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Dénia
Die Wirtschaftsförderungsagentur und die Vereinigung Emica organisieren kostenlose Deutsch-Intensivkurse für die EU-homologisierten Niveaus A1, A2, B1 und B2. Bemerkenswert ist, dass an das Bestehen des Kurses gleichsam ein Arbeitsvertrag in Deutschland angehängt ist, wie das Ayuntamiento von Dénia mitgeteilt hat. Dort werde dann die Sprachausbildung verfeinert. Zur Teilnahme werden allerdings Minimalkenntnisse in Deutsch (A1 oder A2) verlangt und für die Teilnahme Angehörige technischer Berufe mit abgeschlossener Berufsausbildung ausgewählt. Eine erste Informationsveranstaltung findet am 24. April um 11 Uhr in der Casa de Cultura von Dénia statt. Info/Anmeldung bei Creama.
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Der neue Busbahnhof, den die Stadt Dénia mit Geld aus dem Landes-Investitionsplan "Confianza" bauen will, soll auf einer knapp 2.000 Quadratmeter grossen Parzelle gegenüber dem Justizgebäude in Torrecremada entstehen. Das Ayuntamiento hat jetzt das Projekt nach Valencia geschickt, wo die Finanzierung genehmigt werden muss. Damit ist die Debatte abgeschlossen, ob der Busbahnhof nicht vielleicht doch im Hafen untergebracht werden sollte. Der Busbahnhof ist das wichtigste unter den Projekten, für die Dénia insgesamt rund acht Millionen Euro von der Generalitat Valenciana erhalten soll. Von diesem Geld gehen knapp 300.000 Euro nach La Xara (für die Schulerweiterung) und nach Jesús Pobre (für unterirdische Müllcontainer).
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Die Stadt Dénia und die Trinkwasser- und Abwasser-Firma Aqualia haben die Erneuerung der Kanalisation in der Pasaje de París in Angriff genommen. Dabei sind 120 Meter Hauptleitung und 180 Meter Anschlussleitungen zu verlegen. Zudem soll eine Eingangsrampe von der Calle Sagunto aus angelegt und die Fliesen erneuert werden. Mit dieser Massnahme soll den schlechten Gerüchen, die immer wieder auftraten, ein Ende gemacht werden. Die Arbeitszeit beträgt 115.000 Euro plus IVA und wird von den anliegenden Wohnungseigentümern bezahlt.
Zu diesem Anlass erinnert das Ayuntamiento alle Anwohner daran, dass bis zum 12. Juni 2014 alle diejenigen Immobilien ans Kanalnetz angeschlossen sein müssen, die weniger als 100 Meter vom Kanalnetz liegen. Informationen gibt es im Aqualia-Büro in der Calle Abu-Zeyan Nr. 11 oder -rund um die Uhr- unter Tel.: 902 136013
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Am Sonntag, 25. Mai 2014, findet im Sportzentrum und Hallenbad von Dénia die erste Senioren-Olympiade des Marina-Alta-Kreises statt. Teilnehmen können Senioren zwischen 65 und 75 Jahren, bis zu 30 aus einem Ort. Menschen zwischen 60 und 64 Jahren können an den Wettbewerben teilnehmen, allerdings ohne bei der Olympiade gewertet zu werden. Die Seniorenämter der Städte und Gemeinden haben Olympia-Organisator Emilio Monfort bei der Vorbereitung des Events geholfen.
Die Voranmeldung läuft bis zum 21. April, die endgültige Einschreibung erfolgt am 12. Mai. Die -den Erfordernissen der Senioren angepassten- Disziplinen: Leichtathletik: 100 m, 400 m, Staffeln; Freistil-Schwimmen: 25 und 50 Meter, Staffeln; Volleyball mit weichem Ball; angepasstes Baskeball mit individuellem Dribbel- und Wurfwettbewerb, Tanz-Choreografien.
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Die Dénianer Oppositionspartei PSOE hat angedeutet, dass das Bauamt der Kreisstadt in gut einem halben Dutzend Fällen die Garantieleistungen an Bauunternehmer zurückgegeben hat, obwohl diese die in der Baugenehmigung festgelegten Forderungen nicht erfüllt hatten. Das teilte jetzt PSOE-Sprecher Vicent Grimalt mit. Er ergänzte, dass sich die Stadtverwaltung unter PP-Bürgermeisterin Ana Kringe 2012 den Anträgen seiner Partei unter fadenscheinigen Begründungen verweigert habe, die Dokumentation dieser Fälle anzusehen. jetzt kündigte Stadtchefin Kringe an, dass diese Fälle untersucht werden sollen. Es gebe von zwei verschiedenen Verwaltungsmitarbeitern zwei verschiedene Gutachten zu den Fällen: eines sprach von "möglichen Gesetzesverletzungen", das andere bezeichnete die Rückgabe der "avales" an die Baufirmen als gesetzeskonform, wegen "Passivität der Verwaltung". Im besten Falle also hat das Bauamt versagt...
Immerhin gab es jetzt eine Stellungnahme der Ortsregierung, die für den kurz Ende der Legislaturperiode zu erwartenden Zündstoff in der Koalition aus PP und CU sorgen wird. PP-Sprecher Vicente Chelet schob den Schwarzen Peter dem Bauamt von CU-Stadträtin Pepa Font zu. Dort seien die Akten schlicht liegengeblieben, die Fälle wurden nicht untersucht, und deshalb mussten wegen Passivität der Verwaltung die Bankgarantien der Bauunternehmer an diese zurückgezahlt werden.
Chelet verteilte zugleich einen Seitenhieb an PSOE-Mann Grimalt: Als dieser zuständig war für die Arbeiten an der Markthalle, die das Rathaus über 60.000 Euro kosteten, mussten wegen seiner Passivität trotz verschiedener Mängel die Garantiezahlungen an die Baufirma zurückerstattet werden.
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Die Stadt Dénia reicht sechs Investitionsprojekte beim Land Valencia ein, damit von dort aus dem vor sechs Jahren beschlossenen Investitionsplan "Confianza" die Gelder dafür bereit gestellt werden. Dénia stehen aus dem Plan rund neun Millionen Euro zu, jedoch liess die Stadtspitze mehr als vier Jahre mit ihrem Beharren auf dem Projekt eines Luxus-Theaters mit Geschäftszentrum im Hafen verstreichen.
Vorn auf der nun eingereichten Liste steht die Asfaltierung zahlreicher Strassen im Gemeindegebiet, was zum Beispiel in Jávea längst durchgeführt worden ist. Beantragt worden ist auch die Herrichtung der "Casa de la Marquesa Valero de Palma", die Neuerschliessung des Camí del Cementeri und der Calle Sandunga sowie die Beleuchtung der Avenida Joan Fuster zwischen den Caminos de Sant Joan und Pou de la Muntanya. Die Kreuzung der Strassen Diana und Joan Fuster soll eine Ampel erhalten.
Wenn Valencia die Projektanträge erhält, müssen die beteiligten Ministerium und das Finanzministerium bewerten und zustimmen.
Noch nicht entschieden ist das wichtigste Projekt, nämlich der künftige Busbahnhof, nachdem die Idee aufgekommen ist, ihn im Hafen einzurichten, wozu jetzt erst einmal die Landes-Hafenverwaltung Stellung nehmen muss, anstatt es bei der ursprünglichen Idee Torrecremada zu belassen. An der Auswahl der Confianza-Massnahmen waren die Parteien und über eine Internet-Befragung die Bürger sowie Anwohner- und Unternehmervereinigungen beteiligt.
Weitere Projekte auf der Dénianer Confianza-Liste: Neuerschliessung der Plaza Archiduque Carlos, Herrichtung der alten Fisch-Auktionshalle für ein Tourismusbüro, Massnahmen am Castillo, Erschliessung der Calle La Mar zwischen Diana und Cándida Carbonell sowie der Calle Colón und der Zufahrt zum Castillo. Schliesslich sollen die Carretera de Les Rotes und die Sporthalle neue Beleuchtung erhalten, der Ortsteil Jesús Pobre unterirdische Müllcontainer und in La Xara die Grund- und Vorschule erweitert werden.
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Mit der Vorstellung eines Buches über das Dénia des 17. Jahrhunderts geht am 4. April 2014 das 400-jährige Jubiläum der Verleihung der Stadtrechte durch König Felipe III zuende. Das von der Stadtarchivarin Rosa Seser Pérez heisst: "La ciutat de Dénia en temps del duc de Lerma". Es wird um 20 Uhr im Rahmen einer Sitzung des Stadtparlaments im Rathaus vorgestellt.
Unter dem Duque de Lerma wurden das heutige Rathaus, die Konvente San Antonio und der Augustinerinnen gebaut und die Stadtmauern hergerichtet. Auch das Kreuz auf der Plaza Convent stammt aus jener Zeit, in der auch die Pfarrkirche hergerichtet wurde, die seinerzeit im Umfeld des Castillo angesiedelt war. Der Hafen erhielt eine eigene "Abteilung" für Galeeren.
Das historische Buch über das Dénia aus dem 17. Jahrhundert ist in Castellano und Valenciano verfasst und umfassend und farbig illustriert, widmet sich auch damaligen Alltagsproblemen der Bürger von Dénia.
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Die Leser haben's sofort gemerkt: Der folgende Artikel über harte Strafen für zu hohen Wasserverbrauch angesichts der Trockenperiode ist ein Aprilscherz, und weil er von Ihnen so leicht als solcher enttarnt worden ist, wohl nur ein versuchter. Naja, man kann ja mal... Den Lesern Karl-Heinz, GreOla und bernado jedenfalls vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.
Der Artikel:
Mit einer drakonischen Massnahme will die Stadt Dénia auf die anhaltende Trockenheit in der Marina Alta reagieren, wenn sich die Lage nicht kurzfristig radikal verbessert. Denn die Niederschlagsvoraussagen für April sind schlecht, und der Regen Ende März war "nicht mehr als ein Tropfen auf dem heissen Stein". Sollte es also bis Ende des heute begonnenen Monats April nicht Niederschläge von mehr als 30 Litern pro Quadratmeter geben, die zur Auffüllung der unterirdischen Reserven beitragen, werde ab Mai bei den Haushalten von Dénia der Verbrauch von über 20 Kubikmetern pro Monat unter hohe Strafe gestellt.
Denn mit dem abgestuft höheren Tarif für höheren Verbrauch, beispielsweise für Gärten und Schwimmbadbefüllung, komme man in puncto Sparsamkeit offenbar nicht weiter, hiess es aus dem Ayuntamiento. Deshalb werde für die Haushalte, die mehr als 20 Kubikmeter pro Monat verbrauchen, als abschreckende Massnahme ein Tarif von 6 Euro pro Kubikmeter in Anrechnung gebracht (und zwar ab dem ersten Kubikmeter) sowie eine sogenannte Überziehungs-Gebühr von 100 Euro. 5 bis 7 Euro pro cbm entspricht ungefähr denTarifen, die bei Wasseranlieferung mit dem Lkw aufgerufen werden. Die Zusatz-Strafgebühr sei als eine Art Anreiz dafür zu verstehen, dass sich alle Chalet-Besitzer, die noch kein Wasserdepósito haben, sich eines zulegen, um Garten- und Poolwasser künftig per Lkw anliefern zu lassen.
Denn, so das Wasseramt: Wer sich korrekt verhalte, decke seinen Bedarf für Garten und Pool nicht aus der Wasserleitung. "Das Lkw-Wasser hat nicht einmal Trinkwasserqualität und kostet rund 6 Euro pro Kubikmeter." Da sei es nur recht und billig, dass in "hydrologisch schwierigen Zeiten" die Vielverbraucher ihren angemessenen Anteil bezahlen", heisst es aus dem Dénianer Trinkwasseramt. Und: "20 Kubikmeter Trinkwasser sind für einen normalen Verbrauch -ohne Garten und Pool- mehr als genug".
Dénias Bürgermeisterin Ana Kringe (PP) will das Thema auf die Agenda des nächsten Treffens der Bürgermeister der Marina Alta bringen, das eigentlich der Abstimmung der Protestmassnahmen gegen mögliche Ölbohrungen vor der valencianischen Küste dienen soll.












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Überreste von zwei Wohnungen aus arabischer Zeit, aus der Fase der Almohaden (12. und 13. Jahrhundert) haben die archäologischen Ausgrabungen in der Altstadtstrasse Loreto zutage gefördert. Sie befanden sich in der Nähe des arabischen Bades aus dem 11. Jahrhundert, das schon vor fast einem Vierteljahrhundert entdeckt worden war. Dort, wo im 12. und 13. Jahrhundert Wohnungen waren, könnte sich im 11. Jahrhundert ein Holzlager für die Beheizung des Hammam befunden haben.
In ihrer städtebaulichen Anlage hat die Calle Loreto, ebenso wie die Calles Mayor und anliegende, ihren Ursprung im 11. Jahrhundert, so Dénias Stadtarchäologe Josep Antoni Gisbert, und nicht, wie wir früher dachten, in der Zeit von König Felipe III (16. und 17. Jahrhundert). Ausser den Wohnungsresten wurden solche einer frühen Kanalisation entdeckt, die später als die Unterkünfte angelegt worden war und noch gut erhalten ist. Auch brachten die jüngsten Ausgrabungen Reste von Keramik-Spielzeug zutage, das in Dénia hergestellt worden war: Pferde-Figuren, sowie Überreste von Haushaltsgegenständen.
Das Ayuntamiento hat die wichtige Rolle der Eigentümerin des Grundstückes, Luisa Roselló, für den guten Fortgang der Ausgrabungen hervorgehoben.
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