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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Die für das Kreiskrankenhaus Marina Alta und das regionale öffentliche Gesundheitswesen zuständige Firma "Marina Salud" hat nach Angaben der Gewerkschaften vier seit Oktober frei gewordene Radiologen-Stellen nicht neu besetzt. Die Folge, so die spanische Presse: Fast 1.500 Magnet-Resonanzen (TAC) warten darauf, von Fachleuten ausgewertet zu werden. Die Firma habe bis Mitte April den verbliebenen Radiologen bezahlte Überstunden angeboten, die "bis heute noch nicht vergütet" worden seien. Jetzt erst habe Marina Salud mit der Einstellung von zwei neuen Radiologen reagiert, was jedoch laut Gewerkschaften für die Abarbeitung des aufgelaufenen Arbeitsanfalls nicht ausreiche.
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Mit 18 Jahren und 2 Monaten ist der Sozialist Enrique Chover aus El Verger der jüngste Stadtrat in ganz Spanien. Seine PSOE, auf deren Listenplatz 4 er gestanden hatte, erreichte zwar bei den Kommunalwahlen im Mai nur 3 Mandate im Stadtrat. Aber die anschliessenden Verhandlungen mit der valencianistischen Partei Compromís über eine Koalition waren laut spanischer Presse so hart, dass die Nummer 2 der PSOE, Patrizia Crespi, noch vor dem Zusammentreten des Stadtrates von Vergel ihren Sitz zur Verfügung stellte. Und so rückte der junge Chover nach. Er ist Teil des Paktes zwischen seinem Bürgermeister Ximo Coll sowie Compromís und einem unabhängigen "concejal". Der Freizeit-Basketballer Chover übernimmt die Arbeitsbereiche Sport und Bildung.
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Der Unternehmerverband der Marina Alta (CEDMA) hat die Deutsche Sonja Dietz für vier weitere Jahre zur Präsidentin gewählt. Es gab keine Gegenkandidatur. Bis vor einigen Wochen hatte Dietz (auf dem Foto links) sich nicht noch einmal zur Wahl stellen wollen, um sich "stärker der Familie und ihrem Job widmen" zu können, sich dann jedoch, so die spanische Presse, zu einer erneuten Kandidatur überreden lassen. Ihr Vorstand ist eine Mischung aus bewährten und neuen Kräften. Ziel für die kommenden Jahren ist die Integration aller Unternehmer- und Geschäftsleute-Vereinigungen sowie der grossen Firmen, um eine einflussreichere Unternehmervereinigung auf Kreisebene hinzubekommen.
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Nicht zur Ruhe kommt der ehemalige "Prügel"-Bürgemeister von Pego, Carlos Pascual (erst PP, dann Unabhängige): Nachdem er fast zehn Jahre seiner verschiedenen Haftstrafen (für Umweltvergehen gegen den Naturpark Marjal und für tätlichen Angriff auf den Chef der Ortspolizei) abgesessen hatte und jetzt als Freigänger eingestuft wurde, droht Pascual ein neues Gerichtsverfahren in alter Sache: Er wird nun angeklagt, 2003 die Bezahlung von Rechnungen über 300.000 Euro für die Reinigung des Naturparks Marjal angeordnet zu haben, obwohl es für die Arbeit keinen Vertrag gab und keinen Haushaltsposten.
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In Vergel wurde mit den Stimmen seiner Partei und Compromís der Sozialist Ximo Coll zum Bürgermeister gewählt. In zwei Jahren, so die Vereinbarung, übernimmt Basili Salort von Compromís die Stadtspitze. Ähnlich sieht es aus in Ondara, nur mit umgekehrten Vorzeichen: Jetzt wurde Zeus Serrano (Compromís) zum Alcalden gewählt, in zwei Jahren löst ihn José Ramiro vom Koalitionspartner PSOE ab. Gatas neuer Stadtrat hat Magda Mengual (Compromís) zur Bürgermeisterin gewählt, mit der Unterstützung von PSOE und Junts per Gata. In Pego wurde der Pakt zwischen PSOE und Ciutadans de Pego neu aufgelegt, während in Pedreguer Compromís-Politiker Sergi Ferrús zum Gemeindeoberhaupt gewählt worden ist.
In Benidoleig wurde der Sozialist Antonio Seguí mit den 4 Stimmen seiner Partei und einer der PP zum Bürgermeister gewählt. Das bedeutete nach 12 Jahren das Aus für den Compromís-Kandidaten José Vicente Pons, Vertreter der Liste mit den meisten Stimmen, aber ebenfalls nur 4 Mandaten. Schon 2013 hatte es einen Versuch von PP- und PSOE-Abgeordneten gegeben, Pons per Misstrauensvotum abzuwählen. Der jedoch wurde annulliert, weil die PSOE-Abgeordneten vor Einreichung des Votums aus ihrer Partei ausgeschlossen wurden und dadurch das Misstrauensvotum illegal wurde. Pons erinnert sich an einen möglichen Grund, warum der einzige PP-Abgeordnete, David Biseto, jetzt für die PSOE gestimmt haben könnte: 2003 hatte das Rathaus unter Pons ein Schwarzbau-Verfahren gegen seine Familie eingeleitet.
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Am heutigen Samstag Nachmittag, 13. Juni 2015, ist durch Blitzeinschlag in einer schwer zugänglichen Bergzone im Hinterland bei Xaló ein Waldbrand ausgebrochen. Die Löschkräfte arbeiten mit Unterstützung aus der Luft an der Bekämpfung des Brandes.
Gegen 18 Uhr meldete die Feuerwehr, dass der Brand unter Kontrolle sei.
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Nichts genutzt hat das von 4 auf 5 Mandate im Ortsparlament von Els Poblets verbesserte Wahlergebnis der Partido Popular um Ortschef Jaime Ivars und den deutschen Stadtrat Jürgen Wicher. Nach 12 Jahren Koalitionsregierungen mit verschiedenen Parteien muss ausgerechnet nach ihrem besten Ergebnis die PP das Bürgermeisteramt von Els Poblets räumen: Die drei anderen Parteien tun sich unter Führung von Salvador Sendra zusammen, der am Samstag, 13. Juni 2015, mit den Stimmen seiner valencianistischen Partei Compromís (3), der PSOE (2) und PIREE (1) zum neuen Bürgermeister gewählt wird. Das berichtete die spanische Presse. PIREE-Stadtrat Francisco Pérez, der sich als letzter dem neuen Bündnis anschloss, wird "Las Provincias" zufolge für Tourismus, Strände, Bauamt und Dienstleistungen zuständig sein. Er begründete seine Entscheidung, so "Las Provincias", auch mit dem Bruch der damaligen Koalition PP-PIREE im Jahr 2009 und kann für die kleinste Partei im Koalitionsboot eine aussergewöhnlich starkes Verhandlungsergebnis vorweisen.
Sendra ist kein unbeschriebenes Blatt, war bereits von 1995 bis 2003 für die valencianistische Compromís-Vorläuferpartei Bloc Bürgermeister von Els Poblets. Die Stadträte seiner Partei sind zuständig für Städtebau, Kultur, Soziales, Gesundheit und Sport.
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Aus Pego wird berichtet, dass der Sozialist Enrique Moll Bürgermeister bleiben kann, nachdem er in Gesprächen mit Compromís, Ciutadans de Pego und Podemos den 7 PSOE-Stimmen weitere hinzugefügt hat, um über eine Mehrheit der 17 Sitze zu verfügen. In Pedreguer deutet vieles darauf hin, dass es zu keinem Pakt kommt und deshalb die Partei mit den meisten Stimmen und Abgeordneten den Bürgermeister stellen wird, nämlich Compromís (6 von insgesamt 13 Mandaten) mit Sergi Ferrús, so die spanische Presse.
In Ondara war PP-Bürgermeister Ximo Ferrando nach 14 Jahren abgewählt worden: Compromís und PSOE werden je zwei Jahre lang den Gemeindechef stellen. Eine ähnliche Formel dürfte ebenfalls am 13. Juni auch in der Nachbargemeinde Vergel das Ende der Amtszeit von PP-Alcalde Miguel González bringen.
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Die Provinz Alicante unterstützt die Müllabfuhr der Hinterland-Gemeinden von "La Rectoría" (Benimeli, Ràfol, Sagra, Sanet i Negrals und Tormos) mit 80.000 Euro, einen guten Fünftel ihrer Müllabfuhr-Kosten.
Auch die Hinterlandgemeinden Vall de Laguar und Orba erhalten ein Fünftel ihrer Müllkosten, also 50.000 Euro, ersetzt, so wie auch die weiter südlich gelegenen Ortschaften Tibi, Aigües und Relleu mit zusammen 45.000 Euro.
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Um fast 700 Menschen schrumpfte im Mai die Arbeitslosenstatistik des Marina-Alta-Kreises auf 13.750. Das sind rund 1.150 weniger als ein Jahr zuvor. Die stärkste Reduzierung des "paro" gab es im Mai mit 500 im Sektor Dienstleistungen. Um 200 sank die Arbeitslosigkeit allein in der Kreisstadt Dénia, auf 4.400. In Calp betrug der Rückgang 150 Arbeitsuchende, in Jávea die Hälfte davon und in Ondara rund 50. Allerdings ist nur knapp jeder achte der unterzeichneten 3.600 neuen Arbeitsverträge unbefristet.
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Das öffentliche Gesundheitsamt am Kreiskrankenhaus in Dénia meldet jedes Jahr rund 150 neue Fälle von Lungenkrebs aus der Marina Alta. Vor allem bei Frauen tritt die Krankheit in den letzten Jahren gehäuft auf. Die Überlebensrate allerdings liegt in der Region höher als im Durchschnitt der Comunidad Valenciana.
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