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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Von einem relativ neuen Käufer-Typ für die besonderen und bis zu vier Millionen Euro schweren Luxus-Anwesen an der Küste der Marina Alta hat die Zeitung "Las Provincias" berichtet: saudi-arabische Unternehmer, die sich angesichts des in wenigen Monaten bevorstehenden Brexit eine neue Bleibe innerhalb der Europäischen Union suchen. Die Besonderheit: Es müssen erhebliche Nebenunterkünfte auf dem Grundstück für das zahlreiche Personal erstellt werden, mit dem arabische Potentaten meistens unterwegs sind. Spanische Residencias sind für Nicht-Europäer bei entsprechendem Investitionsvolumen (zwei Millionen in spanischen Schatzbriefen oder anderen Bankprodukten oder Firmenbeteiligungen oder dem Erwerb einer Immobilie für mindestens 500.000 Euro) seit fast einem Jahrzehnt im Paket enthalten.
Dazu, so der Bericht, kommen vor allem belgische und französische Unternehmer mit enormem finanziellen Hintergrund, die sich die Marina Alta als neue Erst- oder Zweitunterkunft ausgesucht haben.
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Die Arbeitslosigkeit ist im Marina-Alta-Kreis im August gegenüber dem Vormonat konstant bei 12.000 geblieben. Gegenüber dem August 2019 bedeutet dies jedoch eine Zunahme von fast 2.700 "parados". Im Hinterland sah es im Vergleich zu den Küstengemeinden besonders schlecht aus, weil zumindest im Juli und August der Besuch spanischer Touristen einen grösseren Einbruch der regionalen Wirtschaft verhindert hat.

Anm. der Redaktion:
...verzögert?...

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Vom letzten auf den ersten Platz unter den Kreisen der Comunitat Valenciana hat sich in puncto Ansteckungszahlen in der zweiten Corona-Welle die Marina Alta "vorgearbeitet". Mitte September 2020 wurden zuletzt rund 120 neue Fälle pro Tag registriert, davon jeweils die Hälfte in Dénia. In Calpe mussten 20 junge Basken in Quarantäne, die zusammen Urlaub in der Peñónstadt machten und den Virus "mitgebracht" hatten. In der Zahl der "aktiven" Fälle liegt Dénia im Land Valencia nur noch hinter Valencia und Alicante, aber vor erheblich bevölkerungsreicheren Städten wie Torrent, Castellón oder sogar Elche.
Das spanische Militär bereitet sich dieweil darauf vor, mit 150 Soldaten beim "rastreo" zu helfen, beim organisierten Aufspüren neuer Fälle durch die Verfolgung der Ansteckungsketten.
Die Gesundheitsverwaltung teilte mit, dass die Gesundheitszentren durch die zweite Welle stark unter Druck geraten seien und auch im Kreiskrankenhaus mehr Fälle "angekommen" seien, dass diese zweite Welle jedoch auf ein besser vorbereitetes System treffe.
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Ein 75-jähriger Krebspatient aus Benissa wurde im Kreiskrankenhaus von Dénia auf der Etage der Covid-Patienten untergebracht, wie die Angehörigen der Presse empört mitteilten: "Er kämpft seit 4 Jahren gegen den Krebs, und wir haben uns seit Monaten eingeschlossen, um ihn zu beschützen. Jetzt haben wir Angst." Die Bereiche seien strikt getrennt, so das Hospital.
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Nach einer Reinigungsaktion des Río Bullent inklusive Tauchern machte die Umweltschutz-Vereinigung ADENSVA die dringendsten (und zunehmenden) Probleme des theoretisch geschützten Naturparks Feuchtgebiet Marjal Pego-Oliva öffentlich. Fremdartige Gewächse, die nicht ausreichend bekämpft werden und gegen die sich die einheimischen Pflanzen allein nicht schützen können und eine zunehmende Menge Mülls an der Oberfläche des Marjal aber auch auf dem Grund des Flusses, auf dem in jedem Februar aus Anlass des Karnevals ein karnevalistisches Flossrennen stattfindet, treiben den "ecologistas" die Sorgenfalten auf die Stirn. Neben zahlreichen Alkoholflaschen, Feuerzeugen, Plastik und anderem Kleinabfall wurden bei der Säuberungsaktion etliche Flösse oder Flossteile geborgen.
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110 Liter Niederschläge pro Quadratmeter reichten am Samstag, 29. August 2020, um einige Strassen von Dénia zu überschwemmen, in der "Grupo de San Andrés" wurden Autos versenkt. Bürger beklagten die fehlende Reinigung von Regenwasser-Abflüssen. Die Strände wurden mittags wegen starken Wellengangs gesperrt, aber etliche Badegäste brauchten Extraaufforderungen durch das Corona-dezimierte Rotkreuz-Strandpersonal. In Las Marinas-Deveses verliessen einige Strandanwohner verängstigt ihre Häuser.
Ansonsten blieb es im grössten Teil der Marina Alta bei den kurzen, aber heftigen angekündigten Sommerregenfällen, die mancherorts (z. B. in Calpe) kurzfristig die Abflusssysteme überforderte.
In Benitachell wurde ein Dutzend Jugendlicher auf dem Weg zurück aus der Cala de Els Testos vom Unwetter ausgebremst, das Teile dieses Weges, der schon bei Sonnenschein drei Abseilstellen beinhaltet, im Handumdrehen in unbegehbare Wasserfälle verwandelte. Polizei und Zivilschutz folgten ihrem Notruf und brachte die Gruppe unter schwierigen Bedingungen in Sicherheit. Das Rathaus rief zur Vorsicht auf.













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Die Arbeitslosigkeit in der Marina Alta ist im Juli 2020 gegenüber dem Vormonat um 11 % (oder 1.500) Menschen gefallen, auf 12.000. Vor einem Jahr lag diese Zahl bei 9.000, also um ein Drittel niedriger. Der Wirtschaftsförderungsverband Creama liefert vernebelnde Zahlen wie "den mit 3.200 höchsten Zuwachs (auf 56.500) an Beitragszahlern in der Seguridad Social" und spricht tatsächlich von einem "sehr positiven Verhalten des Arbeitsmarktes im Juli", weist aber immerhin auf die Einbrüche von April und Mai und den Stillstand von Juni hin. Die staatlich geförderte Kurzarbeit (ERTE) jedoch bleibt unerwähnt.
-cgb-
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Gegen ihre Vernachlässigung durch die Stadtverwaltungen von Dénia und Pego sowie das staatliche Küstenamt haben am vorletzten August-Wochenende 2020 rund 200 Anwohner von Marinas-Les Deveses auf dem Campingplatz "Los Llanos" auf an der Küstenstrasse protestiert. Weil sich niemand kümmere, so die Klage, seien noch nicht einmal die Sturmschäden des Unwetters "Gloria" vom Januar dieses Jahres beseitigt worden.
Vor allem aber geht es den Anwohnern um den dauerhaften Schutz ihrer Küste durch die seit Jahren angekündigten Querdeiche, mit denen die Küstenerosion aufgehalten werden soll.
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In zwei Wochen hat sich das Covid-Vorkommen im Marina-Alta-Kreis bis zum 17. August 2020 auf 530 Fälle pro 100.000 Einwohner verelffacht. Dadurch ist die Comarca seit Mitte Juli vom 24. und letzten Platz im Land Valencia auf den 8. Rang vorgeprescht, nur noch übertroffen vom Raum Valencia, Elche und Requena. Lediglich die folgenden 14 Marina-Alta-Kommunen sind bisher vom Virus verschont geblieben: Benigembla, Benimeli, Castell de Castells, Gata, l'Atzúbia, la Vall d'Ebo, la Vall de Laguar, Llíber, Murla, Orba, Parcent, Sanet i Negrals, Senija und Vall de la Gallinera. 9 Städte und Gemeinden im Kreis haben in den letzten 2 Wochen Neuansteckungen verzeichnet, darunter erstmals auch solche im Hinterland wie Pego, Xaló, Ondara, Sagra, Vergel, so die spanische Presse.
Besonders schlimm sieht es in der 400-Seelen-Hinterlandgemeinde Sagra mit 6 neuen Fällen aus, aber auch Dénia befindet sich unter den ersten 30 in der Comunitat Valenciana. Bürgermeister Vicent Grimalt machte für den Anstieg der Covid-Fälle in seiner Stadt die "Verantwortungslosigkeit vieler Menschen" verantwortlich.
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