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Benitachell / Benitatxell
Die Oppositionspartei Bloc von Benitatxell hat sich an den nationalen Anti-Überläufer-Pakt gewandt, damit er den Wechsel von 5 PIDEB-Abgeordneten in Benitachell zur Bürgermeisterpartei PP verurteile. Nach dem Bestechungsskandal um den vorherigen (PIDEB-)Bürgermeister Juan Cardona und seine Stellvertreterin Hannelore Rheindorf (PIDEB) trat Cardona zurück und liefen 5 von 6 PIDEB-Abgeordnete zur PP über und machten Josefa Ronda zur Bürgermeisterin. Kurioserweise unterstützt der zweite PP-Abgeordnete seine Parteifreundin nicht, weil er Campsista ist, während Ronda dem Ripoll-Lager zugerechnet wird. Die einzige PIDEB-Abgeordnete, die nicht faktisch zur PP überlief (der formelle Parteieintritt blieb ihnen bisher verwehrt), ist die Österreicherin Rheindorf.

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In den Ruin treiben würde der jetzt von Benitachells Bürgermeisterin Josefa Ronda (PP) angeordnete Abriss der (roten) Tankstelle an der Strasse nach Jávea die Gemeinde. Bis zu drei Millionen Euro Entschädigung würden fällig, so der Eigentümer in einem Komuniquée. Und zwar zu zahlen durch das Rathaus, denn die nach mehrjährigem Rechtsstreit durch das Oberste Gericht (Tribunal Supremo) annullierte Baugenehmigung von 1990 auf ländlichem Grund berechtige ihn zu dieser Entschädigung, wie das Urteil klarstelle.
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Ein deutsches Touristenpaar wurde Ende 2009 auf dem Weg in den Urlaub zum Cumbre del Sol von Benitachell auf der Autobahn AP-7 bei Valencia überfallen und beraubt. Offenbar hatten die gut organisierten Verbrecher den Urlaubern auf einem Rastplatz durch einen schnellen Tritt mit einem messer-bewehrten Fuss einen Reifen zerstochen. Auf dem nächsten Parkplatz warteten dann bereits Komplizen. Sie boten Hilfe an, trennten das -ahnungslose- Paar, entrissen der Frau die Handtasche mit Geld und Papieren und verschwanden. Nicht besonders originell, aber nach wie vor schockierend wirkungsvoll.
Die bald eingetroffene Autobahn-Polizei trat freundlich, aber nicht besonders engagiert auf, wollte die schlimm geschockten Überfallopfer sogar an die Polizei in Dénia oder Benitachell verweisen, um Anzeige zu erstatten. Dann jedoch kehrten die Polizisten -quasi in einer Anwandlung von Mitleid mit den völlig aufgelösten deutschen Urlaubern- zurück und nahmen denn doch die Anzeige an Ort und Stelle auf.

Anmerkung:
Spanien und das Land Valencia tun sich keinen Gefallen damit, den seit weit über einem Jahrzehnt auftretenden Piraten an der Mittelmeer-Autobahn nicht endlich das Handwerk zu legen. Den Benitachell-Urlaubern jedenfalls war ihr Aufenthalt gründlich vermiest. Sie werden sich nach Rückkehr in Deutschland als formidable Multiplikatoren der beschämenden Tatsache erweisen, dass Spanien die Sicherheit seiner Urlaubsgäste nicht einmal bei der Herfahrt auf der Autobahn zu garantieren in der Lage ist.

Carl-Georg Boge (24. Januar 2010)


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"In Ruhe lassen", und zwar ohne Einschränkung, das ist die Empfehlung, die der linke Landtagsabgeordnete Lluís Torró (EU) der Gemeinde Benitachell zum Umgang mit der Bucht und dem Strand von "El Moraig" gibt. Es mache keinen Sinn, in dieser Bucht irgendwelche Infrastrukturen wie Parkplätze, Chiringuitos oder einen künstlichen Strand anzulegen. Weggeworfenes Geld, wie man nach der erneuten Zerstörung des Parkplatzes durch einen der letzten Winterstürme sehen könne, so Torró.
EU ist der Meinung, dass der jungfräuliche Zustand der Küste die beste Touristenattraktion bedeute, die eine Gemeinde bieten könne. Demnach seien jegliche Massnahmen z. B. in der Moraig-Bucht nicht nur überflüssig, sondern auch noch kontraproduktiv.

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Eine Kampagne zur Kontrolle der Geschwindigkeit führt seit Ende November 2009 die Ortspolizei von Benitachell auf Geheiss der Verkehrsverwaltung (DGT) durch. "Tráfico" stellt für die Kontrollen sogar ein eigenes Fahrzeug zur Verfügung. Die Beamten werden ihre Kontrollen auf bestimmte Strassen und Stellen kontrollieren, an denen besonders viel gerast wird und es häufiger Beschwerden von Anwohnern gibt, so Stadtrat Andy Bicknell vom Ayuntamiento del Poble Nou de Benitatxell.
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In einer Auflage von 5.000 Exemplaren hat Tourismus-Amt des Ayuntamiento von Benitachell einen neuen Plan der Gemeinde drucken lassen. Er ist in den öffentlichen Gebäuden verfügbar. Der Plan gibt für die Urbanisationen, in denen die Strassen keine Namen haben, die Hausnummern (von ... bis) an. Die Standorte der Recycling-Müllcontainer sind ebenso eingezeichnet, wie interessante touristische Punkte und wichtige öffentlich Orte und Gebäude. In kleiner Plan auf der Rückseite ordnet Benitatxell in die Region ein und benennt Ausflugsziele, Märkte, Rastros etc. Zahlreiche Beschreibungen sind auch in Deutsch, so der zuständige Stadtrat Stephen Kidgell (Foto).
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Die Gemeinde Benitachell hat die beiden bisher auf vorläufiger Basis beschäftigten Ortspolizisten Carlos Casanova Sanchez (links) und Raul Andres Estalrich fest übernommen. Die beiden haben die entsprechende Ausbildung im Valencianischen Institut für Öffentliche Sicherheit erfolgreich absolviert. Der Vereidigung wohnten Gemeindesekretär Jesús Angel Castro (2. von links), Bürgermeisterin Josefa Ronda (PP), Sicherheits-Stadtrat Andrew Bicknell und der örtliche Polizeichef José Mayans bei.
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Das Ayuntamiento von Benitachell hat in den Urbanisationen Molinos I und II die Grünzonen für zusammen 35.000 Euro herrichten lassen. Dies war eines der 7 Projekte der Gemeinde aus dem nationalen Investitionsplan für die Städte und Gemeinden in Spanien. "Bei allen Projekten", so Benitatxells Bürgermeisterin Josefa Ronda (PP, Foto), "haben wir Firmen aus dem Ort beschäftigt, die wiederum Menschen aus der Gemeinde Arbeit gegeben haben, was ja auch Sinn und Zweck des Planes E gewesen ist." So auch bei der Erweiterung der Umkleidekabinen im städtischen Hallenbad an der Strasse nach Jávea.
Noch abzuschliessende Massnahmen sind die Herrichtung der Plaza Nueva und der Plaza de la Iglesia.












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"Ich dachte, ich würde sterben", sagte Hans Georg Krause, 70-jähriger Resident aus Benitachell, bei seiner Entlassung aus dem Kreiskrankenhaus. Dort hatte er die Nacht unter Beobachtung verbracht, weil er bei einer Wanderung auf dem Cumbre del Sol einem Bienenstock zu nahe gekommen und von 300 Bienen gestochen worden war (wir berichteten).
Die Ärzte wunderten sich, dass Krause trotz der zahlreichen Stiche keine allergische Reaktion gezeigt habe. Seine Frau, die ihn begleitet und die Rettung gerufen hatte, war mit zehn Stichen davongekommen. Der zuständige Imker fand den verängstigten Deutschen anderthalb Stunden nach dem Bienenangriff wenige Meter von den der "colmena". Im Gesundheitszentrum von Teulada zog man Krause die rund 300 Stacheln, dann ging es zur Sicherheit nach Dénia.
Die Krauses hatten nicht gemerkt, dass sie sich einem Bienenstock im Racó de Nadal (auf dem Tossal Gros) genähert hatten. Ihr bellender Hund, so die Hypothese der Polizei, habe die Bienen nervös und aggressiv gemacht. Polizeichef José Mayans betonte, dass die Bienenstöcke in der Zone (es gibt noch einen zweiten) "perfekt beschildert" sind und Wanderer auf dem Wanderweg mehrmals gewarnt werden, ihnen nicht zu nahe zu kommen. Dieses sei der erste Zwischenfall seiner Art in dem Gebiet, obwohl hier oft Jäger anzutreffen seien.
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