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Alfaz del Pí / L' Alfàs - El Albir
Rathaus kämpft um die 20.000-Einwohner-Marke
01.05.2018
Mit dem Verlust von 3.000 angemeldeten Einwohnern seit der letzten Erfassung durch das Nationale Statistikamt INE droht Alfaz del Pí unter die wichtige Marke von 20.000 "empadronados" zu fallen. Erste Reaktion: Die Bereitstellung von 5.000 Euro für Anwaltskosten für einen Einspruch und ein etwaiges Verwaltungsgerichtsverfahren gegen die staatliche Statistikbehörde, weil die Stadtspitze selbst von knapp 22.000 gemeldeten Anwohnern ausgeht, die Hälfte davon Ausländer.
Jetzt sollen allerdings auch vor allem die Ausländer davon überzeugt werden, ihre alle zwei (Langzeiturlauber) oder alle fünf Jahre (Residenten) notwendige Einschreibung ins kommunale Melderegister zu erneuern.
Es geht um staatliche Schlüsselzuweisungen von bis zu 600.000 Euro pro Jahr. Allerdings, und das ist den betroffenen Bürgern wohl nicht ganz so wichtig oder für den einen oder anderen Skeptiker sogar ein positives Argument für eine Einwohnerzahl unter 20.000: Die Zahl der Stadträte würde um 4 auf 17 sinken. Die Zuständigkeit für einige obligatorische öffentliche Dienstleistungen würden von der Stadt auf übergeordnete Instanzen wie die Provinzverwaltung übergehen, räumte die Partido Popular ein, die der Einschreibungskampagne der Stadt mit dem Focus auf einer Klage gegen die Statistikbehörde skeptisch gegenüber steht. In Gemeinden wie Calpe (mit grossem anfänglichen Erfolg) und Benissa weist das Rathaus in Hausbesuchen die betroffenen Bürger auf die Erneuerungspflicht für ihre Anmeldung im Ayuntamiento hin.
Bei einer Informationsveranstaltung am 19. April 2018 (ein Termin, der zum Beispiel der WOCHENPOST und costa-info.de nicht mitgeteilt wurde) wandte sich Ausländerstadträtin Mertens der Gemeinde an einige deutschsprachige Anwohner.















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