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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Vielversprechende erste Ergebnisse haben archäologische Ausgrabung in der "Cova del Comte" von Pedreguer gebracht. Reste aus verschiedenen kulturellen Perioden der Vorgeschichte kamen zutage. Mehreren Gravuren in den Höhlenwänden wird ein Alter von 20.000 Jahren zugerechnet, so das Rathaus von Pedreguer und die Stiftung "Cirne" in einer gemeinsamen Vorstellung der ersten Ausgrabungs-Resultate. Unter anderem wurde der Knochen eines Heranwachsenden gefunden, der Spuren davon aufwies, dass sein Fleisch durch Menschenhand vom Knochen getrennt wurde. Es wird vermutet, dass es sich entweder um einen Ritus gehandelt haben könnte oder um Kanibalismus.
Damit es allerdings weitergehen kann mit den Ausgrabungen, wird Geld benötigt. Das Rathaus von Pedreguer steuert 8.000 Euro bei und möchte von privaten Spendern und Unternehmern in der Marina Alta weitere 10.000 Euro für das Projekt einsammeln.
Das Spendenkonto: ES37 2038 6280 3560 0001 1331

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Zumindest der Monat März 2014 hat sich als ausserordentlich gut für die Verkäufer von Immobilien in der Marina Alta erwiesen, vor allem aber in Dénia. Mit mehr als 120 Immobilien-Transaktionen lag der März nach Angaben der spanischen Presse drei Mal so hoch wie im Januar und wie im Februar mit jeweils 40. Drei Viertel dieser Verkäufe fanden in Dénia statt, in 60 % war der Käufer Ausländer. Dabei bildeten Franzosen und Belgier die wichtigsten Käufer-Gruppen, wären Russen im Gegensatz zu den vergangenen Monaten kaum und Deutsche fast gar nicht vorkamen.
Jetzt muss allerdings erst einmal abgewartet werden, ob im April dieser positive Trend anhält oder sich der starke März als Einmonatsfliege erweist. Einer der Gründe für den Anstieg könnte sein, dass angesichts der verbesserten makroökonomischen Daten in Spanien und in den hiesigen Kommunen potentielle Käufer fürchten, dass der Tiefpunkt der Immobilienpreise, die noch bis zum Beginn dieses Jahres parallel zu den Verkaufszahlen sanken, erreicht sein könnten.
Bemerkenswert in Dénia: Mehr als ein Drittel der Immobilienverkäufe von Dénia fand im Stadtkern statt, ebenso wie am Montgó und an den Stränden. Der Trend ging im März in Richtung der teureren Immobilien, diejenigen über 300.000 Euro steigerten ihren Anteil auf ein Fünftel, während diejenigen unter 200.000 Euro leicht an Bedeutung verloren, aber mit 60 % des Kuchens immer noch den grössten Anteil stellen.
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In einer offiziellen gemeinsamen Erklärung haben in Dénia die Bürgermeister des Marina-Alta-Kreises von der spanischen Regierung die Rücknahme der Genehmigung für Öl-Probebohrungen im Golf von Valencia gefordert. Diese bedeuten, so die von Dénias Ana Kringe (PP) und Jáveas José Chulvi (PSOE, zweites Foto) angeführten Gemeindechefs der Region (erstes Foto), weder mehr Reichtum noch zusätzliche Arbeitsplätze, sondern anstelle jedweden sozialen oder wirtschaftlichen Fortschritts lediglich eine Bedrohung für die in unserer Region zentralen Bereiche Tourismus, Gastronomie und Fischerei. Schon die Probebohrungen, so das Manifest der Bürgermeister, können geologische Veränderungen bedeuten, die sich negativ auf marine Ökosystem von hohem Wert auswirken, was wiederum Konsequenzen für Umwelt und Wirtschaft der Costa Blanca haben würde.
Die Bürgermeister weisen darauf hin, dass eine Vielzahl von Vereinigungen und Organisationen in der Region bereits Widerspruch eingelegt haben gegen die Genehmigung für Öl-Probebohrungen im Golf von Valencia.
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Eine Wanderung oder Rad- oder Mofatour auf dem Meridian 0 zwischen Dénia und Calpe gehört zum neuen Veranstaltungsangebot für die Touristen in unserer Region. Die Dénianer Tourismus-Stadträtin Pepa Font (CU) und der Kreis-Unternehmerverband stellten die von Óscar Balcells aus der Taufe gehobene Idee vor. Der Meridian kreuzt in Spanien die drei Provinzen des Nord-Bundeslandes Aragón sowie anschliessend die nord-valencianische Provinz Castellón. Dann geht es durchs Mittelmeer, bis der Meridian zwischen Dénia und Calp wieder über Land läuft, bevor er wieder im Mittelmeer "verschwindet".
Informationen über die neue Meridian-Tour geben demnächst die Tourismusbüros in der Marina Alta.
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Gegen die geplanten Öl-Suchbohrungen im Golf von Valencia haben sich jetzt vereint die Bürgermeister der Städte und Gemeinden des Landkreises Marina Alta ausgesprochen. Am Mittwoch, 16. April 2014, werden sie um 12 Uhr im Rathaus von Dénia eine entsprechende gemeinsame Erklärung unterzeichnen. Der Schaden für die Tourismusindustrie, von der die Marina Alta lebt, wäre immens, sind sich alle Gemeindechefs einig. Als Vertreter der regionalen Gemeinden gegenüber der Landesregierung und der Bundesregierung, die erste Probebohrungen genehmigt hat, tritt ein Komitee auf (erstes Foto), das aus den Gemeindeoberhäuptern von Dénia (Ana Kringe, PP), Xàbia (José Chulvi, PSOE), Xaló (Joan Miquel Garcés, Bloc) und Sanet y Els Negrals (Juan Alejandro Mut, unabhängig).
Am Vorbereitungstreffen in dieser Woche im Rathaus von Dénia waren die Stadtspitzen folgender Städte und Gemeinden aus der Marina Alta vertreten: Llíber, Ondara, Jesús Pobre, Orba, Els Poblets, Parcent, Teulada, Poble Nou de Benitatxell, Calp, Xaló, Xàbia, Gata, Pedreguer, Pego, Sanet i Els Negrals y Dénia.
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Weil sich die Oppositionsparteien von Gata de Gorgos, PSOE und Bloc, erneut nicht einig werden konnten, stellt die Konservative Volkspartei (PP) weiterhin die Bürgermeisterin, obwohl sie nicht über die Mehrheit der Stimmen im Gemeindeparlament verfügt. Mit den Stimmen der PP wurde Maite Signes von ihren Parteikollegen zur Nachfolgerin der nach innerparteilichen Querelen zurückgetretenen Ana María Soler (PP) gewählt. Soler hatte zuvor gesagt, dass sie auf Druck aus ihrer Partei von ihrem Amt gelassen habe.
Ihre Nachfolgerin Signes bot den Oppositionsparteien die Mitarbeit in der Gemeinderegierung an. Ihre wichtigste und schwierigste Aufgabe, so Signes, werde es sein den neuen Flächennutzungsplan voranzubringen. Nicht zuletzt gehe es darum, wie die auf ländlichem Grund gebauten Häuser zu legalisieren seien. Ihr Ziel sei es, einen ersten Entwurf des PGOU noch vor den Wahlen zu verabschieden. Das dürfte kompliziert werden, denn die PP hat ja nicht einmal die Mehrheit im Stadtrat und schafft deshalb wohl höchstens unter grossen Schwierigkeiten die Verabschiedung eines Gemeindehaushaltes. Weitere -schwierig zu erreichende Ziele- sind ein neuer Vertrag für die Müllabfuhr, Verbesserungen in der Wasserversorgung und die Einrichtung eines Ecoparque.
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Die Arbeitslosigkeit ist im Marina-Alta-Kreis im Monat März um knapp 600 unter die Marke von 16.000 gefallen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in diesem Jahr der Ostereffekt erst im April und dort ziemlich spät einsetzt, so dass für April theoretisch noch einmal Verbesserungen auf dem hiesigen Arbeitsmarkt zu erwarten sind. Im Vorjahr reduzierte sich der "paro" im Ostermonat März um 350 Personen.
Den Löwenanteil der Minderung der Arbeitslosigkeit der Region machte Altea mit 240 Arbeitslosen weniger aus, gefolgt von Xàbia mit minus 110 und Calp (-70) sowie Pego und Ondara (je minus 30).
Im Vergleich zum Vorjahres-März schneidet ebenfalls Dénia am besten ab, mit 250 Arbeitslosen weniger, gefolgt von Pedreguer (-80), Pego, Teulada und Jávea (-60).
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In den Gemeinden des Marina-Alta-Kreises geht es mit den Immobilienkäufen durch Ausländer wieder bergauf. Das stellte bei ihrer Versammlung die Unternehmervereinigung der Marina Alta (CEDMA) fest. Dallerdings gebe es eine Ausgabe, nämlich ausgerechnet die Kreisstadt Dénia. Der Grund sei im Rathaus zu suchen. Denn dort werde die Erteilung von Bewohnbarkeitsbescheinigungen verzögert, vielfach dort, wo keine Kanalisation bestehe und deshalb das notwendige O.k. des Wasserwirtschaftsamtes auf sich warten lasse, wobei die Stadt nicht genügend Druck mache. In Gemeinden wie Jávea oder Teulada gebe es die notwendigen Bescheinigungen eben doch, so CEDMA, und heutzutage treten die Immobilienkäufer mit einem Rechtsberater auf und lassen sich keine Mogelpackungen mehr verkaufen.
Ausserdem mache, so CEDMA, die Stadt beim Landes-Investitionsplan "Confianza" eine ganz schlechte Figur. Andere Kommunen haben ihre Projekte längst fertig gestellt und bezahlt bekommen, in Dénia hat der Umweg über das viel zu spät aufgegebene Projekt Hafen-Theater in Sachen "Plan Confianza" bislang in die Sackgasse geführt.












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Die beiden Rathäuser von Dénia und Jávea wollen während der Osterzeit lokale und kreisweite Aktionen zum Protest gegen die geplanten Probebohrungen nach Öl im Golf von Valencia organisieren. Zu diesem Zweck haben sie die Bürgermeister der Marina Alta zur Abstimmung von Aktionen zusammengerufen. Aus diesem Treffen soll ein Arbeitsausschuss hervorgehen, der beim Land Valencia verstärkten Druck machen soll, das diesen Druck an die genehmigende Bundesregierung in Madrid weitergeben soll. Die beiden Bürgermeister Ana Kringe (PP) und José Chulvi (PSOE) haben ebenfalls begonnen, ihre Parteifreunde im Europaparlament für den Kampf gegen die Probebohrungen vor der valencianischen Küste zu interessieren und zu gewinnen. Im Sommer könnte es in diesem Sinne einen Besuch von Europaparlamentariern in der Marina Alta geben.
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