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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Der niederländische Besitzer der fünf Kampfhunde aus Beniarbeig, die im Februar eine 75-Jährigen Nachbarn zerfleischten, wurde jetzt ins Gefängnis eingeliefert. Der Grund: Nach mehr als drei Monaten gingen jetzt bei Gericht die Ergebnisse der DNA-Analysen der Hunde an, die beweisen, dass diese Tiere Spuren von dem Getöteten aufwiesen, wie die spanische Presse berichtete. Der Mann, der seinerzeit einen der Hunde gewaschen hatte, um Spuren zu verwischen, wird der fahrlässigen Tötung und der Tiermisshandlung beschuldigt. Die nicht registrierten Kampfhunde wiesen Verletzungen von Kämpfen untereinander auf.

Anmerkung der Redaktion:
Der Fall hatte für grosses Aufsehen gesorgt, auch wir berichteten mehrfach. Aber nicht ein Wort ist bisher in spanischen Medien über mögliche Konsequenzen für das Rathaus oder die Polizei von Beniarbeig gefallen, wo es bereits mehrere Zwischenfälle mit Kampfhunden des Holländers gegeben hatte, in die Nähe dessen Hauses sich Spaziergänger schon länger kaum noch getraut hatten. Erstaunlich mag auch -nach über drei Monaten- eine der beiden Begründungen für die Inhaftierung anmuten (neben der Fluchtgefahr): Es bestehe die Gefahr der Beeinflussung von Zeugen. Dafür reichten also die überwältigenden Indizien nicht aus und war erst eine dreimonatige Wartefrist vonnöten? Nur gut, dass tatsächlich an den Tieren und in ihrem Speichel noch Spuren des Toten nachgewiesen werden konnten.
Wäre der Fall etwa nicht zu lösen gewesen, wenn dem jetzt Inhaftierten das Waschmanöver besser gelungen wäre? Hätte man sich dann juristisch etwa mit dem zweiten Angriff von drei der Tiere "begnügen" müssen? Sie waren aus den "betreuten" Zwingern in Els Poblets, wo sie von der Polizei untergebracht wurden, ausgerissen (hatten einen der Aufpasser gebissen) und hätten in diesem Ort fast einen zweiten älteren Mann getötet, der nur durch einen zufällig vorbeikommenden Autofahrer vor den attackierenden Kampfhunden gerettet wurde.
Carl-Georg Boge, Herausgeber costa-info.de und WOCHENPOST

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Die Bundes-Wasserverwaltung hat den Bau einer 120 Meter langen Schutzmauer entlang der Girona-Mündung zwischen Dénia und Els Poblets beschlossen. Dadurch wird den Häusern auf der Uferseite von Els Poblets der Schutz zuteil, den die Besitzer seit 9 Jahren gefordert hatten. Mit "Das wurde aber auch Zeit" wurden in diesen Tagen zwei Vertreter der spanischen Regierung im Land Valencia von den betroffenen Anwohnern begrüsst. Zunächst wird das Schilf entfernt, dann die Mauer gebaut, deren Kosten mit fast 85.000 Euro angegeben werden.
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In Els Poblets brannte Ende vergangener Woche ein Landhaus vollständig aus. Das Feuer brach gegen 10.30 Uhr aus, und obwohl die Feuerwehr schnell zur Stelle war, konnte sie die Immobilie nicht mehr retten. Das Dach stürzte ein, es bestand Einsturzgefahr für das ganze Gebäude. Die komplizierten Löscharbeiten waren erst gegen 14 Uhr beendet, so die spanische Presse.
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Der Geschäftsbericht der Wirtschaftsförderungsagentur des Marina-Altta-Kreises (Creama) weist für 2016 mehr als 38.000 Aktionen aus, wie bei der jüngsten Hauptversammlung in Calpe bekannt gegeben wurde. Der Organismus habe an der Schaffung von 125 Firmen mit 200 direkten Arbeitsplätzen mitgewirkt, bei 650 Arbeitsplatzangeboten 1.400 Bewerbungsgespräche geführt. In Zusammenarbeit mit dem Landes-Arbeitsamt wurden 3.400 Ausbildungsstunden für knapp 1.300 Schüler/Aus-/Fortzubildende durchgeführt. 30 Ausbildungsbereiche wurden in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt Servef und anderen Institutionen abgedeckt. Insgesamt war 2016 aus Sicht von Creama ein ordentliches Jahr, man hoffe jedoch auf weitere Fortschritte im Kampf gegen fortbestehenden Ausschluss zu vieler Menschen vom Arbeitsmarkt. Creama will sich der Initiative zugunsten einer Zugverbindung mit dem nördlichen Nachbarkreis "La Safor" anschliessen.
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Zum Motorbrand eines Pkw wurde am Sonntag Morgen, 14. Mai 2017, die Feuerwehr aus Dénia nach La Xara, in die Avenida del Mar gerufen. Der Fahrer hatte sein Auto unverletzt verlassen können. Innerhalb von einer halben Stunde war der Brand gelöscht.
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Vielleicht muss vor Gericht geklärt werden, ob das Steinkreuz, das ein Bürger aus Dénia vom Stadtarchäologen schätzen liess und dann an das Ayunamiento von Oliva verkaufte, seiner vorherigen Besitzerin Elisa Gilabert in Dénia gestohlen wurde oder ob es, wie der des Diebstahls Bezichtigte jetzt zu Protokoll gab, ihm gestiftet wurde. Weil die Frau den Wert des Steinkreuzes nicht kannte, hatte sie kein Interesse daran, es zu erhalten und erlaubte ihm, es mitzunehmen. Er sei kann Antiquitäten-Experte, teilte der geschäftstüchtige Mann der spanischen Presse mit.
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Von grosser Präsenz der Politik und Institutionen bei der Demonstration in Dénia für eine Zugverbindung zwischen Gandia und Dénia und relativ geringer Präsenz von Bürgern hat die Zeitung "Información" berichtet. Diese Verbindung wurde im Jahr 1974 geschlossen, und die Forderungen nach Wiedereinrichtung sind ebenfalls schon wieder mehrere Jahrzehnte alt. Auch die ehemalige PP-Bürgermeisterin von Dénia, Ana Kringe, machte in den Medien und wohl auch hinter den Kulissen einigen Betrieb zugunsten dieser Zugverbindung, aber ausser guten Worten kam aus Madrid nichts. Und weil das Thema schon so oft -ohne Konsequenzen- in die Schlagzeilen gehoben worden ist, gestaltet die Zuglinie zwischen Calpe und Dénia seit einem Jahr unterbrochen ist und in verschiedenen Abschnitten bis 2020 modernisiert und wieder freigegeben werden soll.
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Strategiewechsel bei der Plattform für den vorzeitigen Rückkauf der öffentlichen Gesundheitskonzession des Landes Valenca für die Marina Alta von der Firma "Marina Salud": Anstatt einer Demonstration mit ungewisser Beteiligung in Valencia am 7. Mai wird in alle 33 Stadt- und Gemeinderäte ein entsprechender Antrag an die Generalitat Valenciana eingebracht. Da werden dann, so die Plattform, alle Parteien Farbe bekennen, und, wenn alle Kommunen mitmachen, ein erheblich grösserer Druck auf die sozialistisch-valencianistische Landesregierung aufgebaut. Die Bürgermeister sollen dann diese Petition gemeinsam in Valencia abgeben, begleitet von so vielen Bürgern wie möglich. "Dadurch bekommen wir bis zu 180.000 Menschen hinter unsere Forderung und nicht nur 2.000 oder 3.000 bei einer Demo".
Allerdings wies Dénias PSOE-Bürgermeister Vicent Grimalt auf die finanziellen Schwierigkeiten des Landes für einen vorzeitigen Rückkauf der in 5 Jahren auslaufenden Konzession hin, weil "wir das von Madrid am schlechtesten finanzierte Bundesland in Spanien sind".
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Innerhalb von fünf Jahren hat die Gemeinde Pedreguer ihre Verschuldungsquote von 75 afu 28 % des Haushaltsvolumens reduziert. Dazu trug ein Rekord-Haushaltsüberschuss 2016 von einer Million Euro bei. 2012 erwirtschaftete die Gemeinde erstmals seit dem Krisenjahr 2007 Überschüsse. In zwei Jahren, so heisst es aus dem Ayuntamiento von Pedreguer, soll die Schuldenfreiheit erreicht sein.
Seit 2011 ist die Zeit, die dafür gebraucht wird, Lieferanten-Rechnungen zu bezahlen, im Rathaus von Pedreguer von 13 Monaten auf 17 Tage gesunken.












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