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Dénia
Konflikt bestand seit Oktober: Überfall auf Algerier kein Zufall
28.11.2018
Der Überfall eines Dutzend von Spaniern, Argentiniern und Marokkanern aus Dénia auf algerische Jugendliche aus einem betreuten Heim in Las Rotas, bei dem zwei Fünfzehnjährige verletzt wurden (wir berichteten), kam nicht von Ungefähr: Die "Einheimischen", von denen zwei Vater und Sohn sind, waren laut spanischer Presse den algerischen Immigranten seit Oktober auf den Fersen, "forderten sie zum Kampf", "schüchterten sie ein" und drangen sogar ein Mal in das Heim ein, wo sie von Betreuern vertrieben wurden. Den nach dem Angriff auf die beiden Jungen (die anderen Algeriern waren geflüchtet) Verhafteten wird "wiederholtes Nachstellen" vorgeworfen.
Es sei schon vorher zu Schlägereien gekommen. Den Ausgangspunkt, so berichtete die spanische Presse aus Polizeikreisen, habe ein während der Oktober-Kirmes "entweder gestohlenes oder verloren gegangenes Mobiltelefon" gebildet. Dem Ausruf "Scheiss-Moro" seitens der Angreifer massen die Ermittler allerdings keine erschwerende Bedeutung bei.



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