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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Das Land Valencia schuldet einer Anwohnerin von Vergel noch heute die ihr zustehende Beihilfe für die Überschwemmungsschäden der Flut vom Oktober 2007. Der Landes-Ombudsmann (Síndic de Greuges) beklagte nach einem Bericht der Zeitung "Marina Plaza", dass er auf seine entsprechenden Anfragen in Valencia keine Antwort erhalte und die Generalitat sogar gegen das Strafgesetzbuch verstossen könnte.
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Bei einer an der Nationalstrasse N-332 gelegenen Firma in Pedreguer versuchte nach einem Bericht in der Zeitung "Información" eine bereits von der Guardia Civil ausgehobene Bande irischer "Asphalt-Betrüger" unlängst ihr Glück. Ein Vertreter machte mit der Firma die Asphaltierung von 100 Quadratmetern Parkplatz für einen Sonderpreis von 1.000 Euro aus, weil man "gerade in der Nachbarschaft ein Projekt abgeschlossen" und Material übrig habe. Dann wurden, so die Zeitung, mit gefälschtem Massband in der Hand 4.000 Euro verlangt und die Forderung mit Drohungen untermauert. Aber vor der herbeigerufenen Polizei nahmen die Vertreter der formell in Barcelona ansässigen und mit einem Bankkonto in der Slowakei ausgestatteten Asphalt-Firma reissaus. Es stellte sich heraus, dass der irische Clan mit diesem Trick an etlichen anderen Stellen in Spanien bereits erfolgreich war. Der vor dem Geschäft in Pedreguer ausgebrachte Asphalt stellte sich schnell als von minderer Qualität heraus und brach unter dem Gewicht der ersten Autos schnell auf, so der Bericht.
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Die Baufirma des geplanten Golfplatzes bei Pego hat für die Umsetzung des Projektes, die eigentlich zwischen 2013 und 2018 stattgefunden haben sollte, eine Fristverlängerung von zwei Jahren beantragt. Dies ist laut Vergabebedingungen für den Teilbebauungsplan PAI möglich. Es soll ein Golfplatz mit 18 Löchern, einem Klubhaus sowie einem Hotel entstehen. Die einst vorgesehenen 1.300 Häuser und Wohnungen bleiben aussen vor. Die Stadt Pego fordert von der Firma einen detaillierten Projektvorschlag bis zum Jahresende.
Die valencianistische Partei Compromís allerdings, die von Anfang an gegen das "spekulative" Bauprojekt war, will dem Stadtparlament vorschlagen, den PAI Golf-Pego als beendet zu erklären und das Gebiet wieder als ländlich einzustufen.
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Die Gemeinde Ondara hat in den Strassen Dénia und Pintor Sorolla die mehrmals havarierten unterirdischen Müllcontainer durch oberirdische ersetzt. Damit und mit einem verbesserten Abholungssystem, so die städtische Müllfirma SINMA, soll die Gestankprobleme behoben werden.
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Das für eine Strassenreparatur im Hinterland-Ort Vall de Gallinera vorgesehene Geld von der Provinz Alicante sei so gut wie weggeworfen, mahnt die sozialistische Oppositionspartei PSOE. Denn zuvor müsse die Kanalisation des Regenwassers in Benialí geregelt werden, das nach der unglaublicherweise nicht bestraften Intervention eines Privatmannes vor fünf Jahren nicht mehr über einen Barranco ablaufe, sondern mitten über die mit starkem Gefälle versehene Dorfstrasse. Immerhin sei im Rahmen des Projektes der Austausch der alten mit Asbest verseuchten Beton-Wasserleitung eine sinnvolle Massnahme, so die PSOE.












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Bei einer illegalen Jagd, nämlich an einem Werktag, im Naturschutzgebiet Pego-Oliva beim jüngsten Vollmond wurden mindestens sechs Exemplare geschützter Vogelarten geschossen und noch vor Ort das verwertbare Fleisch abgetrennt und die Reste fortgeworfen. Das zeigte die Umweltschutzorganisation "Acció Ecologista Agró" bei der Polizei an. Die möglichen Strafen reichen von hohen Geldbussen bis hin zu einer möglichen Gefängnisstrafe, so die spanische Presse.
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Ein Gericht hat einen Mann zu 2 Jahren Gefängnis und 5 Jahren "überwachter Freiheit" verurteilt, der vor anderthalb Jahren auf einem Landhaus in Dénia-Jesús Pobre versucht hatte, seine Freundin zu vergewaltigen. Die Frau war geflohen, und der Mann versuchte eine zweite Vergewaltigung. Er gestand vor Gericht diese Versuche ein und erreichte eine Aussetzung der verhängten Gefängnisstrafe über drei Jahre, wenn er in dieser Zeit nicht straffällig wird.
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Um zwei offiziell anerkannte Kulturgüter (BIC = Bien de Interés Cultural) reicher ist jetzt der Marina-Alta-Kreis: Das Land Valencia hat den Baños de la Reina zwischen Arenal-Strand und Hafen von Calpe und der Isla del Portitxol von Jávea diesen Schutzstatus verliehen. Der Antrag aus Jávea ist noch relativ jung, der erste aus Calpe stammt aus dem Jahr 1996.
Ein Teil der römischen Fundstelle, deren Höhepunkt im 2. Jahrhundert nach Christus lag, so teilte das Land 2016 mit, sei durch die Einrichtung von Strassen zu den Apartment-Türmen zerstört worden. Der neue Schutzstatus sollte, so die spanische Presse, der Stadt den Erwerb von 15.000 Quadratmetern erleichtern, um sie vor der durch den früheren Bebauungsplan genehmigten Bebauung zu schützen. Als Ausgleich für die Bebauung bei den Baños könnten die Grundstücksbesitzer Baurechte an anderen Stellen im Gemeindegebiet erhalten. Bei reinem Kauf der Grundstücke, deren Wert mit neun Millionen Euro angegeben wird, könnten nach der BIC-Erklärung sich auch das Land Valencia und der spanische Staat einbringen.
Auch die 8 Hektar grosse Portitxol-Insel vor dem Barraca-Strand von Xàbia bietet archäologische Beweise für frühe Besiedlung auf, in diesem Fall in der phönizischen und ebenfalls der römischen Epoche, später in der "periodo andalusí". Die Insel ist eine der wenigen unbebauten Zonen an der valencianischen Küste.
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Auf der Basis von bisher über 4.000 Detail-Fotos rekonstruieren Wissenschaftler der Universitäten von Barcelona und Valencia die 22.000 Jahre alte Comte-Höhle von Pedreguer. Ausserdem haben sie mit einer neuen Ausgrabungsphase begonnen. An den Kosten für die Erforschung sind neben der Cirne-Kulturstiftung aus Javea die Stadt Pedreguer und die Provinz Alicante beteiligt.
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