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Benitachell / Benitatxell
Mes Benitachell: Femenía sicherte Parteikollegen kurz vor Machtverlust für 4 Jahre ab
24.05.2019
Eine "zwei Stunden vor seinem Machtverlust" am 11. Oktober 2018 unterzeichnete Kooperationsvereinbarung mit der Internet-Firma ATTI hält Benitachells Bürgermeister Miguel García (Mes Benitatxell) seinem Vorgänger Josep Femenia (RED) vor. Ein juristisches Gutachten sei zu dem Ergebnis gekommen, dass dieser "convenio" gegen alle Vorgaben des Vertragsgesetzes für den öffentlichen Sektor verstosse. Zunächst unterliege er dem Gemeindeparlament, dann versuche er die "Kommunikations-Monopol" der Internet-Dienstleistung "Guifinet" als legal erscheinen zu lassen, die seit 7 Jahren irregulär geboten werde. Zudem verpflichte er die Gemeinde für weitere vier Jahre zur Bereitstellung öffentlicher Räume wie die Antennen-Installationen und "Super-Knoten" auf dem Puig Llorença (Cumbre del Sol) oder die städtische Bibliothek sowie möglicherweise Polizeiwache, Protección Civil, Zufahrten zum Cumbre del Sol, Centre Social oder Markhalle/-platz, wo auch Sicherheitskameras installiert werden könnten. Damit habe Femenía zwei Stunden vor seiner Abwahl seiner "Rechten Hand" und Parteifreund Manolo Segarra "4 Jahre ´Geschäft´ garantiert", so Més Benitatxell, setzt dabei selbst das Wort Geschäft in Anführungszeichen.
Denn guifi.net ist eigener Verlautbarung zufolge eine Bürgerinitiative und ein Netz für ein "offenes, freies und neutrales" Internet, das keine Bevorzugungen zulassen wolle. Femenía und RED beschränkten sich in ihrer Antwort auf die Vorwürfe auf "unbedingte Unterstützung" für den "persönlich attackierten" Segarra (um den es in der Kritik nur in zweiter Linie ging, in erster um das Verhalten des ausscheidenden Bürgermeisters Femenía) und auf den Verweis auf das soziale Bürger-Projekt guifi.net und dessen Erläuterungen zum Thema:
http://guifi.net/ca/node/116329



Die RED-Spitze: Bürgermeister-Kandidat Femenía (Mitte), flankiert von seinem Vize Dirk Rheindorf und Manolo Segarra.

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