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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Auf der Webseite des Kreiskrankenhauses von Dénia und der damit verbundenen in Konzession vergebenen öffentlichen Gesundheitsverwaltung des Marina-Alta-Kreises ist jetzt der Verkauf der Konzessionsfirma "Marina Salud" von der DKV an die Firma "Ribera Salud" reflektiert. Während die Gewerkschaften noch Sturm laufen und das Land Valencia zum Handeln auffordern, das Ende August diesen Erwerb als illegal bezeichnete, weil er zu grosse Konzentration in dem Sektor bedeute, hat sich die Generalitat Valenciana zuletzt nicht weiter öffentlich geöffnet. Dieweil wies die kritische spanische Regionalpresse auf eine hohe Verschuldung von Ribera Salud hin, die auch in einem Landkreis in der Provinz Valencia ein öffentliches Krankenhaus verwaltet. Ribera Salud verweist darauf, dass die spanische Börsenaufsicht CNMC den Aktienkauf von DKV genehmigt habe und das dies ausreichend sei.
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Mit bis zu 45 Schwimmbädern auf 100 Einwohner (in Teulada-Moraira und Benitachell) liegt die Marina Alta nicht nur weit über dem spanischen Mittel von 4, sondern auch erheblich über dem Durchschnitt in der Provinz Alicante (9), der einschlägigen Nummer 1 unter den 50 spanischen Provinzen. Die Lage im Marina-Alta-Spitzenquintett (Benissa: 37, Jávea: 32, Els Poblets: 30) ist statistisch natürlich auch durch eine grosse Zahl von nicht als Anwohner registrierte Haus- und Schwimmbadbesitzer in dieser Region bedingt. In Calpe (18) und Dénia (12) ist die Schwimmbad-Ration schon nicht mehr ganz so extrem.
Fest steht jedoch, dass natürlich die Privatpools auch nicht annähernd vor allem aus Brunnen (also mit Lkw) gefüllt werden, sondern aus dem öffentlichen Netz, mittlerweile überall zu sehr hohen Tarifen (von bis zu 5 Euro pro cbm) für Exzessiv-Verbrauch über ein "normales" Mass von rund 15-20 Kubikmetern pro Immobilie und Monat hinaus. Ein Gradmesser für kollektiv hohen Kranwasser-Verbrauch ist dessen Verhältnis zur landwirtschaftlichen Nutzung. Dies liegt für den gesamten Einflussbereich des Río Júcar zuständigen
Wasserverwaltung "Confederación Hidrográfica del Júcar = CHJ) mit 550 Hektokubikmetern pro Jahr bei einem Fünftel gegenüber der Landwirtschaft mit 2.700, gegenüber einem Verhältnis von 45 zu 65 in der Marina Alta. Und 35:37 im südlichen Nachbarkreis Marina Baixa.
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Einmal mehr hat die Stadt Pego die nationale Wasserverwaltung CHJ zum Kampf gegen die ortsfremden Pflanzen ("plantas invasoras") im und am Racons-Fluss gefordert. Diese seien unter anderem für ein erhöhtes Fischsterben verantwortlich, und je länger man warte, desto schwieriger werde sich der Kampf gegen die Invasoren gestalten. Auf die erste dieser Mahnungen und Aufforderungen zum Handeln an die aus dem Jahr 2016 habe die CHJ bislang noch nicht einmal geantwortet.
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Noch bis Ende September funktionieren die elf Impfzentren in der Marina Alta, danach wird in den öffentlichen Gesundheitszentren weiter geimpft, ebenso wie in den 133 Massen-Impfpunkten im Land Valencia. In den letzten drei Wochen der Kampagne, also ab dem 7. September 2021, können Menschen auch ohne Termin in die Impfzentren kommen.
In der Comunitat Valenciana startet jeder zweite Schüler über 12 Jahre voll geimpft in das neue Schuljahr. Dieser Anteil soll in zwei Wochen über drei Vierteln liegen.
Bisher haben etwas mehr als 50.000 der gut 5 Mio Einwohner des Bundeslandes eine Impfung explizit abgelehnt. Mehr als 4 von 5 Covid-Patienten in den Intensivstationen sind nicht vollständig geimpft, ebenso wie fast 60 % der derzeitigen Covid-Patienten in den Hospitälern.
Die 14-Tage-Inzidenz ist im August auf weniger als ein Drittel gesunken, mit 170 rund 50 unterhalb des spanischen Durchschnitts. Die Ansteckungsrate liegt bei 0,8.
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Beim "Dance World Cup" sorgten die 16-jährigen Zwillinge Elías (mit "Gisèle") und Pablo (mit Diana y Acteon) Fahle Diego aus Els Poblets mit den Plätzen zwei und drei für Furore. Die Belohnung für den unerwarteten Erfolg, so die spanische Presse: ein Stipendium für das berühmte Jove Ballet de Catalunya.












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Bis Ende August liegt der Anteil der vollständig geimpften Personen im Marina-Alta-Kreis bei nur 55 %, in der Kreishauptstadt Dénia sogar nur bei 52 %. Im Land Valencia dagegen und im spanischen Mittel liegt diese Quote bei fast 70 %, eine der höchsten unter den europäischen Ländern.
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Die Arbeitervertreter am Kreiskrankenhaus der Privatfirma "Marina Salud" fordern das Land Valencia auf, den Verkauf der DKV-Aktien in der Gesundheitskonzessionsfirma für die Marina Alta an die Privatfirma "Ribera Salud" zu unterbinden. Dieser Verkauf sei illegal. Denn er gefährde das im Landes-Gesundheitsgesetz festgeschriebene Verbot für "dominante Positionen einer Firma" auf dem Sektor. Zudem würde diese Konzentration die Rückkehr zur direkten öffentlichen Gesundheitsverwaltung erschweren, die "Garantie für Qualität und Gleichbehandlung" sei. Die vorzeitige Beendigung der Konzession für die Marina Alta hat Landes-Ministerpräsident Ximo Puig (PSOE) seit etlichen Jahren angekündigt.
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Bei der Auffindung und Kontrolle illegaler Baumassnahmen auf nicht erschliessbarem Land lässt sich die Gemeinde Pedreguer von der Landes-Schutz-Agentur der Comunidad Valenciana (Protección del Territorio) helfen. Diese arbeitet -kostenlos für die Stadtkasse- mit städtischem Bauamtspersonal zusammen, ist für "Wiederherstellung der Legalität, Verhängung von Sanktionen und Abriss illegaler Bauten" auf nicht urbanem Grund zuständig. Das Ayuntamiento kann diese Zusammenarbeit allerdings jederzeit beenden. Sozialisten (PSOE) und Konservative (PP) stimmten gegen die neuartige Stadt-Land-Kooperation, die CUP enthielt sich, so dass die Ja-Stimmen der valencianistischen Bürgermeisterpartei Compromís für deren Einführung.
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Die bis zum 6. September 2021 verlängerte Covid-bedingte nächtliche Ausgangssperre von 1 bis 6 Uhr in den meisten Küstenorten der Marina Alta ist jetzt vom Land Valencia auch auf Jávea und Pedreguer ausgedehnt worden. Sie gilt jedoch nicht für Ondara und Gata de Gorgos, weil in diesen Orten die Inzidenzzahlen nicht so hoch sind wie beispielsweise in Calpe, Dénia, Teulada Moraira und Pego.
In der Provinz Alicante sind folgende Kommunen betroffen: L’Alfàs del Pi, Alicante, Almoradí, Altea, Aspe, Benidorm, Calp, Campello, Cocentaina, Dénia, Dolores, Finestrat, La Nucia, Monforte del Cid, Monóvar, Mutxamel, Novelda, Onil, Pedreguer, Pego, Santa Pola, San Vicente del Raspeig, Sax, Teulada, Villajoyosa, Villena und Xàbia.
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