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Land Valencia / Spanien
Zaplana jetzt doch frei - aber nicht aus humanitären Gründen
08.02.2019
Das für seinen Korruptionsfall zuständige Gericht hat am Donnerstag, 6. Februar, nach einigem Hin und Her doch die vorläufige Freilassung des schwer krebskranken ehemaligen valencianischen Ministerpräsidenten Eduardo Zaplana bis zum Beginn seines Prozesses verfügt. Ausschlaggebend seien dafür jedoch nicht humanitäre Gründe gewesen (wir berichteten über entsprechende Forderungen aus allen Parteien), sondern die Tatsache, dass jetzt die Behörden 6,7 Millionen Euro Vermögens Zaplanas zweifelhafter Herkunft im Ausland einfrieren und damit verhindern konnten, dass eventuelle Beweise vernichtet werden.
Zaplana, der -als zweiter von bisher vier Ex-PP-Ministerpräsidenten des Bundeslandes Valencia- im Mai vergangenen Jahres unter dem Verdacht der Korruption und Geldwäsche verhaftet wurde, bleibt im Krankenhaus "La Fé" von Valencia, aber die Besuchsmöglichkeiten ändern sich fundamental.



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