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Land Valencia / Spanien
Krebs im Endstadium? - Debatte um Entlassung Zaplanas aus dem Gefängnis
28.12.2018
Auch die schärfsten politischen Gegner des früheren valencianischen Ministerpräsidenten Eduardo Zaplana (PP) haben sich zuletzt öffentlich für die Entlassung des schwer an Blutkrebs erkrankten Untersuchungshäftlings aus humanitären Gründen nach Hause ausgesprochen, wie zum Beispiel Landes-Ministerpräsident Ximo Puig (PSOE) oder Podemos-Chef Pablo Iglesias. Derzeit befindet sich der unter Korruptionsverdacht stehende Zaplana, Begründer der an den Urnen extrem erfolgreichen, aber von Korruption und Misswirtschaft durchtränkten PP-Regentschaft von Mitte der 90er Jahre bis 2015.
Jetzt aber raten auch die behandelnden Ärzte im Hospital La Fe, in dem er laut spanischer Presse als isolierterer Häftling keinen Besuch von Angehörigen erhalten könne, seine Entlassung nach Hause an, wogegen sich Berichten zufolge die zuständige Richterin und Staatsanwalt weigern. Sollte sich sein Gesundheitszustand verbessern, so wird berichtet, müsste Zaplana sogar wieder ins Gefängnis zurück.
Zaplana beteuerte dieweil erneut seine Unschuld ("habe niemals eine Kommission genommen oder eine einzige Peseta veruntreut") und verneinte eine mögliche Fluchtgefahr.



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