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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Im dritten Jahr hintereinander senkt für 2015 die Gemeinde Ondara ihre Müllgebühren um mehr als 5 %, auf jetzt 84 E pro Haushalt, von 100 Euro vor zwei Jahren. Die Bausteuer ICIO wird für historisch interessante Gebäude in der Innenstadt und bei Baumassnahmen mit Energiespareffekten und solchen, die Rollstuhlfahrern das Leben erleichtern, um 95 % herabgesetzt (in den vergangenen zwei Jahren: minus 50 %), ebenso wie die Gebühren für die Ausstellung lokaler Dokumente für Arbeitslose. Auch der IBI-Hebesatz wird gesenkt in Ondara, nämlich um 10 %, von 0.85 auf 0.77. Damit wird die 10 %ige Steigerung der IBI durch die laufende Katasterreform neutralisiert.
Restaurantbesitzer zahlen weniger für Tische auf Bürgersteigen und Strassen, andere Abgaben werden ebenfalls gesenkt.
Ondaras Bürgermeister Ximo Ferrando (PP) begründete die Steuererleichterungen damit, dass der 2014er Haushalt mit einem Überschuss von zwei Millionen Euro abgeschlossen werden könne. Ausserdem weise Ondara eine im Vergleich zu den Nachbargemeinden ziemlich konstante Bevölkerungszahl auf, die nicht durch Abgänge ausländischer Residenten in den vergangenen Jahren dezimiert worden sei.












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Die Staatsanwaltschaft fordert 20 Jahre Haft für einen Mann, der 2002 im Streit den Besitzer eines Bordells in Vergel erschoss. Der Angeklagte geriet an jenem Abend in dem Lokal mit drei Polen aneinander und wurde von einem der drei Geschlagen. Kurz darauf kam der Angeklagte mit sechs Kumpanen wieder, die mit Eisenstangen bewaffnet waren. Er selbst richtete eine Pistole auf den Mann, der ihn geschlagen hatte. Als der Bordell-Besitzer ihm die Waffe aus schlagen wollte, erschoss ihn der Angeklagte, so die Staatsanwaltschaft.
Für drei weitere Mitglieder der Ad-hoc-Rächergruppe fordert der Staatsanwalt zweieinhalb Jahre Haft.
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Nach Calpe hat jetzt auch Ondara den Kampf gegen die in diesem Herbst allgegenwärtige Tigermücke mit Sprühaktionen bei Schulen und in Parks aufgenommen. Wasserreste in offenen Behältern oder in Pfützen dienen den Tieren zur Verbreitung. Bei Schulen wird wochenends gesprüht. Parks und Gärten müssen nach den Sprühaktionen 12 Stunden gemieden werden. Entsprechende Schilder werden aufgehängt.
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Mit dem Bau eines Regenwasser-Sammlers zwischen Tossals und dem letzten Abschnitt des Alberca-Barranco will die Gemeinde Ondara der Überschwemmungen in diesem Wohngebiet bei starken Regenfällen Herr werden. Die derzeitige Kanalisation werde grosser Mengen Regenwassers in kurzer Zeit nicht Herr, so Bürgermeister Ximo Ferrando (PP). Mit dem Projekt soll eine grössere Menge Wassers unter der Oberfläche entsorgt werden können, was bisher wegen eines verstopften Abflusses nicht möglich war. Einen Grossteil der Finanzierung soll die Provinz Alicante übernehmen.
In einigen Barrancos hat das Rathaus bereits mit der Reinigung von Schilf und Unterholz begonnen, forderte jedoch das zuständige Wasserwirtschaftsamt CHJ auf, dieser Verpflichtung im Flusslauf des Río Alberca nachzukommen.
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Das Oberlandesgericht (TSJ) von Valencia hat bestätigt, dass der nur 300 Meter von der Hinterland-Gemeinde Atzuvia gelegene Steinbruch illegal ist. Das TSJ gab der klagenden Bürgervereinigung Recht und verurteilte das Land Valencia wegen fortgesetzter Verletzung seiner Aufsichtspflicht. Der Steinbruch jahrelang wurde mit einer nicht zutreffenden Genehmigung betrieben, Valencia tat selbst auf fortgesetzte Bürgerklagen hin nichts, um den illegalen Betrieb zu stoppen. Über Jahre hinweg beklagten Anwohner illegale Sprengungen mit starker Staub- und Lärmentwicklung und wurden, so jetzt das verspätete Gerichtsurteil, von den zuständigen Verwaltungen im Stich gelassen.
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Gegen die Vorlage des neuen Flächennutzungsplanes der HInterland-Gemeinde Vall de Gallinera haben sich jetzt die Umweltschützer der Organisation "Samaruc-Ecologistes en Acció" ausgesprochen. Da stünden 150.000 neu auszuweisendem bebaubarem Land 160 leere Immobilien gegenüber, ein Fünftel des ganzen Bestandes in der Gemeinde, die zuletzt Einwohner verloren hat. Aber nicht nur entspreche der neue PGOU nicht der sozialen und wirtschaftlichen Realität in der Gemeinde, er verletze obendrein geltendes Bebauungsrecht: Er wolle Bebauung auf ländlichen Grundstücken von 5.000 Quadratmetern erlauben. Auch sollen nach Meinung die Gebiete Solana und Ombria d'Alcalá geschützt werden, weil sie theoretisch schon als schützenswerte Gebiete eingestuft worden seien.
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Die baskische Kooperative "Eroski" verkauft ihren Anteil von knapp 60 % am Einkaufszentrum "Portal de la Marina" bei Ondara für 42 Millionen Euro an die Immobilienfirma "Lar". Eroski behält jedoch den 7.000 qm grossen Supermarkt in der Mitte des Centro Comercial, das auf insgesamt 30.000 qm 150 Lokale (zu 90 % vermietet) zählt. 25 Mio E des Kaufpreises werden zur Halbierung der Schulden des Komplexes in der Hand der Gesellschaft "Puerta Marítima de Ondara" verwendet, der im vergangenen Jahr dreieinhalb Millionen Besucher registrierte, 17 Mio E nimmt Eroski mit. Eroski bezifferte -vor dem Verkauf ihrer Anteile- den Nettowert des Geschäftszentrums auf 30 Mio Euro, bei einem Buchwert von 80 Mio, so die spanische Presse.
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Das Rathaus von Els Poblets erhält von der Provinz Alicante eine Subvention von 90.000 Euro für die Restaurierung und Erweiterung um 40 Quadratmeter der alten Schule von Mira-rosa. Das Gebäude soll von Nachbarschaftsvereinigungen und Vereinen genutzt werden. Zuletzt hatte die Gemeinde Els Poblets den Hof der alten "Casa dels Mestres" renoviert.
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Offen zutage trat jetzt bei einer Informationsveranstaltung der Stadt Pego für die Anwohner der Urbanisation Monte Pego der Streit zwischen Gemeinde und der Verwaltungsfirma "Monte Pego S.A." um die Verantwortung für die zahlreichen von den Anwohnern beanstandeten Mängeln in der Urbanisation. Bürgermeister Enrique Moll sieht eindeutig die Firma in der Pflicht und forderte die 200 erschienen Anwohner auf, bei der Stadt die Pflichtverletzungen von "Monte Pego" schriftlich anzuzeigen, um mehr Druck ausüben zu können. Moll verweigerte dem Anwalt der Firma das Wort mit der Begründung, dass dieser nur gekommen sei, die Wahrheit zu manipulieren. "Monte Pego" möge bitte ihre eigene Infoversammlung mit den Bürgern einberufen.
Manipuliert fühlten sich, so die Zeitung "Información" allerdings auch etliche der Monte-Pego-Residenten von den Vertretern der Stadt und dem Video, das diese zeigten, um ihre Position zu untermauern: "sehr ambivalent und nichts Neues" von Seiten der Stadt. Diese, so mehrere Anwohner, sollte sich um die Mängel kümmern, weil "wir eine hohe Immobiliensteuer" IBI bezahlen. Das Ayuntamiento erhielt unlängst Rückenwind durch ein Urteil des Oberlandesgerichtes in Valencia, das einen Einspruch der Verwaltungsfirma ablehnte.
Auch die Anwohner der Zonen, die administrativ den Rathäusern von Dénia und Ràfol zugehören, haben auf ihre Beschwerden keine Antwort erhalten.
Eine Schwächung der Position der Monte-Pego-Bewohner ergebe sich daraus, so andere Residenten, dass "die Leute fast nur mit Landsleuten Umgang pflegen. Dabei sollten wir Vertreter für unser ganzes Kollektiv haben, die uns informieren und sich mit den Repräsentanten der Verwaltung treffen".
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