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Altea
Wahlaufsicht tadelt Bürgermeister Llinares
16.04.2019
Von einem Tadel der Kommunalwahlaufsicht Ende 2019 für den Alteaner Bürgermeister Jaume Llinares berichtete die Oppositionspartei PP. Er habe seine Funktion als Alcalde dafür genutzt, auf Stimmenfang für seine Partei Compromís zu gehen. Als Beispiel wurde der Umzug des Friedensgerichtes genannt. Dies sei nur ein Beispiel der städtischen Kommunikationsmedien für parteipolitische Zwecke, so die PP.

Kurz angemerkt:
Etwas konkreter müsste es schon sein, damit man sich eine Meinung bilden kann. Denn eine Mitteilung über den Umzug des Friedensgerichtes allein ist sicher noch kein Stimmenfang. Offenbar ging es nicht um eine Grossprojekt-Ausschreibung oder -Ankündigung wie in Jávea. Der Zeitpunkt Ende März ist bei der Bewertung auch wichtig. Die Kommunalwahlen finden Ende Mai statt. Kein einziges Rathaus der Region bringt eine auch nur annähernd parteipolitisch neutrale Berichterstattung zustande, alle jeweiligen Wahl-Sieger begreifen die städtischen Informationskanäle als erobertes Beutegut, das so profitabel wie möglich für die eigenen parteipolitischen Zwecke genutzt werden muss. Das wird nach den Wahlen auch für jene Oppositionsparteien gelten (wenn sie denn an die Macht kommen), die jetzt scheinheilige Krokodilstränen vergiessen, unabhängig davon, ob sie zuvor wortreich "neue Formen Politik zu betreiben" verkünden. Und ist völlig unabhängig von der jeweiligen ideologischen Ausrichtung.
-cgb-




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