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Dénia
Laut dem letzten "informe de morosidad" schuldet das Rathaus von Dénia seinen Lieferanten immer noch acht Millionen Euro. Immerhin ist das eine Mio Euro weniger als noch zum Ende des Jahres. Auch die durchschnittliche Zeit, die sich das Ayuntamiento zur Bezahlung seiner Rechnungen nimmt, ist etwas gesunken, um knapp zehn auf 110 Tage. Nach wie vor hat die Koalition aus PP und CU keinen Haushalt für das Jahr 2014 zustande gebracht und arbeitet deshalb mit einer Verlängerung des Gemeindeetats von 2013.
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Knapp 60 Teilnehmer reichten beim städtischen Fotowettbewerb zum Thema "Dénia" 120 zum Teil hochklassige Arbeiten ein. In der Kategorie "Touristische Fotos" siegte Francisco Serra Nácher mit "El Cap" (2. Bild), in der Fotografía Artística sicherte sich José Beut Duato mit ""Luz de Luna" die Siegerprämie von 300 Euro (1. Bild).
Weitere Fotos des Wettbewerbes "Dénia"

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Die in Dénia für die Altkleidercontainer zuständige Firma "Texlimca" hat die kirchliche Hilfseinrichtung "Cáritas" mit 4.300 Euro unterstützt. Im vergangenen Jahr wurden in den 20 Containern in Dénia knapp 60 Tonnen Altkleidung, Schuhe und ähnliches gesammelt. Texclima betont, dass sich 90 % der eingeworfenen Altkleidung und Schuhe wiederverwerten lassen. Der Rest wird zur Energiegewinnung durch Verbrennung eingesetzt.
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Im Hafen von Dénia wurde ein 49-jähriger Marokkaner mit 25 Kilo verhaftet, die er im Kofferraum und im Belüftungssystem seines Pkw versteckt hatte. Der Mann wollte die Drogen auf der Fähre nach Ibiza befördern. Er wurde dem Haftrichter vorgeführt.
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Die Wirtschaftsförderungsagentur und die Vereinigung Emica organisieren kostenlose Deutsch-Intensivkurse für die EU-homologisierten Niveaus A1, A2, B1 und B2. Bemerkenswert ist, dass an das Bestehen des Kurses gleichsam ein Arbeitsvertrag in Deutschland angehängt ist, wie das Ayuntamiento von Dénia mitgeteilt hat. Dort werde dann die Sprachausbildung verfeinert. Zur Teilnahme werden allerdings Minimalkenntnisse in Deutsch (A1 oder A2) verlangt und für die Teilnahme Angehörige technischer Berufe mit abgeschlossener Berufsausbildung ausgewählt. Eine erste Informationsveranstaltung findet am 24. April um 11 Uhr in der Casa de Cultura von Dénia statt. Info/Anmeldung bei Creama.
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Der neue Busbahnhof, den die Stadt Dénia mit Geld aus dem Landes-Investitionsplan "Confianza" bauen will, soll auf einer knapp 2.000 Quadratmeter grossen Parzelle gegenüber dem Justizgebäude in Torrecremada entstehen. Das Ayuntamiento hat jetzt das Projekt nach Valencia geschickt, wo die Finanzierung genehmigt werden muss. Damit ist die Debatte abgeschlossen, ob der Busbahnhof nicht vielleicht doch im Hafen untergebracht werden sollte. Der Busbahnhof ist das wichtigste unter den Projekten, für die Dénia insgesamt rund acht Millionen Euro von der Generalitat Valenciana erhalten soll. Von diesem Geld gehen knapp 300.000 Euro nach La Xara (für die Schulerweiterung) und nach Jesús Pobre (für unterirdische Müllcontainer).
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Die Stadt Dénia und die Trinkwasser- und Abwasser-Firma Aqualia haben die Erneuerung der Kanalisation in der Pasaje de París in Angriff genommen. Dabei sind 120 Meter Hauptleitung und 180 Meter Anschlussleitungen zu verlegen. Zudem soll eine Eingangsrampe von der Calle Sagunto aus angelegt und die Fliesen erneuert werden. Mit dieser Massnahme soll den schlechten Gerüchen, die immer wieder auftraten, ein Ende gemacht werden. Die Arbeitszeit beträgt 115.000 Euro plus IVA und wird von den anliegenden Wohnungseigentümern bezahlt.
Zu diesem Anlass erinnert das Ayuntamiento alle Anwohner daran, dass bis zum 12. Juni 2014 alle diejenigen Immobilien ans Kanalnetz angeschlossen sein müssen, die weniger als 100 Meter vom Kanalnetz liegen. Informationen gibt es im Aqualia-Büro in der Calle Abu-Zeyan Nr. 11 oder -rund um die Uhr- unter Tel.: 902 136013
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Am Sonntag, 25. Mai 2014, findet im Sportzentrum und Hallenbad von Dénia die erste Senioren-Olympiade des Marina-Alta-Kreises statt. Teilnehmen können Senioren zwischen 65 und 75 Jahren, bis zu 30 aus einem Ort. Menschen zwischen 60 und 64 Jahren können an den Wettbewerben teilnehmen, allerdings ohne bei der Olympiade gewertet zu werden. Die Seniorenämter der Städte und Gemeinden haben Olympia-Organisator Emilio Monfort bei der Vorbereitung des Events geholfen.
Die Voranmeldung läuft bis zum 21. April, die endgültige Einschreibung erfolgt am 12. Mai. Die -den Erfordernissen der Senioren angepassten- Disziplinen: Leichtathletik: 100 m, 400 m, Staffeln; Freistil-Schwimmen: 25 und 50 Meter, Staffeln; Volleyball mit weichem Ball; angepasstes Baskeball mit individuellem Dribbel- und Wurfwettbewerb, Tanz-Choreografien.
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Die Dénianer Oppositionspartei PSOE hat angedeutet, dass das Bauamt der Kreisstadt in gut einem halben Dutzend Fällen die Garantieleistungen an Bauunternehmer zurückgegeben hat, obwohl diese die in der Baugenehmigung festgelegten Forderungen nicht erfüllt hatten. Das teilte jetzt PSOE-Sprecher Vicent Grimalt mit. Er ergänzte, dass sich die Stadtverwaltung unter PP-Bürgermeisterin Ana Kringe 2012 den Anträgen seiner Partei unter fadenscheinigen Begründungen verweigert habe, die Dokumentation dieser Fälle anzusehen. jetzt kündigte Stadtchefin Kringe an, dass diese Fälle untersucht werden sollen. Es gebe von zwei verschiedenen Verwaltungsmitarbeitern zwei verschiedene Gutachten zu den Fällen: eines sprach von "möglichen Gesetzesverletzungen", das andere bezeichnete die Rückgabe der "avales" an die Baufirmen als gesetzeskonform, wegen "Passivität der Verwaltung". Im besten Falle also hat das Bauamt versagt...
Immerhin gab es jetzt eine Stellungnahme der Ortsregierung, die für den kurz Ende der Legislaturperiode zu erwartenden Zündstoff in der Koalition aus PP und CU sorgen wird. PP-Sprecher Vicente Chelet schob den Schwarzen Peter dem Bauamt von CU-Stadträtin Pepa Font zu. Dort seien die Akten schlicht liegengeblieben, die Fälle wurden nicht untersucht, und deshalb mussten wegen Passivität der Verwaltung die Bankgarantien der Bauunternehmer an diese zurückgezahlt werden.
Chelet verteilte zugleich einen Seitenhieb an PSOE-Mann Grimalt: Als dieser zuständig war für die Arbeiten an der Markthalle, die das Rathaus über 60.000 Euro kosteten, mussten wegen seiner Passivität trotz verschiedener Mängel die Garantiezahlungen an die Baufirma zurückerstattet werden.
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Die Stadt Dénia reicht sechs Investitionsprojekte beim Land Valencia ein, damit von dort aus dem vor sechs Jahren beschlossenen Investitionsplan "Confianza" die Gelder dafür bereit gestellt werden. Dénia stehen aus dem Plan rund neun Millionen Euro zu, jedoch liess die Stadtspitze mehr als vier Jahre mit ihrem Beharren auf dem Projekt eines Luxus-Theaters mit Geschäftszentrum im Hafen verstreichen.
Vorn auf der nun eingereichten Liste steht die Asfaltierung zahlreicher Strassen im Gemeindegebiet, was zum Beispiel in Jávea längst durchgeführt worden ist. Beantragt worden ist auch die Herrichtung der "Casa de la Marquesa Valero de Palma", die Neuerschliessung des Camí del Cementeri und der Calle Sandunga sowie die Beleuchtung der Avenida Joan Fuster zwischen den Caminos de Sant Joan und Pou de la Muntanya. Die Kreuzung der Strassen Diana und Joan Fuster soll eine Ampel erhalten.
Wenn Valencia die Projektanträge erhält, müssen die beteiligten Ministerium und das Finanzministerium bewerten und zustimmen.
Noch nicht entschieden ist das wichtigste Projekt, nämlich der künftige Busbahnhof, nachdem die Idee aufgekommen ist, ihn im Hafen einzurichten, wozu jetzt erst einmal die Landes-Hafenverwaltung Stellung nehmen muss, anstatt es bei der ursprünglichen Idee Torrecremada zu belassen. An der Auswahl der Confianza-Massnahmen waren die Parteien und über eine Internet-Befragung die Bürger sowie Anwohner- und Unternehmervereinigungen beteiligt.
Weitere Projekte auf der Dénianer Confianza-Liste: Neuerschliessung der Plaza Archiduque Carlos, Herrichtung der alten Fisch-Auktionshalle für ein Tourismusbüro, Massnahmen am Castillo, Erschliessung der Calle La Mar zwischen Diana und Cándida Carbonell sowie der Calle Colón und der Zufahrt zum Castillo. Schliesslich sollen die Carretera de Les Rotes und die Sporthalle neue Beleuchtung erhalten, der Ortsteil Jesús Pobre unterirdische Müllcontainer und in La Xara die Grund- und Vorschule erweitert werden.
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