pella (zweiter von rechts) in Bayonne als "Bester Ozeansegler 2013" ausgezeichnet, im November startet er gegen 80 Konkurrenten auf die 6.000 Kilometer lange "Rum-Route", die zweitwichtigste Einhandsegler-Regatta der Welt.
Jetzt gab der einen grossen Teil des Jahres auf den Weltmeeren verbringende Sportler die Marina de Dénia als seinen offiziellen Heimat- und Trainingshafen bekannt. Das Mittelmeer bietet in unserer Region rund ums Jahr zuverlässigen Wind, so seine Begründung, und "Marina de Dénia" eine ausgezeichnete Unterbringung und eine aktive Rolle bei der Entwicklung des nautischen Tourismus.
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Die Stadt Dénia hat sich beim Land Valencia -eigener Auskunft zufolge mit Erfolg- darum bemüht, die Aufträge für die 15 Projekte des vom Land finanzierten Investitionsplanes "Confianza" selbst vergeben zu dürfen. Ziel ist, so viel wie möglich Firmen aus Dénia zu bedenken, so dass vor allem in der Stadt Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Gesamtvolumen der Landessubventionen im Plan Confianza, dessen wichtigstes Projekt der Bau eines neuen Busbahnhofes in Torrecremada ist, beträgt sieben Millionen Euro.












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Zwei Mal innerhalb von zwei Tagen musste die Polizei von Dénia mehrere besetzte Wohnungen im Edificio Novalia in der Calle Caldera de Gas räumen. Die Zeitung "Provincias" berichtete, dass es seit Ankunft der Besetzer-Familien etliche Klagen der Anwohner gegeben hatte. Bei der ersten Räumung durch die Polizei kam es zu keinerlei Zwischenfall, die Wohnungsbesitzer liessen sich problemlos identifizieren und auf die Strasse führen.
Allerdings: Als die Polizei wieder abrückte, erbrachen die Familien sofort die Sperrungen und zogen wieder in die Wohnungen ein. Am nächsten Abend kamen die Ordnungshüter erneut und schickten die Besetzer erneut auf die Strasse. Die Räumungsaktionen sorgten in der Nachbarschaft für grosse Aufmerksamkeit.
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