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Benissa
PP: Rathaus lässt Fussball-Schüler mit 9.000 E im Regen stehen
21.09.2018
Die Partido Popular von Benissa wirft dem Rathaus vor, die Eltern eines Kindes der städtischen Fussballschule mit einer schweren Knieverletzung mit privaten Arztkosten von mehr als 9.000 Euro im Regen stehen zu lassen. Die Verletzung ereignete sich in einem offiziellen Spiel für Benissa im März 2017. Aber Anfang April und Ende Mai 2017 tauchte der Name des Spielers laut Spielberichten in Mannschaftsaufstellungen auf. Eine Korrekturfrist von 72 Stunden verstrich ungenutzt, der Verband (er muss sich fragen lassen, wieso die Sache zumindest bis Ende Mai 2017, sechs Wochen nach der Veletzung, noch nicht geklärt war) verweigerte daraufhin die Behandlung, zu dem die von jedem Sportschüler zu zahlende Pflichtversicherung berechtigt. Das eingeschaltete Rathaus, so die PP, brachte keine Lösung zustande, die Familie beschritt nach über einem halben Jahr im Herbst letzten Jahres den teuren Weg der Privatmedizin mit Magnetresonanzen, OP und Reha.
Anfang September 2018 lehnte nun der Benissaner Magistrat eine Entschädigung ab, so die Oppositionspartei: "Wofür müssen die Eltern dem für die Sportschulen verantwortlichen Ayuntamiento eine Versicherung bezahlen, wenn sie im Ernstfall von diesem im Stich gelassen werden?"
Das Rathaus antwortete der PP, der sie in der Lokalpresse "unfaire Politik" vorwarf, dass es weiterhin darum kämpfe, dass der valencianische Fussballverband die ihm zustehende Verantwortung übernehme. Der Junge spiele bereits wieder für Benissa, die Zahl der Nutzer der städtischen Sportschulen sei nicht gesunken, und der Einzelfall müsse mit der zuständigen Federación geklärt werden.



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