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Dénia
Anwohner dokumentieren Montgó-Verfall mit 220 Fotos
03.02.2019
Mit 220 und Beschreibungen hat der Bürgerverein "Veins del Montgó" jetzt die systematische Vernachlässigung der Urbanisationen am Montgó von Dénia dokumentiert. Die Internet-Zeitung "Marina Plaza" hat eine ganze Reihe der Aufnahmen aus 50 Strassen mit Einzelbeschreibungen der Missstände veröffentlicht: gar nicht oder schlecht asphaltierte Strassen, Löcher, gar keine oder unfertige Bürgersteige, grosse Verkehrsrisiken, fehlende Erschliessung und Sauberkeit sowieso, kaputte Hydranten, fehlende Beleuchtung, Masten und Verkehrsschilder inmitten der Fahrbahn, nicht entschärfte Kurven und ein grosses Etcetera.
2015 forderte die Anwohnervereinigung vom Katasteramt mit der Begründung fehlender Erschliessung eine Senkung der Katasterwerte und damit der Immobiliensteuer IBI. Dafür sei jedoch ein städtisches Gutachten vonnöten, so wurden sie beschieden. Die Stadt sprach von "punktuellen Eindrücken", als die ersten Fotos eingereicht wurden, worauf die Anwohner begannen, die Zone systematisch zu dokumentieren, auch, um das Rathaus-Argument in den letzten Jahren getätigter Investitionen zu entkräften. Jetzt sollen die Stadt auf Grund der 220 Fotos ein umfassendes Gutachten über den Erschliessungszustand der Zone erstellen und die Polizei eines über die Verkehrssicherheit.
PSOE-Bürgermeister Vicent Grimalt antwortete laut "Marina Plaza", dass in der zu Ende gehenden Legislaturperiode das Rathaus so viel in den Aussenbezirken wie dem Montgó investiert habe wie noch nie. Das Problem sei historisch.



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