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Land Valencia / Spanien
Wahlkampferöffnung Katalonien: Puigdemont in Belgien, Vize im Gefängnis
Der zweiwöchige Wahlkampf zum Landesparlament von Katalonien (21. Dezember 2017) ist eröffnet. Der abgesetzte Ministerpräsident Carlos Puigdemont, der als Kandidat seiner bürgerlichen Unabhängigkeitspartei ins Rennen geht, bleibt zunächst einmal bis zum 14.12. in Belgien. Erst dann wird ein Richter über das spanische Auslieferungsgesuch entscheiden. Sein Vizepräsident Oriol Junqueras (republikanische katalanische Linke = ERC) bleibt ebenso im Gefängnis wie die beiden Chefs der Bürgervereinigungen, die den Unabhängigkeitskampf nach Vorwurf der spanischen Justiz auch mit Aktionen und Aufwiegelung gegen die Guardia Civil geleitet haben. Dagegen kamen am Montag, 4. Dezember 2017, sechs weitere Ex-Minister der Generalitat auf Kaution frei.
Nicht nur die "Unabhängigkeitsparteien" treten bei den von Madrid einberufenen Landtagswahlen getrennt an, was sie in der Summe nach dem Wahlrecht einen oder sogar zwei Sitze kosten könnte. Aber auch "konstitutionalistischen" Parteien treten nicht nur getrennt an, sondern sind sich auch alles andere als einig über ein Vorgehen nach einer potentiellen Mehrheit für die verfassungstreuen Parteien. Diese wird durch das jüngste Umfrageergebnis des staatlichen Meinungsforschungsinstituts CIS in Aussicht gestellt, wie die spanische Presse berichtete.



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