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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Erfolge hatte bei einer Sicherheitstagung in Pego die Sondereinheit der Guardia Civil gegen Erntediebstähle zu vermelden: Im Dezember wurden zwei Dutzend Personen im Rahmen einer Aktion verhaftet, die durch die dokumentarische Ausweisung von geernteten Orangen möglich wurde. Neben den Verhafteten wurden in Vergel 22 Personen unter dem Verdacht untersucht, mit Hilfe der Fälschung von Dokumenten 420 Tonnen Orangen illegal an den Mann gebracht zu haben.
Das Land Valencia forderte Anwohner und Landwirte auf, (Ernte-)Diebstähle und "verdächtiges Verhalten" sofort den Polizeikräften zu melden, um den Ganoven auf die Schliche zu kommen und die gegen sie erzielten Erfolge ausweiten zu können.
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Klingt zunächst wie eine von Dario Fo verfasste Absurdität: Zu einer preiswerten Transportalternative zwischen Dénia und Calpe hat sich der Ersatzbus für die 2016 aus Sicherheitsgründen ausgesetzte TRAM-Bahnlinie in der Marina Alta herauskristallisiert. Weniger wegen des geringen Fahrpreises, sondern weil nur die wenigsten Reisenden, die unterwegs (Teulada, Benissa, Gata..) zusteigen, diesen zahlen, und selbst die Nutzer in Calpe und Dénia oft kostenlos die -umständliche- Busfahrt absolvieren. Damit ist ein grosser Teil des Verfalls der Passagierzahlen auf das Rekordtief von 425.000 im Jahr 2017 erklärt, so die Internet-Zeitung "Marina Plaza" - denn wer kein Ticket kauft, taucht auch nicht in der Statistik auf, die oft genug einen voll besetzten Bus als fast leer registriert hat.
Grund für diese "Grosszügigkeit" der Eisenbahnverwaltung des Landes Valencia, die den Busdienst nach eingesetzten Stunden (32 Reisen pro Tag) zwischen Mitte 2016 und Ende 2018 mit rund 1,5 Millionen Euro bezahlt, ist nach Auskunft der Gewerkschaft "Sindicato Ferroviario" der chronische Mangel an Personal und an Ticketautomaten. Und so freuen sich nicht nur passionierte oder gelegentliche Schwarzfahrer über leichtes Spiel, sondern wird ihr Lager um zahlreiche Menschen bereichert, die sich beim ersten Mal noch redlich und allzu oft vergeblich um die Bezahlung ihres Beförderungsentgeltes bemühen, dann jedoch achselzuckend den lieben Herrgott einen guten Mann sein lassen.
Immerhin: Die Generalitat Valenciana ist optimistisch, nach millionenschweren Investitionen Anfang nächsten Jahres die Zuglinie immerhin zwischen Calpe und Teulada wieder freigeben zu können.
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Eine von der Monte-Pego-Anwohnervereinigung "Pro Monte Pego" angezeigte Fäkalien-Kontamination des Naturparks Marjal Pego-Oliva wird demnächst durch die Europäische Union untersucht. Das berichtet die spanische Presse. Seit 2010 werden demnach aus der hoffnungslos überlasteten Kläranlage der zu Pego und zu Denia gehörenden Urbanisation mit 1.300 Häusern Fäkalien über einen Bach in das Feuchtgebiet geleitet. Die beiden Städte haben ihre Teile der Urbanisation von Juan Porsellanes seit Jahrzehnten zu übernehmen abgelehnt, weil es an den grundsätzlichen Infrastrukturen mangele.
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Ein 20.000 qm grosses Pinienwäldchen in der Alquería de Ferrando hat ein französisches Ehepaar der teilunabhaengigen Gemeinde Jesus Pobre vererbt. Das Stadtparlament von Denia nahm die Erbschaft der vor einem Jahr verstorbenen Ehefrau jetzt an, die mit der Bedingung einher geht, dass dieses Grundstück nicht verkauft oder bebaut wird, sondern als Gruenzone der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Das vor 30 Jahren nach Jesus Pobre gekommene Ehepaar hatte in seinen letzten Jahren etliche Verkaufsangebote abgelehnt.
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Anwohner der Urbanisation Orbeta in der Hinterlandgemeinde Orba haben bei der Umweltpolizei Seprona erneut die tierfeindliche Haltung von elf Podenco-Hunden und Frettchen angezeigt. Die Polizei bestätigte schon 2016, dass die Hunde an zu kurzen Ketten lagen, die sanitären Bedingungen der Tiere in einer Garage indiskutabel waren, Ausgang nur zur Jagd. Den Frettchen ging und geht es noch schlimmer, obwohl 2016 bereits einige konfisziert worden waren. Es gab keine Sanktion, so die ausländischen Nachbarn in der spanischen Presse, obwohl acht der elf Hunde keinen Chip hatten und keiner geimpft war.
Und vom Rathaus Orba schon gar keine Hilfe: Die Ortspolizei habe vor Inspektionen jeweils den Besitzer gewarnt, der dann vorher saubermachen konnte. Bürgermeister Ignasi Cervera (Compromís) schaue weg, so der Vorwurf.
Gemeinsam mit Tierschützern wollen die Residenten jetzt weitere Tierbesitzer ans Licht der Öffentlichkeit zerren, die in Orga ihren Tieren keine minimalen akzeptablen Lebensbedingungen bieten. Bei Podencos kommt dazu, dass sie oft im Tierheim landen, weil Besitzer sie in den Bergen aussetzen, wenn sie nicht mehr zur Jagd taugen. Für die Haltung von Frettchen ist eine besondere Genehmigung vonnöten.
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Die vom valencianischen Justizministerium veröffentlichte "Karte der Erinnerung" («Mapa de la Memoria») weist 9 Gemeinschaftsgräber für die Opfer des Spanischen Bürgerkrieges und der ersten franquistischen Repressionsphase im Anschluss daran in der Marina Alta auf: vier in Dénia, je zwei in Benissa und Pego und eines in Xàbia. Dabei geht nicht nur um die Erschiessungen durch die Diktatur, sondern auch um die berüchtigten "Spaziergänge" (mit tödlichem Ausgang) der republikanischen Milizen mit "nationalen" Gegnern zu Beginn des Bürgerkrieges, Opfern der Bombardierung und Versenkung eines französischen Schiffes im Hafen von Dénia durch die italienische Luftwaffe sowie republikanische Soldatengräber, so die Internet-Zeitung "Marina Plaza".
Den grössten Anteil der rund hundert Toten machen dabei die über 50 Republikaner aus, die an sechs Tagen im Oktober und November 1939 nach franquistischen Blitztribunalen zum Tode verurteilt, hingerichtet und in zwei "fosas" auf dem Friedhof von Dénia vergraben wurden, darunter die sozialistischen Bürgermeister von Dénia, Pedreguer und Xalò.
Auf dem Montgó weist ein von Angehörigen installiertes "Memorial" auf die Nacht vom 2. November 1936 hin, in der (bis zu) 20 Dénianer von republikanischen Milizen ein tiefes Loch geworfen wurden, wo bei Exkursionen im Sommer 1953 und 2013 Überreste von Skeletten sowie Schuhen und Gürtel zwischen den Steinen gefunden wurden.
Nach dem gescheiterten Staatsstreich von 1936 wurden 16 Menschen aus Pego in Nachbargemeinden wie Oliva, Gandia oder Vall de Gallinera ermordet, darunter Soldaten, Rathaus-Angestellte, Ärzte, Pfarrer, Landwirte und ein Anwalt.












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Ein kurzer und knackiger Wintersturm von Samstag Nachmittag, 27. Januar 2018, bis zum frühen Sonntagmorgen brachte im Marina-Alta-Kreis Niederschläge bis über 160 Liter pro Quadratmeter, gemessen in den Hinterland-Gemeinden Castell de Kastells und Benigembla. Aus Gata de Gorgos wurden 60 l/qm gemeldet, in Benissa-Montemar waren es zwischen 60 und 70.
In der Calle Metge José Bover bei der Plaza de la Constitució und dem Centro de Salud fiel ein Baum auf die Strasse. In Dénia-Les Deveses "klopften" die Wellen an mehrere Haustüren in erster Strandlinie. In mehreren Gemeinden kam es zu Stromausfällen. In mehreren Städten wurden Veranstaltungen abgesagt, allenthalben die Bürger zur Vorsicht ermahnt und aufgefordert, möglichst nur das Notwendigste ausserhalb der eigenen vier Wände zu erledigen. Aber am Sonntag Morgen, 28. Januar 2018, wich der Wintersturm vielerorts bereits früh der Sonne.
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Am Gymnasium "Enric Valor" von Pego studieren in diesem Schuljahr die Elftklässlerinnen das Leben der 5 Pegolinos, die in Gusen, dem Konzentrationslager der Nationalsozialisten bei Mauthausen ihr Leben liessen: Vicent Sendra Escrivà, José Server Morell, Pascual Franqueza Alentado, Andrés Sendra Morell und Carlos Sendra Sendra. Die Fünf kämpften und verloren im Spanischen Bürgerkrieg auf republikanischer Seite, kamen über Flüchtlingslager in Frankreich in die NS-Vernichtungsmaschine von Mauthausen. Jetzt soll unter anderem im Gemeindearchiv von Pego das Leben der 5 von Pego durchleuchtet werden, die bis vor wenigen Jahren als "3 de Pego" figurierten, weil erst seit Kurzem bekannt ist, dass 5 Pegolinos in NS-Deutschland ihr Leben liessen und nicht "nur" 3.
Im Rahmen eines Projektes der "Memoria Histórica" am Instituto von Pego wurde bereits das Leben von 160 "Kriegskindern" aus dem republikanischen Madrid untersucht, die im Jahr 1936 "unter grosser Begeisterung" in dem Ort aufgenommen worden waren.
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Die Feuerwehr hat am Mittwoch Morgen früh, 17. Januar 2018, eine gehbehinderte 85-jährige Niederländerin aus einem brennenden Wohnhaus in der Calle Beniarbeig von El Verger gerettet. Sie hatte Rauchvergiftungen erlitten, ebenso wie ihre Tochter und ihr Enkel, die zu Fuss aus der brennenden Wohnung flüchten konnten. Die drei wurden ins Krankenhaus nach Dénia gebracht.
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