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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
"Ich verdanke dem jungen Mann mein Leben, der sein Auto anhielt, die Hunde ablenkte und mich in sein Auto holte". So kommentierte der 69-jährige Andrés Ayuso aus Els Poblets-Barranquets den Angriff von drei der fünf Kampfhunde eines holländischen Residenten aus Beniarbeig, die zuvor einen 76-Jährigen in jenem Ort in seinem Orangenhain totgebissen hatten (wir berichteten). Die Tiere waren aus dem Tierheim entkommen, wohin die Polizei sie gebracht hatte, indem sie einen Käfig zerstörten.
Ayuso schilderte, dass die Todeshunde direkt auf ihn zukamen und sich in ihn verbissen, einer in den Arm, zwei in die Beine. Das hätte er nicht mehr lange durchgehalten. "Sie hätten mich umgebracht". Die beiden Männer fuhren zur Guardia Civil nach Vergel, um vor den Hunden zu warnen, und bald waren diese gefangen. Sie wurden am Montag auf Gerichtsanordnung getötet.

Kurz angemerkt:
Die Fragen nach dem Verhalten der Behörden werden nicht weniger. Wie konnten die gefährlichen Kampfhunde, die zu jenem Zeitpunkt bereits unter dem schnell durch Autopsie und Spurenabgleich bestätigten Verdacht standen, den alten Mann in Beniarbeig totgebissen zu haben, aus dem Tierheim entkommen? Warum wurde dann nicht sogleich eine grosse Verfolgungs- und Suchaktion (von Tierheimleuten und Polizei) gestartet, so dass die blutrünstigen Tiere keine zweite Chance auf einen gefährlichen Angriff bekommen hätten? All diese Details sind aufzuklären, vor allem aber, ob die Behörden von dem offenbar verrückten Niederländer in Beniarbeig mit seinen gefährlichen Kampfhunden und den fehlenden Papieren und Versicherungen und vorherigen Zwischenfällen wussten.
Carl-Georg Boge (Hsg. costa-info.de und WOCHENPOST)

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Ein 76-Jähriger wurde am Samstag, 19. Februar 2017, in der Hinterland-Gemeinde Beniarbeig von 5 Pitbull-Bullterrier-Mischlingen seines Nachbarn zerfleischt, die zu den acht in Spanien offiziell als gefährlich eingestuften Hunderassen gehören. Der Angriff fand in einem Orangenhain statt und wurde erst Stunden später vom Sohn des Opfer entdeckt, der seinen Vater suchte. Erst am heutigen Dienstag berichteten die spanischen Medien über das tragische Ereignis.
Der Nachbar verfügt nicht über die Lizenz für das Halten gefährlicher Hunde und schon gar nicht über eine Haftpflichtversicherung und könnte sich einer Anklage wegen Totschlags ausgesetzt sehen. Er hatte die Tiere gewaschen, um Spuren zu verwischen. Die Tiere, die in der Nacht zum Montag noch eine weitere Personen im Tierheim bissen, wo sie nach ihrer Beschlagnahmung untergebracht worden waren, und ihren Käfig zerstörten, wurden am heutigen Dienstag auf Gerichtsanordnung getötet. Vor wenigen Monaten hatten sieben Hunde in Pinoso im Süden der Provinz Alicante einen ebenfalls 76-jährigen Mann getötet.
Die spanische Presse berichtete, dass der Policía Local von Benitachell vorherige Zwischenfälle mit den Hunden bekannt gewesen seien, allerdings mit weniger schweren Konsequenzen.

Anmerkung der Redaktion:
Eine skandalöse Kombination: keine Lizenz für die Tiere, aber behördlich bekannte Zwischenfälle mit ihnen. Die Forderung einer Ausweitung einer möglichen -und wohl notwendigen- Anklage wegen Totschlags wäre vielleicht ein wenig zu hart und juristisch kaum zu halten. Aber wenn sich diese Kombination als wahr herausstellt, müsste den verantwortlichen Personen in der zuständigen Verwaltung mit der äussersten Härte des Disziplinarrechts nachgegangen werden.
Carl-Georg Boge (21. Februar 2017)

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Die Stadt Pedreguer erwirbt für etwas über 200.000 Euro eine Immobilie in der Calle Col.legi, um dort ein Heimatmuseum einzurichten. Das Geld dafür wurde erlöst mit dem Verkauf einer städtischen Parzelle in der Partida Borissa. Das Museumsgebäude bietet auf zwei Etagen fast 800 qm. Es beherbergte Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhnderts das Teatro Serrano, wurde dann industriell genutzt.
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Mit einem Schädelbruch ins Krankenhaus eingeliefert wurde am Dienstag, 14. Februar 2017, ein 48-jähriger französischer Radfahrer, der gegen 13 Uhr -offenbar ohne Fremdeinwirkung- an einer Bodenschwelle in der Calle Artemis von Denia gestürzt war.
Mit leichteren Verletzungen kam ein 24-jähriger britischer Radfahrer, der wenige Stunden später auf der Carretera de les Planes nach Javea herunter fuhr und gegen einen Beton-Lkw stiess. Trotz der nur leichten Verletzungen erlitt er einen Schock und blieb über Nacht im Krankenhaus.
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Bis vor zwei Wochen war der französische Handelsriese "Carrefour" in der Marina Alta lediglich mit einem kleinen Geschäft zwischen Teulada und Moraira vertreten. Jetzt kündigte Carrefour nach der Eröffnung eines Hipermercados an der Stelle des Eroski in der Nähe der Ausfallstrasse Richtung Ondara Ende Januar die Übernahme des Eroski im Geschäftszentrum Portal de la Marina von Ondara an. Dort soll der neue Carrefour am 23. Februar 2017 auf 7.000 Quadratmetern seine Pforten öffnen. Alle 57 Angestellten sollen übernommen und dazu 47 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Auch die Billig-Tankstelle im Portal de la Marina wird von Carrefour übernommen.
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Mit Gittern hat jetzt die Gemeinde Ondara sein altes Waschhaus (von 1950) vor dem Zugriff von Vandalen geschützt, die sich zuletzt immer öfter mit Wandschmierereien und Zerstörungen bemerkbar gemacht hatte. Ausserdem wurden Reparaturarbeiten durchgeführt und das Waschhaus neu gestrichen.
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Im März soll in Alicante endlich der Prozess im Dénianer Eifersuchts-Auftragsmordfall Franco von 2010 stattfinden, bei dem für die verdächtigte Schweizer Auftraggeberin 28 1/2 Jahre Haft gefordert werden. Die junge Kolumbianerin Sandra Franco starb nach den Ermittlungen der Polizei im April 2010 in ihrer Wohnung in der Dénianer Strasse Médico Vallalta durch die Kugeln des polnischen Auftragsmörders J. K., weil die Schweizerin Silvia C. aus Jávea für insgesamt 35.000 Euro an J.K. und zwei polnische Mittelsmänner die Geliebte ihres deutschen Ehemannes N.C. aus dem Weg räumen liess. Der Fall schlug damals auch in deutschen Medien hohe Wellen, weil es sich bei dem Deutschen um einen in Jávea sehr bekannten Geschäftsmann handelte.
Der Prozessbeginn verschob sich, weil einer der drei Verdächtigen wegen anderer Verbrechen in Polen vor Gericht stand. Jetzt aber stehe seine Auslieferung bevor und dem Schöffenprozessbeginn in Alicante nichts mehr im Wege, so die spanische Presse. Für das polnische Trio fordert die Staatsanwaltschaft 23 Jahre und für den deutschen Ehemann der Auftraggeberin 20 Monate Gefängnis wegen unerlaubten Waffenbesitzes.
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Eine 22.000 Jahre alte Gravur mit einem Pferdemotiv haben jetzt Archäologen in der Cova del Comte von Pedreguer entdeckt. Sie ähnelt der vor mehr als zwei Jahren entdeckten Höhlenmalerei am gleichen Ort und bedeutet nach Angaben der Forscher einen ganz aussergewöhnlichen, weil schwierig zu machenden, Fund, öffne "das Tor für weitere für die historische Bestimmung wichtige Entdeckungen. Zahlreiche weitere Objekte aus der Steinzeit sind schon bei den bisher vier Ausgrabungen ans Tageslicht gekommen. Die Altersbestimmungen fanden in einem Speziallabor in Miami unter der Anwendung der "Kohlenstoff-14"-Technologie" statt.












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Die Gemeinde Pedreguer kann zumindest für weitere 15 Jahre bis maximal 50 Jahre über das gerichtlich enteignete Chalet des 2006 verhafteten und dann verurteilten Drogenhändlers "Franky" für soziale Zwecke verfügen. Die entsprechende Vereinbarung unterzeichneten Bürgermeister Sergi Ferrús und eine Vertreterin des zuständigen Ministeriums. Seit 2008 stellt das Rathaus die Mansion behinderten Menschen und ihren Vereinigungen zur Verfügung.
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