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Land Valencia / Spanien
Landes-Schulden wachsen auf 46 Mrd. €, Platz 1 oder 2 in Spanien
03.04.2018
Die Schulden des Landes Valencia sind 2017 auf über 46 Milliarden Euro geklettert, nach Katalonien mit fast 78 Mrd. € und vor Andalusien (34 Mrd) und Madrid (33 Mrd) der zweithöchste Wert in Spanien. Die "Big Four" vereinen nach Daten der Banco de España bei 60 % der Bevölkerung zwei Drittel der Schulden der 17 spanischen Bundesländer auf sich. Im Vergleich zum Bruttosozialprodukt belegt die Verschuldung der Comunitat Valenciana mit 42 % den ersten Platz, gefolgt von Castilla-La Mancha (36 %) und Katalonien (35 %). In dieser Rangfolge weisen das Baskenland, Madrid und Canarias mit 14, 15 und 16 % die besten Werte auf.
Dabei liegt bei der Verschuldung der Grossstädte in Spanien die Hauptstadt mit 3,4 Milliarden Euro weit vor Barcelona mit 0,8 Mrd, noch hinter Zaragoza (0,9), gefolgt von Valencia mit 0,5 Mrd.
Die Generalitat Valenciana hingegen sieht sich bei der Haushaltspolitik im Soll, sieht die chronische Unterfinanzierung aus Madrid als Ursache
dafür, dass die Landes-Haushaltsziele so schwer bis gar nicht zu erreichen seien. Trotzdem habe man mit einem Minus von 800 Mio Euro das 2017er-Defizit-Ziel von 0,60 % des PIB nur knapp verfehlt, so Landes-Finanzminister Vicent Soler, während das Defizit von Einnahmen gegenüber Ausgaben 2016 noch bei 1,6 Milliarden Euro (gleich 1,5 % des PIB) gelegen habe, nach einer Defizit-Reduzierung von 1 Milliarde Euro gegenüber 2015. Eine Minderung des Defizits auf weniger als ein Drittel (von 2,6 auf 0,8 Mrd. €) in zwei Jahren sei eine Leistung, die von Madrid nicht mit der Einlösung des "schriftlich gemachten Versprechens auf eine gerechte Finanzierung der Comunidad Autónoma Valenciana" honoriert worden sei.















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