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Land Valencia / Spanien
Jávea, Altea, Villajoyosa, Santa Pola: 4 Flüchtlingsboote abgefangen
31.07.2018
Die Küstenwache hat am Morgen des Freitag, 27. Juli 2018, drei Flüchtlingsboote mit insgesamt 30 männlichen Emigranten aus Afrika abgefangen und in die Häfen von Jávea, Villajoyosa und Santa Pola abgeschleppt. 5 von ihnen gaben an minderjährig zu sein. die Flüchtlinge wurden in den Häfen vom Roten Kreuz versorgt.
Am selben Tag kamen an den andalusischen Küsten fast 900 Flüchtlinge an. Von Samstag bis Montag, 30. Juli 2018, noch einmal 600, in den letzten drei Wochen rund 3.000.
Allerdings: Die Zahl der Bootsflüchtlinge steigt nicht erst seit wenigen Wochen, sondern mindestens seit 2017, das mit 21.000 zweieinhalb Mal so viele verzeichnete wie das Vorjahr. Deshalb könne man nicht von einem "efecto llamada" (Ruf-Effekt) des aus Italien nach Spanien umgeleiteten Flüchtlingsschiffes "Acuario" sprechen, so die sozialistische Regierung. PP und Ciudadanos warnen, dass mangelnder Schutz der Grenzen rechtspopulistische Bewegungen und Parteien auf den Plan rufen würden, in deren ideologische Nähe in Sachen Flüchtlingspolitik sie bereits selbst von Podemos und regionalistischen PSOE-Koalitionspartnern wie "Compromís" gerückt werden.
Die Vereinigung "Moviliza España" hat Klage eingereicht gegen die 600 Afrikaner, die am Grenzzaun von Ceuta angesichts unterbesetzter und mangelhaft ausgerüsteter Grenzbewachung mit Gewalt ihren Eintritt auf spanisches Gebiet erzwangen: "kriminelle Vereinigung", "vorbereitet", "gewaltsamer Widerstand gegen die Staatsgewalt". Die Initiative stehe Privatleuten und anderen Organisationen offen.
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