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Raum Benidorm / Provinz Alicante
Amadorio-Talsperre musste Wasser ablassen - aber nur zu 40 % gefüllt
02.03.2018
Die Proteste gegen die Wasserablassungen aus dem Amadorio-Stausee bei Villajoyosa werden immer lauter. Sie sind gesetzlich nach bestimmten Regenfällen vorgesehen, um den Fluss Richtung Meer mit einem "caudal ecológico" zu versehen. Die vom Stauseewasser abhängigen Landwirte (Comunidad de Regantes) und die regionale Wasserverwaltung "Consorcio de Aguas de la Marina Baixa" weisen darauf hin, dass der Amadorio-See lediglich bei 40 % seiner Kapazität liegt und das jetzt abgelassene Wasser später fehlen könnte. Sie geben zu bedenken, dass die ökologisch motivierte Ablassungsvorschrift bei nordspanischen Flüssen, die fast immer Wasser führen, durchaus Sinn mache, bei den hiesigen Flüssen Richtung Mittelmeer (z. B. auch der Guadalest), die den grössten Teil des Jahres trocken sind und nur in den Zeiten starken Regens kurzfristig viel Wasser führen, aber nicht. Deshalb fordern sowohl Landwirte als auch regionale Wasserverwalter eine Abänderung der nationalen Vorschrift und die Berücksichtigung regionaler Besonderheiten. Sie weisen darauf hin, dass das in Richtung Meer abgelassene saubere Stauseewasser für landwirtschaftliche Zwecke viel geeigneter sei als das aus Kläranlagen gewonnene.















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