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Dénia
Zur Zahlung von einer halben Million Euro wurde das Rathaus von Dénia wegen der Nicht-Gewährung eines Baurechtes im Jahr 2006 verurteilt. Finanzstadtrat Paco Roselló (PSOE) erläuterte, dass die Stadt Dénia von insgesamt 34 Millionen Euro aus solchen Urteilen bereits 34 Mio bezahlt habe. Für das jüngste Urteil wird der für diese Fälle in den Haushalt 2019 eingestellte Sonderfonds ausgegeben.
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Nicht gut verdaut hat ein Mofafahrer, der im Zentrum von Dénia gegen ein Geländer auf der Glorieta, gefahren war, seine Ungeschicklichkeit. Zuerst griff er den Sanitäter eines der bald erschienen beiden Krankenwagen tätlich an, dann sogar die Polizeistreife, die den Unfall aufnahm. Schliesslich schaffte des Sanitätspersonal, den obendrein kontinuierlich schreienden Mann mit einer Beruhigungspille "herunterzuholen" und ins Krankenhaus zu bringen, während ein Abschleppwagen sein Mofa abtransportierte.
Die Polizei erstattete Anzeige. Allerdings fielen Tests auf Alkohol- oder Drogenkonsum negativ aus.
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Die Stadt Dénia wird die künstlichen Seen im Bassetes-Park an der Küstenstrasse Las Marinas abdecken und durch Bäume und eine kleine Quelle ersetzen. Das hatten sich 65 Anwohner bei der Abstimmung über den Bürgerhaushalt gewünscht. Die Massnahme wird 15.000 Euro kosten und eine grosse Menge Wassers einsparen sowie die Erhaltungskosten für den Park erheblich senken. Die Zugänge für Behinderte sollen verbessert werden.
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Wieder eine neue Wendung hat die ereignisreiche Ausschreibung des Tierschutzes durch das Rathaus von Dénia erfahren. Beim ersten Anlauf wurde eine Bedingung gefunden, die den neuen Mitbewerber des Vereins APAD eliminierte, welcher bereits seit einem Vierteljahrhundert für die Aufnahme abgegebener streunender Hunde ist. APAD, das im ersten Anlauf an einer bürokratischen Hürde gescheitert schien, befand sich wieder in der "Pole Position". Jetzt, so die spanische Presse, stellte sich heraus, dass APAD nicht die Bedingungen von mehr Personal und der Verfügbarkeit eines Tierarztes rund um die Uhr erfüllen kann. Deshalb sei die Ausschreibung durch die Stadt annulliert worden, so die Zeitung "Información".
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Für zahlreiche und erhebliche Schäden sorgten der Sturm und die Gota Fría in der ganzen Comunidad Valenciana und in der Marina Alta, besonders in deren Hauptstadt Dénia: Windgeschwindigkeiten über 100 Stundenkilometer rissen Bäume (z. B. beim Tennisclub) aus, zerstörten die Sporthalle in Las Marinas und das Restaurant Fernando, wo der Tornado "an Land gegangen" war. Für die vor einem Monat an der Hafeneinfahrt von Dénia aufgelaufene Fähre, die in ihre Bestandteile zerlegt und abtransportiert werden sollte, kam dieses zweite Unwetter mit hohem Wellengang zu früh: Das vor 27 Jahren in Montevideo vom Stapel gelaufene Boot der Fährgesellschaft Baleària ist zerstört und seine Bestandteile reif für den Schrottplatz.
Das Rathaus meldete zahlreiche weitere Schäden, gesperrte Strassen und verlängerte, so wie die meisten Städte und Gemeinden in der Region, den Unterrichts- und Aktivitätenausfall bis zum morgigen Freitag, 13. September. Denn das Unwetter, das in immer neuen Wellen vom Meer kam, ist zunächst einmal Richtung Süden weitergezogen und sorgte dort am Vormittag zum Teil für erhebliche Verwüstungen, dort jedoch vor allem in Form von Hochwasser. Orihuela dekretierte ein Fahrverbot für das gesamte Stadtgebiet, Alicante sperrte unter anderem die Rambla für den Besucherverkehr.
Aber von Entwarnung ist nach der Pause an diesem Donnerstag auch in der Marina Alta nicht die Rede: Für die Nacht zum morgigen Freitag sind auch hier wieder starke Regenfälle, begleitet von gefährlichem Wind angekündigt. Der staatliche Wetterdienst Aemet warnt erneut vor bis zu 90 l/qm in einer und bis zu 180 l/qm in zwölf Stunden sowie vor Wind bis zu 70 Km/h und Wellen bis 7 Metern. Sorge herrscht in den Durchflussgemeinden der Flüsse Gorgos und Girona, wo man sich gut an die Schäden durch das Jahrhundertunwetter vom 12. Oktober 2007 erinnert. Die Übergänge über die Flüsse werden gesperrt, in der Nähe liegende Zonen stellen sich auf Überschwemmungen ein. Es muss sich zeigen, ob die Reinhaltung der Flussbette ausreichend gewesen ist. Zum Glück haben die Gotas Frías der vergangenen Nacht und der vergangenen Wochen hier eine gewisse Vorarbeit geleistet und einen Grossteil des verbleibenden Bewuchses bereits entfernt.
In Dénia und an der Küste der Marina Alta war mit rund 100 Litern pro Quadratmeter die gefallene Wassermenge nicht das Kernproblem, während im bergigen Hinterland bis zu 350 l/qm fielen. In Onteniente im südlichen Hinterland der Provinz Valencia zum Beispiel fiel mit 300 Litern pro Quadratmetern in wenigen Stunden mehr Regen als in jedem Unwetter der vergangenen hundert Jahre. Der über die Ufer getretene Fluss Clariano schleppte zahlreiche Fahrzeuge fort. 50 Menschen mussten am frühen Morgen aus ihren Häusern gerettet werden.
In der Gemeinde Caudete in der Provinz Albacete schaffte es ein 70-jähriges Ehepaar nicht mehr aus seinem Auto und ertrank darin.
costa-info.de: Fotoalbum von den Sturmschäden in Dénia und Calpe
Videos und Fotos sowie "Ereignis-Ticker" in der Zeitung "Información":
http://www.diarioinformacion.com/alicante/2019/09/12/gota-fria-alicante/2185702.html
Berichte, Fotos, Videos bei "Marina Plaza":
http://lamarinaplaza.com
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Das Ajuntament von Dénia von Dénia hat aus Madrid für das Jahr 2019 eine Subvention von 24.000 Euro im Rahmen das sogenannten "pacto de estado" gegen häusliche Gewalt erhalten.
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Das Rathaus von Dénia droht Besitzern von 40 Hunden "potentiell gefährlicher" Rassen (insgesamt sind 65 in Dénia registriert) mit Strafen von 2.400 Euro, weil sie die notwendigen Dokumente nicht vorgelegt haben, darunter: Versicherung, Tierpass, Steuerbescheid, Bescheinigung psychologischer Eignung des Eigners und fehlender Vorstrafen.
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Die zuständigen Behörden haben den Plan der Fährgesellschaft Baleària genehmigt, die vor zwei Wochen an der Hafeneinfahrt von Dénia auf Grund gelaufene Schnell-Fähre "Pinar del Río" an Ort und Stelle auseinander zu nehmen anstatt sie abzuschleppen. Der Abtransport, so die Experten der Firma "Ardentia Marine", wäre wegen des geringen Tiefgangs in der Zone und den grossen Steinen der Mole zu riskant gewesen. Auch hatte der Rumpf des Schiffes durch den starken Wellengang in den Tagen nach seiner Havarie zu grossen Schaden genommen.
Die Fähre wird mit einem grossen Kran auf der Mole in ihren Bestandteilen an Land gehoben. Die spanisch-holländische Firma sagte zu, die Sicherheit des Hafenverkehrs während der Arbeiten zu garantieren und hinterher alle Spuren des Unfalls zu beseitigen.
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Zum zweiten Mal nach der Legislaturperiode 2003-7 will die Rathausspitze für die städtischen Angestellten ein mittleres Valenciano-Niveau zur Pflicht machen. Für die niedrigen Posten heisst dies: Neueinstellung oder Aufstieg nicht möglich ohne mündliche Kenntnisse entsprechend des Levels A2 ("elemental"). Für die meisten mittleren Angestellten gilt das Valenciano-Niveau B1, mit Ausnahme einiger Funktionen mit besonders viel Publikumsverkehr, die B2 benötigen, z. B. Polizisten, Administrativos und sogenannte "técnicos". Chefpolizisten und akademisch besetzte Stellen müssen (bei Neueinstellung oder Beförderung) das Valenciano-Niveau C1 nachweisen.
Der erste Versuch der "politischen Umsetzung des valencianischen Verwaltungsgesetzes" scheiterte seinerzeit vor Gericht. Im zweiten Anlauf will sich Dénia an dem Modell von Godella ausrichten, wo es keinen Einspruch gab. Onteniente und Xirivella haben bereits bestätigende Gerichtsurteile für ihre Modelle der Valenciano-Pflicht erhalten, so der zuständige Dénianer Stadtrat Paco Roselló.
Die Gewerkschaften SEP und SPPLB sind gegen die Massnahme, FESEP, CC OO und UGT dafür. Auf die Bedenken aus der Opposition forderte Buergermeister Grimalt sie lakonisch auf, die Entscheidung vors Verwaltungsgericht zu bringen.
Aus der zwölfköpfigen PSOE-Regierungsfraktion im Stadtrat verfügen je 5 Abgeordnete über C1 (oder Äquivalent) und A2 (oder Äquivalent), zwei über keinen Valenciano-Nachweis.
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Marina Real II heisst das 150 Wohnungen umfassende zweite Bauprojekt, das die Firma Aedas Home beim gleichnamigen Sporthafen von Dénia begonnen hat. Von den 80 Immobilien der benachbarten Anlage Marina Real I steht laut spanischer Presse nur noch eine zum Verkauf. Die ersten Wohnungen der neuen Anlage sollen Ende 2020 fertig gestellt sein. Anschliessend stehe der Firma noch Boden für weitere 500 Wohneinheiten in der Zone zur Verfügung.












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