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La Nucía
Nach 6 Jahren: Personalpolitik der Stadtspitze juristisch entlastet
25.03.2019
Sechs Jahre nach einer Anzeige der Oppositionsparteien PSOE und CDL (heute Ciudadanos) von La Nucía hat das Provinzgericht von Alicante eine endgültige Entscheidung über die Zahlung der Gehälter von 23 Personen durch die Gemeinde La Nucía getroffen. Die Gewerkschaft CC.OO. hatte deren Einstellung im Jahr 2008 angefochten, die Oppositionspolitiker Pepa Rosa Ivorra (PSOE) und Ángel Martín Ferrer (heute Ciudadanos) daraus eine Strafanzeige gegen Bürgermeister Bernabé Cano, 12 weitere PP-Stadträte und den Gemeindesekretär formuliert. Das Amtsgericht von Villajoyosa hatte die Klage vor einem Jahr abgewiesen und die Revisionsinstanz in Alicante dieses Urteil jetzt Anfang März bestätigt und die Gehaltszahlungen für rechtens erklärt.
Zu der Sondersitzung des Stadtparlaments von La Nucía, in dem dieses für die Gemeindespitze entlastende Urteil mitgeteilt und diskutiert werden sollte, erschienen die abgewiesenen Kläger und ihre Parteifreunde nicht, die sechs Jahre lang gegen die Bezahlung der 23 Stadtangestellten votiert hatten. "Wir hätten gern ihre Argumente gehört", so PP-Sprecher Pepe Cano. Als einziger Oppositions-Stadtrat, so das Ayuntamiento, fand sich Juan Carlos Arjona (Podemos) ein, der von den 23 Betroffenen Beifall für die Feststellung erhielt, dass Politiker zur Kurskorrektur in der Lage sein müssen und "mit der Arbeit und den Gehältern von Angestellten keine Spiele zu treiben" seien.


Erstmals, so das Ayuntamiento von La Nucía, fehlten die Oppositionspartei-Stadträte bei einer Sitzung des Gemeindeparlaments.





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