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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Eine weitere Verurteilung kassierte in einem Gerichtsverfahren wegen Amtsmissbrauchs der ehemalige Bürgermeister von Pego, Carlos Pascual, ein, der bereits wegen Umweltvergehen im Amt mehrere Jahre im Gefängnis gesessen hat. Auch das neue Gerichtsurteil hat seinen Ursprung in dem Feuchtgebiet. Pascual ordnete die Bezahlung von Arbeiten im "Marjal" für mehr als eine halbe Million Euro an, für die es weder eine Ausschreibung noch einen Vertrag gab. Das Gericht erlegte Pascual ein erneutes Verbot des Bekleidens öffentlicher Ämter von sieben Jahren auf. Ausserdem muss er die Stadtkasse mit einer halben Million Euro entschädigen. Pascual gab an, über keine finanziellen Mittel zu verfügen.
Der gelernte Schmied Pascual hatte sich seinerzeit einen zweifelhaften als jenseits des Rechts agierender und auch mal mit der Faust hinlangender Wildwest-Stadtchef von Pego erworben. Aber um ihn abzuwählen, bedurfte es einer All-Parteien-Koalition, um den ausgesprochen populären Mann abzuwählen, der mit seinen Unabhängigen nach zwei Amtszeiten eine absolute Mehrheit nur knapp verfehlte.
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Rund 80 Firmen arbeiten in Ondara ohne städtische Genehmigung. Das teilte Bürgermeister Zeus Serrano bei einer Bürgerversammlung mit einer Bilanz über die ersten zehn Monate seiner Ortsregierung aus PSOE und Compromís mit. Der Grund liege in dem fehlenden städtischen Personal, weshalb Genehmigungsanträge nicht zeitgerecht beantragt und die Ergebnisse den Betroffenen mitgeteilt werden können. Das gelte für angenommene und abgelehnte Bescheide und für die Verhängung von Sanktionen. Die geerbte Schuldenlast von der Vorgänger-Ortsspitze um Bürgermeister Ximo Ferrando (PP) habe eine Schuldenlast von mehr als drei Millionen Euro hinterlassen, die nach wie vor wie eine bleierne Last auf den Aktionen der Gemeindeverwaltung liege.
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Die Pollizei hat in El Verger einen 55-jährigen Spanier verhaftet, dem mehr als 20 Einbrüche in Landhäuser und Geräteschuppen von Landwirten sowie illegaler Waffenbesitz zur Last gelegt werden. Der Mann aus Vergel hatte sich ein jeweils ein genaues Bild von den Gewohnheiten und Zeitplänen der Besitzer gemacht. Bei einer Hausdurchsuchung tauchten zahlreiche gestohlene Werkzeuge, Baumaterial und in einem Reiterladen gestohlene Reitzubehör auf.
Die betroffenen Eigentümer hegten bereits Verdacht gegen den 55-jährigen, der als einer von wenigen fest in der von der Einbruchswelle betroffenen Zone lebte. Spätestens die bei ihm gefundenen Reitsättel, die aus der 150 Meter entfernten "Tienda Hípica Vergel" gestohlen worden waren, verrieten den Einbrecher.
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Das Rathaus von Ondara hat festgelegt, dass Restaurants und Bars, die Tische auf Bürgersteige stellen, mindestens 1,2 Meter Gehbreite frei lassen müssen für die Fussgänger. Sonst gibt es keine Genehmigung oder wird die bereits erteilte entzogen. Und in der Breite darf die genutzte Fläche nicht über die Fassadenbreite des Restaurants hinausgehen. Auf der Strasse darf maximal der Platz genutzt werden, der sonst für parkende Autos bereit gestellt würde. Sonderregelungen gelten für die Plaza del País Valencià und allenthalben für die Festtage Sant Jaume, Mare de Déu de la Soledat und El Crist.
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Fast ausschliesslich dem frühen Zeitpunkt des Osterfestes in diesem Jahr zuzurechnen ist die Senkung der Arbeitslosenzahlen im Marina-Alta-Kreis um über 700 auf 13.300 gegenüber dem Vormonat und um 1.500 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitpunkt. Der Löwenanteil dieses Rückgangs entfällt auf die Kreishauptstadt Dénia (von 4.700 über 4.400 auf 4.200 "parados), gefolgt von Calpe (von 1.850 auf 1.600) und Jávea (von 1.850 auf 1.730). Ein ähnliches Bild bietet sich in Benissa (von 850 auf 780) und Teulada (von 770 auf 600).
Jetzt wird darauf zu achten sein, welche neuen Lücken der Nach-Ostermonat April in die Beschäftigung reissen könnte. In den Sektoren Landwirtschaft (300), Industrie (750) und Bau (1.900) hat jedenfalls der März keine nennenswerten Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt der Marina Alta gebracht. Und die Hälfte der insgesamt 4.000 neuen Arbeitsverträge im Monat März waren je auf Voll- und Teilzeit geschlossen und nur jeder siebte ohne zeitliche Begrenzung (indefinido).
Die Arbeitslosenzahlen der Marina-Alta Gemeinden:
ORT - MÄRZ '15 - FEBR. '16 - MÄRZ 2016
L’ATZÚBIA 28 21 23
ALCANALÍ 55 52 46
BENIARBEIG 188 160 160
BENIDOLEIG 68 56 51
BENIGEMBLA 19 12 14
BENIMELI 22 19 20
BENISSA 850 795 776
EL POBLE NOU DE BENITATXELL 157 166 156
CALP 1.840 1.828 1.612
CASTELL DE CASTELLS 38 30 31
DÉNIA 4.729 4.425 4.201
GATA DE GORGOS 517 467 452
LLÍBER 27 29 30
MURLA 29 24 28
ONDARA 863 789 752
ORBA 109 95 95
PARCENT 46 51 46
PEDREGUER 719 655 658
PEGO 815 734 711
EL RÀFOL D’ALMÚNIA 26 22 21
SAGRA 22 24 22
SANET I NEGRALS 42 38 38
SENIJA 46 37 40
TEULADA 668 629 600
TORMOS 16 19 17
LA VALL D’ALCALÀ 15 12 12
LA VALL D’EBO 21 18 18
LA VALL DE GALLINERA 40 38 36
LA VALL DE LAGUAR 57 49 48
EL VERGER 509 494 475
ELS POBLETS 156 143 145
XÀBIA 1.857 1.891 1.727
XALÓ 196 185 180

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Die Guardia Civil von Vergel hat jetzt einen 48-jährigen Spanier verhaftet und damit mehr als zwei Dutzend Einbrüche in Els Poblets aufgeklärt. Seit einem Jahr waren vor allem Garagen und Schuppen von Ferienhäusern heimgesucht worden, wo zumeist Werkzeug, Gartengeräte oder auch Fahrräder gestohlen wurden. Betroffene Nachbarschaftsvereinigungen hatten nach Berichten der spanischen Presse sogar eine Whatsapp-Gruppe gegründet, um verdächtige Beobachtungen austauschen zu können.
Die Polizeiuntersuchungen gestalteten sich schwierig, führten jedoch schliesslich über die übereinstimmend angegebenen Charakteristiken eines im Vorfeld von Einbrüchen gesehenen Fahrzeuges zum Erfolg. Der Mann beobachtete seine Ziele und die Gewohnheiten der Anwohner, deren Abwesenheit er dann zum Aufbrechen von Garagen und Schuppen oder Gartenhäusern nutzte. Während seiner Überwachung durch die Polizei führte der Verdächtige nur Beobachtungen, aber keine Einbrüche aus. Schliesslich wurde dem Mann zum Verhängnis, dass er bei einem seiner letzten Einbrüche gesehen worden war und nun zweifelsfrei identifiziert werden konnte.
Allerdings hatte er nun sein Auto abgemeldet und war umgezogen, so dass er erst mit einigen Tagen Verspätung festgenommen werden konnte. Jetzt nimmt sich die Polizei die Akten von etlichen Einbrüchen in Nachbargemeinden noch einmal vor, um zu sehen, ob einige davon ebenfalls dem Einbrecher von Els Poblets zuzuordnen sind.
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Der mögliche Rückkauf der Konzession für das öffentliche Gesundheitswesen in der Marina Alta an die Privatfirma DKV, den jetzt das Land Valencia in die Debatte gebracht hat, wird auf so unterschiedliche Werte taxiert wie 15 und 60 Millionen Euro, je nach Perspektive. Ende März hatte Landes-Ministerpräsident Verhandlungen über einen Rückkauf angekündigt. Die Gewerkschaften klinken sich mit dem Argument in die Debatte ein, dass die zahlreichen Nicht-Erfüllungen der Konzessionsbedingungen durch die Firma den Rückkaufpreis sogar gegen Null tendieren lassen könnten. Das berichtete die spanische Internet-Zeitung "Marina Plaza".
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Die schwierigsten, wichtigsten und bestdotierten Prüfungen des mehrmonatigen Springturniers "Mediterranean Equestrian Tour" hatten die Veranstalter auf der Reitanlage von Oliva Nova für das Abschlusswochenende Anfang April 2016 aufbewahrt: Am Abschlusstag ging es über Hindernisse von 1 Meter 50, 46.000 Euro und um Qualifikationen für Olympia in Rio 2016 und die Europäischen Reiterspiele 2017. Die "Gold"-Rennen 2 bis 4 über 1.45, 1.40 und 1.35 gewannen der Deutsche Maurice Tebbel auf Chaccos' Son (Elfter wurde der beste spanische Reiter, Sergio Álvarez Moya), der Schweizer Pius Schwizer auf Ailina und der Ire Francis Connor.
Die Silber- und Bronze-Tours gingen u. a. an die Schweizerin Alessandra Bichsel und die Deutschen Michael Wittschier, Armin Himmelreich und Linda Naeve.
Fotoalbum der MET-Reitturnier von Oliva Nova seit 2013

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Das Stadtparlament von Gata, dass zu mehr als der Hälfte aus Lehrern besteht, hat auf Initiative der Regierungsparteien Compromís und JuGa den Ort als ersten in der Marina Alta ausgerufen, in dem Ausschluss von Schülern aus Klassen oder von Schulen nicht mehr zulässig sein sollen. Ausschluss tauge nicht zur Erziehung und erhöhe nur den Anteil der Schulschwänzer. Statt dessen müsse positives Verhalten verstärkt werden und statt Strafe Arbeiten zum Nutzen der Gemeinschaft stehen. Jetzt will das Rathaus seinen Kurs vom städtischen Schulbeirat absegnen lassen.

Kurz angemerkt:
Der pädagogische Ansatz ist natürlich debattierenswert. Aber dass die Lokalpolitik von Gata erst mal Fakten schafft und eine "ausschlussfreie Gemeinde" proklamiert und dann um die Zustimmung der betroffenen Fachleute im Schulbeirat ersucht, das ist die falsche Reihenfolge. Mal abgesehen von Problemen mit der Zuständigkeit, die sich ergeben können.
-cgb-













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