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Jávea / Xàbia
Silvesternacht: viel Solidarität mit einem überfahrenen Schäferhund
06.01.2019
Eine Geschichte mit viel Solidarität für einen sterbenden Deutschen Schäferhund, der in der Silvesternacht 2018/19 an der Strasse von Jávea nach Jesús Pobre überfahren wurde, veröffentlichte einige Tage später die spanische Tageszeitung "Información". Der Autofahrer machte sich ohne anzuhalten vom Acker, ein nachfolgendes britisches Paar jedoch kümmerte sich um das Tier. Die Ortspolizei empfahl die Abgabe am (um 22 Uhr natürlich unbesetzten) Tierheim von Jávea. Der städtische Tierarzt teilte mit, er könne nicht kommen. Die Briten wollten das Tier nicht, wie empfohlen, am Tierheim anbinden, riefen die Guardia Civil und die Freiwilligen-Vereinigung RAMA (Rescate Animal de la Marina Alta).
Die (für Tiere nicht zuständigen) Guardias und zwei RAMA-"voluntarias", die von einer Silvesterfeier kamen, brachten das Tier auf die Wache. Dort stellte eine der Freiwilligen, die Tierärztin ist, fest, dass die Schäferhündin "Kora" wegen ihrer schweren inneren Verletzungen bald sterben würde, was kurz nach dem Jahreswechsel geschah - aber eben nicht allein. Ob das Tier dabei eine helfende Spritze erhielt, wurde nicht überliefert, wohl aber, dass der Hund nicht am Strassenrand oder vor den Toren des Tierheims zum Sterben allein gelassen wurde, sondern "bis zu seinem letzten Atemzug Zuspruch und Streicheleinheiten" erhielt.



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