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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Die Anwohner der Urbanisation Marines-Racons zwischen Dénia und Els Poblets sammeln Unterschriften (bisher rund 300) gegen die Konzession für eine Kitesurf-Schule an dem Strand bei der Mündung des Molinell-Flusses. Nicht nur haben sie durch diese Konzession ihren Badestrand verloren, sondern beschweren sich auch über die Nichteinhaltung verschiedener Konzessionsbedingungen durch den "Club Deportivo Kitesurf". Bei 20 Kilometern Küste hätte sich doch wohl bitteschön ein geeigneter Strandabschnitt für diesen Zweck finden lassen. Und das Rathaus stelle den versprochenen Polizisten zur Überwachung der Einhaltung der Konzessionsbedingungen nicht ab.
Stimmt nicht, hält das Rathaus von Dénia dagegen. Und legt Gutachten und Polizeiprotokolle über die durchgeführten Inspektionen (zwei Mal pro Tag) vor, die allesamt zugunsten der Betreiber ausgefallen seien. Es gebe also keine Regelverletzungen, bis auf das Fehlen von Beschwerdeblättern. Man habe sich grösste Mühe gegeben, die Belästigungen und Einschränkungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten, der Ort sei allerdings aufgrund seiner Lage und der Windbedingungen tatsächlich der best geeignete in Dénia, so der zuständige Stadtrat von Dénia.
Die Anwohner aber sind angefressen: "Es gibt für die Kitesurf-Aktivität keine Parkplätze, daraus ergibt sich eine komplette Anarchie, am Flussufer und am Strand wird geparkt, im Zweifelsfalle können die Sicherheitskräfte nicht durchkommen... Wir zahlen unsere kommunalen Steuern in Denia. Eher als eine Kitesurf-Schule brauchen wir hier ordentlichen Reinigungsdienst, Fussduschen, ausreichenden Wasserdruck, Strassenbeleuchtung etc."
Im Jahr 2014 hatte angesichts der herrschenden Kitesurf-Anarchie die Stadt diese Aktivität an dem Strand gestoppt, jedoch das Angebot für 2015 mit neuen Regeln ausgeschrieben und vergeben. Jetzt ist der Konflikt erneut an die Öffentlichkeit geraten.
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Die Frequenz der Züge und Busse der valencianischen Landesverwaltung zwischen Benidorm und Dénia ist von alle 75 auf alle 60 Minuten verkürzt worden. Zwischen Benidorm und Calpe verkehren auf der just renovierten TRAM-Linie 9 Züge in diesem neuen Rhythmus, zwischen Calpe und Dénia müssen für die nächsten Jahre wegen der just festgestellten Unsicherheit der Zuglinie Busse diese Aufgabe übernehmen. Die Kommunen haben entsprechend ihre Haltestellen angepasst. Die Eisenbahnverwaltung FGV will sich unterdessen ab Herbst an die überfällige der Zugtrasse Calpe-Dénia machen.
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Eine iberische Fundstelle aus dem 3. Jahrhundert hat der Waldbrand freigelegt, der bei der Hinterland-Gemeinde Vall de Ebo, am Tossal de Gran, im Mai letzten Jahres ein grosses Waldgebiet an der Grenze zu Pego zerstört hatte. Diese Nachricht wurde vor Kurzem dem Archäologischen Museum von Denia gemeldet. Dort wird jetzt ein Plan für genauere Untersuchungen der Fundstelle erstellt.
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Die Gewerkschaft Comisiones Obreras (CCOO) hat die Miteignerfirma vom Marina-Alta-Gesundheits-Konzessionär "Marina Salud", die Firma "Ribera Salud", beschuldigt, unzulässig hohe Gewinne aus ihrer Gesundheitskonzession in anderen Landkreisen der Comunitat Valenciana in einer von ihr selbst gegründeten Partnerfirma "B2B" zu verstecken, die für Materiallieferungen an die Gesundheits-Konzessionärin zuständig ist. Alle Gewinne von über 7,5 % müssen theoretisch reinvestiert werden. Statt dessen landen sie, so CCOO, bei der Tochterfirma, die vor sechs Jahren mit einem Betriebskapital von 1.400 Euro gegründet worden sei und derzeit mehr als zwei Millionen Euro verdiene. Dort lande also das Geld, das nicht in eine ausreichende Personalausstattung oder in sachliche Reinvestitionen gesteckt werde.
In Gesundheitsdingen müsse sich die neue Koalition aus PSOE und Compromís an der Spitze der Comunitat Valenciana erst noch finden, so Comisiones. Der Rückkauf der Konzession oder die Enteignung der Privatfirmen zu diesem Zwecke sei dringend geboten. Der Dienst gehe den Bach 'runter, und das öffentliche Geld verschwinde in privaten Taschen. In den Regionen des Landes Valencia, wo die PP ihren Privatierungsplan durchgezogen habe (Marina Alta, Torrevieja, Alzira, Viñalopó), sei der Gesundheitsdienst wesentlich schlechter als für die restlichen 3,5 Millionen Valencianos, so CCOO. Als erstes müsse verhindert werden, so die Gewerkschaften, dass Ribera Salud jene zwei Drittel Anteile von Marina Salud von der deutschen Versicherungsfirma DKV kaufe, die sie noch nicht besitze, denn das würde den Rückkauf der Konzession erheblich erschweren.
Marina Salud gab bekannt, mit den Arbeitervertretern die Verlängerung der geltenden Arbeitsvereinbarungen ausgehandelt zu haben. Keiner der 1.200 Angestellten in der Marina Alta werde entlassen.
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Ausgerechnet mitten im knochentrockenen Sommer haben die Gemeinden Xaló und Llíber verkündet, dass sie allen ihren Anwohnern wieder trinkbares Wasser aus den Leitungen zur Verfügung stellen können. Der Grund sind Arbeiten am Leitungsnetz von Jalón, durch die pro Tag 600.000 Liter Wasser eingespart werden, weil die Verlustquote in nur zehn Monaten von 80 auf 55 % gesenkt wurde. Ausserdem funktioniert die Koordination bei der Anzapfung des Brunnens in der Nachbargemeinde Parcent jetzt besser als zuvor, so die spanische Presse. Probleme mit dem Brunnen hatten vor einem halben Jahr dazu geführt, dass das Leitungswasser in Xaló und Llíber für nicht trinkbar erklärt werden musste.
Jalón will die Leitungsverluste noch einmal halbieren, den täglichen Verbrauch im kommenden Jahr auf eine Million Liter pro Tag senken, von 2,3 Mio vor einem Jahr, wie Wasser-Stadtrat Gerard Fullana mitteilte. Gleichzeitig bestand er darauf, dass seine Gemeinde von dem Wasser, das von Vall de Laguar nach Calpe geleitet werde, etwas abbekomme. Dazu lasse sich jedoch der Calper Bürgermeister und Präsident der Provinz Alicante, César Sánchez, nicht herbei.

Kurz angemerkt:
Stellt sich die Frage, warum erst jetzt, unter grösstem Druck der Trockenheit, das wohl nicht erst seit vorgestern bestehende Problem der exorbitanten Wasserverluste in den Leitungen von Jalón und Llíber angegangen worden ist. Schoben sich Compromís-Wasser-Stadtrat Fullana und Provinz-Präses Sánchez (PP) die Verantwortung gegenseitig zu, obwohl das Problem eigentlich zumindest teilweise offenbar doch nicht so schwer zu lösen war? Wenn Jalón und Llíber demnächst weniger als die Hälfte verbrauchen als noch vor wenigen Monaten, warum ist dann noch zusätzliches Wasser aus Vall de Laguar notwendig? Eine ziemlich unappetitliche politische Gemengelage, bei der sich keiner der Hauptakteure so richtig mit Ruhm bekleckert hat.
-cgb-

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Die Arbeitslosigkeit in der Marina Alta ist im Juli um 400 auf 11.400 Menschen gefallen. Dafür waren vor allem touristisch motivierte Zeitverträge in den grösseren Städten wie Denia (140 weniger), Calpe (80) und Javea (60) verantwortlich. Nur jeder 12. der neuen Arbeitsverträge ist unbefristet und mehr als die Hälfte auf Teilzeit beschränkt. Im Bereich Bauwesen gingen im Landkreis Marina Alta im Juli sogar 40 Arbeitsplätze verloren, wohl auch, weil es an vielen Orten Einschränkungen für die Bautätigkeiten gibt.
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Mehr als 50 Einbrüche in Häuser in der Marina Alta und in Alfaz del Pi wurden als Folge der Festnahme von zwei Algeriern und einer Spanierin durch die Guardia Civil aufgekläärt. Hunderte Schmuckstücke und 130.000 Euro in Devisen (Euro, Schweizer Franken, US Dollars, schwedische und norwegische Kronen) sowie zwei Fahrzeuge wurden sichergestellt, dazu 350 Mobiltelefone, 250 Uhren, 200 Computer und Tablets, 350 Parfums etc. Die Untersuchungen starteten auf der Basis einer Einbruchsanzeige in Javea vom Februar, bei der die Hauseigentümer Bilder der Überwachungskamera von den "cacos" liefern konnten.
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Die Guardia Civil hat in Ondara einen 50-jährigen Spanier unter dem Vorwurf verhaftet, sich unberechtigt als Anwalt ausgegeben und in zehn Fällen insgesamt 45.000 Euro ergaunert zu haben. Nach der Veröffentlichung des Falles werden weitere Anzeigen erwartet. Der Mann, der wegen ähnlicher Delikte bereits 2013 in Madrid verhaftet und jetzt dort erneut polizeilich gesucht wurde, fälschte Dolumente und fingierte so Fortschritte bei der Vertretung seiner "Mandanten". Im Haus des Betrugsverdächtigen wurden 18.000 Euro, zahlreiche Uhren und etliche Dokumente sichergestellt.
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Trotz der grossen Hitze und des starken Windes brachte die Feuerwehr am Sonntag Vormittag, 31. Juli 2016, zwei Brände in Adsubia und Ondara ziemlich schnell unter Kontrolle. Für das Land Valencia war die Risikostufe 3 (extrem) für Waldbrände ausgerufen worden. Das Feuer in Adsubia, in der Nähe der Urbanisation Les Bassetes, war gegen 10 Uhr gemeldet und sogleich mit mehreren Flugzeugen und Einheiten am Boden bekämpft worden. Die Bodeneinheiten blieben noch eine Weile länger vor Ort. In Ondara brach fast zur gleichen Zeit ein Brand in einem nicht bewirtschafteten Orangenhain aus, das ebenfalls bis zum Mittag aus der Luft und von der Erde aus gelöscht wurde.












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