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Benissa
Die 95-jährige Pepita Vengut wird am Sonntag, 21. Oktober 2018, im Zentrum von Benissa den neuen Platz einweihen, der den Traubenarbeiterinnen des Ortes gewidmet wird, die Placeta de les Estisoradores. Zwei Fliegen werden mit einer Klappe geschlagen, so das Rathaus: neben der überfälligen Ehrung der für die Wirtschaft von Benissa so wichtigen Arbeiterinnen werde durch die Benennung eines weiteren Platzes nach Frauen das diesbezügliche Namens-Ungleichgewicht zugunsten der Männer wieder ein kleines Stück abgebaut.
Zu dem Estisoradores-Treffen kommen Traubenarbeiterinnen nicht nur aus Benissa, sondern aus der Region zusammen. Nicht nur das Handwerk wird demonstriert, auch die früher und heute dabei gesungenen Lieder werden die Veranstaltung untermalen.
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Das Rathaus von Benissa hat sich für die Getrennt-Einsammlung von Abfällen einen neuen Lkw zugelegt. Das dreiachsige Fahrzeug ist mit einem Greifarm ausgestattet und vor allem für das Abholen von Sperrmüll und Gartenresten geeignet. Sein Einsatzgebiet werden vor allem die zahlreichen Urbanisationen sein, wo an den Müllinseln sehr oft diese "residuos" abgestellt werden. Das neue Fahrzeug soll einen erheblichen Beitrag zu Sauberkeit und ordentlichem Erscheinungsbild in den Aussenbereichen von Benissa leisten.

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Ein schöner Publikumserfolg war das Internationale Festival von Benissa, an dem mehr als ein Dutzend Länder teilnahmen. Neu im Programm: eine Debatte über Integration (zweites Foto).
Siehe: https://goo.gl/CMHq9g

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Einstimmig hat sich das Stadtparlament von Benissa der Forderung des Bürgers Pedro José Sanz an das spanische Infrastrukturministerium angeschlossen, dass die kommende Umgehungsstrasse im Westen der Gemeinde mit einer Unterführung für Fussgänger, Jogger und Fahrradfahrer ausgestattet werde. Dadurch würde die faktische Abtrennung des gern genutzten Camino Viejo de Valencia von der Gemeinde verhindert.
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Einstimmig hat der Stadtrat von Benissa die mögliche Einrichtung eines Geländes für die Sortierung von Bauabfällen abgelehnt. Die Begründung: Solche eine Einrichtung gehört ins Industriegebiet oder ähnlich Zonen der Gemeinde.
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Am 21. Oktober 2018 weiht die Gemeinde Benissa einen eigenen kleinen Platz für die Traubenarbeiterinnen, die "Estosadoras" ein, die Plazoleta de las Estisoradores zwischen den Strassen Sant Francesc, Miguel Hernández und Padre Antoni. Diese Einweihung wird einer der Höhepunkte der Estisadoras-Aktionswochenendes am 20. und 21. Oktober sein.












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Gegen illegale Müllabladungen will das Rathaus von Benissa strenger zu Werke gehen. Es erinnert an die Maximalstrafe von 3.000 Euro und daran, dass bereits mehrere Verfahren eingeleitet worden seien. Das durch einige wenige verursachte Problem sei nicht nur ästhetisch, sondern auch ökonomisch: Fast jeder sechste Euro des Stadthaushaltes geht in die Strassenreinigung.
"Puntos Verdes" für eine adäquate Entsorgung z. B. von Garten- und Sperrmüll (kann man auch auf Anruf abholen lassen) gibt es in Altamira (C/. Magnolia), Montemar (C/ Gafarró) und San Jaime (Av. San Jaime) sowie im Ecoparque im Industriegebiet Pedrera.
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Ausbrennen lassen. So lautet die Empfehlung der Kreisfeuerwehr zum Schwelbrand in Bergen von Pflanzenresten im "Ecoparque" von Benissa, der bald zwei Wochen alt wird. Lediglich Kontrolle wird angeraten, damit der Brand unter Kontrolle bleibt. Ob die Anwohner der Zone nicht lieber ein Ende mit ganz viel Qualm lieber hätten als wochenlanges Gekokele mit der entsprechenden Rauchbelastung, je nach Windrichtung, ist nicht überliefert.
Die Feuerwehr jedenfalls warnt vor "Umweltproblemen", wenn noch mehr Wasser auf den Brand gekippt würde, der mittlerweile zwei Regenepisoden überstanden hat. Nicht mehr an das kokelnde Material gehen, damit der Schwelbrand nicht neuen Sauerstoff und damit neue Nahrung erhalte. Die Pflanzenhaufen sind bereits in kleinere Einheiten aufgeteilt worden.
Der Brand war spontan aufgrund der hohen Temperaturen ausgebrochen, wie die Feuerwehr der Gemeinde mitteilte. Im letzten Jahr hatte sich die Anlieferung von Pflanzenresten fast verdreifacht, weil aus Calp und Teulada angeliefert werde, wo der bisher genutzte Steinbruch geschlossen worden sei, so Benissas Bürgermeister Abel Cardona.
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Fast 80 Jahre nach seiner Exekution wegen des "Mordes" an zwei Geistlichen hat jetzt der Historiker Luis Botella den Benissero Pompilio Llopis rehabilitiert. Er stellte die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit bei einem Vortrag in Benissa vor. Seine Arbeit stützte sich auf Unterlagen über das "chaotische und vor Widersprüchen triefende" franquistische Gerichtsverfahren über den Mord die Geistlichen Francisco Sendra und Zacarías Ivars aus Benissa Anfang September 1936 und auf mehrere Zeitzeugen aus Benissa. So rekonstruierte er die "dunkelste Nacht von Benissa". Die drei Mörder unter Führung des Weinhändlers Rafael Carratalá Poveda aus Alicante waren zu Beginn des Bürgerkrieges in einem der sogenannten "Repressions"-Autos (genannt "Pepa") "unkontrollierter Revolution-Elemente" nach Benissa gekommen und hatten die im Ort sehr beliebten beiden Geistlichen erschossen. Mit von dieser Partie, aber ohne selbst den Abzug zu betätigen, vor allem aber ohne Kenntnis, dass es nicht um Verhaftung, sondern Erschiessung der Geistlichen ging, waren damals die Benissaner Pedro Martínez ("Roget") und Andrés Ivars ("Marreta"), die für das Verbrechen vier Jahre später erschossen wurden, ebenso wie Llopis, Ortspräsident der Kommunistischen Partei in Benissa, den der junge Geschichtswissenschaftler aus Barcelona vor interessiertem Publikum in Benissa jetzt als unschuldig geoutet hat: "Das franquistische Gerichtsverfahren war reines Theater, um die Repression zu rechtfertigen".
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