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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Die Guardia Civil hat die beiden Mitglieder einer spanisch-bulgarischen Mesalliance verhaftet, die für 50 Einbrüche in der Urbanisation "Gata Residencial" und den Verkauf der Beute auf dem Schwarzmarkt verantwortlich ist. Der 25-jährige spanische Einbrecher in nicht bewohnte Häuser und Wohnungen bei Gata de Gorgos wurde in seinem Wohnort Oliva festgenommen. Der 42-j¨ährige Bulgare -ebenfalls aus Oliva- kaufte ihm die Beute en Gros ab und verscherbelte sie auf Floh- und Wochenmärkten. Der Schaden pro heimgesuchtem Haus lag bei rund tausend Euro.
Nach dem Termin beim Richter wurde das Duo wieder auf freien Fuss gesetzt.
Der Einbrecher hatte auch in ländlichen Bereichen von Pedreguer, Orba, Benidoleig und Pego sein Unwesen getrieben, wo ihm weitere 40 Einbrüche zur Last gelegt werden.
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Dank eines erneuten Haushalts-Abrechnungsüberschusses vom vergangenen Jahr kann die Gemeinde Ondara in diesem erstmals Geld für die Reduzierung ihrer Schulden bei den Banken abzweigen, deren Gesamthöhe nicht genannt wurde. In den vergangenen Jahren mussten die Überschüsse jeweils für die Rückzahlung eines staatlichen Kredites aus dem Jahr 2012, mit dem die Schulden bei Lieferanten beglichen wurden, verwendet werden. Nach endgültiger Tilgung jener Last bleibt von dem 2016er Überschuss von 1,8 Mi noch eine halbe Million Euro für die Tilgung von Bankschulden übrig.
Die angepeilten Haushaltsansätze von Ondara für die kommenden Jahre liegen zwischen 6,5 und 6,7 Millionen Euro.
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Die Rettungsexperten der Feuerwehren on Dénia, Benidorm und Cocentaina mussten in der zweiten April-Woche schon nach Einbruch der Dunkelheit zwei junge Kletterer aus Gandia aus der Sierra de Segària bei Ondara bergen. Diesen war beim Abstieg die Zeit davon gelaufen, und weil sie kein Telefon dabei hatten, gaben sie Lichtzeichen und riefen um Hilfe. Ortspolizisten aus Ondara bekamen dies mit und leiteten die Rettungsaktion ein. Auch vom Montgó bei Dénia berichteten Anwohner am Anfang der Woche, aber mittags, von einer Rettungsaktion, die mit dem Hubschrauber durchgeführt wurde.
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Im Alter von 50 Jahren ist der Bürgermeister der 300-Einwohner-Hinterlandgemeinde Tormos, Vicente Javier Ripoll (PP), gestorben. Er wurde auf dem Landgrundstück der Familie gefunden, die nach ihm suchte, weil er nicht zum Essen gekommen war. Die spanische Presse geht von natürlicher Todesursache aus, weil Ripoll unter Herzproblemen litt. Ripoll war 2015 von den Wählern als Gemeindeoberhaupt bestätigt worden.
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Am Sonntag, 7. Mai 2017, will der Marina-Alta-Kreis vor dem Sitz der Valencianer Landesregierung Druck machen, damit es mit dem vorzeitigen Rückkauf der Gesundheitskonzession von der Firma "Marina Salud" endlich voran gehe. Die Konzession läuft 2022 aus, aber die Gemeinden und privaten Plattformen wollen verhindern, dass die öffentliche Gesundheit noch so lange in den Händen der von der deutschen DKV geführten Privatfirma bleibt. Die Kommunen stellen kostenlose Busse bereit, damit möglichst viele Bürger der Marina Alta an der Protestveranstaltung am 7.5. um 11 Uhr in der Landeshauptstadt teilnehmen können. Zunächst war die Veranstaltung für den 22. April vorgesehen, aber der liegt inmitten eines verlängerten Wochenendes (Mo., 24.4.: San Vicente Ferrer), was die Beteiligung gemindert hätte.
Drei Wochen vor dem Protesttermin, also Mitte April, wird sich Landes-Ministerpräsident Ximo Puig (PSOE) mit Bürgermeistern der Marina Alta und Vertretern der Plattform treffen und sie über den Fortgang der Verhandlungen Generalitat-DKV informieren.
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Die Marina Alta hat im vergangenen Winter mit fast 400 Litern pro Quadratmeter in Pego oder knapp 300 in Jávea rund 25 Mal so viel Regen verzeichnet wie in drei Wintermonaten des Vorjahres. Mehr Niederschläge als vom 20.12.2016 bis 20.3.2017 wurden, so der staatliche Wetterdienst AEMET, in keinem der Jahre mit Aufzeichnungen registriert.
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Mit Teresa Signes Diego ist mit 104 Jahren die älteste Anwohnerin von Gata de Gorgos und eine der betagtesten in der Marina Alta Ende März gestorben. Sie hinterlässt zwei Töchter, 5 Enkel und 7 Urenkel. Als junge Frau emigrierte sie mit ihirem Mann Batiste Mulet nach Algerien, wo ihre beiden Töchter zur Welt kamen. Der Stadtchroniker: Am selben Tag, an dem des restaurierte Standbild des "Santíssim Crist" nach Gata de Gorgos zurückkehrte, kam der Mann von Teresa Signes aus dem Krieg nach Hause.












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In zwei Jahren könnte die Rückkehr des Seeadlers in die Naturparks Montgó von Dénia und Jávea (die Steilküste des Cabo San Antonio) und Feuchtgebiet Marjal von Pego-Oliva geschafft sein. Die an dem Langzeitprojekt beteiligten Wissenschaftler, Naturschützer, Politiker und Parkverantwortlichen sind der Meinung, dass ihr vor fünf Jahren begonnenes Projekt in zwei Jahren mit der Rückkehr der vor vier Jahrzehnten in der Region ausgerotteten Spezies gekrönt werden könnte. Jetzt wurde das Wissenschaftler-Team unter Vertrag genommen, das vom Naturpark Doñana aus erstmals geschafft hatte, die Spezies auf die iberische Halbinsel zurückzubringen.
In den 80er Jahren hatten die Seeadler, von denen gelegentlich Exemplare "auf der Durchreise" zu sehen sind, zuletzt in der Marina Alta genistet. Vor drei Jahren scheiterte ein erster Versuch der Wiedereinführung an der San-Antonio-Steilküste, wo ein Steinadler-Paar ein Jahr zubrachte, aber kein Nest baute. Auch bei dem neuen Versuch geht es darum, den als Jungtiere herzubringenden Exemplaren glaubhaft den Eindruck zu vermitteln, sie seien hier geboren. Sonst ist kaum möglich, dass sie an dieser Stelle nisten. Es gibt jedoch noch ein Hindernis auf dem Weg zur Wiedereinführung der Spezies in den Montgó-Park: Iberdrola muss sein durch den Park führendes Stromnetz "mit Hilfe einer kleinen Investition" so anpassen, vor allem die Türme, dass von ihnen keine Lebensgefahr mehr für diese Tiere ausgeht. Es könne sogar gut sein, dass das erste Seeadler-Nest auf einem Iberdrola-Turm entstehen mag. Diesem Foto und dieser Nachricht, so die Verantwortlichen des Seeadler-Projektes, werde sich der Stromriese wohl nicht wegen einer relativ kleinen vorzunehmenden Investition verweigern.
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Die Gemeinde Els Poblets hat den Ende vergangenen Jahres eröffneten Hundepark für Tiere "potentiell gefährlicher Rassen" gesperrt. Bürgermeister Salvador Sendra begründete die Massnahme der spanischen Presse gegenüber mit Klagen von anderen Hundebesitzern. Der Park werde sehr viel genutzt, aber die Hunde potentiell gefährlicher Rassen durften dort natürlich nicht frei und ohne Maulkorb herumlaufen.
Jetzt aber sind die Gegner des Verbotes auf den Plan getreten und beklagen die Diskriminierung ihrer Tiere. Sie werden unterstützt, so die spanische Presse, von Vertretern der Tierschutzvereine, die darauf hinweisen, dass die Aggresivität von Hunden nicht in ihrer Rasse begründet liege, sondern vor allem in schlechter Erziehung.
Sendra kritisiert, dass das Verbotsschild herausgerissen worden ist. Er deutet an, dass an die Einrichtung eines oder zweier weiterer Hundeparks gedacht sei, wobei einer davon auch für Hunde potentiell gefährlicher Rassen zugänglich sein könnte. Sendra betonte, dass das Verbot im Hundepark nichts mit dem tödlichen Angriff von 5 Kampfhunden aus Beniarbeig auf einen Mann aus dem Dorf zu tun habe (wir berichteten). Diese Tiere waren nicht als Angehörige potentiell gefährlicher Rassen registriert.
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