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Teulada-Moraira
Stranddienst kommt immer wieder zu spät - Retter gerettet
01.09.2019
Über verspäteten Beginn des Rettungsdienstes an den Stränden von Moraira beschwerten sich in den vergangenen Wochen etliche Badegäste und berichtete Ende August auch die spanische Presse. Dabei wird schon der Beginn der täglichen Überwachung mit 11 Uhr heutigen Anforderungen bei Weitem nicht gerecht, weil zu dieser Zeit die Strände bereits lange fast voll belegt sind, nicht zuletzt mit Senioren, die statistisch überdurchschnittlich häufig des Einsatzes von Rettungspersonal bedürfen.
Aber noch einmal eine halbe Stunde auf den späten Beginn drauflegen, wie auch costa-info.de und WOCHENPOST vor Ort mehrmals feststellen konnten, deutet auf mangelhafte Professionalität hin. Auch das Herunterpfeifen von meistens jungen Leuten, die in gefährlicher Weise auf den Strandfelsen herumklettern, gehört in Moraira offenbar der Vergangenheit an.
Die Stadtspitze von Compromís, PSOE und Ciudadanos kommentierte, dass ihre PP-Vorgängerin bei der Konzessionsvergabe (auf vier Jahre) an die Firma Servicios de Personal de Hostelería y Restauración, S.L. ausschliesslich aufs Geld geschaut und das billigste Angebot angenommen habe. In der neuen Konzession ist für die 8 Kilometer lange Küste kein Rettungsboot mehr vorgesehen. Das Ayuntamiento gab an, bei täglichen Kontrollen die Verfehlungen der Firma aufzulisten, eine Beschwerde zu formulieren und auf der "Basis eines Gutachtens die notwendigen Massnahmen zu treffen" - "für den nächsten Sommer"...
Auch erst auf die Bürgerbeschwerden hin setzt jetzt die Rettungsfirma ein Boot ein, aus dem Yachthafen. Dies gelang zu allem Überfluss erst im zweiten Anlauf. Mit dem ersten -von der Policía Local geliehenen- Boot erlitten die Retter eine Havarie u nd mussten selbst gerettet werden.















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