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Teulada-Moraira
Landes-Kläranlage verliert täglich 1.200 cbm gut geklärten Wassers
27.06.2018
Ein politischer Streit um die ungenutzte Einleitung ins Meer von täglich rund 1.200 Kubikmetern Wassers der höchsten Reinigungsstufe der Kläranlage von Moraira seit drei Jahren ist zwischen den Parteien PSOE und PP entbrannt. PSOE-Oppositionssprecher Hector Morales machte das PP-geführte Rathaus und deren Stadtrat Raúl Dalmau für die Verschwendung verantwortlich, der seit Kurzem Vizepräsident des Wasserkonsortiums der Marina Alta ist.
Dalmaus PP hielt dagegen, dass die Kläranlage Epsar vom Land Valencia betrieben werde, das seit drei Jahren von den Sozialisten geführt werde. Morales´ "Vorschlag", das durch die mehrere Millionen Euro schwere zweite Klärstufe nutzbare Wasser in städtischen Gärten und Parks und zur Strassenreinigung zu nutzen, sei längst tägliche Realität. "Selbst bei der Lösung des Grossbrandes von Benitachell und Jávea kam Wasser aus der Kläranlage von Moraira über Tankwagen zum Einsatz."
Der von der PSOE ebenfalls beklagte Verlust von 30 % des Trinkwassers in den Leitungen entspreche nicht der Wahrheit: Dieser Wert sei mit lediglich 15 % einer der besten in der im Kreis. Weitere 15 % werden, so die Partido Popular im notwendigen Entsalzungsprozess für das Wasser aus den Brunnen eingesetzt.



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