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Calpe / Calp
Nach der Kirche: Bistum schrieb auch Kapelle auf seinen Namen ein
22.03.2021
Vor Kurzem gab es zu einer heftigen Debatte im Calper Stadtparlament, weil das Bistum Orihuela-Alicante in Folge eines Hypothekengesetzes aus der Amtszeit von PP-Ministerpräsident José María Aznar die Pfarrkirche von Calpe auf seinen Namen hatte registrieren lassen. Die Opposition forderte, dass sich das Rathaus für die Rückforderung des entsprechenden Grundstückes einsetzen solle, aber die Stadtspitze weigerte sich, so die Zeitung "Marina Plaza".
Diese berichtete jetzt, dass im Jahr 2015 das Bistum sich auch die Kapelle von "La. Cometa" auf diese Weise "einverleibt" habe. Begründung: Diese Immobilie in der Partida Tossal de la Cometa gehöre seit "ewigen Zeiten" der Kirche, aber "historische Dokumente", so die Zeitung, schreiben die Eigentümerschaft zumindest seit dem 18. Jahrhundert der Familie Abargues-Torres zu.
In einem Gutachten im Jahr 1981 hatte das Rathaus von Calpe die Kapelle dem "historischen Patrimonio der Stadt Calpe" zugeodnet und darauf basierend die Kosten für anstehende Erhaltungs- und Renovierungsarbeiten übernommen.



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