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Raum Benidorm / Provinz Alicante
Die nach starken Regenfällen im Dezember 2016 und Januar 2017 auf mehreren Kilometern beschädigte, auf 70 Metern in der Nähe des Castell de Guadalest sogar fast weggeschwemmte Hinterland-Landstrasse CV-755 zwischen Benimantell und Callosa ist jetzt wieder für den Autoverkehr freigegeben worden, allerdings zunächst nur auf einer Fahrbahn. Das Land Valencia hat 560.000 Euro in die Herrichtung der Strasse investiert. Demnächst soll auch die zweite Strassenspur wieder freigegeben werden. Die Anwohner musste monatelang grosse Umleitungen in Kauf nehmen.
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Das Provinzgericht von Alicante hat jetzt eine 42-Jährige zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, die 2011 und 2012 einem dementen Senioren in Alicante, dessen Vertrauen sie sich erschlichen und den sie in jener Zeit betreute hatte, 180.000 vom Bankkonto gestohlen hatte. Der Mann hatte eine Wohnung für 240.000 Euro verkauft und der Frau eine Bankvollmacht erteilt. Sie hatte den bestehenden Konflikt mit den Kindern des Mannes genutzt und verstärkt, ihr Opfer zusehends isoliert - jetzt muss sie diesen das veruntreute Geld erstatten.
Einziger mildernder Umstand -der relativ häufig in Urteilen zu beobachten ist- war der drei Jahre dauernde "völlige und nicht zu rechtfertigende" Stillstand der 2013 eingereichten Anzeige im Strafgerichtshof Nr. 7 von Alicante, so das Urteil.
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In der "europäischen Musikhauptstadt" Wien hat das Jugendorchester der Provinz Alicante (OJPA) beim 11. Nachwuchs-Festival "Smma Cum Lauda" den 1. Preis errungen. Anders als vor zwei Jahren, als das 2009 gegründete OJPA den prestigeträchtigen Preis allein gewann, musste/durfte die 84-köpfige Truppe unter Leitung ihres Dirigenten Francisco Mestre sich die Auszeichnung diesmal mit dem New Jersey Youth Orchestra und dem Thai Youth Orchestra teilen. Fast 2.000 jugendliche Musiker in drei Dutzend Orchestern aus 14 Ländern gingen bei dem von der UNESCO geförderten Festival an den Start, dessen Präsident der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen war.
Aus Benissa mit von der Partie: Catherine Zerrath (Violine), Schülerin der Sekundarschule (2. Foto).
Weitere Fotos von der siegreichen Teilnahme des Alicantiner Musiknachwuchses in Wien

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In der Provinz Alicante sind nach Auskunft des Bauern-Nachwuchsverbandes ASAJA in den letzten anderthalb Jahren mehr als 800 Bienenstöcke vergiftet und damit zerstört, wie die spanische Presse berichtete. Seit drei Jahren nehme die offenbar organisierte Zerstörung von "colmenas" zu und habe 500 in den drei Provinzen Alicante, Valencia und Palencia in den letzten beiden Monaten einen traurigen -bisherigen- Höhepunkt erreicht. Die Landwirte verlangen von den Sicherheitsorganen des Staates eine stärkere Kontrolle dieser kriminellen Aktivitäten, die laut Strafgesetzbuch mit ein bis drei Jahren Gefängnis bestraft werden können.
Dies ist laut AJASA nicht das einzige Problem, mit dem sich die Bienenzucht auseinandersetzen muss: Es gebe zudem ein massives Bienensterben durch schlechte und zu starke Nutzung von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft. Auch hier sei die Verwaltung gefordert. Sie müsse sich für einen rationalen Einsatz dieser Produkte und für eine umweltschonende Landwirtschaft einsetzen.
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In der Küche einer Bar in der Altstadt von Benidorm, C/ Pintor Lozano, wenige Meter vom Levante-Strand, brach am Freitag Nachmittag, 7. Juli 2017, ein Brand aus. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Gäste in dem Etablissement. Die erhebliche Rauchentwicklung zog viele Schaulustige an. Drei Löschzüge waren an den Löscharbeiten beteiligt.
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Die Umwelt- und Tierschutzabteilung der Guardia Civil hat im Land Valencia im vergangenen Jahr 90 Personen wegen 125 Tiermisshandlungs-Delikten verhaftet oder untersucht. Im laufenden Jahren waren es bisher 20 verhaftete/untersuchte Personen und 60 Delikte.
Auf die Provinz Alicante entfielen 2016 50 Delikte von 35 Personen und im laufenden Jahr 20 Delikte von 4 Personen.
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Erneute schwere Zwischenfälle mit grossen Gruppen betrunkener -zumeist britischer- Touristen am Levante-Strand Benidorm haben das nicht neue Thema ausgerechnet zu Beginn der Hauptsaison wieder in die Öffentlichkeit gespült. Anwohnervereinigungen fordern schon seit langem das Rathaus zum Handeln auf, mehrere Dutzend gingen jetzt mit ihren Hilferufen an die Öffentlichkeit. Vor einem Jahr wurde mit den Stimmen von PP und Ciudadanos ein Verhaltenskodex aufgestellt, um das zunehmende Problem einzudämmen, gegen das Votum von PSOE, Compromís und Liberales. Aber die vorgesehene "verstärkte Polizeikontrolle gegen wachsende Unsicherheit am Levantestrand" lässt laut Anwohnern und spanischer Presse weiter auf sich warten. Auch die Vereinigung der Hoteliers mahnten bei der Politik entschlossenes Handeln an, mussten sich aber sofort die Kritik gefallen lassen, selbst nicht das Mindeste zur Disziplinierung der aus dem Ruder laufenden Gäste zu tun und so aus Gründen kurzfristigen Gewinnes dem touristischen Image der Stadt nachhaltigen Schaden zuzufügen: "pan para hoy y hambre para mañana" (Brot für heute, aber Hunger für morgen).
Die Partei Ciudadanos will jetzt die juristischen Möglichkeiten prüfen, von der Policía Local gegenüber ausländischen Touristen verhängte Sanktionen auch tatsächlich einzutreiben. Aber ohne die lange überfällige Mitarbeit und Kurswechsel der Hoteliers und zum Beispiel der Tourismus-Stiftung "VisitBenidorm" sei ein weiteres Abrutschen in Richtung "turismo de borrachera" (Besäufnistourismus) vorgezeichnet, unter dem schon andere Städte in Spanien zu leiden haben.












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Die Polizei hat Ende Juni einen ehemaligen Bürgermeister der Hinterland-Gemeinde Tárbena (bis 2015) unter dem Verdacht verhaftet, seine ehemalige Frau psychisch und physisch misshandelt zu haben. Sie hatte bei der Guardia Civil zur Anzeige gebracht, dass sie von ihrem Mann zehn Jahre lang misshandelt worden sei, allerdings weder Zeugen benannt noch Verletzungen nachgewiesen, so die spanische Presse. Der Angezeigte wurde unter der Auflage freigelassen, sich seiner Ex nicht zu nähern.
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Die Guardia Civil hat auf dem Mercadillo in der Cala de Finestrat als Markenprodukte angebotene gefälschte Kleidung im Wert von 32.000 Euro beschlagnahmt, im Wesentlichen unechte Trikots und Hosen grosser Fussballvereine, sowie Polo-Shirts und Unterwäsche mit den Labeln bekannter Marken, insgesamt rund 800 Teile. Gegen den marokkanischen Standinhaber wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Das Gleiche gilt für einen Landsmann, dem auf dem Wochenmarkt in Alfaz del Pí 80 gefälschte Produkte mit einem Marktwert von 1.600 Euro beschlagnahmt wurden.
Gefälschte Kleidung und Schuhe sorgen jährlich für Verluste von mehr als 26 Milliarden Euro, etwa einem Zehntel des Verkaufsvolumens des Sektor, so die spanische Presse, die einer Studie des Europäischen Büros für das Intellektuelle Eigentum (EUIPI) in Alicante den Verlust an Arbeitsplätzen mit 360.000 bezifferte. Das spanische Strafgesetz wurde erst vor Kurzem in diesem Punkt empfindlich verschärft.
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