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Calpe / Calp
Land lehnt Makro-Fischfarm von 47 Hektar vor Calper Küste ab
11.04.2018
Das Land Valencia hat endgültig den Antrag der Firma Niordseas S.L. für eine 47 Hektar grosse Fischfarm vor der Südküste von Calpe abgelehnt. In dieser neuen Makroinstallation sollte mit 3.500 Tonnen Barsch, Dorade und Corvina acht Mal so viel Speisefisch produziert werden wie in den beiden Farmen vor Altea und Alfaz del Pí, die in der neuen Installation aufgehen sollten. Aber mit nur 650 Metern Abstand vom Ende des Abflussrohres für geklärte Abwässer aus Calpe (die Alteaner Farm liegt 2.000 m davon entfernt) schätzte das Landes-Umweltamt bei einem Zwischenfall an der Kläranlage das Kontaminationsrisiko für zu hoch ein. Zudem hätten die "macrogranja" und ihre Abfälle (Futterreste und Kot) bei starken Südstürmen ein Risiko für das durch eine Norm der Europäischen Union geschützte Biotop zwischen Penyal d’Ifac und Punta de Toix bedeutet.
Gegen eine erste Ablehnung des Projektes legten die Betreiber 2014 Widerspruch ein, das neuerlich "Niet" ist definitiv, so die spanische Presse. Seit 2012 hatten Rathaus, touristische Organisationen, Fischer, Unternehmer, Anwohnervereine und Umweltschützer aus Calpe und Moraira mit fast fünf Dutzend Einsprüchen gegen die neue Fischfarm und den zu erwartenden "landschaftsverschandelnden Anblick" gekämpft.



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