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Calpe / Calp
Keine Kontrolle: Peñón-Aufstiege ohne Masken, in Mengen und nachts
14.09.2020
Über eine unkontrollierte Nutzung des kleinsten und meist besuchten Naturparks der Comunitat Valenciana, des Calper Hausberges Peñón de Ifach während des Sommers, hat die Internet-Zeitung "Marina Plaza" berichtet. Zu viele Menschen zugleich, die meisten ohne Masken, obwohl an vielen Stellen die Distanz schwer einzuhalten ist, seien unterwegs gewesen, belegt die Zeitung mit mehreren Fotos, und das Parkpersonal habe weder "kontrollieren noch bestrafen" dürfen. Es habe auch nächtliche Aufstiege von Gruppen gegeben, natürlich ohne jede Kontrolle.
In den vergangenen Jahren wurde nur jeweils eine begrenzte Menge von Besuchern gleichzeitig hinaufgelassen.
Direkt nach der Presseveröffentlichung forderte das Calper Rathaus von dem zuständigen Land Valencia Kontrollmassnahmen für den Naturpark Peñón de Ifach, sowie Reinigung vom Müll. Ausserdem solle der Parkplatz hergerichtet werden und die Stadt die Kontrolle über das Gebäude erhalten, um es touristisch zu nutzen.
Offenbar gab es ausgerechnet in diesem mit theoretisch mehr Vorschriften beladenen Sommer weniger Möglichkeiten der Kontrolle und eine dadurch erheblich stärker verbreitete "Egal-Mentalität". Diese war, spanischen Presseberichten zufolge, auch in anderen Zonen der Marina Alta zu beobachten, zum Beispiel im Parkverhalten bei mehreren Buchten von Jávea oder in Dénia-Las Rotas oder den Müllhinterlassenschaften z. B. in den Buchten von Benitachell und anderswo. Die Anwohner der Cala Blanca" von Jávea haben den jugendlichen nächtlichen "botellón"-Besuchern per Schild eine etwas verzweifelt klingende Mahnung aufgehängt: Si no vas a recoger, no vengas a beber = "Wenn du deinen Müll nicht einsammelst, dann komm´ erst gar nicht zum Trinken hierher".




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