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Land Valencia / Spanien
Grosse Mehrzahl der Spanier hält Sozialabsicherung für nicht ausreichend
18.05.2018
Einer Umfrage des Versicherungs-Vergleichsportals Acierto.com sieht die Spanier kritisch mit den Leistungen für Geringverdiener und Arbeitslose. 9 von 10 Befragten halten den Mindest-Referenzlohn von 736 Euro für ungerechtfertigt niedrig. Die Arbeitslosigkeit wird nach wie vor als grösstes Problem wahrgenommen, kein Wunder: Die Zahl der Arbeitslosen ist ungefähr die gleiche wie vor zehn Jahren, auch wenn es nach einer dreijährigen Verschlimmerung seit 2014 auch auf dem Arbeitsmarkt kontinuierlich, wenn auch langsam, bergauf geht.
Die Leistungen für Arbeitslose sind allerdings seit 2009 gesunken und werden kürzer gezahlt. Zwei Drittel der Befragten sind der Meinung, dass das Arbeitslosengeld länger gezahlt werden müsste und nicht mit der Dauer geringer ausfallen dürfte. Auch die Höhe der Entschädigungen bei Entlassung sehen die Spanier kritisch: Über drei Viertel glauben, dass mindestens auf der Basis von 40 Tagen pro gearbeitetem Jahr gezahlt werden müsste.
Und die finanzielle Situation eines grossen Teils der rund sieben Millionen "autónomos" (Selbstbeschäftigten) sehen 60 % der Befragten kritisch und weniger als 10 % als gut.



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