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Jávea / Xàbia
Glimpflich: Chalet-Besetzer erpressten Geld für 10 Herbergs-Nächte
21.07.2020
Glimpflich ging die Besetzung des Chalets eines britischen Senioren-Ehepaars im Jáveaner Aussenbezirk Castellans aus, über den die spanische Regionalpresse mehrmals berichtete. Die Verwalter des Hauses gingen, auf Anraten eines Anwalts, einen Deal ein: Sie bezahlten dem 19- und 25-jährigen "Okupa"-Paar -im Voraus und in bar- zehn Tage in einem Hostal und die Taxifahrt dorthin. Die erstattete Anzeige bei der Polizei musste zurückgezogen werden. Diese hatte zuvor der Verwalterin empfohlen, keinen Fuss auf das besetzte Grundstück zu setzen, weil sonst nach gültigem spanischem Recht sie selbst einen Gesetzesverstoss begehen würde.
Die Eigentümer hatten ihre Anreise ein paar Tage verschoben, sich neue Flugtickets kaufen müssen. Nach Abzug der "okupas" wurde eine besonders gesicherte Tür -die alte war aufgebrochen worden-, eine Alarmanlage installiert. Der Schlüsseldienst gab zum Besten, dass der angerichtete Schaden mit aufgebrochenen Türen und Schränken und haufenweise ungespültem Geschirr relativ gering ausgefallen sei. Andere besetzte Privathäuser seien sehr viel schlimmer zugerichtet worden, einschliesslich des Diebstahls von Möbeln, Lampen und sogar elektrischen Leitungen.



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