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Dénia
Fixkosten erhöht: Trinkwassergebühren steigen um 4 %
22.12.2019
Das Stadtparlament von Dénia hat eine Erhöhung der Trinkwassergebühren von rund 4 % beschlossen. Der Finanzstadtrat bezifferte die durchschnittliche Steigerung pro Haushalt auf 10 Euro pro Jahr und wies auf die Teuerungsfaktoren 30 Km entfernte Entsalzungsanlage und 500 Km Wasserleitungen ("mehr als Benidorm") hin. Für die Oppositionspartei GD lokalisierte Mario Vidal die Verteuerung (zu mehr als 100 %) in den Fixkosten, die pro Jahr um 12 auf 246 Euro angehoben werden - und das, nachdem erst vor Kurzem die Kanalgebühren erhöht wurden. Vidal fragt: Wohin geht der städtische Anteil von zwei Dritteln an den Mehreinnahmen von 1,1 Millionen Euro? Auf die Kritik hin kündigte die PSOE-Stadtregierung, in Valencia eine Senkung des dorthin abzuführenden Jahresfixums von 156 Euro anzumahnen.
Kurz angemerkt:
* Die Verschiebung der Dienstleistungseinnahmen Richtung Fixkosten erhöht relativ immer weiter den Anteil, den diejenigen finanzieren, die nicht durchgehend verbrauchen, sondern viele Monate des Jahres nicht da sind.
* In einem Leserbrief in der "Información" kündigt Antonio Aseijas an, die Stadt Dénia bei der Europäischen Union anzeigen zu wollen, wenn nicht bald in Las Rotas und anderswo in Dénia der von der EU längst vorgeschriebene Kläranschluss gewährleistet sei. Die entsprechende Strafe könne die Stadt teuer kommen.
-cgb-




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