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Jávea / Xàbia
Wasseramt fordert Lösungen: über 10.300 Häuser nicht am Kanalnetz
07.02.2019
Das staatliche Wasserwirtschaftsamt CHJ fordert vom Ayuntamiento von Jávea Planungen über die individuellen Sickergruben hinaus für rund jene gut 10.000 Häuser (von den insgesamt rund 23.000 viviendas im Gemeindegebiet), die nicht ans Kanalnetz angeschlossen sind. Zu diesen Zahlen von vor über zehn Jahren sind noch einige Hundert Immobilien hinzugekommen. Eine Art Zeitplan für den Anschluss aller oder zumindest eines grossen Teils der Häuser ans Kanalnetz ist, so die spanische Presse, Bedingungen des CHJ für ein Gutachten, das die Stadt für die Verabschiedung des neuen Flächennutzungsplanes braucht.
Ausserdem fordert das Wasseramt vom Rathaus die Ausweisung von Gelände für die Erweiterung der städtischen Kläranlage EDAR, die für 24.000 Anwohner ausgelegt ist und spätestens im Sommer an die Grenzen ihrer Kapazitäten stösst und dies nur deshalb nicht das ganze Jahr über tut, weil der grösste Teil der Abwässer in Sickergruben landet, so diese denn dicht sind. Auch zonale Sammelbecken sind laut CHJ erlaubt, aber nur, wenn nachgewiesen wird, dass deren Wände absolut dicht sind und sie regelmässig geleert werden.

Anmerkung der Redaktion:
Wenn es also aus dem Rathaus von Xàbia heisst, man mache gute Fortschritte beim neuen Flächennutzungsplan, dann muss man diesen Optimismus wenige Monate vor den Kommunalwahlen einordnen. Den Anforderungen des Wasserwirtschaftsamtes zufolge fehlt es dem neuen Plan von Jávea offenbar am Grundsätzlichen: einer Perspektive für die Entsorgung des Grossteils der Abwässer.
-cgb-




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