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Dénia
Für mehr als 500 Häuser und Wohnungen in Dénia sind bisher keine Steuern bezahlt worden. Das ergab die jüngste Kataster-Aktualisierung der Stadt. Bei über 100 Häusern ist nicht einmal bekannt, wem sie gehören. Insgesamt 4.400 Unregelmässigkeiten wurden aufgedeckt, die meisten davon nicht genehmigte An- und Umbauten. Auch Schwimmbäder ohne Genehmigung kommen häufig vor. Das Bauamt hat Tausende von Bescheiden über nachzuerhebende Steuern für die angebauten Quadratmeter herausgeschick. In den meisten Fällen ging damit eine implizite nachträgliche Regulierung der Anbauten einher, wenn die Steuerschuld für die letzten Jahre rückwirkend beglichen und die erhöhte Anzahl von Quadratmetern für die künftige IBI-Steuerberechnung anerkannt wurde.
Nicht zuletzt deshalb geht das Ayuntamiento für 2015 von IBI-Mehreinnahmen von über drei Millionen Euro aus.
Die sozialistische Oppositionspartei PSOE kündigte für den Fall ihres Wahlsieges die Einrichtung einer Beschwerdestelle im Rathaus an, in der Bürger, die ihre Immobilie zu hoch bewertet finden, Einspruch einlegen können.
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Ein Sturzregen am Nachmittag des Dienstag, 24. März 2015, brachte innerhalb von knapp 20 Minuten 20 Liter pro Quadratmeter nach Dénia. Zwei Wege mussten gesperrt werden. In Gata de Gorgos fiel Hagel, in Forna bei Pego wurden mehr als 45 l/qm gemessen, in Pedreguer etwas mehr als die Hälfte. In Jávea hingegen gab es nur knapp 6 l/qm, in Calpe, so die spanische Presse, nur einen Liter pro Quadratmeter.
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Es hat nicht funktioniert: Die Stadt Dénia löst den 2010 geschlossenen Vertrag mit dem Architekturbüro "EA Estudio de Arquitectura" für den Entwurf des neuen Flächennutzungsplanes (PGOU) auf. Planungsstadtrat Vicente Chelet (PP) teilte mit, dass die von der Firma geleistete Arbeit nicht nur die vorgegebenen Phasen nicht eingehalten habe. Vor allem aber habe der Entwurf die im Sommer 2014 in Kraft getretenen Gesetzesänderungen in Sachen Flächennutzung und Städtebau nicht berücksichtigt. Die Folge: Alle fünf vorgeschlagenen fünf Alternativen erhielten von übergeordneten Verwaltungen negative Bewertungen.
Jetzt müsse sich das Ayuntamiento mit der Firma über die Bezahlung der tatsächlich geleisteten Arbeiten einigen.
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Die Haushaltsabrechnung des Jahres 2014 weist nach Angaben des Dénianer Finanzstadtrates Vicente Chelet (PP) einen Überschuss von fast vier Millionen Euro aus. Seit drei Jahren habe man Überschüsse erwirtschaftet. Das wirke sich auch auf die Entwicklung der Schulden bei den Banken aus, die bis Ende 2015 auf 25 Millionen Euro gesunken sein werde. Damit liege die Schuldenquote von Dénia erstmals in der Geschichte der Demokratie unter 50 %. Im Jahr 1999 lag die Verschuldung bei 120 % des Stadtetats, obwohl vom Gesetz her nur 75 % erlaubt sind. Der Umfang der offenen Lieferanten-Rechnungen sei auf 200.000 gesenkt worden, ein Zehntel dessen, was noch vor ein paar Jahren üblich war.
Der durch die Sparpolitik der Partido Popular neu gewonnene finanzielle Spielraum, so Chelet, werde in der kommenden Legislaturperiode für Investitionen genutzt werden können.
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Ein Boot der spanischen Küstenwache hat am Sonntag, 15. März 2015, vor der Küste zwischen Dénia und Gandia 18 Pakete mit Kokain aus dem Wasser gefischt, mehr als eine halbe Tonne. Es handelte sich offenbar um eine gescheiterte Aktion des Drogenanlandens, so die Polizei. Bisher habe es noch keine Verhaftung gegeben. Es ist bekannt, dass die spanische Ostküste eines der Einfalltore für Drogenhändler ist, die sie hinterher auf der iberischen Halbinsel und weiter im Norden von Europa verteilen.
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Wenig überraschend hat die Konservative Volkspartei PP die Dénianer Bürgermeisterin Ana Kringe als Spitzenkandidatin für die Kommunalwahlen im Mai 2015 nominiert. In der Nachbarstadt Jávea führt die Anwältin Ana Ern die "populares" ins Rennen, wo sie -im Gegensatz zu Dénia- wenig zu bestellen haben werden. Die PP wurde in Jahrzehnten unter Ex-Bürgermeister Juan Moragues gründlich vor die Wand gefahren und fand als Opposition in der zuende gehenden Legislaturperiode so gut wie gar nicht statt.
In Calpe wurde Bürgermeister César Sánchez als PP-Spitzenkandidat nominiert, ebenso wenig überraschend wie die Amtsinhaber Juan Bautista Roselló in Benissa, Antoni Joan Bertomeu in Teulada-Moraira, Miguel Ortiz in Altea und Bernabé Cano in La Nucía. In Alfaz führt Maite Huertas die PP ins Rennen, die bereits seit Monaten einen extrem schlagzeilenträchtigen und aggressiven und Wahlkampf gegen die regierenden Sozialisten führt, mit einer Batterie von Anzeigen und Gerichtsverfahren, von denen allerdings der grösste Teil verloren gegangen scheint.
In Benidorm heisst der PP-Spitzenkandidat Toni Pérez, nachdem die oppositionelle Ortsvereinigung sich gegen den Landesminister Gerardo Camps als Bürgermeisterkandidaten aufgelehnt hatte.
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Grosse Einsparungen sollen mit der Wiedernutzung der Membranen von Trinkwasser-Anlagen mit Osmose-Technologie für Entsalzungsanlagen erzielt werden. Die Trinkwasseranlage "Racons" von Dénia nimmt jetzt an einem Forschungsprojekt für die Sekundärnutzung ihrer Membranen teil, nachdem sie ihren normalen Lebenszyklus von bis zu zehn Jahren "abgearbeitet" hatten. Das Forschungsvorhaben, das seit 2012 läuft und in diesem Jahr zuende geht, wird mit einer knappen Million Euro, der Hälfte der Projektkosten, von der Europäischen Union bezuschusst und von der Dénianer Trinkwasserfirma Aqualia koordiniert.
Sieben von acht Membranen konnten auf der Pilotanlage von Dénia zweitverwendet werden. Technologie- und Innovationsdirektor Frank Rogalla von Aqualia rechnete vor: Jede neue Membran kostet zwischen 300 und 600 Euro. Die Wiederverwendung kostet pro Stück 100 Euro. Ausserdem wird mit der Wiedervendung der Zeitpunkt für die teure Entsorgung hinausgezögert. Aqualia hat unlängst für seine Energiesparpolitik das Qualitätszertifikat "ISO 50000 de Gestión Energética" erhalten.
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Die Dénianer Unternehmerin Sonja Dietz gibt in Kürze ihr Amt an der Spitze des Kreis-Unternehmerverbandes CEDMA auf. Quasi zum Abschied, bei ihrer letzten Unternehmer-Gala als CEDMA-Präsidentin, liess es die Deutsche nach Berichten der spanischen Presse rhetorisch noch einmal so richtig krachen: Die Regierungen der Partido Popular (von Land und Bund) bekamen vorgeworfen, der Unternehmerschaft nicht geholfen zu haben, wichtige Infrastrukturen wie den Küstenzug nicht umgesetzt zu haben, Mitverantwortung an der wirtschaftlichen Situation der Region und des Landes Valencia zu tragen.
Vor allem aber wusch Dietz vor 300 Gästen im Marriott-Hotel von La Sella, darunter wegen der bevorstehenden Kommunal- und Landtagswahlen ungewöhnlich viele Politiker aller Parteien, eben den Politikern gehörig den Kopf: Sie prangerte mit zahlreichen Beispielen an, dass Korruption auf allen Ebenen dem Gemeinwesen einen enormen Schaden zugefügt haben.
Die mit Spannung erwartete Antwort gab Landes-Vizepräsident José Ciscar von der im Zentrum der meisten Korruptionsvorwürfe stehenden Partido Popular. Er lieferte Daten für eine sich abzeichnende wirtschaftliche Erholung, die durch Massnahmen der PP-Regierungen in Madrid und Valencia eingeleitet worden sei. Vor allem aber sprach sich der ehemalige Bürgermeister von Teulada-Moraira in energischen Worten dafür aus, dass demjenigen, dem der Griff in die Kassen des Gemeinwesens nachgewiesen werden könne, diese "abgehackt" gehöre. Es habe etliche Massnahmen gegen die Korruption gegeben, und es werde weitere geben. Aber Ciscar verwahrte sich dagegen, dass die ehrlichen Politiker in Kommunen, Land und Bund in den selben Sack gesteckt werden wie die korrupten.
Die CEDMA-Preise gingen in diesem Jahr an die Firmen Tururac (Exkursionen), Apotheke Archiduque Carlos und Fernández Luna (Klempnerei). Als möglicher Nachfolger von Dietz an der Spitze des Unternehmerverbandes wird unter anderen Luis Silvestre gehandelt.
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Die Firma "Texlimca", die in Dénia für die Altkleidersammlung zuständig ist, hat der kirchlichen Hilfsorganisation "Caritas" eine Spende von 6.000 Euro übergeben. Seit 2009 spendet die Firma Caritas einen Teil ihrer Einnahmen. 2014 hatte Texclima in ihren zwei Dutzend Containern in Dénia fast 65 Tonnen Altkleider und -schuhe gesammelt, 7 % mehr als im Vorjahr. Im April will die Firma die Grundschulkinder über Textilrecycling aufklären und einen Wettbewerb zum Thema organisieren.
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Auf der 43. Ausgabe der grössten Tourismusmesse von Süddeutschland, der FREE in München, hat sich unter dem Dach des Provinz-Tourismus-Patronats der Costa Blanca, auch das Ayuntamiento von Dénia präsentiert. Spanien stand im Mittelpunkt der Messe. Die Besucher des Standes von Dénia waren vor allem Über-50-Jährige und Familien. Ihnen brachte Dénia nicht zuletzt das grosse Exkkursionsangebot auf dem Berg, an Stränden und mit dem Fahrrad nahe.
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