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Marina Alta, Els Poblets, Hinterland
In der nationalen Statistik des Durchschnittseinkommens in den spanischen Städte über 20.000 Einwohner schneiden die "drei Grossen in der Marina Alta", Dénia, Xàbia und Calp, sehr schlecht ab. Konkret: Dénia (mit 27.000 €uro 100.), Jávea (mit 25.000 € 52.) und Calpe (mit 24.500 € 35.) befinden sich unter den gut 400 spanischen Städten über 20.000 Einwohner im letzten Viertel. Nur die im Süden gelegenen Städte Almoradí, Elda, Orihuela, Crevillent und Santa Pola, sowie Torrevieja als Schlusslicht der Tabelle (mit 21.000 € Einkommen pro Haushalt) stehen unter den Städten der Comunitat Valenciana schlechter als die drei der Marina Alta.
Vorn im Durchschnittseinkommen der Haushalte liegt im Land Valencia Bétera mit 40.000 €, während auf nationaler Ebene die Madrider Kommune Pozuelo de Alarcón mit fast 85.000 € die Einkommens-Rangliste anführt, so die Internet-Zeitung "Marina Plaza".













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Mehrere Videos über Wal-Sichtungen vor den Küsten von Dénia und Jávea wurden am letzten Juni-Wochenende 2022 gedreht, wie die spanische Internet-Zeitung "Marina Plaza" berichtete. Dort ist ein Video zu sehen, dass vor Jávea-Portitxol entstanden ist. Die Ankunft der Wale von Italien, die kurz vor der Küste zwischen Dénia und Jávea links abdrehen Richtung Süden und Atlantik, ist um diese Jahreszeit ein immer öfter beobachtetes Phänomen, das von der Stadt Dénia auch touristisch genutzt wird.
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Um knapp 300 fiel im Mai 2022 die Arbeitslosigkeit in der Marina Alta auf 9.800. Vor Ausbruch der Pandemie betrug sie 11.000 und auf ihrem Höhepunkt im Jahr 2021 über 14.000. Für 2022 wird ein sehr guter Tourismus-Sommer erwartet, entsprechend wurde im Monat Mai eingestellt, wenn auch in diesem Mai 2022 die Verringerung des "paro" schwächer ausfiel als in den meisten letzten Jahren. Seit Mai 2021 jedenfalls reduzierte sich die Zahl der Arbeitsuchenden in unserem Landkreis um fast 3.600.
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Nach Zahlen des Nationalen Statistische Instituts auf Grund anonymisierter Telefon-Daten verzeichnete in der Marina Alta Calpe mit 15.000 im April die meisten ausländischen Gäste, gefolgt von Jávea und Dénia mit 12.000 und 10.000 sowie Teulada-Moraira und Benissa mit fast 7.000 und 5.500. In Dénia lagen die Deutschen mit 2.200 vor Briten, Franzosen und Holländern, während in Jávea die Briten ein Drittel der Gesamtzahl stellten, gefolgt von Holländern (2.000), Franzosen und Belgiern (je 1.300) und Deutschen mit 1.100. In Calpe dominierten im April Belgier und Briten (je rund 3.500), gefolgt von Deutschen (1.700), Franzosen und Niederländern.
In Teulada-Moraira hatten Briten (2500) und in Benissa Belgien und Holland (zusammen 2.500) die Nase vorn, mit Deutschland (900 / 700) jeweils auf Rang 4.
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Die Stadt Dénia und das Land Valencia haben Anfang Juni 2022 mit täglichen Kontrollfahrten begonnen, die Yachtbesitzer aufscheuchen sollen, die wissender oder unwissender Weise ihre Anker in den geschützten Seegraswiesen vor der Küste von Dénia und dem Meeres-Schutzgebiet Cabo de San Antonio versenken. Das ist nämlich mittlerweile verboten. Allerdings gibt es von den Ankerbojen, die die Yachten vom Ankerwerfen abhalten sollen, nur einen Bruchteil der notwendigen Anzahl. Deshalb begnügen sich fürs Erste die Kontrolleure mit Ermahnungen und der Aufforderung, sich zum Ankern Stellen zu suchen, an denen es keine Seegraswiesen gibt.
Die erste -problemlos befolgte- Aufforderung erging an den Besitzer eines französischen Katamarans.












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Unter dem Vorwurf des Investitionsbetrugs von 100.000 €uro steht Ende Mai 2022 ein Unternehmer vor dem Provinzgericht in Alicante. Er habe 2010 einen Immobilienmakler dazu überredet, ihm 100.000 € als Investition für einen künftigen Sporthafen in Almadrava auf der Grenze zwischen Els Poblets und Dénia zu geben, bei dem ein Profit von 17 Millionen €uro entstehen sollte. Der Betrüger wusste, so der Vorwurf, dass es in dieser Stelle keine rechtliche Möglichkeit für den Bau eines Sporthafens gebe.
Kurz zweierlei angemerkt:
* Wieder ein Prozess über ein Jahrzehnt nach dem Ereignis, kaum eine Veröffentlichung über ein Gerichtsverfahren, bei der dieser Hinweis auf eine viel zu langsame (und deshalb mindestens suboptimale) Justiz keine Rolle spielte. Oft gibt es für diesen Umstand sogar explizit einen Strafnachlass.
* Die Leichtgläubigkeit der Menschen kennt wirklich kaum Grenzen. Sinkt mit der Höhe des zu erwartenden Gewinns die Vorsicht, obwohl es genau anders herum sein sollte? Aber da es einen Immobilienmakler erwischt hat, könnte in diesem Fall eine Höchststrafe für den Geschädigten bedeuten: dass sein Name öffentlich bekannt wird, denn für seinen Job hat er sich mit dieser Demonstration mangelhafter minimaler Kenntnis elementaler Bebauungs- und Nicht-Bebauungsvorgaben in der Region mal so richtig disqualifiziert. Wer würde ihm die Abwicklung eines mehrere Hunderttausend €uro schweren Geschäftes anvertrauen? Nur: Wenn das nicht schwerer wiegt als das verlorene Geld, könnte man vermuten, dass es um seine Makler-Geschäfte nicht allzu doll bestellt ist.
Carl-Georg Boge, Hsg. WOCHENPOST und costa-info.de

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Nach einem kurzen Intermezzo mit Temperaturstürzen von bis zu zehn Grad und erneuten Regenfällen von bis zu 20 Litern pro Quadratmeter im Hinterland der Marina Alta Mitte der Woche kehrt über das letzte Mai-Wochenende die vorsommerliche Hitze mit Tageswerten von 30 Grad an Küste und ins Hinterland des Kreises zurück, so das spanische Wetteramt.
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Am 18. Oktober 2020 hielten eine Neonazi-Demo und die gewaltsame Gegendemo mit Zerstörungen und Auseinandersetzungen mit der Polizei die Stadt Pego in Atem. Jetzt zeichnen sich die juristischen Folgen ab: Während sich das gute Dutzend der einheimischen Gegendemonstranten, die die auswärtigen Hooligans in das Pegoliner Fussball-Stadion getrieben hatten und sich dann mit der diese vor gewalttätigen Rache der "Antifaschisten" schützenden Polizei eine Schlacht lieferten, vor Gericht mit Gefängnisstrafen von bis zu 9 Jahren auseinandersetzen müssen, bleibt die illegale Ursprungsdemo mit faschistischen Parolen und zahlreichen "Viva Hitler" offenbar juristisch folgenlos. Denn die Polizei hatte zwar die gewalttätigen Gegen"demonstranten" identifiziert, aber nicht die Neonazi-Ultras aus Gandia, die anlässlich eines Fussballspiels durch die Gemeinde Pego gezogen waren und diese mit ihren Parolen und Aufklebern überzogen hatte, was spätestens seit Verabschiedung des "Ley de la Memoria Democrática" unter Strafe steht.
Das Land Valencia will nun von der spanischen Regierung eine Aufstockung der Policía Nacional in der Comunitat Valenciana fordern und diese mit der spezifischen Untersuchung von Verfehlungen gegen das Gesetz der "Memoria Democrática" betrauen lassen. Wenn dies nicht reiche, um das Problem zu lösen, sei auch die Schaffung einer valencianischen Landespolizei eine Möglichkeit.

Kurz angemerkt:
Wie es sie in Katalonien und im Baskenland bereits gibt...

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