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Land Valencia / Spanien
Compromís fordert Gewicht in der neuen Madrider Regierung
04.06.2018
Die valencianische Regierungskoalitionspartei "Compromís" hat sich angeboten Minister in der neuen spanischen Regierung des Sozialisten Pedro Sánchez zu stellen. Und wenn schon nicht den einen oder anderen Minister, dann doch den einen nachgeordneten Posten. Ziel ist es, so schnell wie möglich die als solche wahrgenommene Schlechtbehandlung der Comunitat Valenciana durch die PP-Regierung von Mariano Rajoy zu überwinden. Die Compromís-Abgeordneten im Bundesparlament von Madrid trugen zum PSOE-Sieg beim Misstrauensvotum gegen Rajoy bei.
Die historische Unterfinanzierung des Landes Valencia müsse jetzt ohne Verzug beendet werden. Als Beispiel für fruchtbare politische Zusammenarbeit zwischen den politischen Parteien PSOE und Compromís, so die "Valencianistas", könne die gut funktionierende Koalition dienen, die seit drei Jahren die Comunidad Valenciana regiere.
Von der PSOE in Madrid hiess es zunächst, dass sie den Forderungen anderer Parteien wie Podemos oder Compromis nach Regierungsbeteiligung nicht nachgeben werde. Als jedoch Podemos ankündigte, in diesem Fall Opposition machen zu wollen, gab es aus den Reihen der PSOE Vorschläge, die künftige Regierung doch anderen Parteien zu öffnen.
Pedro Sánchez hatte am 1. Juni das Konstruktive Misstrauensvotum gegen Mariano Rajoy mit 180:170 Stimmen gewonnen. Die Gegenstimmen kamen nur von PP und Ciudadanos, die darauf drangen und drängen, dass es möglich kurzfristig zu Neuwahlen kommen müsse - in die Ciudadanos tatsächlich als Favorit gehen würde.















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