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Calpe / Calp
Das Land Valencia hat die Stadt Calpe gezwungen, den umstrittenen Bau eines 15-stöckigen Appartement-Gebäudes zwischen Hafen und Arenal-Strand zu stoppen, in der Nähe der archäologischen Fundstelle "Baños de la Reina". Der Grund: Zunächst muss die Baufirma -auf ihre eigenen Kosten- eine archäologische Untersuchung durchführen lassen, ob nicht doch Ausläufer der römischen Überreste an der Stelle der vor wenigen Wochen abgerissenen Casita Blanca verborgen sind, wo in aller Windeseile mit dem Neubau in erster Strandlinie begonnen werden sollte. Aber die Umweltvereinigung ACEC und die Oppositionspartei PSOE wollten sich mit der Express-Baugenehmigung und der lauwarmen Begründung "zu weit weg von den Baños, da ist nichts archäologisch Relevantes zu finden" nicht zufrieden geben und scheuchten das Land Valencia auf. Einige Experten, so die spanische Presse, hatten die Möglichkeit römischer Funde angedeutet.
-cgb-
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Zwei wichtige städtebauliche Entscheidungen der Stadt Calpe aus den letzten Monaten hat die Generalitat Valenciana kassiert. Wegen technischer Mängel muss das Baugebiet "Marina de Ifac", das lang ersehnte Industriegebie in der Nähe der Bundesstrasse N-332, neu aufgerollt werden. Und in La Manzanera beanstandet das Land den Tausch von drei städtischen Grundstück für eine Privatimmobilie der Firma Cibeldy, S.L. Diese sei nicht ausreichend begründet worden, und die Wertvergleiche seien nicht in Ordnung.
Die Calper Oppositionspartei PSOE, gleichzeitig Regierungspartei in Valencia, sieht für die nächsten Monate weitere Probleme wegen städtebaulicher Fehlentscheidungen auf das von Ana Sala (PP) geführte Rathaus von Calpe zukommen, zum Beispiel die mögliche Rettung der "letzten grünen Lunge, Pla de Feliu" oder die Begünstigung eines Promotors in La Calalga sowie die erst auf Druck aus Valencia begonnenen archäologischen Nachforschungen auf einem zu bebauuenden Grundstück bei den "Baños de la Reina".
Das Rathaus teilte mit, die beiden Teilbebauungspläne neu aufzurollen.
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Über eine unkontrollierte Nutzung des kleinsten und meist besuchten Naturparks der Comunitat Valenciana, des Calper Hausberges Peñón de Ifach während des Sommers, hat die Internet-Zeitung "Marina Plaza" berichtet. Zu viele Menschen zugleich, die meisten ohne Masken, obwohl an vielen Stellen die Distanz schwer einzuhalten ist, seien unterwegs gewesen, belegt die Zeitung mit mehreren Fotos, und das Parkpersonal habe weder "kontrollieren noch bestrafen" dürfen. Es habe auch nächtliche Aufstiege von Gruppen gegeben, natürlich ohne jede Kontrolle.
In den vergangenen Jahren wurde nur jeweils eine begrenzte Menge von Besuchern gleichzeitig hinaufgelassen.
Direkt nach der Presseveröffentlichung forderte das Calper Rathaus von dem zuständigen Land Valencia Kontrollmassnahmen für den Naturpark Peñón de Ifach, sowie Reinigung vom Müll. Ausserdem solle der Parkplatz hergerichtet werden und die Stadt die Kontrolle über das Gebäude erhalten, um es touristisch zu nutzen.
Offenbar gab es ausgerechnet in diesem mit theoretisch mehr Vorschriften beladenen Sommer weniger Möglichkeiten der Kontrolle und eine dadurch erheblich stärker verbreitete "Egal-Mentalität". Diese war, spanischen Presseberichten zufolge, auch in anderen Zonen der Marina Alta zu beobachten, zum Beispiel im Parkverhalten bei mehreren Buchten von Jávea oder in Dénia-Las Rotas oder den Müllhinterlassenschaften z. B. in den Buchten von Benitachell und anderswo. Die Anwohner der Cala Blanca" von Jávea haben den jugendlichen nächtlichen "botellón"-Besuchern per Schild eine etwas verzweifelt klingende Mahnung aufgehängt: Si no vas a recoger, no vengas a beber = "Wenn du deinen Müll nicht einsammelst, dann komm´ erst gar nicht zum Trinken hierher".

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Grosser Schrecken am Mittwoch Nachmittag, 9. September 2020, auf der steilen Calper Geschäftsstrasse Gabriel Miró: Ein Audi rollte von gegenüber dem Kaufhaus Aitana plötzlich rückwärts die Strasse hinunter, über eine Kreuzung und einen Zebrastreifen, bis er nach rund 40 Metern auf der anderen Strassenseite in ein anderes Fahrzeug prallte. Offenbar hatte sich die Handbremse gelockert oder war nicht ausreichend angezogen worden. Es blieb beim Schrecken und beim Blechschaden.
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Die staatliche Küstenverwaltung hat die Arbeiten an den Zugängen zum Fossa-Strand wieder aufgenommen, die mit Beginn der Sommersaison Anfang Juli unterbrochen werden mussten. Der Sturm "Gloria" hatte im Januar an den Stränden der Region, darunter auch in Calpe, zahlreiche Schäden angerichtet. Die Promenadenmauern am Fossa-Strand werden für 115.000 Euro wieder aufgebaut. Auch an den anderen Stränden stehen noch eine Reihe von Reparaturen an den Stränden und Strandzugängen aus, die ebenfalls demnächst beginnen sollen und in etwa den gleichen Betrag kosten werden.
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Alle Covid-Tests, die nach dem Bekanntwerden der Ansteckung eines Rathaus-Angestellten Ende August 2020 im Ayuntamiento von Calp durchgeführt wurden, sind nach Auskunft von Bürgermeisterin Ana Sala (PP) negatis ausgefallen. Die Zahl der Tests wurde laut spanischer Presse nicht angegeben.
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In gut einer Woche in der zweiten Augusthälfte 2020 hat die Policía Local von Calp 15 Bars und Restaurants wegen zu geringer Abstände zwischen Tischen angezeigt, sowohl aussen als auch innen. 5 Anzeigen gab es wegen Nichteinhaltung der vom Land Valencia ebenfalls wegen Covid-19 auf 1 Uhr vorgezogenen Sperrstunde.












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Das Rathaus von Calpe hat endgültig die Renovierung der Calles Benissa, Murillo und de Fora angekündigt. Die Erweiterung von Bürgersteige und Erneuerung der Strassenlampen und Strassenbeläge kostet eine Million Euro und wird im Namen des sogenannten "Edusi"-Programmes "Revitaliza Calp" zur Hälfte von der Europäischen Union bezahlt. Das Projekt, zu dem auch eine Rolltreppe in den Strassen Alcalde Vicente Pastor und Murillo gehört, befindet sich in der Ausschreibung.
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Zwei Wochen nach Landung mit fünf Flüchtlingen aus Afrika liegt das Boot nach wie vor am nördlich von Calpe gelegenen Urques-Strand und wartet darauf, entweder eingesammelt oder vom nächsten Sturm auf die Probe gestellt zu werden. Die Flüchtlinge waren in der Nähe des Puerto Blanco in den frühen Morgenstunden von der Polizei in Empfang genommen worden.
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