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Land Valencia / Spanien
Podemos verliert Metropolen Madrid an Rechte und Barcelona an Republikaner
28.05.2019
Das Wahldesaster für die Partei "Podemos" von Pablo Iglesias, das sich in unserer Region in eine Serie von Niederlagen und gescheiterten Kandidaturen für die Stadträte übersetzte, fand seine Entsprechung auch in den beiden spanischen Metropolen:
In Barcelona musste die Podemos-Liste "En Comú" von Bürgermeisterin Ada Colau um 5.000 Stimmen Platz 1 den katalanischen Republikanern überlassen und deutete bereits ihre Bereitschaft an, im Sinne eines Linksbündnisses ERC den Vortritt zu lassen. Ein Bündnis dieser beiden Parteien mit den Sozialisten würde rund 60 % der Wähler von Barcelona repräsentieren.
In Madrid muss die Podemos-Bürgermeisterin Manuela Carmena ihren Stuhl für ein Dreierbündnis aus PP (von 21 auf 15 Sitze), Ciudadanos (von 7 auf 11) und Vox (4) räumen. Sie verlor die Unterstützung des Podemos-Apparates, weil sie mit dem innerparteilichen Iglesias-Widersacher Iñigo Errejón eine neue Allianz eingegangen war. Diese verlor ein Mandat (von 20 auf 19), ebenso wie Koalitionspartner PSOE (von 9 auf 8), so dass es für ein neues Rechtsbündnis nach andalusischem Vorbild im 57-köpfigen Stadtrat von Madrid reichen würde und PP, Cs und Vox bereits Verständigung signalisiert haben.



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