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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Provinz verlor in 5 Jahren 5,5 % ihrer Bevölkerung
07.03.2019
Alicante hat in den letzten Jahren mit 5,5 % den stärksten Bevölkerungsrückgang der 51 spanischen Provinzen verzeichnet, auf Anfang des Jahres 1,85 Millionen Menschen in den kommunalen "padrones". Die stärksten Verluste verzeichneten der Zeitung Las Provincias zufolge seit 2013 Torrevieja und Umland mit 20 sowie Dénia mit 15 und Orihuela und Jávea mit je 12 %, so die Zeitung "Las Provincias". Der Grund wird mit der Krise vor allem im Bausektor und mit dem offiziellen Wegzug von ausländischen Residenten angegeben, weil diese seit 2012 aus den Gemeinderegistern gestrichen werden, wenn sie nicht alle 5 Jahre ihre Anmeldung bestätigen (bei Langzeiturlaubern ist es alle 2 Jahre).
Allerdings -wir berichteten mehrfach- sind längst nicht alle aus den padrones verschwundenen Anwohner wirklich weg. Mit einigem Erfolg haben sich Kommunen wie Calpe oder Teulada-Moraira (bei denen der prozentuale Schwund noch höher lag als in Dénia und Jávea) um die Wiederanmeldung von Residenten und Langzeiturlaubern bemüht und den Schwund zuletzt aufgehalten. Trotzdem wird als notwendiges Ziel angegeben, den realen Residentenschwund zu kompensieren.
Unter den spanischen Provinzen verzeichnete der Nordwesten mit Zamora, León, Ourense oder Lugo ähnlichen -aber realen- Schwund wie die Alicantiner Küstenorte. Vielleicht jedoch zeichnete sich 2018 ein gegenläufiger Trend ab: erster -kleiner- Bevölkerungszuwachs an der Costa Blanca seit 5 Jahren.



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