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Jávea / Xàbia
Eltern und Anwohner kämpfen gegen neue Tankstelle bei Grundschule
02.01.2020
Gegen den Bau einer Billig-Tankstelle rund hundert Meter von der Jáveaner Grundschule Trenc d´Alba versuchen jetzt die Eltern der Kinder sowie Anwohner sich öffentlich ins Zeug zu legen. Sie liefern wissenschaftliche Argumente von der Uni Murcia und der Weltgesundheitsbehördee, so die spanische Presse, dass zu grosse Nähe zu einer Tankstelle gesundheitsschädlich sei, wenn der Mindestabsand von hundert Metern unterschritten sei. 800 Unterschriften wurden gegen den neuen Betrieb gesammelt. Das Rathaus von Xàbia hält dagegen, dass mit der Genehmigung der Low-Cost-Gasolinera alles in Ordnung sei, auch vom Land Valencia sei kein Einspruch gekommen.

Kurz angemerkt:
Bemerkenswert eigentlich, aber nicht so sehr in Jávea: Die Genehmigung wurde durch den sogenannten "silencio administrativo" vergeben, also dadurch, dass die Verwaltung nicht fristgerecht Einspruch einlegte. Hinterher jedoch, so laut spanischer Presse die von der Verwaltungspleite am 2. Montanar-Steinstrand bekannte Baustadträtin Isabel Bolufer (PSOE), sei die Genehmigung auch explizit erteilt worden. Es habe keine Handhabe bestanden, auch der Minimalabstand zu Wohngebiet und Schule sei eingehalten. Naja, aber erst mal wieder eine Genehmigung "zweiter Klasse", so dass die betroffenen Bürger zumindest mal hellhörig werden und -wirklich nicht zum ersten Mal- der Eindruck entsteht, dass die Interessen der Allgemeinheit in Sachen Baugenehmigungen auf dem Bauamt von Jávea nicht mit dem allergrössten Nachdruck vertreten werden.
-cgb-
















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