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Calpe / Calp
Das Stadtparlament von Calpe hat die Höhenfreigabe für die geplanten Gebäude in der Saladar-Zone beschlossen, zwischen den Salinen und dem Barranco Pou Roig. Diese punktuelle Abänderung des Bebauungsplanes als Konzession an die Grundstücksbesitzer in der Nähe der archäologischen Fundstelle "Baños de la Reina" sei notwendig, um diese davon abzuhalten, ihr just von der höchsten spanischen Gerichtsbarkeit bestätigten Baurechte zwischen Hafen und Arenal-Strand wahrzunehmen.
Die Stadt hatte seit Jahren in dieser Angelegenheit auf Zeit gespielt, aber mit dem Urteil des Tribunal Supremo ist das Ende der Fahnenstange erreicht, die Eigentümer könnten, so das Ayuntamiento, jederzeit die Bauoption ziehen. Mit Erhöhung der Bauhöhe im Saladar habe man sie zum Verzicht darauf bewegt. Dabei wurde ausgehandelt, dass die schmalste Fassade der neuen Gebäude jeweils zum Meer weise, damit möglichst wenig Sichtblockade entsteht. Ausserdem sollen die notwendigen Parkplätze unterirdisch entstehen, damit Platz geschaffen werde für Grünzonen, Geschäfte und weitere Infrastruktur.
Die Opposition enthielt sich, weil sie sich für eine umfassende Revision des Flächennutzungsplanes PGOU einsetzt und nicht viel von punktuellen Abänderungen hält.
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Der ehemalige Calper PP-Stadtrat und Provinz-Abgeordnete Juan Roselló und seine Frau Amparo Femenía sind laut spanischer Presse des Handels mit gefälschten Kunstwerken verdächtig. Ihnen wird vorgeworfen, im Internet mit gefälschten Werken Alicantiner und Valencianer Künstler des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts zu handeln, wobei sie einen Gewinn von 330.000 Euro zu machen hofften, so die Zeitung "Información".
In Alicante ist gegen das Ehepaar das Verfahren der "Operación Brugal" anhängig, bei dem es um Betrug und Bestechung bei der Müllabfuhr im Umfang von mehreren Millionen Euro geht. Hier fordert die Staatsanwaltschaft für den Politiker 10 Jahre Gefängnis und 28 Jahre Ausschluss von öffentlichen Ämtern, für seine Frau zwei Jahre Haft. In diesem Verfahren werden für Calpes Ex-Bürgermeister Javier Morató 14 Jahre Gefängnis gefordert.
Ebenfalls anhängig gegen Roselló, der als einer der Exponenten der politischen Korruption in unserer Region im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends gilt: ein Verfahren wegen der möglichen Aneignung von einer Million Euro eines um mehr als eine Million Euro zu teuer angegebenen Projekts der Erneuerung von Wasserleitungen in Calpe.
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Er wohnte seit mehreren Jahren in Calpe: In Belgien ist jetzt ein bekannter niederländischer Unternehmer als Chef eines neuen Ringes verhaftet worden, der in bisher acht europäischen Ländern Pferdefleisch verkaufte, das nicht für den menschlichen Verzehr geeignet war. Der Mann hatte nach dem Pferdefleisch-Skandal von vor vier Jahren einfach weiter gemacht. Bei dem neuen Schlag gegen die kriminelle Vereinigung kam es bisher zur Verhaftung von 65 Personen, ein Drittel davon in Spanien. Der Verkauf des illegalen und falsch deklarierten Pferdefleisches brachte Berichten zufolge Gewinne von mehr als 20 Millionen Euro. Die Polizeiaktion erstreckte sich auf die Länder Frankreich, Portugal, Belgien, Italien, Rumänien, Grossbritannien, Holland und die Schweiz und auf sieben Comunidades Autónomas in Spanien, wo 300 Beamte der Guardia Civil an 30 Inspektionen teilnahmen.
Die Pferde stammten aus Portugal und Nordspanien, einer der Schlachthöfe befand sich in Toledo, der Hauptumschlagsplatz war Belgien.
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Um die Sicherheit der Badegäste, um den illegalen ambulanten Verkauf auf den Strandpromenaden und von Getränken am Strand und um die Informierung fragender Touristen kümmern sich bis Mitte September die zehn zusätzlichen Ortspolizisten, die von der Stadt Calpe eingestellt worden sind. Zwei von ihnen sind auf dem Rad unterwegs, die anderen unterwegs. Besondere Verstärkung erfährt auch die Kontrolle der Haupt-Geschäftsstrasse Avenida Gabriel Miró.

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Mit Hilfe eines Hubschraubers der Feuerwehr wurde am Dienstag, 11. Juli 2017, ein argentinischer Kletterer vom Calper Südberg Morro de Toix gerettet, wo er in 20 Metern Höhe zwei Stunden lang im Seil gehangen hatte. Es hatte sich blockiert, und der junge Mann konnte weder vor noch zurück. Seinem Kletter-Kollege gelang es nicht ihn zu befreien, weshalb die beiden die Rettung anriefen. Der Mann wurde schnell in die Klinik gebracht, weil er seine Beine nicht mehr spüren konnte.

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Der Autohändler "Mòvil Begar" stellt dem Rathaus von Calpe kostenlos ein Elektrofahrzeug zur Verfügung, ausserdem die Nutzung einer Ladestation, und hilft bei Info- und Werbeveranstaltungen für Elektromobilität. Denn darauf will das Ayuntamiento nicht nur für den eigenen Transportbedarf setzen, sondern Elektroautos auch in der Bevölkerung zu grösserer Akzeptanz verhelfen. Denn im Energieplan der Stadt gibt es das ausgesprochen anspruchsvolle Ziel, die im Jahr 2010 gemessenen/errechneten CO2-Emissionen aus dem Verkehr bis zum Jahr 2020 mit 16.000 Tonnen auf die Hälfte zu reduzieren.
Vor einigen Wochen beschloss die Stadt den Kauf von 5 Elektrofahrzeugen und die Installation von vier externen Ladestellen sowie einer weiteren in Gemeindeinstallationen.
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Gegen die im Juni für September von ihm selbst verkündete Versetzung von Pfarrer "Don Paco" Francisco Bernabé aus der Kirchengemeinde Mare de Déu de les Neus nach Alicante-Babel sprechen sich zahlreiche Gläubige in der Peñónstadt aus. Der als modern und solidarisch geltende 70-Jährige hat nicht zuletzt die Osterfeiern mit jetzt fünf "cofradías" stark aufgewertet. Francisco Bernabé selbst bat "seine Calpinos" jedoch um Verständnis für die Entscheidung der Diözese.
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Eine Spende von 10.000 Euro hat die CaixaBank dem Ayuntamiento von Calp gemacht, das damit die Kinder der ärmeren Familien unterstützen soll und ihnen Lehrmaterial kaufen und ihnen die Beteiligung an Aktivitäten zu bezahen.
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Kleine aber stetige Fortschritte in mehreren Umweltindikatoren meldet das Ayuntamiento von Calpe über den Bericht des Observatoriums der Agenda 21 Local der Stadt. Stetig bergauf gehe es beim Wertstoff-Recycling von Papier/Karton, Glas und Plastikbehältern sowie Gartenabfällen. Gegenüber dem Vorjahr seien 2016 mit 265.000 Bustickets gut 7 % mehr verkauft worden, obwohl Calpe mit mehr als einem Kfz auf 2 Einwohner einen hohen Motorisierungsindex aufweise, weil die Bevölkerung sei verstreut lebe. Der Trinkwasserverbrauch sei um rund 4 % auf 3,5 Millionen Kubikmeter zurückgegangen. Ein grosser Schwachpunkt sei im Umweltbereich die fehlende Anbindung eines Grossteils der Urbanisationen ans Kanalnetz. Die Ausstattung von Immobilien Solarenergie laufe bei Weitem nicht so wie gewünscht, weil es an öffentlichen Fördermitteln fehle.












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