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Land Valencia / Spanien
Korrupte Landes-PP: Schwarzgeld-Wahlmeetings in Benissa und Teulada
05.02.2018
Von mit Schwarzgeld aus dunklen Kanälen bezahlten Kommunal-Wahlkampfveranstaltungen in den Jahren 2007 und 2008 in Benissa und Teulada hat der ehemalige Partido-Popular-Landes-Vize Ricardo Costa vor dem spanischen Bundesgericht "Audiencia Nacional" berichtet. Wie schon vor ihm die an dem sogenannten "Gürtel"-Bestechungsskandal beteiligten Unternehmer Francisco Correa und Álvaro Pérez verspricht sich Costa von der Belastung seiner -ehemaligen- Partei ein milderes Strafmass. Jetzt geraten also auch die damaligen PP-Bürgermeister von Benissa, Juan Bautista Roselló (vor einem Jahr zurückgetreten, jetzt Berater des Provinzpräsidenten César Sánchez, PP) und José Ciscar (zwischenzeitlich Vizechef des Landes Valencia, jetzt Landtagsabgeordneter in Valencia und Präsident der PP der Provinz Alicante) in den Scheinwerfer.
Costa berichtete, so die spanische Presse, dass der frühere hohe Landesfunktionär David Serra aus Benissa 12.000 Euro aus schwarzen Kassen gezahlt habe und dass das Bestechungsnetzwerk "Gürtel" ein Wahlkampfmeeting für die Bundestagswahlen mit 16.000 Euro finanziert habe. Eine Wahlveranstaltung für die (von der Ciscar-PP mit absoluter Mehrheit gewonnenen) Kommunalwahlen 2007 stehe der Costa-Auflistung von Schwarzgeld-Finanzierung der Partido Popular mit 3.200 Euro zu Buche.
Serra steht auch in einem anderen Gerichtsverfahren um die korrupte valencianische PP unter juristischem Feuer: Er ist auch im Fall "Taula" beschuldigt, in dem einer der seinerzeit Verhafteten, der Eigentümer der Baufirma "Construcciones Francés" Aufträge vom Rathaus von Benissa erhielt.



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