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Marina Alta, Els Poblets, Hinterland
Die Oberflächentemperatur im spanischen Mittelmeerstreifen ist in den letzten vier Jahrzehnten um fast anderthalb Grad gestiegen. Das teilte nach den jüngsten Messungen im vergangenen Herbst das Centro de Estudios Ambientales del Mediterráneo (CEAM) mit. Der Herbst fiel mit gut einem Grad über dem Mittel der letzten 40 Jahre besonders warm aus in puncto Wassertemperatur.
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Mit einem Zuwachs von über tausend auf fast 3.700 aktive Covid-Fälle innerhalb von nur drei Tagen verzeichnete zuletzt die Marina Alta die höchste Zuwachsrate unter den 24 Landkreisen im Bundesland Valencia. Aus lediglich 4 Kreisen des Landes wurde zuletzt eine Minderung der Inzidenz berichtet. Der Druck auf die Intensivstationen der Krankenhäuser bleibt jedoch nach wie vor begrenzt, wenn auch der Corona-bedingte Personalausfall für eine grosse Strapazierung des Systems und die ununterbrochene Überlastung der im Gesundheitssystem beschäftigten Menschen sorgt.
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Mit fast 200 zusätzlichen Einwohnern auf knapp 11.500 zwängte sich Teulada Moraira Ende 2020 nicht nur um Haaresbreite an Benissa vorbei auf Rang 4 der 33 Marina-Alta-Kommunen, sondern verzeichnete das relativ höchste Wachstum dieses Jahres. Der gesamte Kreis legte leicht um 1.500 auf fast 180.000 zu und steigerte den Aufwärtstrend von mittlerweile plus 10.000 in vier Jahren. Vor der massenhaften Aussiebung von Karteileichen ab dem Jahr 2012 durch Bestätigungspflicht für Langzeittouristen und Residenten hatte die Marina Alta offiziell 202.000 Einwohner, dann ging es 5 Jahre rasant bergab auf 170.000, um zuletzt langsam wieder anzusteigen.
Nummer 1 ist die Kreisstadt Dénia mit 43.000 Anwohnern vor Jávea (das 2020 als eine von nur 7 Kommunen des Kreises -leicht- schrumpfte) mit 28.000 und Calp, das sich von einem Besorgnis erregenden Tiefstand unter 20.000 stark erholte und auch 2020 auf um 200 auf 23.500 zulegte.
PADRÓN OFICIAL DE LA MARINA ALTA A 1 DE ENERO DE 2021
Kommune 2020 2021 Differenz
L'Atzúbia 611,00 609 −2
Alcalalí 1 302,00 1 336 34
Beniarbeig 2 159,00 2 68
Benigembla 443,00 483 40
Benidoleig 1 078,00 1 166 88
Benimeli 429,00 415 −14
Benissa 11 288,00 11 462 174
El Poble Nou de Benitatxell 4 452,00 4 447 −5
Calp 23 326,00 23 530 204
Castell de Castells 437,00 425 −12
Dénia 42 827,00 42 953 126
Gata de Gorgos 6 243,00 6 223 −20
Xaló 2 868,00 2 892 24
Xàbia 28 016,00 27 983 −33
Llíber 830,00 883 53
Murla 507,00 549 42
Ondara 7 076,00 7 080 4
Orba 2 232,00 2 233 1
Parcent 967,00 983 16
Pedreguer 7 881,00 8 006 125
Pego 10 133,00 10 240 107
El Ràfol d'Almúnia 648,00 670 22
Sagra 426,00 427 1
Sanet i Negrals 690,00 702 12
Senija 583,00 605 22
Teulada 11 278,00 11 466 188
Tormos 318,00 327 9
La Vall d'Alcalà 160,00 163 3
La Vall d'Ebo 218,00 204 −14
La Vall de Gallinera 527,00 557 30
La Vall de Laguar 827,00 843 16
El Verger 4 709,00 4 841 132
Els Poblets 2 714,00 2 721 7
GESAMT: 178 203,00 179 651 1 448
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Ein Waldbrand in der Zone "Barranc del Migdia" auf dem Montgó zwischen Jávea, Gata de Gorgos und Jesús Pobre hat am Montag Nachmittag, 10. Januar 2021, rund acht Hektar Pinienbestandes vernichtet. Nach fünf Stunden hatte die Feuerwehr den Brand gelöscht.
Die Internet-Zeitung Marina Plaza bietet Links zu Videos von dem Brand und seiner Bekämpfung sowie etliche Fotos:
https://lamarinaplaza.com/2022/01/10/un-incendio-forestal-avanza-con-fuerza-en-el-montgo/

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Mit 170 Toten und 15.000 Ansteckungen hat der Marina-Alta-Kreis seine Corona-Zahlen 2021 gegenüber dem Vorjahr verdreifacht. Dafür waren vor allem die drei Wellen in den Monaten Januar, Juli und Dezember des abelaufenen Jahres verantwortlich. Allerdings gilt, so wie anderswo auch, dass trotz erneut aus der Kontrolle geratener Ansteckungszahlen zuletzt die Anzahl der Toten noch relativ niedrig geblieben ist. Allein im Dezember verzeichnete die öffentliche Gesundheitsversorgung des Kreises eine Vervierfachung der Zahl der betreuten Covid-Patienten. Aber die Anzahl der geimpften Bevölkerung über 12 Jahre beträgt im Kreis 80 %. Und die Booster-Impfungen sind in der Altersgruppe der 60-Jährigen angekommen.















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Eine Vergrösserung des Meeresschutzgebietes San Antonio zwischen Dénia und Jávea auf mehr als das Fünffache, auf 1.400 Hektar, hat die Wissenschafts-Station Montgó-Dénia angeregt. Sie schlägt eine Beobachtungsstation an der Küsten zwischen Oliva und Jávea vor, welche die Folgen der Vergrösserung auf Flora und Fauna, Wasserqualität und Tourismus dokumentieren solle. Die Vergrösserung würde auch der Berufsfischerei in den anliegenden Zonen gut tun, so die Experten, weil das grössere Rückzugsgebiet zu einer Erholung der oft bis hart an die Überfischung verfolgten Arten beitragen könne.Als Vorbild gilt das ebenfalls rund 1.400 ha grosse Schutzgebiet Tabarca bei Alicante-Santa Pola. In einem grösseren Schutzgebiet könnten ausserdem den Freizeittauchern grössere Freiheiten eingeräumt werden.
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Der Monat November 2021 ist der erste seit 2005, in dem gegenüber dem Vormonat die Arbeitslosigkeit in der Marina Alta gesunken ist, und zwar um mehr als 500 auf unter 12.000. Damit liegt der Kreis etwas schlechter als das Land Valencia, in dem im November die Arbeitslosigkeit um 7 % zurückging, aber besser als im spanischen Mittel. Immerhin ist bislang die Hälfte der während der ersten Phase der Pandemie verlorenen Beschäftigung wieder erlangt worden.
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13 Erdbeben sind in den letzten 20 Jahren im Raum Dénia registriert worden, das letzte im Juni 2019 in zwei Kilometern Tiefe unter Els Poblets und je zwei in den Jahren 2006 und 2011, alle unter Dénia und mit Tiefen zwischen 7 und 30 Km. Der Wissenschaft zufolge unterliegt Dénia, zusammen mit Hinterland-Gemeinden wie Vall d'Alcalà, Alcalalí, Benigembla, Murla, Pego, Ràfol, Sagra, Tormos, Vall d'Ebo und Vall de Gallinera in der Marina Alta dem höchsten Erdbeben-Risiko, das mit einem Ausbruch der Stärke 7,5 innerhalb von 500 Jahren angegeben wird. Die Stadt Dénia hat den bestehenden Notfall-Plänen für Naturkatastrophen nun einen für Erdbeben hinzugefügt, in dem Zuständigkeiten, Prioritäten und Handelsabläufe benannt werden.
Die im vergangenen Jahrhundert registrierten Erdbeben (siehe Listen aus der Internet-Zeitung Marina Plaza) stammen aus den Jahren 1921 und 1995, letzteres angesiedelt auf dem Gebiet von Jávea.
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Im Jahr 2019 stiegen im Land Valencia die Wildunfälle im Strassenverkehr um ein Viertel. Im Pandemie-Jahr 2020 ging ihre Zahl leicht zurück. 9 von 10 dieser Unfälle werden durch Wildschweine verursacht. Unter den 5 gefährlichsten Strassen in dieser Hinsicht befindet sich die von Els Poblets nach Pego, die am Feucht- und Naturschutzgebiet "Marjal" vorbei führt, in dem es eine grosse Zahl von Wildschweinen gibt.
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