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Jávea / Xàbia
Rathaus kündigt erneut grosses Kanalisationsprojekt an
23.03.2019
Den Bau von vier grossen Abwasserkollektoren für insgesamt 8.000 Chalets hat laut "Información" Jáveas sozialistischer Bürgermeister José Chulvi angekündigt, der seit acht Jahren im Amt ist und sich im Mai erneut zur Wahl stellen will. Zwei Kollektoren sind für den Bereich Montgó geplant und je einer für das Cabo de la Nao und Lluca. Alle Häuser die näher als hundert Meter an diesen für insgesamt acht Millionen Euro zu bauenden Kollektoren liegen, müssen sich anschliessen. Alle Immobilien, die weiter entfernt liegen, müssen ihre Abwässer in Klärgruben von einer Kapazität von maximal 250 Häusern entsorgen, so die spanische Zeitung.
Chulvi kündigte an, dass der Ideenwettbewerb für die Neugestaltung des Steinstrandes 1. Muntanyar zwischen Hafen und Arenal eine Lösung für den fehlenden Kanalanschluss der Immobilien in 1. Strandlinie in dieser Zone beinhalten soll.
Der Anschluss von Wohnimmobilien in Gemeinden über einer gewissen Mindestgrösse ist innerhalb der Europäischen Union seit etlichen Jahren vorgeschrieben.

Kurz angemerkt:
Von einem umfassenden Kanalisationsprojekt für die Aussenbezirke von Jávea für viele Millionen Euro war schon vor etlichen Jahren die Rede. Viele Anwohner können jedoch mit der Lösung der fosas sépticas gut leben, zumal ein Grossteil der Kosten für eine einzurichtende Kanalisation -trotz seit Jahrzehnten bestehender regelmässiger Abwässerbeiträge über die Wasserrechnungen der Verbraucher- von den Immobilienbesitzern zu tragen sein würde, ein Kanalisations-Grossprojekt wie das von Dénia-Montgó zur Abschreckung beiträgt und von vielen die Leistung von Kläranlagen ohne die teure moderne dritte Klärstufe als nicht viel besser eingestuft wird als die von -gut gemachten- privaten Klärgruben.
-cgb-




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