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Calpe / Calp
Der nationale spanische Justizbeirat "Consejo General del Poder Judicial" hat das Gericht von Dénia um Auskunft darüber gebeten, warum -einmal mehr- der Fall um den Betrug bei der Renovierung des Wassernetzes von Calpe vor einem Dutzend Jahren zum Stillstand gekommen sei. Ein jetzt 63-jähriger Unternehmer aus Gata de Gorgos wurde seinerzeit von der komplett fachfremden Mittlerfirma "Montubo", die den Auftrag von der Stadt Calpe erhalten hatte, um 250.000 Euro betrogen, für seine Arbeiten erhielt er kein Geld, nur wertlose "Schüttel-Schecks". Zu dem von der Uni Valencia nachgewiesenen Betrug durch künstliche Aufblähung des Abrechnungsvolumens um eine Million Euro kommt, dass sich der damalige Wasserstadtrat Juan Roselló (PP), sein Schwager Artacho (Besitzer der betrügerischen Mittelsfirma) und mehrere Helfershelfer in der städtischen Wasserfirma das Geld laut spanischer Presse in die eigenen Taschen steckten.
2011 wurde das Verfahren gegen die meisten der Beklagten eingestellt, aber im Jahr 2014 wieder eröffnet, dümpelt aber seither offenbar ohne substantielle Fortschritte vor sich hin. Der Unternehmer aus Gata, Nicolás Agudo, ist längst pleite ("man hat mir meine Firma und mein Leben ruiniert, auch gesundheitlich") und erhofft sich von seiner Petition an den spanischen Justizbeirat, der die Grundlage für dessen Informationsanfrage beim Gericht in Dénia ist, dass juristisch neue Bewegung in die 12 (zwölf, ein Dutzend) Jahre alte Angelegenheit kommt.

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Das Umweltministerium befestigt die Steilküsten an den Stränden Borumbot-Arenal und Calalga am Süd- und Nordende von Calpe mit Stahlnetzen. Bis Ostern soll am Calalga-Strand Richtung Benissa, der von den letzten Stürmen (und denen davor) arg ramponiert worden war, die Steilküste auf 90 Metern saniert und das Haltenetz durch ein neues ersetzt werden. Bis Ende Mai erhält die südliche Steilküste des Arenal-Strandes (Borumbot) ebenfalls ein neues Netz, das Steinschlag und Erdabgänge verhindern soll. Auf dem Arenal-Strand soll verloren geganger Sand ersetzt werden.
Insgesamt stellt das Ministerium fast 3,7 Millionen Euro für die Reparatur der von den Winterstürmen gebeutelten Strände in der Provinz Alicante zur Verfügung.
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Den ornithologischen Tourismus will das Tourismusamt der Stadt Calpe ankurbeln und setzt dabei nicht zuletzt, aber auch nicht nur auf die ganzjährige Anwesenheit von Flamingos in den Salinen. Das Ayuntamiento hat einen Führer mit vier Routen herausgegeben, auf denen die Freunde der Vogelbeobachtung voll auf ihre Kosten kommen können. In Calpe sind mehr als 170 Vogelarten registriert, sowohl Wandervögel als auch solche, die in den verschiedensten Ökosystemen der Peñónstadt nisten. Die vier Routen bei den Salinen, dem Peñón de Ifach, der Sierra de Oltà und dem Morro de Toix zeigen auch an, in welchen Monaten welche Vögel wo am besten zu beobachten sind. Unlängst hat das Rathaus bei den Salinen einen Beobachtungsposten für Vogelfreunde eingerichtet (zweites Bild).
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Mit Hausbesuchen von städtischen Angestellten ("agentes padronales") will das Rathaus von Calpe in den nächsten Wochen die ausländischen Residenten dazu bewegen, ihre Einschreibung in das städtische Melderegister zu erneuern oder vorzunehmen. Die "agentes padronales", die sich mit einer Karte, dem Logo der Stadt und einer mehrsprachigen Authorisierung ausweisen können, sollen vor Ort die im Ayuntamiento vorliegenden Informationen aktualisieren. Dies sei, so die Stadt, "die umfassendste und verlässlichste Weise der Kontrolle von Daten". Und fügt hinzu: "Die Vertraulichkeit des Vorganges ist garantiert".
Zu Renovierung des Padrón-Eintrags im Rathaus (Oficina de Atención al Ciudadano) ist lediglich Pass, NIE oder DNI notwendig, für den Ersteintrag dazu Eskritura, letzte IBI-Rechnung oder Mietvertrag. Informationen gibt auch Calpes Ausländerstadträtin Hilde Backaert unter
Tel.: 607 35 66 94.
Calpe kämpft mit dem Rücken zur Wand gegen einen Schwund bei der gemeldeten Bevölkerung von einem Drittel auf unter 20.000 in den letzten fünf Jahren, weil die Ausländer der seit 2012 bestehenden Erneuerungspflicht ihrer Anmeldung im Rathaus nicht ausreichend nachkommen. Das bedeutet erhebliche finanzielle Einbussen für die Stadtkasse, der durch den Rückgang der gemeldeten Einwohner in den letzten vier Jahren 2,7 Millionen Euro an Schlüsselzuweisungen vom spanischen Staat verloren hat.
Zur Idee der städtischen Hausbesuche zur Aktualisierung der Melderegister-Informationen und damit zur Förderung der Neu- und Wiederanmeldungen auch unsere neue Leserumfrage:
http://costa-info.de

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Taucher der Guardia Civil haben beim Kai des Sporthafens Puerto Blanco im Süden von Calpe den schwarzen Peugeot 207 eines 83-jährigen Belgiers aus Calpe geborgen, der seit dem Sturm vom 21. Januar dieses Jahres vermisst wird. Der Wagen war leer, aber die Polizei vermutet, dass die starken Strömungen am Tag des Sturms den Mann fortgeschwemmt haben könnten. Die Suche mit Tauchern nach seinem Leichnam geht weiter.
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Bei einer der wichtigsten Tourismus-Messen der Welt, der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin, hat die Stadt Calpe Flagge gezeigt. Erklärtes Ziel von Tourismus-Stadtrat Jan van Parijs (PP) ist es, den Anteil der Deutschen unter den Besuchern von Calp von den derzeitigen mageren 2 % anzuheben. In den 70er und 80er Jahren gehörten die ˝alemanes" noch zu den Säulen des Calper Tourismus, aber ihr Anteil ist in den letzten beiden Jahrzehnten stark geschrumpft. Auch bei Messen in Köln und Düsseldorf hat die Peñónstadt zuletzt Flagge gezeigt. Für den kommenden Winter wird ein Grossteil der Reservierungen in Deutschland bereits im Sommer erledigt. Deshalb müsse sich Calpe jetzt mit dezidierten Werbekampagnen um den deutschen Markt kümmern, so van Parijs.
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Die Stadt Calpe will für neue Gebäude im Umfeld der Salinen, im Baugebiet "Saladar", in durch besondere architektonische Vorschläge motivierten Fällen (keine breiten Gebäude mit erheblichen Sichtbarrieren) die bisher gültige Maximalhöhe von 50 Metern für neue Edificios aufheben. Das berichtete die spanische Internet-Zeitung "Marina Plaza". Ausserdem sei geplant, die maximale Anzahl von Wohnungen zu erhöhen, in dem kleinere Wohneinheiten genehmigt werden sollen als bisher vorgesehen, so die Zeitung. Es fehle an Grund, um die Nachfrage nach Wohnungen zu decken, so die Begründung. Allerdings seien die "städtebaulichen Parameter des Baugebietes" einzuhalten.
Die Umweltschützer von ACEC wollen sich die städtischen Vorschläge genau ansehen, warnen vor möglicher Beeinträchtigung des Schutzgebietes Salinen. Sie warnen vor einer Weiterführung des vertikalen Modells, das Calpe innerhalb von 15 Jahren bis 2011 eine Verdoppelung der offiziellen Bevölkerung auf 30.000 gebracht hat.
Von Seiten der Stadt gibt es jedoch ein zusätzliches Argument für die Lockerung der Regeln im Saladar: Dort sollen Grundstückseigentümer der archäologischen Fundstelle "Baños de la Reina" zwischen Arenal-Strand und Hafen mit Baurechten entschädigt werden, damit sie nicht weiter auf ihren gerichtlich zugestandenen Baurechten an der Fundstelle bestehen und auf der anderen Seite das Rathaus von Calpe nicht die festgelegte millionenschweren Entschädigungen dafür bezahlen muss, dass bei den "Baños" nicht gebaut werden darf, obwohl es sich um ausgewiesenes Baugebiet handelt.
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Für einen erweiterten Neubau der Sonderschule "Gargasindi" im gleichnamigen Ortsteil von Calpe stellt das Rathaus dem zuständigen Land Valencia ein Grundstück von 3.600 Quadratmetern zur Verfügung, in der Nähe von Kindegarten und Grundschulen sowie der Sportanlagen der Peñónstadt. Die öffentliche Sonderschule (Centro Público de Educación Especial Gargasindi) besteht seit 1980 und betreut zurzeit mehr als 50 Kinder mit Behinderungen und besonderen edukativen Bedürfnissen aus dem Landkreis Marina Alta sowie aus der benachbarten Marina Baixa.
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Das für die Verwaltung der Häfen zuständige Landesregierung von Valencia stellt für die Reparatur von 200 Metern Schutzwall am Hafen von Calpe 1,3 Millionen Euro zur Verfügung, der an der Peñón-Promenade "Principe de Asturias" anfängt. Die Mole war beiden jüngsten Unwettern gefährlich in Mitleidenschaft gezogen worden, so dass mit einer schnellen Reparatur verhindert werden soll, dass ein nächster Sturm den Hafen ernsthaft in Gefahr bringt. Weitere 250.000 Euro stellt Valencia für die Reparatur der Mole beim Tangó-Strand am Hafen von Jávea zur Verfügung.
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Gegenüber vom Kindergarten "Escuela Infantil Silene de Ifac" im Ortsteil Gargasindi hat das Ayuntamiento von Calpe mit der Einrichtung eines Freizeitparks auf 12.000 Quadratmetern begonnen. Hier können die Ortsvereine Veranstaltungen durchführen, wofür eine Bühne eingerichtet wird und Verkehrungen für die bedarfsweise Aufstellung von Festzelten getroffen werden. Hier sollen z. B. Feste wie das Oktoberfest, der Día de las Quintas oder der Tag der Casa de Andalucía stattfinden. Ausserdem ist ein Kinderspielplatz geplant, Toiletten, Bäume und andere Bepflanzung. Die Provinz Alicante steuert zur Einrichtung des Veranstaltungsparks knapp eine Viertel Million Euro bei.












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