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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Von einer Zunahme der Infektionen mit dem AIDS-Virus in nur zwei Jahren (2012-14) von 2 auf fast 10 Fälle auf je 100.000 Einwohner in Spanien haben die Gesundheitsbehörden hingewiesen. Auch der Marina-Alta-Kreis habe eine hohe Steigerung erlebt, so die Chefin der Inneren Abteilung des Kreis-Gesundheitsamtes in Dénia, Dra. Patricio Martín. Sie gibt dafür einer gewissen Nachlässigkeit in der Prophylaxe die Schuld, die sich nach dem Bekanntwerden der grossen Effizienz in den neuen Behandlungsformen eingestellt habe.
Dra. Martín konstatierte laut spanischer Presse das Ende des bisherigen Konzepts von Risikogruppen, nämlich Homo- und Bisexueller, weil ein erhöhtes Infektionsrisiko sich mittlerweile auf Menschen ohne festen Partner und mit einem aktiven Sexualleben ausgedehnt habe. Wer sich nicht dem Risiko einer lebenslangen Behandlung aussetzen möchte, tue gut daran, sich auf geschützten Verkehr rückzubesinnen. Heterosexuelle Ansteckung gehöre zum Alltag, wer auch nur den Hauch eines Möglichkeit spüre, sich angesteckt zu haben, solle den einfachen Test machen. Dra. Martin erinnerte daran, dass mit der einfachen Blutuntersuchung zur Feststellung von HIV-Antikörpern auch Hepatitis B oder C nachgewiesen werde.












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Im Alter von 63 Jahren ist in Pedreguer der ehemalige sozialistische Bürgermeister Vicent Costa nach mehrmonatiger schwerer Krankheit gestorben. Er stand der Gemeinde von 2003 bis 2007 vor und blieb nach verlorener Wahl noch bis 2007 in der Opposition im Stadtrat, der von PP-Bürgermeister Andrés Ferrer geführt wurde, in dem jedoch linke und valencianistische Parteien die Mehrheit hatten. So lehnte Pedreguer offiziell die spanische konstituionelle Monarchie ab, weil sie "direkte Erbin der Franco-Diktatur" sei. Deshalb forderte Pedreguer ein Referendum für eine Veränderung der Staatsform zugunsten der dritten Republik.
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5.000 Schüler in den Landkreisen Marina Alta und Baixa werden ein Mal pro Monat in ihren Kantinen mit einem ökologischen Menü versorgt. Das wird von der Catering-Firma "Mendoza" angeboten. Ausserdem werden die Schüler an verschiedenen Terminen über gesunde und ökologische Ernährung mit heimatlichen Produkten informiert. Den Auftakt dazu machte die Grundschule von Benidoleig.
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Dem erst vor sieben Monaten als Nachfolger der privaten Tierschutzinitiative in Monte Pego gegründeten Tierschutzverein APROP von Pego steht das Wasser bis zum Hals. Geringen Einnahmen stehen monatliche Ausgaben bis zu 2.000 Euro gegenüber. Ausserdem müsste die Zahl der freiwilligen Helfer innerhalb kurzer Zeit auf 40 verdoppelt werden. Helfer sind schwieriger zu finden als Unterschriften: Die Petition an das Rathaus für ein neues Gründstück fand 4.000 Unterzeichner. Der Mietvertrag über das von APROP genutzte Grundstück wird wahrscheinlich nicht verlängert, und die Stadt darf nach Anweisungen aus Alicante ("razones sanitarias") das ins Auge gefasste Grundstück des aus Kostengründen aufgeschobenen Ecoparque nicht zur Verfügung stellen.
APROP startete mit 20 Hunden und 15 Katzen, erreichte die Adoption von 30 Hunden und 20 Katzen der insgesamt 60 und 40 Tiere, die sie in den bisher sieben Monaten zu betreuen hatten. Aber selbst mit den erreichten Spenden und Futterspenden reicht es hinten und vorne nicht.
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In der Gemeinde Pedreguer, die häufig als "Kathedrale" der Stiertreiben in den Strassen bezeichnet wird, sollen die Bürger über die Abschaffung der Modalitäten "bou embolat" (mit Feuer auf den Hörnern) und der Verwendung "jungfräulicher" Stiere (solcher also, die noch keinerlei Erfahrung mit Fiesta-Veranstaltungen haben und aus einer dunklen Kiste in das Spektakel entlassen werden) abstimmen. Die von der valencianistischen Partei "Compromís" gestellte Ortsregierung hat das Referendum für den Monat Dezember anberaumt. Die konservative Oppositionspartei PP stellte sogleich klar, dass die Anberaumung der Bürgerabstimmung keinem von aussen gestellten Antrag entspreche, sondern einzig und allein der Vorgabe der Bürgermeisterpartei. "Bou embolat" und "toro cerril" stellen nach Meinung der Partido Popular "Teil der Volks- und Fiesta-Kultur von Pedreguer" dar. Dann solle, so fordert kurioserweise die PP, das Rathaus doch ein Referendum mit aller Konsequenz anleiern und die Bürger fragen, ob sie die "bous al carrer" komplett abschaffen wollen.
In anderen Gemeinden der Marina Alta wie Ondara, Jávea und Benitachell wurden diese beiden Spielarten des Stiertreibens als Ausdruck von Tierquälerei direkt von den Rathäusern verboten.
Die Fiestas Sant Bonaventura von Pedreguer gelten als die am meisten von Stiertreiben gekennzeichneten im Land Valencia. In diesem Jahr gab es 18 Stiere (drei davon "wilde" aus der Kiste) im vergangenen 20. In den beiden vergangenen Jahren liessen bei den "bous al carrer" von Pedreguer zwei Menschen ihr Leben.
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Die Policía Nacional hat in Pego einen 74-jährigen britischen Lehrer verhaftet, der in den 80er Jahren in Mainhead zwei Schülerinnen von 13 und 16 Jahren missbraucht hatte. Gegen ihn lag ein europäischer Haftbefehl vor, und ihm droht eine Strafe von bis zu 40 Jahren. Vor Kurzem hatte die Polizei den Hinweis erhalten, dass der Gesuchte in Pego leben könnte und startete die Nachforschungen. In den letzten Monaten hat die Policía Judicial der Provinz Alicante vier Kinderschänder festgenommen, die mit internationalen Haftbefehlen gesucht worden waren.
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Die Anwohner von Pedreguer haben im Rahmen des mitbestimmten Investitionshaushaltes sich für die Überdachung der Plaça de l'Amistat und fúr die Einrichtung eines Jogging- und Spazier-Weges parallel zur Autobahn AP-7 entschieden. Zum 5. Mal konnten die Bürger von Pedreguer über die Verwendung von mehreren Hunderttausend Euro entscheiden. Ausserdem votierten die Menschen für die Wiederaufforstung der Berge.
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Die Hinterlandgemeinde Benigembla (500 Einwohner) stellt bis zum nächsten Regen nachts die Trinkwasserversorgung ein (21.30 bis 8 Uhr), weil der Corralets-Brunnen in Benissa, aus dem sie ihr Wasser bezieht, auf ein "alarmierend niedriges Niveau" gesunken ist. Bürgermeister Rogelio Taverner (PSOE) forderte die Anwohner zu "verantwortungsvollem Wasserverbrauch" auf. Er wies darauf hin, dass der Fluss seit drei Jahren kein Wasser mehr führe, selbst im September und Oktober habe es nicht wesentlich geregnet. Die Rede ist von "einer der schlimmsten Trockenheiten in diesem Jahrhundert".
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Ein 59-Jähriger stürzte am Montag, 7. November 2016, mit seinem Gleitschirfm auf die Landstrasse CV-720 bei der Hinterlandortschaft Parcent. Der Mann wurde mit dem Krankenwagen ins Hospital nach Dénia gebracht, wo eine Knöchelverdrehung behandelt werden musste.
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