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Lokales - Kritisch beobachtet
Zu: Jávea - Strafe und höhere IBI-Steuer wegen Fussballtor auf Rasen
26.05.2019
60 Euro Strafe für die Nichtanmeldung eines (mobilen) Fussballtores auf dem Rasen eines Privathauses in Jávea? Und die Erhöhung des jährlichen IBI-Beitrags um 12 Euro? Geht's noch?
Dass die Stadt Jávea, die letztendlich für das Konto-Embargo und die vorausgehenden Aktionen verantwortlich ist, versucht sich hinter dem Katasteramt zu verstecken, ist kaum verwunderlich. Dass die an den Montañar-Stränden zwischen Verschlafenheit, nicht auszuschliessender individueller Komplizenschaft und miesen Tricks agierende Chulvi-Bauamt von Jávea (wir berichteten) in diesem lächerlichen aber bezeichnenden Fall die Verantwortung auf die Katasterbehörde und die Beschwerde dagegen auf den Bürger abwälzen will, nimmt wenig Wunder. Wirklich nicht möglich, dass das Ayuntamiento diesen Fussballtor-Wahnsinn selbst aus der Welt schafft, anstatt den malträtierten Bürger in den Kampf gegen die Behörden-Windmühlen zu schicken?
Warum die politische Opposition von Jávea diesen Fall noch nicht aufgegriffen hat? Weil sie so verschlafen ist, dass sie selbst zu Wahlkampfzeiten bis auf ein paar vorhersehbare Angriffe auf die durch eine riesige absolut Mehrheit bei den Wahlen vor 4 Jahren arrogant gewordenen ablösereifen Amtsinhaber an der Spitze des Rathauses von Jávea nicht viel zu bieten hat und mit der immer etwas verheult anmutenden Anrufung der Wahlkampfaufsicht wegen durchsichtiger Volksverdummung aus dem Ayuntamiento vollends ausgelastet ist? Nicht nur, so lautet mein Verdacht. Dass z. B. eine PP-geführte Verwaltung im vorliegenden Fall anders verfahren würde, als es jetzt die PSOE-Administration getan hat, darauf würde ich keine besonders hohe Summe wetten...
Carl-Georg Boge, Herausgeber WOCHENPOST und costa-info.de (Mai 2019)




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