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Jávea / Xàbia
Von links und rechts: Scharfe Kritik an neuem Flächennutzungsplan
06.05.2019
Bei der Opposition von Jávea ist der auf der Zielgeraden der Legislaturperiode vom sozialistisch beherrschten Stadtparlament von Jávea verabschiedete Flächennutzungsplan auf grosse Kritik gestossen. Von links sieht Podemos-Bürgermeisterkandidat Bernhard Feiner das Bebauungsmodell der 70er Jahre fortgeführt, wie es auch ein Spezialist der zuständigen Entwicklungsfirma auf einem Informationstreffen formuliert habe. Feiner: 300 neue Immobilien während jedes der nächsten 20 Jahre - eine schlechte Nachricht für die Umwelt und die Bürger von Jávea.
Von rechts wendet Rosa Cardona ein, dass es dem Plan sowohl an vorheriger Analyse der Bedürfnisse der Stadt und -entgegen anderslautenden Beteuerungen von der PSOE-Gemeindespitze- als auch an Beteiligung der anderen Parteien, der Ortsvereinigungen und der Bürger gefehlt habe. Auch die PP ist der Meinung, dass in der Menge der vorgesehenen neuen Bebauung der Plan den alten übertriebenen PSOE-Parametern folge und übertriebene Abhängig vom Bausektor schaffe. Der Plan sehe keine Alternativen im Servicebereich vor - "er schadet, ist nicht im öffentlichen Interesse, bald werden wir ihn bereuen", so Cardona.
Die Hoffnung der Oppositionsparteien liegt jetzt auf den nächsten Stufen der Planverabschiedung, der zunächst zur Landesregierung nach Valencia muss und später noch einmal in Jávea debattiert und abgewandelt werden kann.



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