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Raum Benidorm / Provinz Alicante
Für die zweite Januarhälfte 2020 hat das Provinzgericht in Alicante laut spanischer Presse den Prozess um den Auftragsmord an dem Bürgermeister des Hinterlandstädtchens Polop de la Marina hinter La Nucía im Jahr 2007 anberaumt. Über ein von der Staatsanwaltschaft identifiziertes siebenköpfiges Komplott zu Gunsten des Bürgermeister-Vorgängers (und -Nachfolgers Juan Cano) des im Oktober 2007 vor seinem Haus ermordeten Alejandro Ponsoda wird ein Geschworenengericht zu befinden haben.
Die Anklage stützt sich vor allem auf die Aussage eines geschützten, aber selbst strafrechtlich nicht unbeleckten Zeugen, der das Schmieden des Komplotts im Bordell "Mesalina" von Finestrat gehört zu haben angab. Seinerzeit schlug die Polizei wegen einer Geschäftsreise des Unternehmers Salvador Ros nach China verfrüht zu, weil sie glaubte, er wolle flüchten und man werde in der zu erwartenden mehrjährigen Untersuchungshaft schon zusätzliches Belastendes aus den sieben verhafteten Verdächtigen herausbekommen: drei tschechische und spanische Auftragskiller, die zwei Bordellbesitzer sowie der Unternehmer und der Ex-Bürgermeister und Ponsoda-PP-Parteikollege Juan Cano. Insgesamt werden 180 Jahre Haft beantragt.
Im Kern geht es um die These des Auftragsmordes wegen politischer Feindschaft der beiden und eines durch Ponsoda behinderten grossen Bauprojekts. Der Mordauftrag sei zunächst ihm für 35.000 Euro angetragen worden, so der geschützte Zeuge, und nach seiner Weigerung den späteren Tätern. Die Verdächtigen brachen in ihrer mehrjährigen U-Haft jedoch nicht ein, bezeichneten die Beschuldigung als Versuch des "Zeugen", sich in eigenen Prozessen Vorteile zur verschaffen.
Nicht zuletzt die ausgesprochen dünne Beweislage hat immer wieder zu Prozessverzögerungen geführt und zwischendurch zu der Erwägung, das Septett nicht mehr wegen Mordes anzuklagen, sondern nur noch wegen Verabredung zum Mord.
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Eine Demonstration mit 200 Booten gegen Verbote in einem künftigen Meeresschutzgebiet von 4.350 Hektar zwischen Altea und Benidorm fand am 17. Mai 2019 in der Bucht von Altea statt. Sie richtet sich gegen die Einschränkungen gegen Sportfischerei und Freizeitaktivitäten mit Wasserfahrzeugen, die mit der vom Küstenökologischen Institut angestrebte Schaffung der "reserva marina", die über die Einschränkungen hinausgehen, die im Meeresschutzgebiet "Serra Gelada" hinausgehen. Die Pläne haben in kürzester Zeit z. B. Taucher und Sportfischer, die sich in der Asociación de Amantes del Mar (Asamar) zusammengeschlossen haben. In Altea unterstützt die oppositionelle Partido Popular den Protest und sprach sich gegen die geplanten Einschränkungen aus.
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8 Jahre Amtsverbot hat die Staatsanwaltschaft im Betrugsverfahren "Caso Llíber" um die Genehmigung von fast 300 nicht genehmigungsfähigen Neubauten für Llíbers Bürgermeister José Juan Reus (PP) gefordert und für seinen Vorgänger José Más (PSOE) sowie vier ehemalige Stadträte der beiden Parteien. Für 5 beteiligte Unternehmer und den damaligen Stadtarchitekten beantragt der Staatsanwalt Gefängnisstrafen.
Die Genehmigungen wurden irregulär und in Verletzung der Raumordnungsgesetze für die "Erweiterung oder Rehabilitierung von landwirtschaftlichen Lagern" erteilt und dafür jetzt die Unternehmer und die Politiker für fortgesetzte Verletzung des Raumordnungsnormen von 1999 bis 2003 angeklagt. Reus versucht sich herauszureden, dass die Politik seinerzeit lediglich den Vorgaben der Verwaltung gefolgt sei und sich der Gesetzesverstösse nicht habe bewusst sein können.
Tatsächlich stellte die Partido Popular Bürgermeister Reus trotz des jetzt drohenden Gerichts-Verfahrens wieder als Spitzenkandidaten auf. Und machte auf Platz 3 für den vor einem Monat gewählten Abgeordneten im spanischen Nationalparlament, den ausscheidenden Calper Bürgermeister César Sánchez. Der brabbelte als Begründung etwas von Aufwertung des Hinterlandes und den schönen Strassen des Örtchens Llíber. Dabei geht es um nichts anderes als um einen Sitz für den amtierenden Provinzpräsidenten Sánchez in irgend einem Kommunalparlament der Provincia de Alicante, Voraussetzung für seine mögliche erneute Entsendung ins Provinzparlament. Dort hat er eine Verlängerung seiner Amtszeit in Alicante nicht ausgeschlossen, für die es auch aus der eigenen Partei bereits Gegenwind gab, weil die PP eigentlich diese Ämterhäufung nur in Ausnahmen genehmigen will.
In der zuende gehenden Legislaturperiode gibt es im Gemeinderat von Llíber nur PP-Abgeordnete, vielleicht auch ein Kriterium für den Hinterland-Freund Sánchez.
-cgb-

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Der Hotelierverband der Costa Blanca will die von der spanischen Regierung vorgegebenen Bedingungen für die nächsten vier Jahre des von Madrid subventionierten Senioren-Tourismus ich akzeptieren. Von 21 Euro pro Gast und Tag inklusive Verpflegung und Unterhaltung könne, zumal in zum Teil teuer renovierten Hotels, nichts hängen bleiben. Allein die "Hoteleros" an der Costa Blanca würden durch die vorgegebene Preissenkung um 12 % pro Tag 100.000 Euro verlieren, so die spanische Presse. Und die Preise würden für vier Jahre gelten. Da könne man besser auf das Paket verzichten. Die Hoteliers setzen auf eine neue Verhandlungsrunde mit der spanischen Regierung.
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Die Costa Blanca liegt auch im Jahr 2019 mit 84 "Blauen Umwelt-Flaggen" für die Qualität ihrer Strände und Yachtklubs im Land Valencia vorn, das Land Valencia mit 150 in Spanien und Spanien mit 670 (zwei Dutzend weniger als im Vorjahr, insgesamt 570 an Stränden und 100 für Yachthäfen) seit über drei Jahrzehnten in der Welt an der Spitze. In Dénia holte Les Deveses nach 27-jähriger Unterbrechung die Flagge und Marineta Cassiana nach kürzerer Unterbrechung, in Altea erstmals der noch junge Stadtstrand Espigó. Bau den Häfen taucht erstmals die Marina de Dénia in der Liste auf und nach einer Unterbrechung auch wieder der Club Náutico von Jávea.
Der Comunitat Valenciana folgen Katalonien und Galizien mit je 120 und Andalusien mit 100 Blauen Flaggen. In der Comunitat erreichten 90 % der Strände und Häfen, die eine Blaue Flagge beantragt hatten, diese Auszeichnung.
Die Blauen Flaggen werden seit 1987 jährlich von der Stiftung für Umwelterziehung FEE vergeben und berücksichtigen Wasser- und Sandqualität, Sicherheit und sonstige Infrastruktur und die Information der Besucher.
Die Liste der Strände mit Blauer Flagge in der Marina Alta und in der Marina Baixa:
Denia: Les Bovetes / Les Marines / Molins / Punta Raset / Marineta Casiana / Les Deveses (erstmals seit 1987)
Xabia: La Grava / L ́Arenal / La Granadella
Teulada: El Portet / L ́Ampolla / Les Platgetes
Benissa: Cala Fustera
Benitatxell: Cala Moraig
Calp: La Fossa / Cantal Roig / Arenal Bol
Altea: La Roda / L’Espigó (neu) / Cap Blanc
L’Alfàs del Pi: Racó de L’Albir
Benidorm: Llevant / Mal Pas / Ponent
Finestrat: La Cala
La Vila Joiosa: Varadero / Ciutat (Centro) / La Caleta / Bon Nou / Paradís
El Campello: Carrer de la Mar / Mutxavista

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Die Opposition von Benidorm hat im Stadtrat die Verabschiedung des Jahresetats für das Jahr 2019 verhindert. Der Magistrat nahm angesichts fehlender Stimmenmehrheit den Haushalt von der Tagesordnung, der nun erst nach den Kommunalwahlen von der neuen Mehrheit verabschiedet werden kann.
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In der Cala de Benidorm sind jetzt 300 Parkplätze für Anwohner mit einem entsprechenden Ausweis reserviert worden. Der Vorteil, so die Anwohner: Diese Massnahme werde verhindern, dass Touristen ihre Wagen dort abstellen und erst am Ende ihrer Ferien wieder wegbewegen und dadurch den Platz tage- oder sogar wochenlang blockiert halten.
Erwünschter Nebeneffekt, wie in anderen Ortsteilen von Benidorm auch: Innerhalb von nur zwei Monaten nach Ankündigung der Massnahme verzeichnete das Einwohnermeldeamt 1.200 neu eingeschriebene Bürger.












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In der Provinz Alicante bestätigten sich weitgehend die Ergebnisse auf gesamtspanischer Ebene (relative Mehrheit für PSOE+Podemos-links im Bund, für deren Regierungsfähigkeit es etwa ein Dutzend nationalistischer Stimmen braucht, im einfachsten Fall ohne die Katalanen) und auf valencianischen Ebene (knapper Sieg für PSOE+Compromís+Podemos-links im Land), sowohl für die Wahlen zum spanischen Bundestag als auch für die Landtagswahlen: Die PP verlor ihre Stimmen und Mandate an Vox und/oder Ciudadanos (siehe unten), die PSOE bediente sich bei Podemos und Compromís.

Stimmen 2019 in der Provinz Alicante zum Bundestag Spanien:
PSOE: 258.592 (28.27%) = 5
PP: 178.740 (19.54%) = 2
Cs: 177.231 (19.37%) = 2
UNIDAS PODEMOS: 127.091 (13.89%) = 2
VOX: 115.011 (12.57%) = 1

Stimmen 2015 in der Provinz Alicante zum Bundestag Spanien:
PP: 329.628 (37.66%) = 4
A LA VALENCIANA (Compromís + Podemos): 193.263 (22.08%) = 3
PSOE: 187.484(21.42%) = 3
CS: 138.517 (15.83%) = 2

Stimmen 2019 in der Provinz Alicante zum Landtag Valencia:
PSOE: 210.752 (25.19%) = 10 Mandate
PP: 165.565 (19.79%) = 7
Cs: 157.995 (18.89%) = 7
VOX: 92.997 (11.12%) = 4
COMPROMíS: 91.283 (10.91%) = 4
UNIDES PODEM: 76.141 (9.1%) = 3

Stimmen 2015 in der Provinz Alicante zum Landtag Valencia:
PP: 224.935 (27.32%) = 11 Mandate
PSOE: 183.946 (22.34%) = 9
Cs: 114.724 (13.93%) = 5
COMPROMÍS: 101.368 (12.31%) = 5
PODEMOS/PODEM: 98.792 (12.0%) = 5

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Mit Hilfe eines Rettungshubschraubers wurde vom Barranco de la Canal von Polop de la Marina eine Wandererin aus dem Baskenland geborgen, die sich bei einem Sturz ein Schienbein gebrochen hatte. Die Frau wurde mit dem Krankenwagen zum Hospital gebracht.
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