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Benitachell / Benitatxell
Rathaus: Aufwandsentschädigungen an Korruptionsverdächtige unvermeidbar
25.03.2019
Die vom vorherigen Bürgermeister Pere Femenía (RED) blockierten Zahlungen der Aufwandsentschädigungen aus mehreren Jahren für vom Gericht der Korruption und Unterschriftenfälschung verdächtigen IMA-Stadträtin Nieves García (rund 15.000 E) werden auf Geheiss des Stadtparlaments ausgezahlt. Das 2013, 2014 und 2015 vom Stadtrat verabschiedete Antikorruptions-Manifest, auf das sich Femenía bei der Weigerung der Auszahlung bezogen habe, sei von ihm nicht im Provinz-Anzeiger (BOP) veröffentlicht worden und sei deshalb ohne praktische Konsequenz. Aus diesem Grund sei die Auszahlung der Aufwandsentschädigungen plus Verzugszinsen an García und ihre Parteifreundin María Dolores Catalá von Rechts wegen unvermeidlich, so Bürgermeister Miguel Ángel Garcia. Er ergänzte, dass die vorherige Gemeinderegierung kurioserweise die Aufwandsentschädigungen/Gehälter an Hannelore Rheindorf und später an Femenía selbst ausgezahlt habe, als diese von Gerichts wegen unter dem gerichtlichen Status der "imputados" standen. Auch habe Femenía sich einen Haushalt mit der Stimme von García verabschieden lassen, so García, der seine Wahl zum Bürgermeister ebenfalls der Stimme der offiziell korruptionsverdächtigen ehemaligen PP-Stadträtin verdankt und dafür von seinem Vorgänger bitter kritisiert wurde.



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