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Monte Pego: Rathaus behält seit 15 Jahren Bau-Garantiezahlungen ein
20.09.2018
Über den seit anderthalb Jahrzehnten bestehenden "Escándalo de los Avales" in der 1.500 Häuser umfassenden Urbanisation Monte Pego auf halbem Weg zwischen Vergel und Pego hat jetzt die spanische Presse berichtet: Wer neu oder umbaut, muss beim Rathaus für den Ersatz möglicher Schäden an öffentlicher Infrastruktur durch die Bauarbeiten eine Garantiezahlung leisten. Diese behält die Stadtverwaltung von Pego seit 2003 ein, so die Anwohnervereinigung "Pro Monte Pego". Das Ayuntamiento führe ins Feld, dass dieses Geld "in der Zukunft einmal für die Reparatur der Infrastruktur der Urbanisation" genutzt werden müsse.
Hintergrund des Skandals ist ein uralter Streit zwischen der Stadt und der Promotionsfirma "Monte Pego, S.A.". Die Stadt wartet seit 12 Jahren darauf, dass die Firma die Beendigung der Erschliessungsarbeiten der Urbanisation erklärt. Und bis dahin könne das in Einklang mit dem valencianischen Baugesetzt kassierte Geld nicht zurückgezahlt werden. Die Behauptung der Bürger, dass die Stadt keine Informationen über die einbehaltenen Summen herausgebe, stimme nicht, so das Ayuntamiento von Pego: Sie seien im Stadthaushalt vermerkt, der Jahr für Jahr vom Gemeindeparlament verabschiedet werde, und auf gerichtliche Anfragen an die Justiz übersandt worden.
Die Anwohner fühlen sich trotzdem von der Stadt Pego hinters Licht geführt, die Garantiezahlungen für eine nach wie vor private Urbanisationen kassiere (und einbehalte) und obendrein für neu gebaute Häuser hinten heraus die offizielle Bewohnbarkeitsbescheinigung verweigere.



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