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Marina Alta: Öffentliche Psychiater verzeichnen 2019 4.000 Beratungen
10.10.2019
Auf gut 4.000 Beratungen und Behandlungen werden die Psychiater des öffentlichen Gesundheitswesens im Marina-Alta-Kreis bis zum Ende dieses Jahres gekommen sein. Sie berichten von einem Anstieg der so genannten "trastornos mentales". Dabei erfülle nur jede 40. diagnostizierte Depression die Kriterien für eine schwere Depression. Bei dem Rest handele es sich um mangelhafte Anpassung an schwierige, stressreiche oder auch tragische Lebensumstände. Die Chef-Psychiaterin des Kreiskrankenhauses sprach von einer "Pathologisierung und Medikamentalisierung unserer emotionalen Antwort auf und Anpassung an die schwierige Veränderung von Lebensumständen". Lediglich 1 % der behandelten Bevölkerung weise tatsächlich schizophrene Komplikationen auf, während Alzheimer oder vaskuläre oder gemischte Demenz sich tatsächlich auf dem Vormarsch befinde.
Die psychiatrische Abteilung am Gesundheitszentrum von Jávea sprach der Zeitung ""Marina Plaza" gegenüber davon, dass ein Viertel der Bevölkerung irgendwann im Leben sich einem mentalen Leiden werde stellen müssen und dass mehr als die Hälfte der Menschen eine mentale Krankheit mit intellektuellem Defizit verwechsle.
Die Zeitung ergänzt ein Datum der Weltgesundheitsbehörde: Alle 40 Sekunden bringt sich in der Welt eine Person um, pro Jahr ca. 800.000 Menschen. In der Comunidad Valenciana, die kürzlich eine Info-Kampagne zum Thema Suizid organisierte, tötet sich jeden Tag ein Mensch.



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