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Alfaz del Pí / L' Alfàs - El Albir
EDUSI-Massnahme genehmigt: 5 Europa-Mio für umweltgerechte Entwicklung
14.05.2018
Im zweiten Anlauf hat die Gemeinde l’Alfàs von der Europäischen Union den Zuschlag für ihre Bewerbung um 5 Mio Euro in den nächsten sechs Jahren aus dem sogenannten EDUSI-Topf für umweltgerechte Stadtentwicklung erhalten. Unter anderem ist die Digitalisierung des archäologischen Freiluftmuseums "Villa Romana" in Albir, die Erweiterung des Fahrrad-und Wanderwegenetzes, die Einrichtung von Ladestationen für Elektroautos, der Bau einer Fussgängerbrücke über die Nationalstrasse, die Beseitigung architektonischer Hindernisse für Behinderte, die Weiterbildung von Arbeitslosen im sozio-sanitären Bereich, Verminderung der akustischen Kontamination, Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Ortes, Verpflichtung zu verantwortungsvollem Wachstum.
Noch mehr Raum als der Erläuterung der geplanten Massnahmen gab die PSOE-Stadtspitze der Kritik an einer "destruktiven, verantwortungslosen und chaotischen Opposition", die sich gegen die Bewerbung um die EU-Zuschüsse ausgesprochen hatte. Dabei wurde verschwiegen, dass das Hauptargument von PP und Podemos dabei war, dass diese Parteien die Selbst-Verpflichtung der Gemeinde, die 5 Mio Euro aus Europa eigene 5 Mio hinzuzugesellen als eine zu grosse Hypothek für die Gemeindefinanzen empfinden. Die PP ergänzte: Die Gemeinde ist praktisch pleite. Da werde ein Investitionsbeitrag von 5 Mio Euro die Gemeindekasse mit Sicherheit überfordern.
Zum Kurzkommentar von costa-info.de




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