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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Kreis: Ausländische Residenten haben Feuerbestattung salonfähig gemacht
22.11.2018
Die europäischen Klienten sind nach einem Bericht der spanischen Presse diejenigen, die in den Bestattungsinstituten der Marina Alta sowohl die bis dahin hier kaum angewandte Feuerbestattung in den letzten anderthalb Jahrzehnten salonfähig gemacht als auch heuer dafür sorgen, dass diese einen erheblichen Anteil unter den Beerdigungsformen in den hiesigen "tanatorios" ausmacht. Diese Methode erlaube es den Hinterbliebenen, die Asche der Verstorbenen zuhause aufzubewahren oder an einem von ihm vorbestimmten Ort auszustreuen. Die Spanier hingegen seien nach wie vor mehrheitlich der klassischen Beerdigung verschrieben, wenn auch mit kürzeren Messen als früher.
Die Kosten seien bei dieser Wahl nicht ausschlaggebend, so die Bestattungsunternehmen: Sie variieren nicht so sehr zwischen der klassischen Beerdigung mit Nische und der Verbrennung (Beispiele Dénia: 4.700 mit Nische vs. 4.000 Einäscherung) wie zum einen zwischen den Orten und in einigen Orten die Preisdifferenzen beim Kauf von Nischen verschiedener Kategorien: am billigsten die oberen und am teuersten die ohne Leiter zugänglichen. Beispiel Pego: zwischen 300 und 1.800 Euro; Jávea: zwischen 450 und 1.400 E. Gegenbeispiele Teulada Moraira und Dénia mit Nischen-Fixpreisen von 500 E und 1.650 E.
In den letzten Jahren hat sich dem Bericht zufolge die Dauer der Totenmessen von über 25 Minuten auf knapp über 10 Minuten halbiert.



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