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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Ein 47-Jähriger kam am vergangenen Wochenende auf der Nationalstrasse N-332 in Pedreguer (Km. 191) von der Fahrbahn ab und fuhr gegen einen Baum. Der Mann erlag kurz darauf seinen Verletzungen.
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Knapp ein Jahr nach dem verheerenden Feuer von Vall d'Ebo und Pego wurde die Zone erneut von einem Waldbrand in Vall d'Ebo bedroht, der schlimm hätte enden können, wenn die Löschkräften zu Lande und aus der Luft (schnell vor Ort, aber nicht benötigt) ihn am Samstag Abend, 21. Mai 2016, nicht innerhalb kürzester Zeit in den Griff bekommen hätten. Wenn das Feuer sich über Nacht hätte ausbreiten können, dann hätte es am Sonntag bei hohen Temperaturen und Westwind beste Bedingungen für die Ausweitung zu einem Grossbrand gehabt, wie das Land Valencia mitteilte.
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Eine Gruppe von 50 Teilnehmern an der Seniorengymnastik von Dénia nimmt an den 2. Olympischen Spielen des Kreises Marina Alta statt, die am 27. Mai in Ondara ausgerichtet werden. Teilnehmen dürfen Personen über 65 Jahre. Die Senioren aus Dénia treten in den Disziplinen Schwimmen, Basketball, Leichtathletik und Choreografien an.
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Eine ebenso unangefochtene wie traurige Spitzenposition behält die Linie 9 zwischen Dénia und Benidorm und den TRAM-Linien des Landes Valencia in der Provinz Alicante: mit 1 Beschwerde je 6.000 Fahrgäste lag die mit 800.000 Beförderten 2015 am wenigsten genutzte Linie um fast als das Fünffache über dem Durchschnitt, während die Linien 1 bis 4 bei 2,2, 2,8, 2,1 und 1,5 Millionen Passagieren pro Beschwerde 17.000, 41.000, 14.000 und 39.000 Reisende "brauchten".
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Unter den 27 Panama-Papers-Firmen aus der Comunidad Valenciana stellt die Provinz Alicante den Löwenanteil, und hier ist der Marina-Alta-Kreis ausserordentlich stark repräsentiert: 5 Adressen in der Marina Alta sind in den berühmten "Panama Papers" aufgetaucht, wie die Zeitung "Marina Plaza" berichtet hat. In Jávea handelt es sich um einen Italiener vom Balcón al Mar, der im Zusammenhang mit der Firma Easton Associates Ltd. auf den Bahamas auftaucht, in Calpe um eine Adresse in der Calle Alemania, eine weitere Firma von den Virgin Islands wird einem Russen in Orba zugerechnet und zählt zu ihren Begünstigten den russischen Banken- und Immobilien-Multimillionär Alexander Svetakov. Aus Moraira wird ein von Chinesen bewohntes Chalet in der Calle Crevillent als Hintergrundadresse einer Medical Company auf den britischen Virgin Islands aufgeführt.
Ausserdem tauchten in den den Panama Papers Firmennamen auf, die auf Gemeinden in unserer Region hinweisen: Calpe Advisory Servicies Ltd. und Calpe Investment Ltd., beide auf den Virgen Islands angesiedelt, Castellans Jávea SA in Panama, sowie Orba Global Inc. in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
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Die in der Marina Alta der Firma "Marina Salud" übertragene öffentliche Gesundheit kostete das Land Valencia in den Jahren 2012 und 2013 mit rund 1.100 Euro pro Person und Jahr um 20 % höher als in den nördlichen und südlichen Nachbarkreisen Safor und Marina Baixa. Das berichtete die Internet-Zeitung "Marina Plaza" unter Beruf auf offizielle Zahlen, zu denen die Gewerkschaft "Intersindical" Zugang hatte.
Immerhin wies die Tendenz auf Kostensenkung, nämlich von 1.180 pro Person im Jahr 2012 auf 1.030 Euro ein Jahr darauf, während die Kosten in Gandía und Villajoyosa mit 860 Euro und 890 Euro pro Person in beiden Jahren kaum variierte.
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Die Polizei hat bei einer Kontrolle in der Marina Alta einen Lieferwagen mit 130 Auspuffen sichergestellt. Das valencianische Sagunto und die Marina Alta wurden von der Polizei zuletzt als Schwerpunkte ausgemacht für das Abmontieren von "tubos de escape" durch Rohstoffdiebe. Der Fahrer des Wagens wurde als Hehler verhaftet, weil er -wenig überraschend- keine überzeugende Erklärung für die Herkunft so vieler fremder Auspuffe in seiner "furgoneta" liefern konnte. Den Abnehmern der Auspuffe gehe es, so die spanische Presse, um den Katalysator, in dem die Rohstoffe Paladium, Rodium und Platin zu finden sind.
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Nach einem kurzen Luftholen im vergangenen Spätsommer und isolierten Regenepisoden im März droht die verstärkte Trockenheit in der Marina Alta den um ihre Trinkwasserversorgung besorgten Rathäusern im kommenden Sommer noch grössere Probleme zu bescheren als im bereits komplizierten Sommer 2015, als es in mehreren Orten vereinzelt zu Rationalisierungen kam. Nur halb oder zwei Drittel so viel wie normal hat es seit dem Winter oder mit rund 100 Litern pro Quadratmeter seit Beginn des laufenden Jahres in unserer Region geregnet. Die Brunnen sind weit davon entfernt, für die ganz trockene Jahreszeit beruhigende Reserven vorzuweisen. Bei manchen auf Bewässerung angewiesenen Landwirten beginnt es schon jetzt, mit der Versorgung eng zu werden, wie die spanische Presse berichtet.
Die Standortbestimmung der Wasser-Reserven im Vergleich zum jeweiligen Allzeit-Höchst- und Niedrigstwert (zwischen 1 und 0) setzt unter den Landkreisen des Landes Valencia die Marina Alta mit derzeit 0.22 (gegenüber 0.38 im November) auf den drittletzten Platz, gefolgt vom südlcihen Nachbarkreis Marina Baixa und Serpis. Von Mitte 2014 bis Mitte 2015 hatte die Region bereits diese als hydrologischen Notfall eingestufte Situation erreicht. Wenn nicht bald kollektive Lösungen gefunden werden, droht im Sommer in mehr als einem Ort akuter Trinkwassermangel.
Als erste Gemeinde hat jetzt Llíber die Nicht-Trinkbarkeit ihres Wassers bekanntgegeben. Jalón gibt ein Eilgutachten in Auftrag und fürchtet, das Gleiche tun zu müssen. Das von der Provinz Alicante abhängige Wasserkonsortium der Marina Alta, das gerade in die Räume der Trinkwasseranlage nach Jávea umgezogen ist (die Bürgermeister und anderen Vertreter mussten bisher immer nach Alicante fahren), verkündete Investitionen in gemeinsame Projekte, zuerst die Erweiterung der Trinkwasseranlage von Parcent und eine Leitungserneuerung in Benigembla. Das Konsortium spricht von aktueller "Warnstufe" und für bald befürchteter "emergencia".

Kurz angemerkt:
Es ist Anfang Mai, der Sommer steht nach einem erneut fast niederschlagsfreien Winter vor der Tür. Und jetzt werden "öftere Zusammenkünfte des Konsortiums", "gemeinsames Vorgehen und gemeinsame Investitionen" beschlossen (mit ein bisschen Glück wird vor dem Sommer sogar die eine oder andere kleine Massnahme fertig) und verkündet. Jetzt? Im Ernst? Das ist alles, was unsere Bürgermeister und (Provinz-)Wasserverantwortlichen (drittes Foto) seit dem -am Ende noch einigermassen glimpflich verlaufenen- Wasser-Warnsommer 2015 zustande gebracht haben? Nein, von den 200-250 Litern Regens pro Quadratmeter von Ende August bis Anfang November 2015 haben sie sich natürlich nicht einlullen lassen. Überhaupt nicht...
Carl-Georg Boge (costa-info.de)













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Eine weitere Verurteilung kassierte in einem Gerichtsverfahren wegen Amtsmissbrauchs der ehemalige Bürgermeister von Pego, Carlos Pascual, ein, der bereits wegen Umweltvergehen im Amt mehrere Jahre im Gefängnis gesessen hat. Auch das neue Gerichtsurteil hat seinen Ursprung in dem Feuchtgebiet. Pascual ordnete die Bezahlung von Arbeiten im "Marjal" für mehr als eine halbe Million Euro an, für die es weder eine Ausschreibung noch einen Vertrag gab. Das Gericht erlegte Pascual ein erneutes Verbot des Bekleidens öffentlicher Ämter von sieben Jahren auf. Ausserdem muss er die Stadtkasse mit einer halben Million Euro entschädigen. Pascual gab an, über keine finanziellen Mittel zu verfügen.
Der gelernte Schmied Pascual hatte sich seinerzeit einen zweifelhaften als jenseits des Rechts agierender und auch mal mit der Faust hinlangender Wildwest-Stadtchef von Pego erworben. Aber um ihn abzuwählen, bedurfte es einer All-Parteien-Koalition, um den ausgesprochen populären Mann abzuwählen, der mit seinen Unabhängigen nach zwei Amtszeiten eine absolute Mehrheit nur knapp verfehlte.
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