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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Am 2. Juli findet in Ondara eine Tanzgala zu Gunsten der Seniorenresidenz Vírgen de la Soledad statt. Unter anderem treten Akteure des Tanzstudieos Salomé Rodríguez. Im zweiten Teil der Veranstaltung wird zu den Klängen der Filmmusik "Schindlers Liste" der Flüchtlinge gedacht. Ausserdem wird moderner Tanz, Hip Hop und Teile des Musicals Chicago zu sehen sein.
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Die Zahl der von Cáritas Marina Alta betreuten Hilfsbedürftigen sank 2016 gegenüber dem Vorjahr um 7 % auf 3.100 aus insgesamt 800 Familien. Allerdings sprach Cáritas von einer erheblichen "Chronifizierung", davon, dass es für einen zu grossen Anteil der Gesellschaft auch in wirtschaftlich besseren Zeiten allzu schwer ist, Anschluss an den Arbeitsmarkt zu finden. Drei Viertel der Hilfsbedürftigen waren es auch in den vergangenen Jahren. Der Anteil der Jugendlichen ist gestiegen.
Bemerkenswert: Fast zwei Drittel der von Cáritas Betreuten sind Ausländer.
Cáritas Marina Alta nahm im vergangenen Jahr 205.000 Euro ein, 80 % davon durch Spenden, 4 % von den Rathäusern. Cáritas verfügt im Kreis über fast 300 freiwillige Hilfskräfte, 80 % davon Frauen und die Hälfte älter als 65 Jahre.
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Vom Aussterben bedroht ist das Hinterland-Dörfchen Vall d'Ebo bei Pego, das im letzten halben Jahrhundert die Hälfte seiner knapp 500 Einwohner verloren hat. Seit vier Jahren ist hier kein Kind mehr geboren worden. , es gibt nur drei zwischen 5 und 9 Jahren. Die stärkste Altersgruppe ist mit mehr als hundert die zwischen 50 und 60 Jahren. Selbst die lokale Frucht "perello", ein kleine Art süssen Apfels in Birnenform, wird kaum noch geerntet. Einen möglichen Ausweg aus der ökonomischen und demographischen Sackgasse soll der ländliche Tourismus bieten: Es gibt die Rull-Höhle, und es wurden Wanderwege angelegt.
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Ein offenbar unter Drogeneinfluss stehender 23-jähriger Holländer hat am Sonntag Morgen, 11. Juni 2017, um 8 Uhr auf der Nationalstrasse 332 in Oliva einen 23-jährigen Radfahrer totgefahren. Ein zweiter Radler blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Nervenzusammenbruch. Der Autofahrer aus Ondara beging Fahrerflucht, wurde jedoch bald in Vergel verhaftet. Das Opfer war der Sohn eines Ortspolizisten aus dem Ort Senija bei Benissa, wo dreitägige Ortstrauer verfügt wurde.
Vor wenigen Wochen fuhr ebenfalls auf der N-332 in Oliva eine junge Frau unter Drogen und Alkohol drei Radfahrer aus Javea tot.
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Einen Stock mit 20.000 Bienen hat die Umweltstiftung Enrique Montoliú in ihrem Mittelmeergarten "Albarda" in Pedreguer eingerichtet, in der Nähe des Naturparks Montgó: "Sie sind so wichtig auf der Erde wie das Plankton im Meer". In schwierigen Zeiten für die Imkerei sollen diese Honigbienen einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung der regionalen Biodiversität leisten. Für die nächsten Wochen, vor allem aber ab Herbst, ist der Besuch etlicher Schulklassen geplant.
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Ein 61-jähriger Fahrradfahrer verletzte sich am Freitag Morgen, 2. Juni 2017, bei einem Sturz auf der Carretera de Las Marinas schwer am Kopf und an anderen Stellen des Körpers. Er wurde mit dem Krankenwagen ins Hospital nach Dénia-La Xara gebracht.
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Der 59-jährige Carlos César N. N. aus Gata de Gorgos wurde zu elf Jahren Gefängnis veurteilt, weil er zwischen 2014 und 2016 den 6-8-jährigen Enkel seiner Lebensgefährtin
sexuell missbraucht hatte. Dazu nutzte er Aufenthalte mit dem Kleinen auf einem Landgrundstück der Familie oder in seinem eigenen Haus. Der Angeklagte bestritt die Vorwürfe, wollte sich auf das eine oder andere Gespräch mit sexueller Thematik mit ihm beschränkt haben. Aber im August 2016 hatte der Freund der Mutter des Kleinen den Grossvater in unmissverständlicher Pose mit dem Achtjährigen erwischt. Dieser bestätigte, dass die sexuellen Übergriffe während zwei Jahren mehrere Male stattgefunden hatten.












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Der niederländische Besitzer der fünf Kampfhunde aus Beniarbeig, die im Februar eine 75-Jährigen Nachbarn zerfleischten, wurde jetzt ins Gefängnis eingeliefert. Der Grund: Nach mehr als drei Monaten gingen jetzt bei Gericht die Ergebnisse der DNA-Analysen der Hunde an, die beweisen, dass diese Tiere Spuren von dem Getöteten aufwiesen, wie die spanische Presse berichtete. Der Mann, der seinerzeit einen der Hunde gewaschen hatte, um Spuren zu verwischen, wird der fahrlässigen Tötung und der Tiermisshandlung beschuldigt. Die nicht registrierten Kampfhunde wiesen Verletzungen von Kämpfen untereinander auf.

Anmerkung der Redaktion:
Der Fall hatte für grosses Aufsehen gesorgt, auch wir berichteten mehrfach. Aber nicht ein Wort ist bisher in spanischen Medien über mögliche Konsequenzen für das Rathaus oder die Polizei von Beniarbeig gefallen, wo es bereits mehrere Zwischenfälle mit Kampfhunden des Holländers gegeben hatte, in die Nähe dessen Hauses sich Spaziergänger schon länger kaum noch getraut hatten. Erstaunlich mag auch -nach über drei Monaten- eine der beiden Begründungen für die Inhaftierung anmuten (neben der Fluchtgefahr): Es bestehe die Gefahr der Beeinflussung von Zeugen. Dafür reichten also die überwältigenden Indizien nicht aus und war erst eine dreimonatige Wartefrist vonnöten? Nur gut, dass tatsächlich an den Tieren und in ihrem Speichel noch Spuren des Toten nachgewiesen werden konnten.
Wäre der Fall etwa nicht zu lösen gewesen, wenn dem jetzt Inhaftierten das Waschmanöver besser gelungen wäre? Hätte man sich dann juristisch etwa mit dem zweiten Angriff von drei der Tiere "begnügen" müssen? Sie waren aus den "betreuten" Zwingern in Els Poblets, wo sie von der Polizei untergebracht wurden, ausgerissen (hatten einen der Aufpasser gebissen) und hätten in diesem Ort fast einen zweiten älteren Mann getötet, der nur durch einen zufällig vorbeikommenden Autofahrer vor den attackierenden Kampfhunden gerettet wurde.
Carl-Georg Boge, Herausgeber costa-info.de und WOCHENPOST

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Die Bundes-Wasserverwaltung hat den Bau einer 120 Meter langen Schutzmauer entlang der Girona-Mündung zwischen Dénia und Els Poblets beschlossen. Dadurch wird den Häusern auf der Uferseite von Els Poblets der Schutz zuteil, den die Besitzer seit 9 Jahren gefordert hatten. Mit "Das wurde aber auch Zeit" wurden in diesen Tagen zwei Vertreter der spanischen Regierung im Land Valencia von den betroffenen Anwohnern begrüsst. Zunächst wird das Schilf entfernt, dann die Mauer gebaut, deren Kosten mit fast 85.000 Euro angegeben werden.
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