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Calpe / Calp
Landesgericht kassierte PP-Bezugsgenehmigung für PP-Roselló ein
07.10.2019
Das Oberlandesgericht von Valencia hat die Genehmigung der Stadt Calpe für den Bezug eines Chalets der Familie des in mehrere Korruptionsprozesse verwickelten Ex-PP-Stadtrates Juan Roselló annulliert. Pikant: Sie wurde 2016 von der heutigen PP-Bürgermeisterin und damaligen Baustadträtin Ana Sala erteilt. Laut einem Richter des Brugal-Prozesses um aufgeblasene Müllrechnungen hat Roselló dieses Chalet des Unternehmens "Explain Inmuebles" zur Kapitalwäsche verwendet. Heute, so die spanische Presse, nutzt eine andere Firma der Roselló-Familie die Immobilie in Los Pinos zur Ferienvermietung, zu einem Tagespreis von bis zu 170 €uro.
Der Architekt der umstrittenen Immobilie hatte seinerzeit Einspruch gegen die Bezugsgenehmigung eingelegt, in erster Verwaltungsgerichts-Instanz verloren, aber jetzt in Valencia Recht bekommen. Er führte Sicherheitsbedenken an, weil ihm eine abschliessende Material- und Qualitätskontrolle nicht ermöglicht wurde. Sala und ihre Beamten, so die Zeitung Marina Plaza, genehmigte trotzdem, auf Grund eines externen Gutachtens, das vom TSJ nicht anerkannt wurde. Der zuständige Richter bezichtigte den zuständigen Bauamtstechniker der Stadt Calpe der Lüge. Gegen dieses Urteil ist Revision möglich. Vom Calpe Rathaus gab es noch keine Stellungnahme.



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