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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Mit dem Bau eines Regenwasser-Sammlers zwischen Tossals und dem letzten Abschnitt des Alberca-Barranco will die Gemeinde Ondara der Überschwemmungen in diesem Wohngebiet bei starken Regenfällen Herr werden. Die derzeitige Kanalisation werde grosser Mengen Regenwassers in kurzer Zeit nicht Herr, so Bürgermeister Ximo Ferrando (PP). Mit dem Projekt soll eine grössere Menge Wassers unter der Oberfläche entsorgt werden können, was bisher wegen eines verstopften Abflusses nicht möglich war. Einen Grossteil der Finanzierung soll die Provinz Alicante übernehmen.
In einigen Barrancos hat das Rathaus bereits mit der Reinigung von Schilf und Unterholz begonnen, forderte jedoch das zuständige Wasserwirtschaftsamt CHJ auf, dieser Verpflichtung im Flusslauf des Río Alberca nachzukommen.
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Das Oberlandesgericht (TSJ) von Valencia hat bestätigt, dass der nur 300 Meter von der Hinterland-Gemeinde Atzuvia gelegene Steinbruch illegal ist. Das TSJ gab der klagenden Bürgervereinigung Recht und verurteilte das Land Valencia wegen fortgesetzter Verletzung seiner Aufsichtspflicht. Der Steinbruch jahrelang wurde mit einer nicht zutreffenden Genehmigung betrieben, Valencia tat selbst auf fortgesetzte Bürgerklagen hin nichts, um den illegalen Betrieb zu stoppen. Über Jahre hinweg beklagten Anwohner illegale Sprengungen mit starker Staub- und Lärmentwicklung und wurden, so jetzt das verspätete Gerichtsurteil, von den zuständigen Verwaltungen im Stich gelassen.
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Gegen die Vorlage des neuen Flächennutzungsplanes der HInterland-Gemeinde Vall de Gallinera haben sich jetzt die Umweltschützer der Organisation "Samaruc-Ecologistes en Acció" ausgesprochen. Da stünden 150.000 neu auszuweisendem bebaubarem Land 160 leere Immobilien gegenüber, ein Fünftel des ganzen Bestandes in der Gemeinde, die zuletzt Einwohner verloren hat. Aber nicht nur entspreche der neue PGOU nicht der sozialen und wirtschaftlichen Realität in der Gemeinde, er verletze obendrein geltendes Bebauungsrecht: Er wolle Bebauung auf ländlichen Grundstücken von 5.000 Quadratmetern erlauben. Auch sollen nach Meinung die Gebiete Solana und Ombria d'Alcalá geschützt werden, weil sie theoretisch schon als schützenswerte Gebiete eingestuft worden seien.
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Die baskische Kooperative "Eroski" verkauft ihren Anteil von knapp 60 % am Einkaufszentrum "Portal de la Marina" bei Ondara für 42 Millionen Euro an die Immobilienfirma "Lar". Eroski behält jedoch den 7.000 qm grossen Supermarkt in der Mitte des Centro Comercial, das auf insgesamt 30.000 qm 150 Lokale (zu 90 % vermietet) zählt. 25 Mio E des Kaufpreises werden zur Halbierung der Schulden des Komplexes in der Hand der Gesellschaft "Puerta Marítima de Ondara" verwendet, der im vergangenen Jahr dreieinhalb Millionen Besucher registrierte, 17 Mio E nimmt Eroski mit. Eroski bezifferte -vor dem Verkauf ihrer Anteile- den Nettowert des Geschäftszentrums auf 30 Mio Euro, bei einem Buchwert von 80 Mio, so die spanische Presse.
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Das Rathaus von Els Poblets erhält von der Provinz Alicante eine Subvention von 90.000 Euro für die Restaurierung und Erweiterung um 40 Quadratmeter der alten Schule von Mira-rosa. Das Gebäude soll von Nachbarschaftsvereinigungen und Vereinen genutzt werden. Zuletzt hatte die Gemeinde Els Poblets den Hof der alten "Casa dels Mestres" renoviert.
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Offen zutage trat jetzt bei einer Informationsveranstaltung der Stadt Pego für die Anwohner der Urbanisation Monte Pego der Streit zwischen Gemeinde und der Verwaltungsfirma "Monte Pego S.A." um die Verantwortung für die zahlreichen von den Anwohnern beanstandeten Mängeln in der Urbanisation. Bürgermeister Enrique Moll sieht eindeutig die Firma in der Pflicht und forderte die 200 erschienen Anwohner auf, bei der Stadt die Pflichtverletzungen von "Monte Pego" schriftlich anzuzeigen, um mehr Druck ausüben zu können. Moll verweigerte dem Anwalt der Firma das Wort mit der Begründung, dass dieser nur gekommen sei, die Wahrheit zu manipulieren. "Monte Pego" möge bitte ihre eigene Infoversammlung mit den Bürgern einberufen.
Manipuliert fühlten sich, so die Zeitung "Información" allerdings auch etliche der Monte-Pego-Residenten von den Vertretern der Stadt und dem Video, das diese zeigten, um ihre Position zu untermauern: "sehr ambivalent und nichts Neues" von Seiten der Stadt. Diese, so mehrere Anwohner, sollte sich um die Mängel kümmern, weil "wir eine hohe Immobiliensteuer" IBI bezahlen. Das Ayuntamiento erhielt unlängst Rückenwind durch ein Urteil des Oberlandesgerichtes in Valencia, das einen Einspruch der Verwaltungsfirma ablehnte.
Auch die Anwohner der Zonen, die administrativ den Rathäusern von Dénia und Ràfol zugehören, haben auf ihre Beschwerden keine Antwort erhalten.
Eine Schwächung der Position der Monte-Pego-Bewohner ergebe sich daraus, so andere Residenten, dass "die Leute fast nur mit Landsleuten Umgang pflegen. Dabei sollten wir Vertreter für unser ganzes Kollektiv haben, die uns informieren und sich mit den Repräsentanten der Verwaltung treffen".
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Das Strafgericht Nr. 1 von Benidorm hat 3 Kinderärzte von dem Vorwurf freigesprochen, in nachlässiger Weise bei einem 14-jährigen Mädchen eine Hirnhautentzündung übersehen und das Kind nach fünf Tagen im Krankenhaus trotz fortbestehenden Fiebers und anderer Symptome nach Hause geschickt zu haben (wir berichteten). Als die Eltern der kleinen Noa Álvarez aus Calpe nach weiteren fünf Tagen das Kind in einem "desaströsen Zustand" wieder ins Krankenhaus brachten, wurde die Meningitis diagnostiziert und das Kind im Krankenwagen zum Hospital "La Fé" nach Valencia gebracht. Das Mädchen trug Lähmung und schweren Nervenschäden davon. Die Zehnjährige sitzt im Rollstuhl, kann nicht einmal essen, muss mit einer Sonde ernährt werden.
Die Staatsanwaltschaft hatte ein Jahr Gefängnis und Berufsverbot für die behandelnden Kinderärzte und eine Entschädigung von 1,3 Millionen Euro für die Eltern gefordert. Gegen den Freispruch kann Berufung eingelegt werden.












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Bis zu 90 Liter Regen fielen vom Abend des 1. bis zum Abend des 2. Oktober in Gemeinden wie Adsubia und Vall de Gallinera im nördlichen Hinterland des Marina-Alta-Kreises. In Pego wurden knapp 50 l/qm gemessen, in der nördlichen Nachprovinz Valencia zwischen 95 l/m2 und den knapp 4 l/qm in Oliva. Im Süden der Marina Alta fielen nur noch vergleichsweise bescheidene Niederschläge. Der September 2014 wird als der heisseste an der valencianischen Küste und im Norden des Bundesland Valencia seit über hundert Jahren geführt.












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Ganz im Zeichen der Weinernte fanden die touristischen Bemühungen der Hinterland-Gemeinden des Vall de Pop im Monat September statt. Traubenernten, -treten, -verarbeiten und -geniessen wurde den Gästen nicht nur, aber auch bei Vollmond unter anderem beim Hotel Casa Júlia nahegebracht. Ausserdem gab es Vorträge und Radtouren entlang der Weinfelder, sowie besondere einschlägige Menüs in mehreren Restaurants in Parcent, Jalón, Alcalalí oder Llíber.
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