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Dénia
2. Versuch: Rathaus will mittleres Valenciano-Niveau zur Pflicht machen
03.09.2019
Zum zweiten Mal nach der Legislaturperiode 2003-7 will die Rathausspitze für die städtischen Angestellten ein mittleres Valenciano-Niveau zur Pflicht machen. Für die niedrigen Posten heisst dies: Neueinstellung oder Aufstieg nicht möglich ohne mündliche Kenntnisse entsprechend des Levels A2 ("elemental"). Für die meisten mittleren Angestellten gilt das Valenciano-Niveau B1, mit Ausnahme einiger Funktionen mit besonders viel Publikumsverkehr, die B2 benötigen, z. B. Polizisten, Administrativos und sogenannte "técnicos". Chefpolizisten und akademisch besetzte Stellen müssen (bei Neueinstellung oder Beförderung) das Valenciano-Niveau C1 nachweisen.
Der erste Versuch der "politischen Umsetzung des valencianischen Verwaltungsgesetzes" scheiterte seinerzeit vor Gericht. Im zweiten Anlauf will sich Dénia an dem Modell von Godella ausrichten, wo es keinen Einspruch gab. Onteniente und Xirivella haben bereits bestätigende Gerichtsurteile für ihre Modelle der Valenciano-Pflicht erhalten, so der zuständige Dénianer Stadtrat Paco Roselló.
Die Gewerkschaften SEP und SPPLB sind gegen die Massnahme, FESEP, CC OO und UGT dafür. Auf die Bedenken aus der Opposition forderte Buergermeister Grimalt sie lakonisch auf, die Entscheidung vors Verwaltungsgericht zu bringen.
Aus der zwölfköpfigen PSOE-Regierungsfraktion im Stadtrat verfügen je 5 Abgeordnete über C1 (oder Äquivalent) und A2 (oder Äquivalent), zwei über keinen Valenciano-Nachweis.



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