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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
In Calpe hat der valencianische Ministerpräsident Alberto Fabra (PP) die 44 Kilomete lange Stadtgas-Leitung der Marina Alta zwischen Dénia und Calp eingeweiht. Sie kann bis zu 180.000 Menschen und 2.000 Geschäfte in 17 Städten und Gemeinden mit diesem Energieträger versorgen. Die Firma "Redexis Gas" hat in diese Leitungen 15 Millionen Euro investiert, zu den 37 Millionen, die für die Herstellung der Anschlüsse und weitere Infrastrukturen notwendig waren.
Während der mehrjährigen Arbeiten gab das Projekt 220 Menschen direkt und 700 weiteren indirekt Arbeit. Dauerhaft werden 90 Arbeiter mit der Verwaltung und Verteilung des Stadtgases in der Marina Alta beschäftigt sein.
Insgesamt sind für die Schaffung der Stadtgasversorgung der Comunitat Valenciana Investitionen von 190 Millionen Euro vorgesehen.
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Von einer jetzt ins Leben gerufenen Facebook-Seite für Einbruchsopfer in der Marina Alta hat die spanische Presse berichtet. Sie heisst: "Afectados por robos en la Marina Alta". Sie wurde von Iván Font ins Leben gerufen, und will öffentlich machen, was von offizieller Seite totgeschwiegen werden solle, so der Betreiber. In den Medien tauchen Einbrüche und Überfälle kaum auf, höchstens, wenn es Verletzte gibt (und selbst dann nicht zuverlässig), und die Tendenz sei, das nicht nur eingebrochen werde, wenn die Anwohner oder Touristen gerade abwesend sind. Die Facebook-Seite will helfen, den notwendigen Druck auf die Politiker zu erzeugen, damit diese etwas gegen die "nicht mehr tolerierbare Situation" unternehmen.

Anmerkung der Redaktion:
Wir haben den Versuch regelmässiger Berichterstattung über polizeilich relevante Dinge wie Verkehrsunfälle und Kriminalität schon vor langer Zeit aufgegeben. Denn regelmässige Informationen werden nicht herausgegeben. Wenn man selbst auf konkrete Nachfragen zu einem Fall, der einem "zu Ohren gekommen ist", mehrere Male von einer (Presse- und Nicht-Presse-)Stelle verwiesen worden ist, ohne Ergebnis, dann lässt man es irgendwann bleiben.
Was in die Öffentlichkeit gelangt, hat dies normalerweise nicht aufgrund einer routinemässigen Information der Presse geschafft, sondern hatte andere Quellen von Journalisten zum Ursprung. Was nicht heisst, dass es nicht auch von offizieller Seite gelegentliche konkrete Erfolgsmeldungen an die Medien gibt, über die grundsätzlich in Richtung sinkender Kriminalitätsraten interpretierten Statistiken hinaus.
Kurzum: Eine transparentere, kontinuierlichere Öffentlichkeitsarbeit der Polizeiorgane würde sicherlich das Vertrauen der Bürger stärken und Beobachtungen über eine überbordende Kriminalität auf weniger fruchtbaren Boden fallen lassen.
Carl-Georg Boge (21. Juli 2014)

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Der Stadtrat von Gata de Gorgos hat für das Jahr 2014 einen Haushalt von 4,3 Millionen Euro verabschiedet. Der Etat richtet sich auf der Ausgabenseite weitgehend an dem des Vorjahres aus und war schon im Dezember 2013 vor das Gemeindeparlament gebracht worden. Aber weil die Bürgermeisterpartei PP keine Mehrheit hat, musste sie warten, bis sich jetzt die Oppositionspartei Compromís enthielt, um den Etat verabschieden zu können.
Bemerkenswert allerdings ist die Senkung des Hebesatzes für die kommunale Immobiliensteuer um fast 20 % auf 0.9. Die Katasterwerte sollen neu geordnet werden. Die Müllgebühren für Bars und Restaurants richten sich künftig nach der Zahl der dort arbeitenden Personen.
Das Gemeindeplenum beantragte bei der Provinz Alicante eine Subvention von 140.000 Euro für die Durchführung von Energiesparmassnahmen.
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18 Rathäuser aus der Marina Alta und die Provinz Alicante wollen angesichts der Trockenheit das frühere Wasserkonsortium wiederbeleben. Eine gemeinsame Wasserpolitik soll trotz zunehmenden Wassermangels die Versorgung der Gemeinden und der Landwirtschaft gewährleisten. Eine ähnlicher Organismus habe im südlichen Nachbarkreis Marina Baixa bereits seine Effizienz unter Beweis gestellt. Die einzigen in Sachen Trinkwasserversorgung autonomen Gemeinden der Marina Baixa sind einem Gutachten zufolge: Vall d'Alcalà, Vall d'Ebo, Ondara, Els Poblets und El Verger. Die letzten drei Gemeinden haben, so der Bericht, Probleme mit der Wasserqualität und die künftige Autonomie weder in puncto Qualität noch Quantität gesichert.
Das Consorcio de Aguas de la Marina Alta wurde 1987 nach einer Vereinbarung von Land Valencia und Provinz Alicante gegründet, umfasst 18 der 33 Kommunen, die rund 90 % der Bevölkerung und des Wasserverbrauchs in dem Landkreis bedeuten. Folgende Gemeinden gehören dem Wasserkonsortium an: Alcalalí, Benissa, Benitatxell, Calpe, Dénia, Gata de Gorgos, Xaló, Xàbia, Llíber, Murla, Ondara, Pedreguer, Senija, Teulada, La Vall d'Alcalà, La Vall d'Ebo, El Verger und Els Poblets.
Wichtigstes Kapital des Konsortiums sind die Wasserleitungen aus dem Hinterland, von Vall de Laguar über Benichembla nach Benissa, Senija und Calp. Sie gehören dem Land Valencia, werden aber dem Konsortium zur Verfügung gestellt, wenn über den Einspruch der Wassernutzer des Rio Girona entschieden ist.
Ausserdem verfügt das Konsortium über die Konzession des Brunnens "La Definitiva" in Llíber, der ausserdem die Gemeinden Xaló und Vall d'Ebo versorgt, mit Wasser von bescheidener Qualität.
Ein wichtiger Punkt für eine abgestimmte Wasserpolitik ist der künftige Umgang mit dem Trinkwasser, das in der Meerwasser-Entsalzungsanlage von Jávea gewonnen wird.
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Die Arbeitslosigkeit im Marina-Alta-Kreis ist im Juni um rund 830 Menschen auf knapp 14.000 gesunken. Der Grossteil dieser Reduzierung fand -wenig überraschend- im Bereich Dienstleistungen statt. Mehr als ein Viertel der Reduktion der Arbeitslosigkeit fand in Dénia statt, gefolgt von Calpe mit 180 und Jávea mit 100 sowie Pedreguer und Teulada mit je 50 "parados" weniger. Lediglich in ein paar kleinen Hinterlandgemeinden wie Llíber und Vall d'Ebo verzeichnete Juni einen Anstieg der Arbeitslosigkeit.
Die Gewerkschaft Comisiones Obreras bezeichnete die Minderung der Arbeitslosigkeit als "rein konjunkturell" und wenig Hoffnung machend. Vielmehr seien diese besseren Daten der Arbeitslosenstatistik der letzten Monate mit einem Zuwachs an Zeitverträgen und prekären Arbeitsverhältnissen erkauft worden.
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Mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln wollen Bürgervereinigung und Ortsteilregierung des teilunabhängigen Dénianer Stadtteils Jesús Pobre das für die Zone "Les Freses" geplante Projekt einer internationalen Privatschule verhindern. Es sei mit dem derzeitigen ländlichen und umweltorientierten Lebensmodell des Ortsteiles nicht vereinbar. Es handele sich um nicht bebaubares Gelände, so dass dieses Projekt nur durch eine Sondererklärung als "von besonderem öffentlichem Interesse" zu genehmigen sei. Dieses besondere Interesse, so Ortsteilbürgermeister Javier Scotto und Bürgerereinigung bestehe überhaupt nicht, im Gegenteil.
Die für das Projekt kalkulierten 60.000 Quadratmeter, so die Gegner, entsprächen fast der Hälfte des in ganz Jesús Pobre zur Verfügung stehenden Baulandes. Das zu bebauende Gelände umfasse fast 30.000 qm. Auch die angekündigte Schaffung von Arbeitsplätzen sehen die Kritiker eher skeptisch. Die Leitung der Schule werde ja an eine ausländische Firma gehen.
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Erstmals haben aus der Gemeinde Ondara vier Athleten am "Ironman"-Wettbewerb von Nizza teilgenommen, mit guten Ergebnissen über die 3,8 Km Schwimmen, 180 Km Radfahren und den abschliessend zu laufenden Marathon (42 Km). Unter 3.000 Teilnehmer belegten Juanfe Ribes, Sergi Soler, Pep Giner und Ivan Payá die Plätze 216, 181, 580 und 749, in ihren jeweiligen Altersstufen die Ränge 51, 77, , 117 und 141.
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Gegen die geplante Verlängerung der Öffnungszeiten im Einkaufszentrum "Portal de la Marina" bei Ondara sammeln Angestellte verschiedener dort angesiedelter Geschäfte Unterschriften. Das berichtete die spanische Presse. Die Begründung: Die Ausweitung der Geschäftszeiten würde vor allem zu Lasten der Angestellten stattfinden, denn in den kleinen Geschäften werde diese Verlängerung mit Sicherheit nicht durch Neueinstellungen abgefangen.












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Die Trinkwasserfirma von Els Poblets, Aqualia hat die Trinkwasser-Entsalzungsanlage aufgerüstet. Durch die Arbeiten soll die Anlage nicht nur bei einem Ausfall von Pumpen und auch während Wartungsarbeiten weiter funktionieren. Ausserdem wurde die Kapazität der "desaladora" auf 200 Kubikmeter pro Stunde erweitert. So soll die Trinkwassergewinnung aus Mira-rosa und Buscarrons schneller und zu geringeren Kosten erfolgen.
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