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Raum Benidorm / Provinz Alicante
Küsten der Provinz: in zwei Wochen 150 Kilo Haschisch aufgetaucht
02.09.2019
Zwei Jahre lang hatte es keine Drogenfunde gegeben an den Küsten der früher als Einfallstor für Haschisch aus Nordafrika geltenden Provinz Alicante. Aber im August 2019 wurde die Polizei in zwei Wochen fünf Mal fündig: in Dénia, Playa de San Juan und drei Mal in Alicante-Urbanova, zusammen 150 Kilo. Die Pakete, die von unter Polizeidruck geratenen Kurieren von Bord geworfen werden, gehen nicht sofort unter, und erst nach mehreren Tagen ist ihr Inhalt unbrauchbar. Die jüngsten Funde waren offenbar schon älter, weshalb kurzfristige Verhaftungen unwahrscheinlich seien.
Die letzte bekannt gewordene grosse Drogenanladung geschah im April vor El Capello. Eine Bande wollte der anderen die "Ware" "abnehmen", es fielen Schüsse, damals tauchte keine Droge auf. Fischer, denen die Pakete ins Netz gehen, werfen sie aus Furcht vor Papierkram und Zeitverlust oft zurück ins Meer. 2009 nahm die Polizei 2 Fischer und 6 Personen aus Jávea fest, die mit einer Drogenmafia zusammengearbeitet hatten.















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