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Dénia
Bald bei TVE: neue Dokumentation über Dénia-Nazi Skorzeny
05.03.2020
Viel neues Material über das Leben des in den 60er Jahren in Dénia gesichteten hohen Nationalsozialisten Otto Skorzeny bietet die Dokumentation "El hombre más peligroso de Europa - Otto Skorzeny en España", die jetzt von Pablo Azorín und Pedro de Echave an der Universität von Alicante vorgestellt wurde. Sie wird demnächst vom spanischen Staatsfernsehen TVE ausgestrahlt. Skorzeny war, als einer der Favoriten von Hitler, für die Befreiung Mussolinis und die "Operation Greif" der Ardennen-Schlacht verantwortlich. Er wurde in Nürnberg freigesprochen und kam nach Spanien. Mit Waffenhandel und Spionage (etliches des neuen Materials stammt aus den Archiven von CIA und FBI) wurde er zum Material, arbeitete für CIA und (den israelischen Geheimdienst) Mossad, beriet Nasser, Perón und vielleicht auch Kennedy, vertrat die deutsche Metallindustrie, brachte zahlreiche NSDAP-Parteifreunde nach dem Krieg nach Spanien und weiter und sich selbst in den Status eines Millionärs.
Skorzeny lebte in Madrid, hatte zudem ein Haus auf Mallorca, aber wahrscheinlich nicht in Dénia, wo das "Narbengesicht" von einem glaubhaften Zeugen Anfang der 60er mit dem bekanntesten geflohenen Nazi gesehen wurde, Gerhard Bremer. Dem Kriegsverbrecher half der in Franco-Spanien gut vernetzte Skorzeny 1954 beim Start seines Tourismus-Komplexes "Bremer Park Bungalows". In Dénia dürfte Skorzeny auch Johannes Bernhardt getroffen haben, den Vermittler zwischen Franco und Hitler und zentrale Figur bei der Schaffung der durch Bombardierung von Guernica berüchtigt gewordenen "Legión Cóndor", dem Franco das damals 125.000 Pesetas teure Landhaus "Mas de Oliver" zwischen Dénia und Ondara schenkte.
Zum Artikel über Skorzeny und zum Trailer der neuen Dokumentation in der Internet-Zeitung "Marina Plaza":
http://lamarinaplaza.com/2020/03/01/nuevas-revelaciones-sobre-el-nazi-mas-peligroso-de-europa-y-sus-conexiones-con-denia/




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