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Land Valencia / Spanien
Valencianische PP unter Camps offiziell als korrupt geoutet
26.01.2018
Die Nummer 2 der valencianischen Landes-Regierungspartei PP unter Ministerpräsident Francisco Camps, Ricardo Costa, hat im Rahmen der Bestechungs-Gerichtsverfahrens gestanden, dass sich die Partei während mehrerer Jahre und Wahlkämpfe im vergangenen Jahrzehnt illegal finanziert hat. Zuvor hatten die Protagonisten des Bestechungs-Konglomerats, Pérez und Correa zum Zwecke einer niedrigeren Bestrafung für sie selbst schliesslich die Camps-PP belastet und -fast- am Ende dieser Kette der PP-Vize Costa aus dem selben Grund dasselbe getan und Camps belastet.
Camps, der in einem der sogenannten "Gürtel"-Verfahren vor mehreren Jahren vom Vorwurf der Bestechlichkeit freigesprochen worden war, kritisierte postwendend den "Sinneswandel" Costas quasi auf der "Zielgeraden des Verfahrens".
Der valencianische Landtag sprach jetzt mit 60 Stimmen eine politische Verurteilung Camps´ aus, wobei sich seine Ex-Partei PP (28 Mandate) der Stimme mit der Begründung enthielt: "Wir können diese Sitzung nicht in ein Ehrentribunal verwandeln".
Der Antikorruption-Staatsanwalt kündigte an, noch einmal eine gerichtliche Untersuchung Camps in Erwägung ziehen zu wollen.
Der spanische Regierungs- und PP-Parteichef Mariano Rajoy wollte von einer eigenen Verantwortung an der korrumpierten valencianischen PP-Filiale des vergangenen Jahrzehnts und ihrer mit Betrug und grossen Mengen Unternehmer-Schwarzgeld (das mit öffentlichen Aufträgen vergolten wurde) erzielten Wahlsiege nichts wissen: Er habe von diesen Praktiken keine Kenntnis gehabt.



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